Theo
Matterhorn (4478m)
- Registriert
- 22. Aug. 2003
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Also ich weis nicht warum hier einige so auf xtream rumhacken. Vielleicht ist es einfach nur sein username, so wie bei extremcarver in anderen Diskussionen auch.
Die Toten gefallen niemandem und dennoch müssen wir leider auch mal der Realität ins Auge sehen und akzeptieren dass das sterben auch zum Alltag gehört und dass wir nicht immer alles restlos kontrollieren und steuern können.
Ich weis dass ich mit oder ohne Virus in den nächsten Jahren des öfteren als Sargträger unterwegs sein werde. Bei uns ist es nämlich noch der Brauch dass soviel wie möglich die Familie selber macht und die Toten werden im Aufbahrungsraum soweit wie möglich noch in offenem Sarg aufgebahrt und da geht man um dem Nachbarn / Bekannten die letzte Ehre zu erweisen auch mit Kleinkindern hin.
Ein grosser Teil der jetztigen Diskussion ( allgemein gemeint und nicht separat auf das Forum hier betrachtet ) ist auch der aktuellen Situation in unserer Gesellschaft geschuldet. Den einzigen Sozialkontakt haben viele beim Feiern mit Familie und Freunden, ansonsten gehen einem die Mitmenschen am Arsch vorbei. Alles ist nur mehr auf das ich ausgerichtet, egoismus pur soweit das Auge reicht. Der Vater denkt die Schule solle geschlossen werden nur dass "mein Kind" ja nicht in Kontakt damit kommt und der Lehrer denkt sich auch nur schliessen dass "ich" nicht in Kontakt damit komme. Das trifft nicht nur auf die schule zu, sondern auf quasi alle Lebensbereiche.
Das soll jetzt nicht die Sinnhaftigkeit der getroffenen Massnahmen in frage stellen, ich halte lediglich fest dass der grösste teil unserer Gesellschaft dabei mit macht weil er einen persönlichen Vorteil für sich selber darin sieht, der Mitmensch wäre ihm eigentlich ziemlich egal.
Der Umgang der Menschen miteinander hat in den letzten 2 Wochen schon spürbar gelitten, gelebte Solidarität ist beinahe nirgends zu erkennen. Ohne die politischen Parteien für ihr derzeitiges Verhalten zu beurteilen, aber wenn die SP in jedem Land nur den Wähleranteil hätte wie sich die Bevölkerung sozial und solidarisch verhält so dann wäre bei denen der Wählerantel vor dem Komma einstellig und würde mit 0 beginnen.
Diese Tatsache macht mir um einiges mehr angst als das Virus selber. Unsere Gesellschaft hat schon jetzt Auflösungserscheinungen weil zu viele nur auf das "ich"bedacht sind, wer weis was da noch alles kommt.
Ansonsten hier sehr ruhig und von allem was man zu leben braucht genügend vorhanden. Ich persönlich werde durch die derzeit geltenden Massnahmen in meinem Leben praktisch gar nicht eingeschränkt, also habe ich auch nichts zu kritisieren. Jetzt war es auch bei mir da, das "ich".
Die Toten gefallen niemandem und dennoch müssen wir leider auch mal der Realität ins Auge sehen und akzeptieren dass das sterben auch zum Alltag gehört und dass wir nicht immer alles restlos kontrollieren und steuern können.
Ich weis dass ich mit oder ohne Virus in den nächsten Jahren des öfteren als Sargträger unterwegs sein werde. Bei uns ist es nämlich noch der Brauch dass soviel wie möglich die Familie selber macht und die Toten werden im Aufbahrungsraum soweit wie möglich noch in offenem Sarg aufgebahrt und da geht man um dem Nachbarn / Bekannten die letzte Ehre zu erweisen auch mit Kleinkindern hin.
Ein grosser Teil der jetztigen Diskussion ( allgemein gemeint und nicht separat auf das Forum hier betrachtet ) ist auch der aktuellen Situation in unserer Gesellschaft geschuldet. Den einzigen Sozialkontakt haben viele beim Feiern mit Familie und Freunden, ansonsten gehen einem die Mitmenschen am Arsch vorbei. Alles ist nur mehr auf das ich ausgerichtet, egoismus pur soweit das Auge reicht. Der Vater denkt die Schule solle geschlossen werden nur dass "mein Kind" ja nicht in Kontakt damit kommt und der Lehrer denkt sich auch nur schliessen dass "ich" nicht in Kontakt damit komme. Das trifft nicht nur auf die schule zu, sondern auf quasi alle Lebensbereiche.
Das soll jetzt nicht die Sinnhaftigkeit der getroffenen Massnahmen in frage stellen, ich halte lediglich fest dass der grösste teil unserer Gesellschaft dabei mit macht weil er einen persönlichen Vorteil für sich selber darin sieht, der Mitmensch wäre ihm eigentlich ziemlich egal.
Der Umgang der Menschen miteinander hat in den letzten 2 Wochen schon spürbar gelitten, gelebte Solidarität ist beinahe nirgends zu erkennen. Ohne die politischen Parteien für ihr derzeitiges Verhalten zu beurteilen, aber wenn die SP in jedem Land nur den Wähleranteil hätte wie sich die Bevölkerung sozial und solidarisch verhält so dann wäre bei denen der Wählerantel vor dem Komma einstellig und würde mit 0 beginnen.
Diese Tatsache macht mir um einiges mehr angst als das Virus selber. Unsere Gesellschaft hat schon jetzt Auflösungserscheinungen weil zu viele nur auf das "ich"bedacht sind, wer weis was da noch alles kommt.
Ansonsten hier sehr ruhig und von allem was man zu leben braucht genügend vorhanden. Ich persönlich werde durch die derzeit geltenden Massnahmen in meinem Leben praktisch gar nicht eingeschränkt, also habe ich auch nichts zu kritisieren. Jetzt war es auch bei mir da, das "ich".
. Soviel also zum Schengenraum: