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Coronavirus 2019-nCoV

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also mir reicht das Coronatheater langsam. Wird Zeit für nen Exit, dass man mal bescheid weiß, wie gehts weiter? Aber Mutti Merkel, pardon Kanzlerin rückt ned damit raus und vertröstet. Dazu musste ich was wg. Maskenpflicht auch in Bayern im Gespräch lesen entsetzlich! Statt hinhalten sollte mal von der Politik nen Fahrplan kommen wie man wieder aus dem Lockdown gehen will, dann könnte man wenigstens (ist für Unternehmen wichtig) mal langsam wieder das Planen Anfangen! Und für mich wärs dann im Endeffekt auch besser! Auch wenn ich wohl meinen Dolomitenurlaub im September (so er stattfinden kann) schon fast wieder einmal abblasen muss, aber ich weiß es noch nicht. Deswegen wären offene Grenzen wichtig, dass ich Optionen in AT,habe wo ich normalerweise mal kurz auf nen Tag hinfahren kann (ohne den Drecksvirus+Beschränkungen) Dzt. sind Fast alle Grundrechte Tot und die Bewegungsfreiheit liegt auf der Palliativstation, ist also auch nur noch ne Frage bis man ned mal mehr vor die Tür darf wenns so weiter geht (auch in D) (Statt Lockern hat man nochmal verschärft!!!, zwar ned im Land aber wenn man rein will)
Schengen ist sowieso dzt. tot! Und das kann auf die Dauer ned gut für die Wirtschaft sein, ab ca. Ostern muss da mal nen Plan da raus her! Sonst erwäge ich eine Klage vorm Verfassungsgericht, weil dzt. ists gefühlt eher so jeder Politiker sagt "ich hab die besten Maßnahmen" der andere "Ich hab die!" aber auf den otto-Normal-Bürger wird fast keine Rücksicht mehr genommen. Stattdessen pumpt man Milliarden in die Unternehmen, das ginge EInfacher. Beschränkungen sukzessive lockern wenn auch mit Auflagen als auf "Wir wissens ned" schalten und nix machen! Ned wundern klingt radikal aber es ist schon sehr spät (1:20) Und ob ich da alle Fakten richtig hab kann ich auch ned sagen, daher lieber :hallo: und Gute Nacht!

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
also mir reicht das Coronatheater langsam. Wird Zeit für nen Exit, dass man mal bescheid weiß, wie gehts weiter? Aber Mutti Merkel, pardon kanzlerin rückt ned damit raus und vertröstet. Dazu musste ich was wg. Maskenpflicht auch in Bayern im Gespräch lesen entsetzlich! Statt hinhalten sollte mal von der Politik nen Fahrplan kommen wie man wieder aus dem Lockdown gehen will, dann könnte man wenigstens (ist für Unternehmen wichtig) mal langsam wieder das Planen Anfangen! Und für mich wärs dann im Endeffekt auch besser! Auch wenn ich wohl meinen Dolomitenurlaub im September (so er stattfinden kann) schon wieder abblasen muss, aber ich weiß ja deswegen wären offene Grenzen wichtig, dass ich Optionen in AT,habe wo ich normalerweise mal kurz auf nen Tag hinfahren kann (ohne den Drecksvirus+Beschränkungen) Dzt. sind Fast alle Grundrechte Tot und die Bewegungsfreiheit liegt auf der Palliativstation, ist also auch nur noch ne Frage bis man ned mal mehr vor die Tür darf (auch in D) Schengen ist sowieso dzt. tot! Und das kann auf die Dauer ned gut für die Wirtschaft sein, ab ca. Ostern muss da mal nen Plan da raus her, sonst erwäge ich ggf. auch zu klagen, weil das was dzt. abgeht an Beschränkungen geht schon sehr gegen die Verfassung meiner Meinung nach (bin aber ned der Erste, der erwägt das zu Versuchen)

mFg Widdi

Zum gefühlt 250. Mal: Es wird (nicht nur meiner Ansicht nach) Pläne geben; die Zahlen müssen dafür passen :!: Die Tendenz geht ja immerhin in die Richtung; auf Gastro wird man leider wohl noch länger verzichten werden; find ich auch ärgerlich :wink:
Sorry für dich, aber wenn man in DE regional agiert, dann sollte es in BY ob der vergleichsweise hohen Zahlen eher länger dauern und Mobilität ist halt leider auch ein Problem. Ich finde das auch Sch...., aber so ist es im Moment nun mal.
 
