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Coronavirus 2019-nCoV

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Mal ein paar Gedanken beim Lesen der letzten Seiten, nach Wichtigkeit sortiert.

Ad Landkreise Hof, Tirschenreuth, usw. und bezüglich Testzahlen
Man sollte den jetzigen Anstieg der Fallzahlen eigentlich als positiv sehen, zumindest wenn tatsächlich die Testkapazität erhöht wurde. Denn genau das hilft uns doch längerfristig. Dadurch können nämlich mehr potentiell infektiöse Menschen nicht mehr andere anstecken. Und längerfristig sollte das eher positive Auswirkungen auf die Inzidenzen haben, auch wenn das erstmal dauert.
Bezüglich Laboruntersuchen in Bayern bietet zumindest das LGL etwas: klick (letzter Abschnitt). Dabei muss man aber aber berücksichtigen, dass nicht alle bayerischen Tests in bayerischen Laboren ausgewertet werden, und das bayerische Labore auch Tests von außerhalb auswerten. Ein guter Anhaltspunkt ist es dennoch. Bei der Positivrate liegt Bayern diesen Winter wohl tatsächlich im unteren Mittelfeld (je niedriger desto besser!) und das trotz eher erhöhten Inzidenzen im Vergleich zu anderen Bundesländern. Jetzt kann man natürlich sagen: die Inzidenz ist in Bayern vergleichsweise hoch, weil so viel getestet wird, oder man kann sagen: wir wissen etwas mehr über das Infektionsgeschehen und sehen das als Chance.

Ad Computer
Meine letzten Laptops waren tatsächlich so im 650€ Rahmen. Das aktuelle hab ich seit 2016, das davor hielt 7 Jahre durch. Das aktuelle nutze ich privat und auch zum Arbeiten, und das geht wunderbar. Wobei für die Arbeit Linux drauf ist. Das Modellsystem, das ich weiterentwickle, läuft da definitiv ausreichend schnell. Im Nachhinein würd ich aber sagen: ich hätte bei der Festplatte (keine SSD) nicht so sparsam sein sollen. Wenn ich Windows starte (nutz ich v.a. privat), dann dauert das doch recht lang bis ich was machen kann. Aber alles im Allem: ich mach rechenintensivere Sachen als wahrscheinlich ein typischer Lehrer, und bin trotzdem zufrieden.

Schützung des Begriffs "Virol"
Ein Vorschlag der Tagespresse, welche Begriffe man noch zusätzlich schützen sollte. ;-)
 
Wursti schrieb:
Das hätte vermieden werden können, wenn nicht Tausende Skifahren gegangen wären

Kam dieses Zitat wirklich 1:1 so von Wieler? Oder wurde das möglicherweise verfälscht weitergegeben?

Fast wörtlich, in etwa war es "..., wenn nicht tausende Menschen dorthin Skifahren gegangen wären"...
Das war aber nur der letzte, zusammenfassende Satz!
Vorher hat er ausgeführt, dass es wohl Zusammenhänge zu vermeindlich Arbeitssuchenden Reisenden gebe, die sich einen Skiurlaub ermöglicht haben.
Also, dass sich die Varianten durch die Ansammlung der Menschen und die Reisetätigkeiten ausgebreitet haben.
 
In Österreich ab Montag auch Schnelltests in Apotheken. In Wien gibt's auch Testboxen die man sich bestellen und dann einschicken kann.

Warum bekommt Deutschland sowas nicht hin bzw. will es nicht?
 
molotov schrieb:
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-virologin-brinkmann-lockerungen-bei-inzidenz-von-knapp-unter-50-waeren-fatal/26887612.html
neues von Brinkmann,

einerseits haben wir den Kampf verloren, es wird so kommen wie in GB, andererseits bekommen wir das normale Leben zurück... ja Watt denn Nu
mit den formulierten Aussichten bestärkt sie mich allerdings eher im, ja es wird hässlich, aber dann ist es halt so weg...

Hier nochmals etwas detailreicher:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Virologin-Brinkmann-Mit-diesem-Kurs-haben-wir-keine-Chance,brinkmann236.html

Scheinbar wird sie inzwischen auch bedroht.
 
