• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mir wäre mal keine Situation aus den letzten Jahren bekannt in der das Gesundheitssystem wegen einer normalen Influenza überlastet gewesen wäre.
Und die 25000 Influenza Toten wird Covid ausgehend von der aktuellen Entwicklung vermutlich allein in den nächsten 2-3 Wochen übertreffen.
 
Julian96 schrieb:
Und die 25000 Influenza Toten wird Covid ausgehend von der aktuellen Entwicklung vermutlich allein in den nächsten 2-3 Wochen übertreffen.

Das befürchte ich auch. Und das trotz der Maßnahmen, die es so noch nicht gab.
 
Genau. Man muss ja immer bedenken, dass es die ganzen Toten TROTZ der ganzen Maßnahmen gibt, die wir haben. Die gesamten Grippetote etwa gab es ja zu Zeiten, in denen es gar keine Kontaktbeschränkungen oder ähnliches gab.
 
Der Standard hat Heute einen recht differenzierten Artikel zum Thema Impfpflicht und gesetzliche bzw gesellschaftliche Hintergründe veröffentlicht:

https://www.derstandard.at/story/2000122531819/job-bar-kino-darf-man-menschen-ohne-corona-impfschutz-aussperren

Auch bei der NZZ gibt es einen Kommentar zu diesem Thema der mit seiner Stoßrichtung unseren Maßnahmen-Hardlinern im Forum gefallen dürfte. Für mich hingegen zeigt er ein etwas autoritäres Weltbild:

https://www.nzz.ch/meinung/trotz-corona-soll-niemand-zur-impfung-gezwungen-werden-ld.1589801
 
icedtea schrieb:
Pancho schrieb:
Ich hab gehört, dass an kaputten Toastern mehr Leute sterben, als an Haiattacken. Aber alle reden über Haie.

Wußtet Ihr, dass viele von herabfallenden Kokosnüssen erschlagen werden? Wann macht sich mal jemand Gedanken über Netze?

Ich könnte noch das gefährlichste Tier Afrikas beisteuern, das Flußpferd :wink:
Ich dachte immer das wäre die Anophelesmücke/Malaria.

Die Vergleiche hinken aber alle, in DE ist der letzte Tote durch ein Flusspferd übrigens schon schon Jahre her, wenn überhaupt.

Wir haben die Wahl:
- nicht in Afrika im Fluss zu baden
- nicht nach Afrika zu fahren oder ohne Moskitonetz zu schlafen
- vorm Great Barrier Rieff mit Haien zu schwimmen
- uns im Winter gegen Grippe impfen zu lassen
...
- uns nicht vom Coronavirus anstecken zu lassen
...

Hmm, irgendwas passt hier nicht in der Aufzählung, ich glaub die Haie sind es nicht....
 
:top:
valdebagnes schrieb:
icedtea schrieb:
Pancho schrieb:
Ich hab gehört, dass an kaputten Toastern mehr Leute sterben, als an Haiattacken. Aber alle reden über Haie.

Wußtet Ihr, dass viele von herabfallenden Kokosnüssen erschlagen werden? Wann macht sich mal jemand Gedanken über Netze?

Ich könnte noch das gefährlichste Tier Afrikas beisteuern, das Flußpferd :wink:
Ich dachte immer das wäre die Anophelesmücke/Malaria.

Die Vergleiche hinken aber alle, in DE ist der letzte Tote durch ein Flusspferd übrigens schon schon Jahre her, wenn überhaupt.

Wir haben die Wahl:
- nicht in Afrika im Fluss zu baden
- nicht nach Afrika zu fahren oder ohne Moskitonetz zu schlafen
- vorm Great Barrier Rieff mit Haien zu schwimmen
- uns im Winter gegen Grippe impfen zu lassen
...
- uns nicht vom Coronavirus anstecken zu lassen
...

Hmm, irgendwas passt hier nicht in der Aufzählung, ich glaub die Haie sind es nicht....
:top:
 
valdebagnes schrieb:
Ich dachte immer das wäre die Anophelesmücke/Malaria.
(....)
Hmm, irgendwas passt hier nicht in der Aufzählung, ich glaub die Haie sind es nicht....

:top:
 
Naturbahnrodler schrieb:
snowflat schrieb:
Hmmm ... fast 1.000 Tote in Deutschland, genau 952 ... ziemlich viel für eine einfache Grippe oder nur ein Schnupfen und eine deutliche Erhöhung.