Ich wär dafür alles ausser Stadien so schnell wie möglich zu öffnen am Besten vor Mai noch (wenn auch mit Auflagen ggf.), weil die Fallzahlen gehen ja schon ordentlich zurück (Tägliche zunahme) wir sind grad so auf ka. 9 Tage zur Verdopplung, Tendenz steigend (bei den Tagen zum Doppel) und immer mehr habens auch weg das Virus, also meiner Meinung nach gehören alle Wirtschaftsbeschränkenden Einschränkungen schnellstmöglich zurückgefahren, nur dann vermeidet man größere Schäden, die lass es mal 1000 Leute sein die mehr dran sterben (kann mehr oder weniger sein je nach Verlauf) sind mir pardon egal,
Danach wirds vor allem Ausserhalb im Privaten schlimmer. Je länger das geht, desto mehr Arbeitslose, desto mehr Häusliche Gewalt und mehr Antisemitismus! (Letzteres ist eh schon der Fall)
Geht man aber möglichst schnell aus den Massnahmen raus kommt man mit maximal 5% Wirtschaftlichen Schaden davon länger sinds 15% oder mehr, die die Wirtschaft schrumpft. Gut man riskiert mehr Kranke, aber so überlastet kann ja unser Gesundheitssystem ned sein wenn man mehrere Hundert Patienten auf Intensiv aus anderen EU-Ländern nach D verlegt (meist Frankreich, Spanien und Italien), was ja ein guter Ansatz ist.

Also langsam vermisse ich da jegliche Verhältnismäßigkeit. Letztes WE laut nem Leserbrief waren welche am Kolben und wurden beim Jausnen im Wald mit dem Polizeiheli verjagt, das kanns doch echt nimmer sein (Junge Familie, 2 Kinder 5 und 8 Jahre alt, also zu Viert) Und der Abstand war ausser eben das war aber die Familie selber gegeben. Und auch wenn ich das ähnlich schon 20x gepredigt habe meine Meinung bleibt so, die Meinungsfreiheit hat man ja noch!

mFg Widdi
 
Auch ich bestreite nicht, dass es Auswüchse gibt (siehe Buchleseverbot auf Parkbänken), aber ich meine immer noch, dass es gilt, Verhältnisse wie in der Lombardei oder derzeit in NYC zu vermeiden :!:
Und das funktioniert in DE im großen und ganzen mit Ausnahme noch recht gut :!:
Warum nur :?:
An vielen Orten, an denen es nicht ernst genommen wurde, fordert es seine Opfer :ja:
 
Pistencruiser schrieb:
3303 schrieb:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-tote-symptome-100.html

Ganz interessanter Bericht zur Diskussion, ob das Virus auch das Nervensystem und das Gehirn angreift.
Man weiß so vieles noch nicht...

Nicht wenige Beiträge in diesem Topic sprechen leider ganz klar für diese These!

Das ist nichts als Panikmache. Bei BSE hat man auch geglaubt, dass es 10 Jahre später ne große Creuzfeldt-Jakob-Epidemie besonders in GB geben müsste, die dann aber nie eingetreten ist.

Typisch für die Medienberichterstattung ist, dass weiter unten dann auch andere mögliche Gründe für die Vorfälle genannt werden als die Artikelüberschrift, aber die wären halt nicht so interessant, also schreibt man sie eben nur ganz unten rein.

Zumal man bei Fällen aus Altenheimen auch bedenken muss, dass die Patienten dort typischerweise eine ganze Reihe an Vorerkrankungen haben (sonst wären sie ja nicht auf Pflege angewiesen), wozu auch Demenz, Alzheimer und andere ganz typischerweise bei alten Menschen gehören. Da dann ursächlich auf Corona zu verweisen, ist schon höchst unseriös, da dort erwiesenermaßen sicher 99% der Fälle ausschließlich typische Erkältungssymptome zeigen, und bei den wenigen Fällen wo auch andere Symptome auftreten ist es viel wahrscheinlicher dass die eben gerade nicht auf Corona basieren, sondern auf anderen Vorerkrankungen oder Parallelerkrankungen.

+++

Eine Popularklage gegen die Coronabeschränkungen vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof läuft übrigens schon. Ich halte ja auch die allermeisten der Beschränkungen (also insbesondere die, die nicht Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betreffen) für verfassungswidrig und auch im Widerspruch zur Europäischen Menschenrechtskonvention, daher hoffe ich, dass sehr bald Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht und dem EGMR folgen.

+++

Und zur Dunkelziffer: https://orf.at/stories/3161054/
Unabhängig von den Antikörpertests lief in Österreich zuletzt die Testung bestimmter Zielgruppen mit PCR-Tests. Sie weisen das Virus direkt nach. Die ersten Ergebnisse dieser stichprobenartigen Testungen geben Anlass zu leichtem Optimismus. Von 474 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Krankenhäusern seien nur drei CoV-positiv gewesen, sagte Anschober. In Pflegeheimen sei unter 301 getesteten Beschäftigten nur ein positiver Fall gewesen. Und von 422 Angestellten in Supermärkten waren laut Anschober alle Tests negativ.
4 bisher unerkannte Fälle bei 1.197 stichprobenartigen Tests bei Mitarbeitern im Krankenhaus, Pflegeheim und Supermarkt. So wirklich nach hoher Dunkelziffer hört sich das nicht an.
 
Xtream schrieb:
Che schrieb:
Danke für derartige Posts, da muss man nicht mehr viel zu sagen :lach:

Im Shitstorm segeln die, die keine Argumente haben.

ist von wodarg, passt aber wie die faust aufs auge... :|


https://focus.de/11861005

^^ ein prachtpolitiker wie er im buche steht! hat ja lange gebraucht aber immerhin hat er schonmal gespannt das ein infizierter kein kranker ist :)
Man braucht keine Argumente, um dir aufzuzeigen, dass ein Friseur einen anstecken kann und die Wahrscheinlichkeit nicht einmal niedrig ist. Du wirst es nicht verstehen wollen/können, alle anderen verstehen es eh. Also wozu den Aufwand betreiben? Es ist sinnlos ;-)


MichiMedi schrieb:
Weitere Informationen hier bei Dirk Müller. Und wer jetzt sagt dass er den Herrn nicht mag, sein Fonds ist auf jeden Fall in die Krise gestiegen und am Ende sind es auch nur Argumente die der vorträgt.
Herrlich wie ihr Euch selbst disqualifiziert :D
Also ob sein Fonds nun während der Krise gefallen oder gestiegen ist- geschenkt. Kommt eben drauf an ab wann man die Krise zählt.
Aber sein „Fonds“ kommt eben eher einem Festgeldkonto gleich, als einem Fonds. Denn auch in guten Jahren geht da gar nix. Klar, wer sein Geld innerhalb kürzester Zeit wieder benötigt, könnte in diesen Schmarrn investieren. Aber wenn ich nur Sicherheit möchte, nehme ich eben doch wieder das Festgeldkonto.
Jeder der auch nur etwas langfristiger investieren möchte, greift doch hoffentlich zu anderen Produkten, die es schaffen, in guten Zeiten auch eine ordentliche Rendite abzuwerfen.
 
An alle Epidemie-Leugner und Ankläger der "staatlichen Unterdrückung":

Irgendwann müsst ihr wohl die Phase verpasst haben, euch konstruktiv und kreativ selbst zu beschäftigen. Auch mal als Kind lernen 2-3h alleine zu spielen.
Dauernd, "...ich will, ich will..., jetzt klage ich an...".
Seid mal kreativ und sucht euch neue Hobbies, nächste Saison geht's wieder zum Skifahren/-Touren.
Was macht ihr eigentlich wenn ihr euch was brechen würdet? Würde es auch mal mehr als 6 Wochen nicht gehen!

Und zur Wirtschaft und deren Schäden:
Die Wirtschaftswaisen haben vor der Rezession mehrfach davor gewarnt, dass Maschinen, Personal, etc.. dauerhaft mehr als 100% leisten und dies zu Langzeitigen immensen Schäden führen wird.
Die Frage wird also sein, ob man aus 4-6 Wochen ruhigerer Phase nicht sogar gestärkt herauskommen kann (maschinenwartungen, persönliche gesteigerte Leistungsbereitschaft etc..). Und auch für die Arbeitnehmer die Möglichkeit, mal ein Ende auf der angestauten ToDo-Liste zu sehen.
Das betrifft nicht alle Wirtschaftszweige aber es wird auch nicht allen flächendeckend schlecht gehen.
Gibt übrigens auch genug, bei denen brummt gerade die Hütte:
- Maggi (Umsatz plus nach Jahren der Entlassungen
- Lebensmittel-Einzelhandel
- Bioläden (weniger Urlaub = mehr Geld, Kunden wollen höhere Quali und regional)
- Seifenhersteller (neulich Bericht von regionalen Hersteller, kurz vor Insolvenz, nun gerettet)
- flexible Unternehmen/Produzenten, die auf Krisenprodukte wechseln und nun Abnahmegarantien vom Staat bekommen

