Coronavirus 2019-nCoV

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Das zeigt, dass die Repressalien an den Grenzen einfach nicht funktionieren können. Die Beamten haben wahrscheinlich auch keine klaren Anweisungen, um die ständig wechselnden Regeln überhaupt umsetzen zu können.
Außerdem findet der tägliche Grenzverkehr, besonders der mit Kontakten fast ungehindert weiter statt.
 
Das zeigt, dass einer der Beamten sie nicht alle hat.
 
3303 schrieb:
Das zeigt, dass die Repressalien an den Grenzen einfach nicht funktionieren können. Die Beamten haben wahrscheinlich auch keine klaren Anweisungen, um die ständig wechselnden Regeln überhaupt umsetzen zu können.
Außerdem findet der tägliche Grenzverkehr, besonders der mit Kontakten fast ungehindert weiter statt.

Ja gut, das ist sowieso der größte Irrsinn. Trifft auf die 15km Regel in Bayern ja auch zu...
Rodeln oder Winterspaziergang draußen: verboten
drinnen einen guten Freund besuchen: erlaubt
Corona wäre die Chance gewesen über die Nothilfen hinaus Europa als eine Region zu sehen. Das wurde aber quasis überall mit Anlauf verkackt, da man schnellstens auf das böse Ausländerbild zurück gerudert ist.
 
Man kann aber auch einfach mal sehen, dass Mobilität einer der großen Treiber für Pandemien sind und daher Grenzschließungen ein effektives Mittel zur Eindämmung von dieser sind.
 
TVT schrieb:
Man kann aber auch einfach mal sehen, dass Mobilität einer der großen Treiber für Pandemien sind und daher Grenzschließungen ein effektives Mittel zur Eindämmung von dieser sind.
Mobilität an sich ist der Pandemie völlig egal...
Interessant sind nur die Kontakte/Kontaktqualität während der Mobilität. Und die sind draußen eben unbedenklicher als drinnen.
 
molotov schrieb:
du warst doch für Grenzschließungen?

Ich bin nicht nur gegen Grenzschließungen, ich hasse alle Maßnahmen.

Was ich beschrieben habe, ist der Weg, dem ich zutraue, schnellstmöglich den ganzen Dreck abschaffen zu können.

Wenn Du so willst ist das der „demokratisch angepasste Wuhan-Style“. Darf man ruhig hassen, hilft aber. Auch der Wirtschaft.

Oder wenn du so willst:
Lieber „Hammer and Dance“ auch wenn der Hammer vielleicht mehrfach kommen muss, als „Schwamm und Humpeln“ dauerhaft.

Letzteres kostet mehr, frustriert mehr, tötet mehr.

Kann man inzwischen gut belegen.

EDIT:
Der verpasste Hammerschlag im September kostet jetzt die Skisaison (und viele Leben). Einige hier sagen, dass sie das jetzt auch so sehen, aber damals nicht mitgetragen hätten.
Und jetzt tragen es einige wieder nicht mit...
 
molotov schrieb:
TVT schrieb:
Man kann aber auch einfach mal sehen, dass Mobilität einer der großen Treiber für Pandemien sind und daher Grenzschließungen ein effektives Mittel zur Eindämmung von dieser sind.
Mobilität an sich ist der Pandemie völlig egal...
Interessant sind nur die Kontakte/Kontaktqualität während der Mobilität. Und die sind draußen eben unbedenklicher als drinnen.
Ausserdem findet ein großer Teil der grenzüberschreitenden Mobilität auch bei „geschlossen“ Grenzen statt. Insbesondere die mit Kontakten. Bei ähnlichem Infektionsgeschehen beidseits der Grenze ist es dann ohnehin komplett sinnlos.
Da wäre es fast noch besser , zB innerdeutsch alle Landkreise mit hoher Inzidenz abzuriegeln. Aber auch das wird nicht viel bringen, solange man sich aus triftigen Gründen (mit Kontakt) weiter bewegen kann.
 
Bringt nicht viel, bringt wenig, wahrscheinlich nix....

So geht jeder mit der Lupe durch die ihm unliebsamen Maßnahmen und findet sicher Argumente.

Als Summe unter diesen ganzen „nicht viels“, „eigentlich nix“ und „vermutlich nicht viels“ kommt dann doch ordentlich was zusammen.
 
Eines muss man ja allen Maßnahmen anlasten die sich in irgend einer Weise an den Zahlen des Infektionsgeschehens orientieren: Die Zahlen blicken ja in die Vergangenheit. Dh wenn sich die Zahlen ändern ist es für die Reaktion schon längst zu spät. Schauen wir auf die Mutationen: Um überhaupt zu merken dass es eine gibt muss man sie erstmal finden. Bis man das getan hat ist die Verbreitung doch schon längst im Gange. Mit den Grenzschließungen ist es eh essig. So bald es auf beiden Seiten Infektionsgeschehen gibt geht es seinen Gang. Da ist es auch sinnfrei sogenannte Hotspots abzuriegeln. Wäre das möglich gewesen hätte man ja den Ausbruchsbereich abschotten können. Hat man ja angeblich mit allen Mitteln versucht. Das kann man nicht schaffen ohne den globalen Verkehr komplett einzustellen. Dazu ist es jetzt zu spät. Urlaub und globaler Warentransport auf und durch alle Kontinente und aller möglichen Herrenländer, das ist doch das Seuchentaxi. Der regionale Verkehr mag zwar lokal zur Verbreitung beitragen, das kann man nicht abstreiten. Aber es bliebe begrenzt. Wenn es überall schon Fälle gibt kann man das Reisen auch zulassen. Ein Reiseverbot ist wirklich nur ein probates Mittel um noch unbetroffene Gebiete zu schützen. Dann muss es aber wirklich konsequent umgesetzt werden.
 
Wo liegt der Unterschied bei der Virusverbreitung ,ob ich aus Bayern nach NRW fahre oder nach Tirol oder Vorarlberg? Warum sollte NRW möglich sein und Vorarlberg oder Tirol nicht?
Bitte mal seitens der Befürworter von Grenzmassnahmen erklären.
Danke.
 
der Unterschied liegt nicht in der Virusverbreitung sondern in der Kontrollierbarkeit.

und da sich die Masse offensichtlich dumm verhaelt, helfen nur Massnahmen weiter, die auch kontrollierbar sind.
 
3303 schrieb:
Wo liegt der Unterschied bei der Virusverbreitung ,ob ich aus Bayern nach NRW fahre oder nach Tirol oder Vorarlberg? Warum sollte NRW möglich sein und Vorarlberg oder Tirol nicht?
Bitte mal seitens der Befürworter von Grenzmassnahmen erklären.
Danke.
Macht erstmal keinen großen Unterschied. Nur ist das eine einfacher umzusetzen als das andere.
 
3303 schrieb:
Wo liegt der Unterschied bei der Virusverbreitung ,ob ich aus Bayern nach NRW fahre oder nach Tirol oder Vorarlberg? Warum sollte NRW möglich sein und Vorarlberg oder Tirol nicht?
Bitte mal seitens der Befürworter von Grenzmassnahmen erklären.
Danke.

Optimal wäre es, beides zu lassen. Denkmodell „Brandschneise im Wald/ Waldbrand“.
Am besten wäre eine sofortige weitestgehende Abriegelung von Kreisen mit einer hohen Inzidenz.
Die wären dann für 3 Wochen der Arsch, der Rest dafür nicht.
Grenzen sind halt schon mal da, und faktisch eh schon halb geschlossen, eigentlich viel zu großräumig aber besser als nix.
 