Deutschland und die Schweiz kann man ja immer gut vergleichen, da fast genau 10 mal grösser. Von daher wundert mich es schon, dass Deutschland nun scheinbar die Schweiz bei den Todesfällen pro Tag überholt.
Entweder es wird anders gezählt oder Deutschland hat fast die doppelte Fallsterblichkeit als die Schweiz.
Die 952 Todesfälle in DE sind nicht alle von gestern. Ein Teil der Toten sind Nachmeldungen aus den letzten Tagen (z. B. 153 aus Sachsen die am Dienstag nicht gemeldet wurden).
https://www.welt.de/vermischtes/article222604504/Coronavirus-Warum-die-Zahl-der-Todesfaelle-heute-so-hoch-ausfaellt.html
Das erklärt den sprunghaften Anstieg teilweise und relativiert die hohe Zahl auf unter 800.
Aber der Trend ist dennoch klar ablesbar und unschön. Die Zahl der täglichen Coronatoten steigt immer noch stetig deutlich an.
 
turms schrieb:
Und ich glaube nicht dass diese 7 Tage Inzidenz irgendwann (in Österreich oder in der Schweiz oder keine Ahnung) unter der 50 pro 100x Grenze wird ....das geht einfach nicht...
Ich hab immer wieder drueber nachgedacht, weil das hier ja schon oefter genannt wurde... Aber ich denke prinzipiell ist es genauso "schwierig", die Inzidenz konstant auf 50 zu halten, wie konstant auf 200... Im Kern ist es einfach ein exponentieller Wachstumsprozess, wo es drum geht die Anwachsrate auf 0 zu bekommen - und das ist erstmal unabhängig von der Absolutzahl.
Mir fallen jetzt nur zwei Faktoren ein, warum es "unterschlich schwierig" sein sollte: z.B.
- bei 50er Inzidenz etwas leichter, weil Kontakt-Tracing effektiver ist
- bei 50er Inzidenz etwas schwerer, weil die Leute wieder leichtsinniger werden und sich weniger an Regeln halten. (Wobei wir diesen Effekt wohl bei derzeit 200 auch schon haben.)

Evtl. ist es also sogar einfacher bei 50 (was auch einige Virologen sagen). Oder hab ich was uebersehen? Wenn das so ist, macht es einfach viel mehr Sinn die Inzidenz bei einem niedrigen Wert konstant zu halten als bei einem hohen, weil man sich dann auch die Toten spart (und die Herdenimmunität kommt eh erst durch die Impfung).
 
MarkusW schrieb:
Wenn das so ist, macht es einfach viel mehr Sinn die Inzidenz bei einem niedrigen Wert konstant zu halten als bei einem hohen, weil man sich dann auch die Toten spart (und die Herdenimmunität kommt eh erst durch die Impfung).
Man spart sich nicht nur die Toten, sondern es ist auch viiieeel einfacher, den Wert unten zu halten. Die Priesemanns und wie sie heißen vom Max-Planck-Institut haben ja in Modellen bspw. errechnet, dass bei niedriger Inzidenz die Kontakte nur um 30-40% reduziert werden müssen, um dafür zu sorgen, dass der R-Wert so bleibt, dass kein exponentielles Wachstum droht. Während bei der aktuellen Inzidenz 60-80% der Kontakte reduziert werden müssen.

Bei niedriger Inzidenz, könnte man also viel mehr Gesellschaftsbereiche geöffnet lassen. Man müsste bei niedriger Inzidenz nur konsequent die autretenden Fälle nachverfolgen und Infektionscluster "austrocknen". Der lange Anlauf in expoentielles Wachstum war ja schons eit dem Sommer sichtbar. Da wurde der Ruf nach (verhältnismäßig milden) Maßnahmen aber immer als "Hyperventilieren" und "Panikmache" abgetan, mit der Ausrede, dass die absoluten Zahlen doch so niedrig sein und keine Gefahr drohen könne.
 
Hier meine Darstellung der Zahlen aus der Morgenpost (die haben gestern 908 Tote in ihrer Berechnung). Ist wohl momentan ein Ausreißer, aber der Trend der Todesfälle geht jdfls. immer noch nach oben ...
Clipboard01.jpg
 
Übrigens in Ba-Wü soll ein Arzt im Impfzentrum 130€/Std bekommen, so schlecht kanns uns nicht gehen.

