Also ich bin der Meinung, ein Mensch kann sich an alles gewöhnen, auch an Homeoffice. Das es jetzt aktuell für sehr viele ungewohnt ist, ist ja auch ganz normal.
Wenn ich mir vorstelle wie es manchen ergangen ist, die erst auf der Baustelle oder in der Werkstatt gearbeitet haben und sitzen jetzt 9h/Tag vor der Kiste...das ist auch eine gewaltige Umstellung und es dauert, bis man es sich "eingerichtet" hat. Momentan ist es ja so, dass viele daheim am Küchentisch oder auf irgend einem unbequemen Stuhl sitzen.
Wenn man weiß, man macht das länger/öfter, dann richtet man sich entsprechend ein. Nur mit einem kleinen Laptop vor der Nase in der Küche würde ich auch durchdrehen. Ich habe meinen PC und 3 große Monitore, Tastatur, Maus mitgenommen, habe daheim einen großen Schreibtisch mit sehr guten Bürostuhl. So habe ich neben meinem privaten PC/Monitor eben auch den Firmenrechner da und ich kann ganz normal ohne Störungen arbeiten. Dazu noch Headset, telefonieren über CiscoJabber, was ich im Büro auch schon so mache. Und das geblubber der Arbeitskollegen über Pornos, AFD und Stammtischargumenten muss ich auch nicht ertragen

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Für Gespräche können wir noch telefonieren, chatten (hin und wieder Gruppenchat). Also ich könnte mir es durchaus vorstellen, in Zukunft vielleicht zu 80% Homeoffice zu machen und dann nur noch 20% ins Büro, um komplexere Dinge zu klären, ohne dass ich mir Gedanken um meine Psyche machen würde.
Am Feierabend und WE mit Bekannten/Freunden mountainbiken, zusätzlich noch im lokalen Sportverein/Fitnessstudio, dann hat man auch viel persönliche Kontakte, das reicht mir. Die Arbeit ist für mich in erster Linie Geldbeschaffung, da kann ich auf soziale, private Kontakte gut verzichten.