Und konsequent hieße eben auch kein Warenverkehr mehr und keine Pendler sowie Partner und Familienbesuch.
Dann kann man aber auch wirklich für 2 Wochen alles dicht machen inkl. Produktion. Wenn man sich das traut (niemals vor der Wahl) dann bleib ich auch 2 Wochen im Umkreis von 3 km um meine Bude...
2 Wochen würde wahrscheinlich reichen, aber man müsste dann drauf vertrauen, dass es funktioniert,denn die Zahlen würden es erstmal nicht zeigen.
ME wären die wirtschaftlichen Verwerfungen zu groß.
 
Wenn Du einen betroffenen Kreis dichtmachst, so komplett wie möglich, die Schäden dort solidarisch ausgleichst, alles was rein und raus muss wird auf das aller-nötigste beschränkt und:
Testen - Testen -Testen!

Dafür macht der Rest ziemlich normal weiter damit er die Kosten für den betroffenen Kreis tragen kann.

Ich bin überzeugt davon, dass das gesamt gesehen deutlich günstiger käme.
 
Man müsste damit halt nur anfangen, wenn es losgeht mit dem Anstieg. Da werden dann alle sagen, aber was denn? Die Kliniken sind doch noch leer?
Würde bei uns hier nie klappen...

Sprich, man hätte im September die ersten Kreise abriegeln müssen.

Hätte bei uns nur eins gebracht: eine Revolution.
 
Wobei es so klar ist: wie ein Apfel der sich vom Ast löst irgendwann am Boden aufschlägt, werden die Kliniken irgendwann volllaufen, wenn die Zahlen steigen und man zuschaut.
 
Wenn bald statt Alltagsmasken OP-Masken vorgeschrieben sind: Werden dann aus den AHA-Regeln die OHA-Regeln... :)
 
Pancho schrieb:
Wenn Du einen betroffenen Kreis dichtmachst, so komplett wie möglich, die Schäden dort solidarisch ausgleichst, alles was rein und raus muss wird auf das aller-nötigste beschränkt und:
Testen - Testen -Testen!

Dafür macht der Rest ziemlich normal weiter damit er die Kosten für den betroffenen Kreis tragen kann.

Ich bin überzeugt davon, dass das gesamt gesehen deutlich günstiger käme.

Ich bin ja selten (halbwegs) deiner Meinung, aber in diesem Fall muss ich dir so ziemlich zustimmen.

Ich bin der Meinung, dass Massentests hierzulande nach wie vor viel zu wenig als Instrument der Pandemie-Kontrolle eingesetzt werden. Österreich hat hier Vorstöße gewagt, auch wenn es dort noch nicht wirklich ausgegoren war. Man müsste in meinen Augen in Regionen, in denen eine zu definierende Größe überschritten wird, verpflichtende Massentests durchführen. Man würde so wahrscheinlich ein halbwegs gutes Bild von der Pandemielage erhalten und könnte Übertragende entsprechend isolieren. Für die Dauer der Tests müsste im fraglichen Gebiet (z.B. auf Landkreisebene) aber auch eine relativ strikte, aber zeitlich begrenzte Ausgangssperre gelten.

Ich bin, so wie Pancho, davon überzeugt, dass dies die gesellschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Schäden massiv verkleinern könnte. Für die Bewohner der Region wäre das natürlich im ersten Moment richtig besch****, aber für die restlichen Gegenden würde es mehr Freiheiten erlauben. Auch besteht durch die konsequente Isolierung der Infizierten die Möglichkeit, die Situation in der betroffenen Region wieder in kontrollierbare Bahnen zu legen.

Persönlich würde ich eine solche Vorgehensweise gerne mittragen, bin aber etwas resigniert, dass dies in Deutschland bislang noch nie ernsthaft diskutiert wurde.
Wenn man davor einheitliche, nachvollziehbare und transparente Regeln aufstellt, wann ein solcher Massentest notwendig ist, sollte dies ein rechtlich sauberer Weg sein, der auch von den Bürgern mitgetragen wird. Ein Wegbereiter zurück in die Normalität wäre es ohnehin.
 
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