Quelle: Bruder eines Arztes der jetzt wohl angeschrieben wurde.
 
Jan Tenner schrieb:
MarkusW schrieb:
Wenn das so ist, macht es einfach viel mehr Sinn die Inzidenz bei einem niedrigen Wert konstant zu halten als bei einem hohen, weil man sich dann auch die Toten spart (und die Herdenimmunität kommt eh erst durch die Impfung).
Man spart sich nicht nur die Toten, sondern es ist auch viiieeel einfacher, den Wert unten zu halten. Die Priesemanns und wie sie heißen vom Max-Planck-Institut haben ja in Modellen bspw. errechnet, dass bei niedriger Inzidenz die Kontakte nur um 30-40% reduziert werden müssen, um dafür zu sorgen, dass der R-Wert so bleibt, dass kein exponentielles Wachstum droht. Während bei der aktuellen Inzidenz 60-80% der Kontakte reduziert werden müssen.

Bei niedriger Inzidenz, könnte man also viel mehr Gesellschaftsbereiche geöffnet lassen. Man müsste bei niedriger Inzidenz nur konsequent die autretenden Fälle nachverfolgen und Infektionscluster "austrocknen". Der lange Anlauf in expoentielles Wachstum war ja schons eit dem Sommer sichtbar. Da wurde der Ruf nach (verhältnismäßig milden) Maßnahmen aber immer als "Hyperventilieren" und "Panikmache" abgetan, mit der Ausrede, dass die absoluten Zahlen doch so niedrig sein und keine Gefahr drohen könne.
Das Nachverfolgen hat doch leider auch schon bei einer Inzidenz von kleiner 50/100K vielerorts nicht funktioniert.
Ich habe gestern gerade wieder in der Verwandtschaft mitbekommen, wie jemand (Lehrerin) 2,5 Wochen nach Ablauf einer Quarantäne einen Brief bekommen hat, dass er sich in Quarantäne begeben soll und täglich kontaktiert wird etc.
Neben der Tatsache, dass der Brief zur Aufforderung zur Quarantäne 2,5 Wochen nach Ablauf bei der betroffenen Person eintraf (Postlaufzeit war 6 Tage, also muss es schon zuvor beim Gesundheitsamt massive Verzögerungen gegeben haben, oder der Brief wurde erst abgeschickt als die Quarantänezeit eh schon abgelaufen war), hat auch niemand während der Quarantänezeit angerufen. Sonst wäre das ja schon früher aufgefallen das die betroffenen Person sich hätte in Quarantäne begeben sollen.
Solche Briefe sind übrigens vorgedruckte Formulare mir handschriftlichen Einträgen.
Das ganze ist schon Mitte Oktober passiert und da hatten wir hier noch eine Inzidenz von kleiner 50/100k.
Und von solchen Geschichte hören ich nicht zum ersten mal.

Der eigentliche Skandal in der Coronakrise ist doch, dass die Gesundheitsämter, das RKI etc. auch 10 Monate nach Beginn der Pandemie immer noch arbeiten wie im letzten Jahrhundert. Fallzahlenübermittlung per Fax, Quarantäneaufforderungen per handausgefüllten Brief, eine nutzlose Corona App die der Datenschutz gekillt hat usw.
Mit diesen Methoden und Tools werde wir der Pandemie immer hinterherlaufen und nicht in der Lage sein, sie zu besiegen. Da ist es ganz egal ob die Inzidenz bei 20, 50 oder 500/100k liegt.
 
molotov schrieb:
Übrigens in Ba-Wü soll ein Arzt im Impfzentrum 130€/Std bekommen, so schlecht kanns uns nicht gehen.
Quelle: Bruder eines Arztes der jetzt wohl angeschrieben wurde.

Du hättest es auch einfach in der Presse nachlesen können, Rheinland-Pfalz 140,- Baden Würtemberg 130,- . Immer dran denken, muss man versteuern & Co., und man muss in sehr kurzer Zeit sehr viele Ärzte finden, die bereit sind das zu machen.
 
Wooly schrieb:
molotov schrieb:
Übrigens in Ba-Wü soll ein Arzt im Impfzentrum 130€/Std bekommen, so schlecht kanns uns nicht gehen.
Quelle: Bruder eines Arztes der jetzt wohl angeschrieben wurde.

