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Coronavirus 2019-nCoV

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Erstaunlich wie hier alle noch auf Zahlen rumreiten die nichts aussagen. Es gibt keine einheitliche Test Basis jeder Landkreis testet inzwischen anders. Vielerorts wird nur noch schwersterkrankte in der Riskogruppe ab 65 getestet der Rest gar nicht.
Was sollen dann die Zahlen aussagen?
 
Spezialwidde schrieb:
Pilatus schrieb:
albe-fr schrieb:

Dieser Ansatz ist eigentlich der naheliegenste und wird aktuell offensichtlich an mehreren Orten verfolgt. Ist halt die Frage ob man damit auf die Schnelle ein Medikament für die Masse bekommt. Dafür braucht man sehr viele Spender. Mit den neuen Antikörper-Test kann man potenzielle Spender wenigstens einfach identifizieren.

Auf kurze Sicht kann man damit eben die allerschwersten Verläufe abmildern. Auf lange Sicht stellt man diese Antikörper gentechnisch her. Es dauert aber seine Zeit bis man soweit ist, dafür ist das dann aber massentauglich. Auf noch längere Sicht wird man versuchen einen echten Impfstoff zu entwickeln. Eine Antikörpergabe erzeugt ja keine Immunität wie die Impfung.

Die Unterschiede zwischen aktiver und passiver sind mir bekannt. Fast alle Impfseren die heute auf dem Markt sind, sind aber weiterhin Blutprodukte vom Pferd oder vom Menschen. Monoklonale Antikörper kommen vorfallen in anderen Gebieten zur Anwendung.
 
Werna76 schrieb:
Die Quarantäne in Heiligenblut ist wieder aufgehoben:
https://kaernten.orf.at/stories/3041454/

Meine viel weiter oben getätigte Aussage, dass spätestens zum Monatswechsel April/Mai wieder Normalität einkehren muss, möchte ich abändern auf spätestens Mitte April. Solange die hohen Herren von der EZB die Vorschriften bezüglich NonPerformingLoans und Forbearance nicht ändern, können die Banken nicht einfach einen Großteil der Kreditraten im Kommerzbereich stunden. Die Aussagen von österr. Politikern in den letzten Tagen bezüglich Kreditstundungen sind wirklich niedlich, keine Ahnung von nix aber blöd reden.

Generelle Frage:
Was wird denn hier so geschätzt, wie lange Deutschland mit einer stillstehenden Autoindustrie existieren kann?

Ist doch alles kein Problem, das Geld kommt ja aus dem Geldautomaten (so wie der Strom aus der Steckdose kommt, siehe FFF) und notfalls per Helikopter...
 
albe-fr schrieb:
Wie ermittelst du die Verdopplungsrate? nur bezueglich des Vortags oder gleitendes Mittel?
Ansonsten sind die Daten halt schwer zu bewerten, da halt stark von der Anzahl der durchgeführten Tests abhaengig.
Nur bezüglich des Vortages.
Ich verstehe auch nicht, wieso man nicht z. B. einen Landkreis mit 100000 Menschen auswählt und dort dann JEDEN testet. Dann hätte man doch endlich mal die Informationen über die Dunkelziffer.
 
Widdi schrieb:
Und der Seitenwink war ja eher der: Das Gerät im Pic ist um die 65 Jahre alt (Im Pic erst 62 oder 63, das Modell wurde so 1954-55 gebaut), kürzlich überholt. Und durch das mit der Globalisierung also nimm mal so nen Radio von der Stange her (kein Digitalradio). Da kannst froh sein, wenn das 5 Jahre geht, dann musst wg. eingebauter Fehler neu kaufen.
Deshalb plädiere ich schon seit Jahren für verlängerte Gewährleistungs - und Ersatzteileverfügbarkeitsfristen sowie einer Reparaturfähigkeit aller Geräte und Maschinen auich wenn das der Wirtschaft sicher nicht gefiele.
Bei Deinem Röhrenradio gibt´s eigentlich nur drei wahrscheinliche Ausfallsursachen:

1) Eine Röhre geht hopps weil im Lauf der Zeit Luft neben den Pins ins Innere kriecht und das Vakuum abbaut - wichtige Röhrentypen werden immer noch produziert.
2) Elkos platzen aus Altersschwäche - Neue sind problemlos verfügbar.
3) Die Schnur die vom Senderwahlknopf über die Skala zum Drehkondensator führt reißt - Ersatz z. B. durch ne Anglerschnur.

Lagorce schrieb:
BTW Einweghandschuhe könnten knapp werden, sinnvoll für den alltäglichen Einsatz sind m.E. Nitril-Handschuhe, die sind robuster als die aus Vinyl oder Latex.
Die könnte man auch problemlos laufend desinfizieren.

Tyrolens schrieb:
Wer z. B. in seiner Freizeit Apres Ski Bars besucht hat, wird auch in den nächsten Monaten und vielleicht auch Jahren Probleme haben. ;)
Ich hoffe sowieso das von den meiner Meinung nach völlig sinnlosen "Mallorcasaufsyndromsaubuden" keine einzige die Krise überlebt..:ja:

Werna76 schrieb:
Generelle Frage: Was wird denn hier so geschätzt, wie lange Deutschland mit einer stillstehenden Autoindustrie existieren kann?
Ich sehe darin kein längerfristiges Problem denn abgesehen davon das die sowieso nur auf Halde produzieren würden weil die absolute Mehrheit der Leute aktuell ganz andere Sorgen als nen Autokauf haben ist der Bedarf ja nur aufgeschoben und wird später zum allergrößten Teil wieder nachgeholt werden. Und nachdem das alle Produzenten weltweit in gleichem Maße trifft glaub ich auch nicht an eine Wettbewerbsverzerrung merkbaren Ausmasses. Die Politik wird sicher überall auch das Mögliche dazu tun damit ein Überleben sichergestellt ist.

.
 
Jeden testen für die Dunkelziffer bringt nix, solange wir keinen Antikörper Test haben. Nur mit dem und PCR Test zusammen alle testen könnten wir diese beurteilen.

Und falls UK jeder zweite infiziert (halte ich für unrealistisch, ich denke eher wir haben in DE/AT Faktor 15-30 was die Dunkelziffer angeht. Nimm dann die Todeszahl und Verzögerung in die Rechnung für angesteckte Personen) dann wäre es ja nur mehr Bestärkung der Herdenimmunität. Und in 3-4 Wochen würde es schon totlaufen. Es wäre natürlich super wenn dem so wäre...
 
sondern das Nachfragen mit einer Anzeige beantwortet wurden.
Ist so laut verlinktem Text leider nicht richtig. Auf eine Anfrage kam eine Gegenanfrage und als man diese nicht beantworten wollte ging das Spielchen weiter.
Meine Bedenken sind nur diesbezüglich ob das willentliche zurückhalten von Informationen an die Behörde der Gesellschaft dienlich ist oder nicht und ob man sich in Hinsicht abgesichert hat.
Das ZDF macht ja kurz gesagt auch nur dasselbe was die Presse allgemein der Politik und den Behörden vorwerfen, ich weis was aber ich sag nichts.
Bei den einten soll es strafbar sein und bei den anderen gesetzlich geschützt. Eine auf solche Kuriositäten aufgebaute Gesellschaft bekommt halt eben solche Probleme wie wir sie anscheinend zu allem anderen noch dazu haben.
 
Mal ein Blick in die Zukunft:

Zitat aus dem lesenswerten NZZArtikel:

" Ein Immunitätszertifikat für den Nachweis von Antikörpern soll als «Pass in die Normalität» dienen".

Das könnte im Nachhinein zur wahrhaft surrealen Situation führen, dass junge Menschen, die sich 100%ig an alle Selbstisolationsvorgaben gehalten haben und daher (noch) keine Antikörper gebildet haben weniger schnell ihre uneingeschränkten Freiheitsrechte zurückerlangen als unvernünftigere.