Wer aber total starr bleiben wird/muss, der wird es schwerer haben je länger der Zustand bleibt.
Aber (in Bezug auf D) wird sich zeigen, innovativ und flexibler Mittelstand wird überleben.
Problem wird der starke Exportrückgang sein je nach Produktsparte - aber das hat kein Söder und keine Angie zu verantworten wie Corona in Südamerika, USA, Brexitland oder Asien abläuft.
Eher positiv sofern DE weitere Intensivbehandlungen Frankreich / Italien / andere abnehmen kann
 
j-d-s schrieb:
stichprobenartigen Testungen
4 bisher unerkannte Fälle bei 1.197 stichprobenartigen Tests bei Mitarbeitern im Krankenhaus, Pflegeheim und Supermarkt. So wirklich nach hoher Dunkelziffer hört sich das nicht an.

Also das ist natürlich keine echte Stichprobe, aber trotzdem interessant, weil da nun offensichtlich auch Menschen getestet werden, die asymptomatisch sind und es sich an sich um eine sehr sensibilisierte Personengruppe handelt.
4 von 1.197 ist extrem viel!!!
Warum? Weil das ja eine Momentaufnahme ist und somit abbilden soll, wer aktuell mit dem Virus infiziert ist. Auf 1.197 Menschen 4 positiv bedeutet für die östwrr. Gesamtbevölkerung von 8,8 Mio Menschen, dass aktuell 29.000 infiziert sein müssten. Das wäre mehr als das doppelte dessen, was bisher an Fällen in Österreich gefunden wurde. Wenn man das nun auf das letzte Monat ausbreitet, dann wären das vielleicht schon 100.000 Menschen, die mal infiziert waren und das würde die aktuellen Statistiken ganz schön durcheinander wirbeln.


Gestern habe ich eine kleine Runde gedreht. Wer sonst noch unterwegs war: Die Risikogruppe mit dem Risikosport. Übersetzt: Menschen weit über 70 Jahre mit eBikes am Berg. :naja:
 
Tag 29

Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.

Lady Windermeres Fächer III

Zitat von Oscar Wilde
Oscar Wilde
irischer Schriftsteller
* 16.10.1854, † 30.11.1900

Ich finde, das passt.

Gedanken zum Zitat von Christa Schyboll

Geiz ist geil. Mit diesem Motto wächst bereits schon eine neue Generation auf, die früh lernt und weiß, wie man Preise drückt, vorteilhaft einkauft, sich mehr und immer mehr leisten kann. Das macht Spaß. Haben ist schön. Mehr haben ist noch schöner. Und wie teuer oder preiswert wo was zu bekommen ist, ist auf Knopfdruck in Sekunden verfügbar. Weltweit versteht sich. Wir sind also eine sehr preisbewusste Weltgemeinschaft geworden, der die Jagd nach dem Schnäppchen früh ins Blut gelegt wird.

...

Es gab Zeiten, da wurde vor allem aus Armut und Not gestohlen. Da war es oft eine Frage des Überlebens, ob man die moralische Seite des Eigentums ernst nahm oder etwas lockerer sah, wenn man es von den Habenden stahl. Heute ist die Sache unter dem Einfluss einer ständigen Verführung zu einem globalen Massenphänomen ausgeartet, das keineswegs nur aus Hunger und Not geschieht, sondern aus Konsumsucht und Gier, die Arme wie Reiche gleichermaßen erfasst. Besonders perfide empfinden wir es deshalb auch, wenn es ausgerechnet die Reichen und Superreichen sind, die auf die eine oder andere Weise, legal, illegal oder halblegal "stehlen".

...

Es sind traurige, unschöne Entwicklungen. Aber sie bergen zugleich auch eine Logik insofern, als sich die Massenmanipulation in Bezug auf Konsum- und Preisverhalten eben auch wirksam niederschlägt.

Konsumverhalten und mangelnde Wertschätzung

Doch wie wird es in Zukunft sein? Wo und wann ist die Grenze erreicht? Ich denke, dass dieses Phänomen der mangelnden Wertschätzung deshalb nur vorübergehend sein wird, weil es in sich ja eine zerstörerische Wirkung entfaltet. Es ist eine Frage der Zeit. Noch sind wir nicht auf dem Höhepunkt einer solchen Entwicklung, wo sich diese Tendenz schon ad absurdum führt, sondern noch profitieren wir gerne von den Segnungen des Preiskampfes zum Nachteil anderer Gruppen innerhalb dieses Gemeinschaftsprozesses Konsumverhalten. Es wird jedoch einmal die Zeit kommen, wo diese grassierende mangelnde Wertschätzung menschlicher Leistungen ein Maß erreicht, das die Menschen selbst unerträglich finden. Vielleicht sind derzeit noch zu wenige in diesem bösen Spiel betroffen. Die Gier nach immer mehr und immer billiger jedoch wird offenbaren, dass dieser Weg ein Trugschluss ist, der an sein ganz natürliches Ende kommen muss. Und dann? Das werden Umbruchzeiten, die vermutlich für alle wiederum schwierig werden und neue Härten abverlangen und dennoch nichts als menschengemachte Fehler sind.

Wir sehen es bereits jetzt: Dort, wo eine gerechte Wertschätzung für wahre Werte – seien es menschliche Leistungen oder auch die Achtung vor der Materie an sich in unserer Wegwerfgesellschaft - allein zugunsten von Konsum und Preisen zerbröselt , wird sich das positiv Bewährte nicht halten können.

Ist das Sterben von Werten und Tugenden am Ende vergleichbar wie mit dem Sterben der Arten, die auch nicht durch neue Arten schnell wieder ersetzt werden können, weil es doch eine endlos lange Zeit für ihre Entwicklung brauchte?

Werte verschwinden, weil das Preiswerte dominieren darf. - Das ist eine Entwicklung, die uns wegen der erfolgreich angestachelten Gier nach mehr und mehr Konsum und des gleichzeitigen Verschwindens der menschlichen Wertschätzung einmal besonders teuer zu stehen kommt.

https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_oscar_wilde_thema_wert_zitat_3306.html

Und sonst? Wie immer. Nix
 
Widdi schrieb:
also mir reicht das Coronatheater langsam. Wird Zeit für nen Exit, dass man mal bescheid weiß, wie gehts weiter? Aber Mutti Merkel, pardon Kanzlerin rückt ned damit raus und vertröstet. Dazu musste ich was wg. Maskenpflicht auch in Bayern im Gespräch lesen entsetzlich! Statt hinhalten sollte mal von der Politik nen Fahrplan kommen wie man wieder aus dem Lockdown gehen will, dann könnte man wenigstens (ist für Unternehmen wichtig) mal langsam wieder das Planen Anfangen! Und für mich wärs dann im Endeffekt auch besser! Auch wenn ich wohl meinen Dolomitenurlaub im September (so er stattfinden kann) schon fast wieder einmal abblasen muss, aber ich weiß es noch nicht. Deswegen wären offene Grenzen wichtig, dass ich Optionen in AT,habe wo ich normalerweise mal kurz auf nen Tag hinfahren kann (ohne den Drecksvirus+Beschränkungen) Dzt. sind Fast alle Grundrechte Tot und die Bewegungsfreiheit liegt auf der Palliativstation, ist also auch nur noch ne Frage bis man ned mal mehr vor die Tür darf wenns so weiter geht (auch in D) (Statt Lockern hat man nochmal verschärft!!!, zwar ned im Land aber wenn man rein will)
Schengen ist sowieso dzt. tot! Und das kann auf die Dauer ned gut für die Wirtschaft sein, ab ca. Ostern muss da mal nen Plan da raus her! Sonst erwäge ich eine Klage vorm Verfassungsgericht, weil dzt. ists gefühlt eher so jeder Politiker sagt "ich hab die besten Maßnahmen" der andere "Ich hab die!" aber auf den otto-Normal-Bürger wird fast keine Rücksicht mehr genommen. Stattdessen pumpt man Milliarden in die Unternehmen, das ginge EInfacher. Beschränkungen sukzessive lockern wenn auch mit Auflagen als auf "Wir wissens ned" schalten und nix machen! Ned wundern klingt radikal aber es ist schon sehr spät (1:20) Und ob ich da alle Fakten richtig hab kann ich auch ned sagen, daher lieber :hallo: und Gute Nacht!