Du hättest es auch einfach in der Presse nachlesen können, Rheinland-Pfalz 140,- Baden Würtemberg 130,- . Immer dran denken, muss man versteuern & Co., und man muss in sehr kurzer Zeit sehr viele Ärzte finden, die bereit sind das zu machen.
sauber, sag das mal einem Pfleger, der auch Steuern zahlt und einen Bruchteil bekommt... da stimmt einfach das Verhältnis nicht...
das sind 20000 Euro im Monat 🤔.
 
Wenn man das schon ließt:
...enorm hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt...
Ah ja, das sind andere Leute etwa nicht? Wenn man weiß, wie viel Leute in der Pflege oder in anderen Berufsgruppen täglich arbeiten um einen Bruchteil davon zu verdienen ist das ein Schlag ins Gesicht für viele Arbeitnehmer. Das ein Arzt über dem Durchschnittseinkommen verdient steht ist außer Frage, allerdings geht es hier um "einfache" Impfungen und nicht um Hirnoperationen...
 
Drahtseil schrieb:
Wenn man das schon ließt:
...enorm hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt...
Ah ja, das sind andere Leute etwa nicht? Wenn man weiß, wie viel Leute in der Pflege oder in anderen Berufsgruppen täglich arbeiten um einen Bruchteil davon zu verdienen ist das ein Schlag ins Gesicht für viele Arbeitnehmer. Das ein Arzt über dem Durchschnittseinkommen verdient steht ist außer Frage, allerdings geht es hier um "einfache" Impfungen und nicht um Hirnoperationen...

Die Frage ist halt eher, wer das machen soll. Ein Klinikarzt wird nicht so einfach seine Tätigkeit ruhen lassen können, Urlaub wird er dafür auch nicht nehmen - es geht ja auch um mehrere Monate! Und ein Praxisarzt wird dafür seine Praxis auch nicht schließen, das kostet langfristig viele Patienten, hinterlässt evtl. eine Versorgungslücke und die Angestellten müssen auch beschäftigt werden, Miete bezahlt etc.

Also macht man das, was im Kapitalismus immer funktioniert: Mit sehr viel Geld locken.
 
molotov schrieb:
sauber, sag das mal einem Pfleger, der auch Steuern zahlt und einen Bruchteil bekommt... da stimmt einfach das Verhältnis nicht...
das sind 20000 Euro im Monat 🤔.

Ein Facharzt in Deutschland verdient ungefähr 7.000-10.000 Euro im Monat, ein Oberarzt über 10.000. Jemand der lukrativen Jobs a la plastische Chirurgie arbeitet durchaus auch ein Mehrfaches davon. Daher sind die gebotenen Gehälter bestimmt ordentlich, aber beileibe nicht vollkommen over the Top. Steuern Arbeitnehmer - Steuern Selbständiger sind auch noch einmal etwas ganz anderes, und ich nehme an die meisten werden das auf selbständiger Basis machen. Kommt also auch noch Versicherung / Altervorsorge etc. dazu.

Das die Pfleger/Pflegerinnen so beschissen verdienen, ist absolut korrekt, dafür können jetzt in diesem Fall die Ärzte aber nichts. Deswegen ist die Diskussion, was die allgemeine Situation und vor allem die NACH Corona angeht durchaus angemessen und sinnvoll, bringt uns hier aber im aktuellen Fall nicht weiter und ist hier imho eher unnötig.
 
Skitobi schrieb:
Die Frage ist halt eher, wer das machen soll. Ein Klinikarzt wird nicht so einfach seine Tätigkeit ruhen lassen können, Urlaub wird er dafür auch nicht nehmen - es geht ja auch um mehrere Monate! Und ein Praxisarzt wird dafür seine Praxis auch nicht schließen, das kostet langfristig viele Patienten, hinterlässt evtl. eine Versorgungslücke und die Angestellten müssen auch beschäftigt werden, Miete bezahlt etc.
Also macht man das, was im Kapitalismus immer funktioniert: Mit sehr viel Geld locken.

Aber warum braucht man dafür überhaupt Ärzte? Arzneimittel dürfen doch auch Pflegekräfte, Arzthelferinnen und Arzthelfer mit entsprechender Ausbildung verabreichen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben