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Coronavirus 2019-nCoV

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In den Städten waren das in der US-Studie die Cafés und Restaurants

Triffst du dich mit einem Infizierten ist es ziemlich egal wo du dich triffst. Du kannst sich beim Infizierten im Restaurant anstecken oder auch zu Hause. Wichtig im Restaurant ist nur, das die einzelnen Gästegruppen untereinander geschützt sind, so das keine Querinfizierungen erfolgen können.
 
Pancho schrieb:
Ein paar Gedanken zum Thema Mobilität und Pandemie.
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/dirk-brockmann-corona-massnahmen-mobilitaet-angela-merkel-mega-lockdown
So dumm ist die Ludwigshafener Idee vielleicht im Grundsatz nicht...?

Es ist halt die Holzhammermethode...
M.E. wieder ohne die Psychologie, die Leute sind mürbe.
Selektiver wäre zu sagen: du darfst dich nur noch mit einer festen anderen Person treffen, klar ist nicht kontrollierbar. (Und aus meiner Sicht auch absolut asozial)
Rein aus Corona-Sicht mag das alles Sinn machen, aber das Leben ist nicht nur Corona, immer noch nicht...
 
baeckerbursch schrieb:
In den Städten waren das in der US-Studie die Cafés und Restaurants
Triffst du dich mit einem Infizierten ist es ziemlich egal wo du dich triffst. Du kannst sich beim Infizierten im Restaurant anstecken oder auch zu Hause.
1. mag der Anreiz zu einem Treffen größer sein, wenn man es mit einem Restaurantbesuch verbinden kann
2. fehlt es doch genau daran:
baeckerbursch schrieb:
Wichtig im Restaurant ist nur, das die einzelnen Gästegruppen untereinander geschützt sind, so das keine Querinfizierungen erfolgen können.
(das gilt erst recht für Lebensmittelgeschäfte)
 
Also bei den meisten Restaurants die ich kenne wurde ordentlich aufgerüstet. Trennscheiben, Abstand usw.... und es wurde sehr penibel drauf geachtet das es eingehalten wird.

Mit dem Kumpel, der mich im November mit Corona angesteckt hat (in der Gastro), mit dem treffe ich mich halt jetzt privat im erlaubten Rahmen. Also unterm Strich nichts andres - und genau so werden das alle machen.

In Lebensmittelgeschäften bist doch eh mit Masken und Abstand geschützt. Kann nur immer wieder sagen das wir in der Firma kein auffälliges Infektionsgeschehen haben, trotz vieler Kundenkontakten.
 
baeckerbursch schrieb:
Mit dem Kumpel, der mich im November mit Corona angesteckt hat (in der Gastro)

Diese Einzelerfahrung ist jetzt aber auf den ersten Blick nur wenig hilfreich, wenn man gegen die These argumentiert, Leute steckten sich in Restaurants an?
 
albe-fr schrieb:
ach ja, Lehrer bekommen jetzt Dienstlaptops.... aber so richtig dann nun doch nicht:

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehrer-in-corona-zeiten-muessen-sie-sich-die-dienstlaptops-teilen-a-b6274e11-9f63-4d89-b1ae-f6092ae902a5

Für das Bundesland Baden-Württemberg, wo Hintzen auch stellvertretender VBE-Landesvorsitzender ist, hat er das Ausstattungsprogramm für Dienst-Laptops durchkalkuliert. »Nach unseren Berechnungen werden für jede volle Lehrkraft 650 Euro zur Verfügung gestellt«, sagt Hintzen: »Das ist ein äußerst knappes Budget.«

wenn ich bedenke, dass bei uns (Forschungsinstitut) pro Laptop - ohne Software - im Schnitt wohl um die 3.5K EUR ausgegeben werden, und zwar auch fuer Masterstudenten und Doktoranden...
Ich muss dieses Thema noch mal aufgreifen, weil sich mir bei diesen Aussagen alle Nackenhaare sträuben.
Wo arbeitest du denn, bzw. was für Anforderungen hast du bei der täglichen Arbeit, dass du und deine Kollegen ein Laptop für 3,5k brauchst? Bei euch scheint Geld keine Rolle zu spielen und im Überfluss vorhanden zu sein.

Ich habe mehr als 15 Jahre auf verschiedensten IT Projekten in ganz Europa, USA und Asien in Großkonzenen, aber auch größeren mittelständischen Firmen gearbeitet, und daher einen umfassenden Einblick in die IT Ausstattung dieser Firmen.
ALLE dieser Firmen, statten ihre Mitarbeiter standardmäßig mit (Dell, Lenovo, HP etc.) Laptops aus, die in einer Preisklasse von 700 bis max. 1000€ liegen, wobei hier schon in der Regel der teure "next business day support/replacement" beinhaltet ist. Ohne einen solchen Support sind die Geräte in der Regel 200 Euro günstiger. Desktops, so sie denn noch eingesetzt werden sind noch einmal einiges günstiger.
Und diese Laptops werden in allen Bereichen eingesetzt: Normale Anwender (Vertrieb, Einkauf, Admin, Controlling, IT, Marketing, Produktion, Außendienst etc.)
Lediglich in der Konstruktion/Engineering (wo oft mit sehr rechenintensiven (z. B. 3D AutoCad Programmen) gearbeitet wird, werden meist Maschinen mit stärkerer CPU und Speicherausstattung verwendet. Diese kosten dann auch mal 1500 bis 1800 Euro.

Warum ein Lehrer, der lediglich das Internet nutzt, Mails schreibt, und Programme wie Word, Excel und Power Point verwendet, einen 3.500 Euro teuren Laptop benötigt, erschließt sich mir komplett nicht. Hinsichtlich Datenmengen, Network Traffik, Rechenleistung sind hier die Anforderungen bei dieser Nutzung meist noch geringer als bei der Nutzung von Laptops in Firmen mit z. T. großen Datenmengen, vernetzten Systemen etc. D. h. für 650,- Euro kann man sehr wohl einen adäquaten Lehrerlaptop erwerben, der dann auch 3 Jahre hält.

Übrigens halte ich die Lehrerausstattung mit Laptops definitiv für sinnvoll, im Gegenzug sollte man aber darauf achten, dass, wenn solche Geräte zur Verfügung gestellt werden, die Abschreibung eines privaten Gerätes bei der Steuererklärung nicht mehr berücksichtigt wird.
Alle Lehrer die ich kenne, setzen ihre privaten Geräte, die sie meist auch im Unterricht verwenden von der Steuer ab. Das darf zukünftig dann nicht mehr möglich sein, da die Arbeitsmittel (Laptop) dann ja vom Arbeitgeber gestellt werden.
 
molotov schrieb:
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-virologin-brinkmann-lockerungen-bei-inzidenz-von-knapp-unter-50-waeren-fatal/26887612.html
neues von Brinkmann,

einerseits haben wir den Kampf verloren, es wird so kommen wie in GB, andererseits bekommen wir das normale Leben zurück... ja Watt denn Nu
mit den formulierten Aussichten bestärkt sie mich allerdings eher im, ja es wird hässlich, aber dann ist es halt so weg...

Hast Du das überlesen:

Eine konsequent durchgesetzte Kontaktvermeidungsstrategie, um die Zahlen sehr schnell zu senken. Damit ließe sich die 7-Tage-Inzidenz zügig unter 10 drücken. Die Gesundheitsämter könnten wirklich wieder Infektionsketten nachverfolgen, und wir alle bekämen unser Leben zurück. Zumindest ein Leben, so ähnlich wie im Sommer 2020. Dieses Larifari des "Hier ein bisschen Homeoffice, dort ein improvisiertes Hygienekonzept", das muss aufhören."

Da lang gehts zum Ausgang.
Aber ich habe es aufgegeben. Das wird nicht passieren.
 
Diese Einzelerfahrung ist jetzt aber auf den ersten Blick nur wenig hilfreich, wenn man gegen die These argumentiert, Leute steckten sich in Restaurants an?

Nun ja, kommt drauf an wie man das sieht.

Leute stecken sich bei Kontakten an, ich glaube da stimmst du mir zu. Und ob das jetzt im Restaurant oder privat ist, ist wahrscheinlich egal (soweit stimmst du mir vielleicht auch zu).

Ein Restaurant kann keine Kontakte unterbinden, es ist, soweit erlaubt, für Kontakte da.

Wichtig ist, das sich die Guppen im Restaurant nicht untereinander vermischen und sich die Gruppen gegenseitig infizieren. Genau so sind die Schutzkonzepte ausgelegt.

Insofern ist das "Es infiziert sich niemand in der Gastro" zu lesen, die sich infizieren hätten sich so auch ohne Gastro infiziert.
 
So langsam verstehe ich, wie du zu deinen Ansichten kommst....
 
Mal wieder die tägliche Panikmache.
Was heißt denn "es wird so kommen wie in GB".
Klar, die Mutante ist schon da, aber das hat doch keiner mehr bezweifelt. Das ist doch schon seit Wochen bekannt.
Allerdings wird es nicht so kommen wie in GB. Zumindest nicht das Horrorszenario mit den massenhaften Infektionen, überlasteten Krankenhäusern etc.
Wir sind hier einerseits disziplinierter, haben keine Ausgangsituation wie in GB (viel stärkerer aktuelle Lockdown hier als im Dezember in GB), eine deutlich besseres Gesundheitssystem und viel mehr Kapazität in den Krankenhäusern und eine zeitlich/saisonal bessere Ausgangslage (ab Februar ist die Virensaison wider auf dem Rückmarsch).
Also was soll die Panik?
Melanie Brinkmann entwickelt sich mehr und mehr zu einen weiblichen Doppelgänger von ApoKARLypse Lauterbach...
 
Pancho schrieb:
molotov schrieb:
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-virologin-brinkmann-lockerungen-bei-inzidenz-von-knapp-unter-50-waeren-fatal/26887612.html
neues von Brinkmann,

einerseits haben wir den Kampf verloren, es wird so kommen wie in GB, andererseits bekommen wir das normale Leben zurück... ja Watt denn Nu
mit den formulierten Aussichten bestärkt sie mich allerdings eher im, ja es wird hässlich, aber dann ist es halt so weg...

Hast Du das überlesen:

Eine konsequent durchgesetzte Kontaktvermeidungsstrategie, um die Zahlen sehr schnell zu senken. Damit ließe sich die 7-Tage-Inzidenz zügig unter 10 drücken. Die Gesundheitsämter könnten wirklich wieder Infektionsketten nachverfolgen, und wir alle bekämen unser Leben zurück. Zumindest ein Leben, so ähnlich wie im Sommer 2020. Dieses Larifari des "Hier ein bisschen Homeoffice, dort ein improvisiertes Hygienekonzept", das muss aufhören."

Da lang gehts zum Ausgang.
Aber ich habe es aufgegeben. Das wird nicht passieren.
hab die Logik verstanden 😜, der Artikel ist scheiße geschrieben.
mir wärs inzwischen annähernd wurscht, Skifahren mit Glück maximal mit Quarantäne, we Ausflüge zum Touren sind nur mit Partner vor Ort möglich, alles unentspannt, von daher können Sie mich jetzt auch nochmal 3 Wochen einsperren (3 Wochen mit definiertem Ende und alles dicht(da hätte ich auch im November oder Dez nix dagegen gehabt)).
will Wieler sich eigentlich für die Politik bewerben? Oder kann er objektiv belegen, dass die Mutanten bei uns ohne pöses Skifahren weniger verbreitet sind? Glaube ich nicht.

Übrigens im Osten Österreichs (mit weniger Skifahrern, aber mehr Geschäftsreisenden) scheint man inzwischen bei 40% britischer Variante zu sein.
Tirol ist wahrscheinlich der Südafrika Hotspot, aber wäre das nicht auch ohne Skifahren so gekommen?
 
Das hätte vermieden werden können, wenn nicht Tausende Skifahren gegangen wären

Kam dieses Zitat wirklich 1:1 so von Wieler? Oder wurde das möglicherweise verfälscht weitergegeben?
Falls dem so ist, halte ich das für eine Schweinerei.

Die ganze Zeit sind sich nahezu einig, dass folgende Aussagen nicht zielführend sind: Es gibt wenig nachgewiesen Infektionen in Restaurant, beim Skifahren, in Kletterhallen, in Fitnessstudios, bitte mein Hobby wieder erlauben.
Eben weil es dazu keine Daten gibt und eine allgemeine Reduktion aller Kontakte als sinnvoll erachtet wird.

Wie kann sich der werte Herr nun bitte rausnehmen mit dieser endgültigen Vehemenz das Skifahren für die Situation verantwortlich zu machen?
Hätte er ein "möglicherweise", "es gibt Hinweise" etc. mit eingeschoben - geschenkt.

Aber so formuliert bin ich damit nicht einverstanden.
 
Mt. Cervino schrieb:
...von ApoKARLypse Lauterbach...

Ja, ein furchtbarer Klugscheißer, kein Humor, kein Charisma.

Andererseits...
Fast alle seine Prognosen waren richtig

Das Problem ist: Lauterbach ist beides, Rechthaber und Spielverderber. Fast alles, was er prognostiziert und erklärt, ist auch eingetroffen: höhere Infektionszahlen im Herbst und Winter, Langzeitfolgen, die vielen Toten. Der Mangel an Klinikpersonal, bald fehlende Beatmungsbetten, hohe Inzidenzwerte über lange Zeiträume hinweg.

Quelle:
https://taz.de/Corona-Politiker-Karl-Lauterbach-im-Portraet/!5727184/

Teeren und federn, oder....?
 
Naja, wer ständig warnt hat auch mal recht. Ein MG trifft auch öfters als eine Pistole. :lach:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/lauterbach-twitter-101.html

Um noch mal kurz auf das zurück zu kommen:

So langsam verstehe ich, wie du zu deinen Ansichten kommst....

Wenn du mit einem Kontakt skifahren gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder das Skifahren schuld?
Wenn du mit einem Kontakt spazieren gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder das Spazierengehen schuld?
Wenn du mit einem Kontakt essen gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder der Gastronom schuld?
Wenn du mit einem Kontakt biken gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder das Biken schuld?
Wenn du mit einem Kontakt ins Musem gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder das Museum schuld?
Wenn du mit einem Kontakt nach Österreich zum Skifahren gehst und der dich dabei von ihm mit Corona ansteckt. War dein Kontakt oder das Skiffahren, oder Österreich oder beides schuld?
 
baeckerbursch schrieb:
Naja, wer ständig warnt hat auch mal recht. Ein MG trifft auch öfters als eine Pistole. :lach:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/lauterbach-twitter-101.html

Die meisten Tweets sind fundiert und nicht zu beanstanden, doch einige sind ungenau oder lassen bestimmte Aspekte unter den Tisch fallen.

Aus deinem Link...

...oder anders gesagt: er hat meistens recht.

Aber es gab ja trotzdem Applaus...

Mt. Cervino schrieb:

...also passt scho... :mrgreen:
 
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