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Bergfan schrieb:Julian96 schrieb:Der durchschnittliche Spargelbauer hier im Bodenseekreis macht sein Geld hier...es macht also schon noch sinn zu ernten.
Macht sein Geld... Auf Kosten der osteuropäischen Helfer...
So ihr müsst jetzt ganz stark sein, insb. Widdi: Es betrifft gerade JETZT ganz stark den Hopfen! Ich wohne mittendrin, hinterm Haus sind die Felder. Der muss jetzt rein gedreht werden...Bergfan schrieb:valdebagnes schrieb:Wobei mir die aktuellen Meldungen über fehlende Erntehelfer mehr Sorgen machen, das könnte wirklich ein Problem werden. Nicht für die Versorgung, die kommt ja auch im Winter über andere Länder reichlich, aber für die reginal angebauten Produkte...
Das betrifft im Moment hauptsächlich den Spargel. Ohne Spargelernte werden wir wohl alle verhungern, denn Spargel ist noch wichtiger als Mehl und Klopapier.
Bergfan schrieb:Macht sein Geld... Auf Kosten der osteuropäischen Helfer...
Vergiss nicht, dass das wieder auf dich zurück kommt, oder isst du keine Lebensmittel. Niemand schafft umsonst, verdoppeln sich die Kosten wird das aufs Endprodukt draufgeschlagen, das auch du im Laden wieder kaufst. Auch ein Hof ist eine Firma.Bergfan schrieb:Und nun kommt das System "Angebot und Nachfrage" zum Tragen. Nachfrage nach Erntehelfern ist groß, Angebot recht mickrig, also würde ich als Erntehelfer einen entsprechenden Lohn verlangen. Will der Bauer nicht zahlen, darf er selber ran![]()
basti.ethal schrieb:Keiner dieser Helfer wird gezwungen, dort zu arbeiten.
basti.ethal schrieb:Und solang die Arbeiter noch bereit sind zu kommen, scheinen die Löhne wohl legitim zu sein.
Julian96 schrieb:Vergiss nicht, dass das wieder auf dich zurück kommt, oder isst du keine Lebensmittel.
Tyrolens schrieb:Natürlich funktioniert der Obst- und Gemüsebau nur, weil es billige Arbeitskräfte gibt. Mit normalen Löhnen und Arbeitsbestimmungen wäre das nicht rentabel betreibbar, außer in diversen Nischen.
Bisschen bescheuert, man könnte meinen es ist Ebola...danimaniac schrieb:auf einer kanadischen MTB-Seite wurde ein (meiner Meinung nach interessantes) Interview mit einem Arzt aus der Notaufnahme in Whistler veröffentlicht. Dieser ist gleichzeitig passionierter Mountainbiker, hat eine relativ differenzierte Sicht auf Dinge wie #stayathome oder, was ist eigentlich ein Low-Risk-Ride...
Der sagt ganz klar, dass sie dort in Kanada im Moment jeden so behandeln als wäre er COVID-19 positiv. Aus diesem Grund sind die "Search and Resuce-Teams", also die Bergrettung teilweise nicht im Einsatz, da Ihnen die Ausrüstung zum Selbstschutz fehlt.
North Shore Search and Rescue is apparently not operating because they have neither the training or equipment to deal with patients infected with COVID-19 and are apparently not responding to calls at the moment. What is happening in Squamish and Whistler is less certain at the moment.
Gleichzeitig ergeben sich Hotspots weil einige Trail-Netzwerke geschlossen wurden (zB Teile von North-Shore). So sehen einige Notaufnahmen gerade jetzt Rokord-Unfallzahlen, und behandeln dann aber ein gebrochenes Handgelenk nicht, oder verschieben eigentlich nötige Operationen.
Ähnlich wird es hier in DACH wohl auch laufen, vor Allem sind hier die Infektionszahlen soweiso deutlich höher.
Sehe ich genauso und würde es in dem Fall begrüßen das es einerseits schnell zu einer Hilfeauszahlung kommen sollte aber hinterher auch geprüft werden müsste ob man diese nach Geschäftsgebahrung als Subvention oder zinsenlosen Kredit einstuft; wer vor lauter Expansionsgelüsten trotz Überschüssen unverantwortlicherweise keine Rücklagen bildete sollte den Stützungsbetrag auch wieder zurückzahlen müssen.Che schrieb:Die Intention dieser Maßnahmen empfinde ich als vollkommen richtig, die Umsetzung jedoch ausbaufähig.
Du und Vorarlberger - made my day denn allein schon aufgrund Deines Slangs würde entweder heilig wer das glaubte oder sollte sich schleunigst ein Hörgerät anschaffen...Chense schrieb:Mir als "Gsiberger" tut es ja trotzdem um euren Urlaub leid ... aber so war es dann doch am Ende noch ein Ende mit Schrecken!

Und daran das man in den Kriegs - und Nachkriegsjahren Zeitungspapier für diese Zwecke verwendete hat sich bis zur heutigen Generation auch nicht mehr durchgesprochen...Julian96 schrieb:Aber ich hoffe doch, dass man auf die Idee auch selbst kommen könnte![]()
Es gibt überhaupt keinen Grund osteuropäische Erntehelfer im Westen zu Hungerlöhnen zu beschäftigen denn was ist dagegen einzuwenden basierend auf den geringeren Herkunftslandlebenshaltungskosten mehr persönlichen Gewinn zu machen wenn sie dafür monatelang von ihrer Familie, persönlichen Umfeld etc. entfernt sind. In anderen Berufen gibt´s für sowas nämlich beispielsweise Reisespesen oder Trennungsgelder obendrauf. Klar würden viele Lebensmittel dadurch teurer aber nicht in einem Ausmaß das wir uns das nicht leisten könnten denn bei der Geschwindigkeit mit der die Erntehelfer arbeiten würde ne Packung Erdbeeren anteilig vielleicht maximal um geschätzte € 2,- teurer.Julian96 schrieb:Vergiss nicht, dass das wieder auf dich zurück kommt, oder isst du keine Lebensmittel. Niemand schafft umsonst, verdoppeln sich die Kosten wird das aufs Endprodukt draufgeschlagen, das auch du im Laden wieder kaufst. Auch ein Hof ist eine Firma.Bergfan schrieb:Und nun kommt das System "Angebot und Nachfrage" zum Tragen. Nachfrage nach Erntehelfern ist groß, Angebot recht mickrig, also würde ich als Erntehelfer einen entsprechenden Lohn verlangen. Will der Bauer nicht zahlen, darf er selber ran![]()
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Triage für (noch) nicht existente Patienten
Familienmitglied, hohes Alters - aber in prinzipiell guter Verfassung - geplanter Herzkatheter in Graz. OP Termin durch KH vor 2 Wochen abgesagt weil Coronavorbereitung. Zustand verschlechtert sich jetzt deutlich - Nachfrage nach OP direkt/via Hausarzt - Keine Chance. Patient jetzt in Alternativkrankenhaus weil sich Zustand laufend verschlechtert. Aber die Kapazitäten sind derzeit absolut NICHT GENUTZT! Um was geht es da jetzt Triage für potentielle Patienten die es noch gar nicht gibt und dafür in Kauf nehmen, dass andere womöglich deswegen versterben ? Lieber Tote die nicht in der Corona Liste aufscheinen ? Biss jetzt alle Instanzen erfolglos... Und das Argument der Ansteckungsgefahr ist blutleer weil ja sowieso im Krankenhaus!!
Intensivbetten in Tirol und Niederösterreich derzeit unterdurchschnittlich belegt – Verschiebung von Operationen ließ Ressourcen frei werden

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