Eine Frage, da hier ja auch Menschen vom Fach anwesend zu sein scheinen: Was ist das große Problem bei der Generation eines Analyseverfahrens auf Antikörper?

Inaktivierten Virus / Corona-spezifische Spikeproteine nehmen -> auf eine Nitrocellulosemembran immobilisieren -> Blutprobe drauf -> Lateral-Flow-Test (Prinzip eines Schwangerschaftstests) laufen lassen. Ggfs. anwesende Antikörper binden spezifisch Virusbestandteile. Fertig!

Scheint natürlich nicht so einfach zu sein - weiß jemand, warum? Mangelnde Spezifität? Bereitstellung der viralen Bestandteile?
 
David93 schrieb:
wetterstein schrieb:
Stäntn schrieb:
Und die Entscheidung Herdenimmunität ja oder nein ist längst gefallen, das sehe ich wie extremecarver.
Abwarten:
:arrow:
Coronavirus may have infected half of UK population — Oxford study
New epidemiological model shows urgent need for large-scale testing

https://www.ft.com/content/5ff6469a-6dd8-11ea-89df-41bea055720b
Auf den Artikel kann leider nicht jeder zugreifen. Wie ist das gemeint: JETZT ist bereits halb UK infiziert, oder ist das auf einen späteren Zeitpunkt bezogen?
Die These lautet: Bereits jetzt ist halb UK infiziert.
:hoffhoffhoff:

Der Biochemiker Dr. Norbert Bischofberger erwähnt die Studie auch in diesem erstaunlich lesenswerten Krone-Interview :
:arrow:
.... Und weil viele Infizierungen ohne Symptome verlaufen und diese Leute nicht diagnostiziert werden, ist die Infektionsrate vielleicht zehnmal höher, als wir denken. .....
Dann käme man laut einer Studie zum Schluss, dass der Großteil der Bevölkerung infiziert war. Sie wurde gerade von der Oxford-Universität publiziert und kam zum Ergebnis, dass 50 Prozent der UK-Bevölkerung infiziert gewesen sein könnten. Und das sind gute Nachrichten! Das bedeutet, dass 50 Prozent vielleicht Immunität haben und nur eine Minderheit krank wurde.
https://www.krone.at/2126281
 
Der Bezirksblatt-Artikel mit den angeblich 5000 Unverantwortllichen erscheint mir doch etwas zweifelhaft. Im Grunde ist das nur abgedrucktes Hörensagen, dazu teilweise noch über zwei Ecken. Ich sehe auch nicht, dass die dort aufgestellten Behauptungen durch eine Recherche belegt bzw. überprüft wurden - was der Artikel ja auch gar nicht für sich in Anspruch nimmt. Das ist nur die Wiedergabe einer anonymen (!) E-Mail - also belastbare Fakten: null.

Ich kann mir zwar durchaus vorstellen, dass einige der Heimreisepflichtigen noch woanders zum Schi fahren hin sind, was natürlich dumm, dreist und verantwortungslos war. Allerdings hätte das niemanden in verantwortlicher Position überraschen dürfen - denn ganz genau so lief es ja auch, als Südtirol zugesperrt hat; damals sind auch etliche einfach über den Hauptkamm nach Tirol gewechselt; was zu dem Zeitpunkt aber die wenigsten Touristiker gestört hat, im Gegenteil.
Allein mit diesem Wissen hätte man die Schigebiete in Tirol alle sofort zusperren müssen und nicht noch bis Ende der Woche weiterlaufen lassen dürfen - ein schwerwiegendes Versäumnis, dessen Folgen jeden Tag deutlicher werden.

Und die weiteren Gschichtl'n im Artikel - na ja; sicherlich gibt es immer Idioten, die sich unmöglich verhalten; aber daraus wieder die Erzählung von den tausenden rücksichtlosen Piefke zu spinnen, die die armen unschuldigen Tiroler überrennen, ist eigentlich schon ziemlich armselig. Es sind nicht die Deutschen oder die Tiroler, die an allem Schuld haben; es waren (viele) individuelle Fehler, die nichts, aber rein gar nichts mit einer Nationalität zu tun haben. Das ganze passt auch recht gut zu der Erzählung von LR Tilg, dass es erst die bösen Touristen waren, die das Virus ins Paznaun hineingetragen haben. Wie hat er es noch gesagt, das Virus stammt ja nicht aus Ischgl... Schön, wenn man es sich in so einer einfachen Welt einrichten kann.
 
HBB schrieb:
Der Bezirksblatt-Artikel mit den angeblich 5000 Unverantwortllichen erscheint mir doch etwas zweifelhaft. Im Grunde ist das nur abgedrucktes Hörensagen, dazu teilweise noch über zwei Ecken. Ich sehe auch nicht, dass die dort aufgestellten Behauptungen durch eine Recherche belegt bzw. überprüft wurden - was der Artikel ja auch gar nicht für sich in Anspruch nimmt. Das ist nur die Wiedergabe einer anonymen (!) E-Mail - also belastbare Fakten: null.

Ich habe ja schon Gestern einen Artikel mit dem gleichen Inhalt aus der Krone gepostet, die beiden "Qualitätsblätter" haben einfach nur die Mail des Mitarbeiters abgedruckt. Die 5000 kommen mir sehr hoch vor, aber es gibt auch im Raum Innsbruck einige nachgewiesenen Fälle. Ich und mein Bekanntenkreis ärgern sich übrigens nicht primär über die Touristen (auch wenn diese natürlich nicht gerade verantwortungsvoll gehandelt haben), sonder über die Behörden die das zugelassen haben. Wenn man schon eine Quarantäne ausrufe kann man nicht vorher noch einen großen Teil der Personen schnell raus schicken. Man hätte die Gemeinden sofort absperren müssen, und dann alle durchtesten und kontrolliert über die nächsten Tage heim schicken müssen. D.h. geplant und mit Polizeieskorte. Land und Bund haben aber leider komplett versagt.
 
starli schrieb:
Hatten wir das schon hier?
Corona in Ischgl und Co.: 400 Betroffene wollen das Land Tirol klagen
https://www.tt.com/artikel/16804856...-400-betroffene-wollen-das-land-tirol-klagen

Nachfolgender Bericht ist auch interessant... Schilderung der Zustände in Ischgl aus Sicht eines deutschen Skilehrers, der dort diese Saison bei der örtlichen Skischule gearbeitet hat...
https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/corona-niedersachsen-skilehrer-goettingen-sitzt-ischgl-quarantaene-13629896.html
 
wetterstein schrieb:
Meine Kollegen (mit Ausnahme vom KH Zams) sehen das auch so:
:arrow:
„Es kommen viel weniger Corona-Fälle als befürchtet“
Nein, im Gegenteil, hier ist viel weniger los als sonst. Die Kollegen können endlich ihre Überstunden abbauen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/chefarzt-es-kommen-viel-weniger-corona-faelle-als-befuerchtet-16694749.html

Zams hat die A*karte gezogen, wegen den Clustern im Paznaun und St. Anton. Da merkt man erst mal, was bei dieser Epidemie ein, zwei Wochen ausmachen. Oder eher drei bis vier?

Ich bin schon gespannt, wann's mal echte Untersuchungen zum Dunkelfeld gibt. Da muss man aber auch gleich dazu sagen: Wär's in Ischgl zb schon Mitte Jänner los gegangen, wären irgendwann auch mal zwei, drei Fälle mit schweren Lungenentzündungen in Zams gelandet. Wären die aufgefallen? Vielleicht schon, weil der Verlauf schon etwas atypisch zu sein scheint. Hat sich hingegen die Epidemie erst im zb letzten Monat rasend ausgebreitet, kann das schon gut sein, dass es eine Dunkelzahl von sagen wir mal Faktor 5 oder so ergibt. Aber sicher nicht Faktor 50. Südkorea rechnet zb eher mit Faktor 1,2 bis 1,5. Die testen aber auch viel und vor allem smart und haben vielleicht gerade deswegen eine sehr niedrige Trefferquote. 394.000 Tests und nur 9.500 Fälle. Man kann es ja über die getesteten rück rechnen, wann ungefähr die ersten Infektionen stattgefunden haben müssen.

Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Tirol 92 Intensivplätze für COVID-19 Fälle frei geschaufelt. Dzt sind 41 Patienten in Behandlung, von gestern auf heute war's zb ein Anstieg um 11%.

Das allgemein wenig los ist, ist den Ausgangsbeschränkungen zu verdanken. Das war das härteste Mittel und zum Glück scheint es zu wirken, auch wenn sich einige nicht so recht dran halten, gerade in Sölden nicht:

https://pbs.twimg.com/media/EUNaYTrXsBIc3NY?format=jpg&name=small

Es ist nicht nachvollziehbar, warum solche Daten nicht an die Hausärzte gemeldet werden. Und wenn infizierte sich im Ortsgebiet frei bewegen, bringt die ganze Quarantäne nichts.


Das gute ist jetzt, dass wir noch mal neu beginnen können. Ich hoffe auf deutlich smartere Methoden. Bisher war's ja eher Mittelalter.
 
Pancho schrieb:
Was gerne vergessen wird von der Fraktion der kalten Rechner, ist zu berücksichtigen, welche verheerenden Folgen hohe Opferzahlen, psychisch gesellschaftlich, und am Ende davon nicht zu trennen, wirtschaftlich, anrichten.

Bergamo spricht von einer "verlorenen Generation"...
Nein, aber auch die andere Seite darf man nicht vergessen. Die Menschen die dadurch Jobs bzw. ihre Existenz verlieren, etc.
Nicht falsch verstehen, ich halte die aktuellen Maßnahmen für richtig. Trotzdem wäre man blind, zu behaupten, ein Menschenleben hätte keinen Preis. Sollen wir einem einzelnen 90 jährigen das Leben kurzfristig verlängern, dabei aber einen massiven Wirtschaftseinbruch mit all seinen Folgen riskieren? Die Antwort ist denke ich klar Nein. Denn dieser Wirtschaftseinbruch würde weitaus mehr Menschenleben fordern, ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Schäden.
Klar, das ist ein extremer Vergleich, zeigt aber eben, dass ein Leben einen Preis hat. Und Dies zu leugnen macht es zwar leicht und mag moralisch richtig erscheinen- ist es aber nicht.
 
wetterstein schrieb:
Meine Kollegen (mit Ausnahme vom KH Zams) sehen das auch so:
:arrow:
„Es kommen viel weniger Corona-Fälle als befürchtet“
Nein, im Gegenteil, hier ist viel weniger los als sonst. Die Kollegen können endlich ihre Überstunden abbauen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/chefarzt-es-kommen-viel-weniger-corona-faelle-als-befuerchtet-16694749.html

Ich bin auch seit Mittwoch zuhause, weil es nur noch ein Notfallprogramm gibt und die Corona-Welle bis jetzt nicht über uns hereingebrochen ist. Die unterschwellige Forderung, zum Normalzustand zurück zu kehren halte ich aber für falsch. Es gibt einfach massive regionale Unterschiede. Ein Freund von mir in Genf arbeitet dafür 13h pro Tag an 5-6 Tagen pro Woche (in Genf haben sie fast einen Viertel der insgesamt 280 beatmeten COVID-19-Patienten in der Schweiz). Von dem her können wir an den weniger betroffenen Orten einfach Glück gehabt (und auch hier steigen trotz Massnahmen die Zahlen noch kontinuierlich, aber halt in einem Tempo, das es erlaubt, das Ganze ohne Chaos vernünftig zu organisieren).
 
Nimmt dann Österreich auch aus benachbarten Ländern Patienten auf, wenn sie so wenig zu tun haben? Der Bedarf über die Grenzen hinweg ist ja wohl eindeutig vorhanden. Und geht man davon aus, dass es noch die "Ruhe vor dem Sturm" ist oder meint man, dass man schon über den Berg sei und einfach nichts kommen wird?
 
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