Es wäre hilfreich wenn Sie konkretisierte Angaben zu Lockerungen und Beschränkungen machen würde.
Ich verstehe: sie hält einen richtig krassen lockdown für notwendig
, also alles zu, scharfe Ausgangssperre etc. Anders ist M. E. der kurze Zeitraum bis Inzidenz 10 nicht zu schaffen.
Ich übersetze, mehr wie jetzt gibt's eher nicht, maximal bis alle Landkreise "Mutantenregion" sind.
sprich mit dem derzeitigen Maßnahmenpaket ist es Ostern bis wir da sind. (mit Glück)
Die Virologin befürchtet, dass gegen Ostern, sobald ein Großteil der ersten Risikogruppe geimpft sei, die Rufe nach Lockerungen zu laut werden würden. "Dann würde das Virus durch die jüngeren, bis dahin noch nicht geimpften Altersgruppen rauschen, die keine Immunität haben - und das mit einer Wucht, die man sich gar nicht vorstellen kann." Das mutierte Virus laufe sich im Hintergrund gerade warm.
und dann ist Ostern und die 70+ sind geimpft und was soll dann kommen? Keine Lockerung? Auf den Stand zurück den wir jetzt haben? Was ist die Aussicht, ich sehe keine, also würde ich so blöd das vielleicht ist, lieber jetzt den Spatz in der Hand haben als die Taube auf dem Dach. Und das ist wohl recht gängig, gibt's ja reichlich Verhaltenstheorie dazu...

verstehst du was ich meine Pancho?
Ein Grund sie zu bedrohen ist es aber sicher nicht.
 
Es ist ein Auszug aus einem Spiegel Interview. Brinkmann vertritt das No Covid Konzept zusammen mit Priesemann, Fuest und vielen anderen, dazu wurde schon viel gesagt.
Der Kern wird nicht verstanden. Schau dir Illner von gestern Abend an. Da war eine weitere Vertreterin zugeschaltet. Man hielt ihr vor, sie wolle China 2.0 errichten.
Wie gesagt, so wie es läuft, hat es nur noch akademischen Wert. Politisch ist die Idee tot.
 
Pancho schrieb:
Es ist ein Auszug aus einem Spiegel Interview. Brinkmann vertritt das No Covid Konzept zusammen mit Priesemann, Fuest und vielen anderen, dazu wurde schon viel gesagt.
Da gibt es einige Parallelen zum chinesischen Weg.
Kann mir kaum vorstellen, dass das bei uns rechtlich möglich ist.
Man müsste ja dann jeden Ausbruch radikal abriegeln. Ich glaube nicht, dass sich das nur mit Kontaktverfolgung und Quarantäne im Griff behalten lässt.
Und ihre Aussage dass wir, wenn wir das nicht so tun, schnell bei 1000er Inzidenzen sind, halte ich in Anbetracht der Entwicklung in England für mindestens sehr gewagt.
 
3303 schrieb:
Und ihre Aussage dass wir, wenn wir das nicht so tun, schnell bei 1000er Inzidenzen sind, halte ich in Anbetracht der Entwicklung in England für mindestens sehr gewagt.
Nicht nur gewagt sondern panisch und völlig kontraproduktiv.
Mit solchen Aussagen verliert sie viele Menschen, die ihr vielleicht noch folgen wollten oder konnten 8u. a. auch ich) und disqualifiziert sich damit selbst.

Warum die Aussage völlig überzogen und absurd ist und Panik und Angst schürt habe ich weiter oben schon geschrieben:
Mt. Cervino schrieb:
....
Allerdings wird es nicht so kommen wie in GB. Zumindest nicht das Horrorszenario mit den massenhaften Infektionen, überlasteten Krankenhäusern etc.
Wir sind hier einerseits disziplinierter, haben keine Ausgangsituation wie in GB (viel stärkerer aktuelle Lockdown hier als im Dezember in GB), eine deutlich besseres Gesundheitssystem und viel mehr Kapazität in den Krankenhäusern und eine zeitlich/saisonal bessere Ausgangslage (ab Februar ist die Virensaison wider auf dem Rückmarsch).

Die ganzen radikalen Lockdownmaßnahmen hört man übrigens immer nur von Professoren, Politikern, Beamten, oder sonstige fixalimentierten Personen, die während der ganzen
Corona Krise noch keinen Cent an Einkommen eingebüßt haben und die sich oft etwas arrogant über den Rest der Bevölkerung stellen: Die "normalen" Menschen würden ja ihr Konzept leider nicht verstehen auch wenn es alternativlos sei. Dabei sind es diese Menschen die mit Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Pleite gegangenen Betrieben oder im schlimmsten Fall zerstörten Existenzen schon jetzt aber auch noch lange nach der Pandemie zu kämpfen haben.
 
Pancho schrieb:
Es ist ein Auszug aus einem Spiegel Interview. Brinkmann vertritt das No Covid Konzept zusammen mit Priesemann, Fuest und vielen anderen, dazu wurde schon viel gesagt.
Der Kern wird nicht verstanden. Schau dir Illner von gestern Abend an. Da war eine weitere Vertreterin zugeschaltet. Man hielt ihr vor, sie wolle China 2.0 errichten.
Wie gesagt, so wie es läuft, hat es nur noch akademischen Wert. Politisch ist die Idee tot.
sorry Talkshows tu ich mir nicht an. Die Anstalt war ganz nett zu dem Thema.
 
So wie Brinkmann sich das vorstellt, dass hätte im November und Dezember noch Akzeptanz gefunden. Nach zig Monaten Lockdown trägt das aber niemand mehr mit.

Und die Horrorszenarien bei fallenden Zahlen eh nicht. Und wenn Ostern die Risikogruppen geimpft sind wird die Inzidenz wohl nicht mehr ein solch entscheidendes Kriterium sein.
 
Es kommt nicht, fertig...

Die Zahl 1000 kenne ich im Verlauf der ganzen Verlautbarungen als das worst-case Szenario wenn alles mögliche gelockert wird, das ist mal wieder die verkürzte Abschrift eines kurzen Interviews über ein hochkomplexes Konzept.

Wir werden keine 1000 bekommen, glaube ich. Wir werden uns halbgar zu halbgaren Zahlen durchhangeln.

@3303
Das mit den Zonen ist der Teil des Konzeptes, der am wenigsten kommuniziert wird, und da habe ich auch Schwierigkeiten.

Es basiert aber auf Motivation durch Erfolge, nicht auf Zäune und Grenzposten. Vielleicht naiv, kann sein.

Ansonsten sind das Leute denen man zuhören sollte. Brinkmann tritt neuerdings eindringlich und etwas emotionaler auf, hinter ihr stehen kühle Köpfe mit funktionierendem Inhalt

Es ist keine Hysterie- Panik- Truppe.
 
Hat wer den neusten RKI Bericht gelesen?

Inzidenz von 350 bei über 90 Jährigen.... Zeigt wo die Probleme liegen :(
 
In den Heimen viele; zu Hause eher weniger. Der erste Impftermin für meine Mutter in der Frankfurter Festhalle heute lief super entspannt; da halt leider nur Rumpfbetrieb mangels Impfstoff.
 
icedtea schrieb:
In den Heimen viele; zu Hause eher weniger. Der erste Impftermin für meine Mutter in der Frankfurter Festhalle heute lief super entspannt; da halt leider nur Rumpfbetrieb mangels Impfstoff.

So auch das was ich höre... hat man es zum Termin geschafft, läuft es smooth. Unsere „Alten“ sind durchgeimpft. Lief OK.
 
Pancho schrieb:
icedtea schrieb:
In den Heimen viele; zu Hause eher weniger. Der erste Impftermin für meine Mutter in der Frankfurter Festhalle heute lief super entspannt; da halt leider nur Rumpfbetrieb mangels Impfstoff.

So auch das was ich höre... hat man es zum Termin geschafft, läuft es smooth. Unsere „Alten“ sind durchgeimpft. Lief OK.

Da die Impfzentren ja für mehr als 500 Impfungen pro Tag ausgelegt sind ist es logisch, dass bei meist nur 50 Impfungen pro Tag es smooth ist.
 
]
christopher91 schrieb:
Pancho schrieb:
icedtea schrieb:
In den Heimen viele; zu Hause eher weniger. Der erste Impftermin für meine Mutter in der Frankfurter Festhalle heute lief super entspannt; da halt leider nur Rumpfbetrieb mangels Impfstoff.

So auch das was ich höre... hat man es zum Termin geschafft, läuft es smooth. Unsere „Alten“ sind durchgeimpft. Lief OK.

Da die Impfzentren ja für mehr als 500 Impfungen pro Tag ausgelegt sind ist es logisch, dass bei meist nur 50 Impfungen pro Tag es smooth ist.

Korrekt; mit 10% der Kapazität plant auch der MTK ab nächste Woche. Festhalle Frankfurt im Vollbetrieb würde ich mir wünschen, aber das wird schon ambitioniert.
 
Meine Großeltern mit 95+ bekommen nächste Woche die zweite Dosis.

Bin auf die zahlen gespannt wie sehr das bei gebrechlichen Menschen funktioniert und wie viele Infektionen / Todesfälle verhindert werden können.
 
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