mFg Widdi
Interessant wie Du die Prioritäten festsetzt ... das Thema "neuer Job" kommt gar nicht mehr vor, dafür wie immer Angst, dass man nicht in Urlaub fahren kann (dafür wäre aber ein Job durchaus von Vorteil, statt in der gesellschaftlichen Hängematte zu liegen) und jetzt erwägst Du auch noch eine Klage beim Verfassungsgericht. Tue Dich doch mit ein paar anderen Usern hier zusammen, dann könnt Ihr die Kosten für den Anwalt auf mehrere Köpfe verteilen.
 
j-d-s schrieb:
Pistencruiser schrieb:
3303 schrieb:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-tote-symptome-100.html

Ganz interessanter Bericht zur Diskussion, ob das Virus auch das Nervensystem und das Gehirn angreift.
Man weiß so vieles noch nicht...

Nicht wenige Beiträge in diesem Topic sprechen leider ganz klar für diese These!

Das ist nichts als Panikmache. Bei BSE hat man auch geglaubt, dass es 10 Jahre später ne große Creuzfeldt-Jakob-Epidemie besonders in GB geben müsste, die dann aber nie eingetreten ist.
Du hast die Ironie nicht verstanden!
 
Neandertaler schrieb:
Tag 29

Gedanken zum Zitat von Christa Schyboll
[...]

Und sonst? Wie immer. Nix

Wow, toller Text einer mir unbekannten Autorin. Ja, früher (vor 1900, nach den Weltkriegen usw.) wusste man, wenn etwas übertrieben günstig war, dass irgendwas "nicht richtig" war. Entweder hat der Händler es geklaut, es mussten seine Kinder herstellen, bei Fleisch hat das Vieh gelitten oder ähnliches. Man sah dem Verkäufer aber in die Augen bzw. wusste womöglich wer direkt oder indirekt darunter gelitten haben muss, da die Warenketten recht kurz waren. Aus Not mussten trotzdem viele so handeln ("Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral"). Heute in einer globalisierten Welt mit anonymer Massenwirtschaft sieht man nicht die osteuropäischen Arbeiter in den Schlächtereien, das Vieh in der Massenhaltung, die Herstellung von Kleidung in Bangladesch, Kambodscha usw. Die Masse denkt, Hauptsache für mich günstig, woher soll ich wissen, ob es denn unter schlechten Bedingungen produziert wurde. Was erschwerend dazu kommt, die Geizmentalität ist ja nicht auf Privatpersonen begrenzt, sondern Großkonzerne agieren genauso, d.h. wenn man etwas im Einzelhandel teurer erwirbt, hat i.d.R. der Produzent nichts davon, da irgendwo in der Kette jemand die Marge einstreicht. Konsequent Bio, Fair Trade oder regional beim Erzeuger zu kaufen, das ist mühsam und machen deshalb nur wenige.
 
snowflat schrieb:
Interessant wie Du die Prioritäten festsetzt ... das Thema "neuer Job" kommt gar nicht mehr vor, dafür wie immer Angst, dass man nicht in Urlaub fahren kann (dafür wäre aber ein Job durchaus von Vorteil, statt in der gesellschaftlichen Hängematte zu liegen) und jetzt erwägst Du auch noch eine Klage beim Verfassungsgericht. Tue Dich doch mit ein paar anderen Usern hier zusammen, dann könnt Ihr die Kosten für den Anwalt auf mehrere Köpfe verteilen.
Ich beneide euch Mods nicht. Müsst noch immer seine Posts durchlesen :D

Aber weiterhin schön zu sehen, dass sich der Arbeitslose, der spanische Gastronom und der Student sich weiterhin Sorgen um die in DACH arbeitende Bevölkerung machen.
 
Pancho schrieb:
Stäntn fängt doch an seine Herde immun zu machen. :ja:


br403 schrieb:
Ist natürlich nicht empfohlen:
"Kann ich meine Eltern besuchen fahren?
Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Da hast du aber einen entscheidenden Satz abgeschnitten - nämlich dass der Besuch aus Gründen der Betreuung/Versorgung erlaubt ist. Und das ist kein Kaffeekränzchen, sondern Kind Übergabe. Und ich hab schon vor Wochen gesagt - irgendwann sind unsere Ressourcen bei der Kinderbetreuung erschöpft. Wenn also die Kindergärten nicht öffnen nach Ostern - dann ist es unausweichlich dass er zu Oma/Opa kommt, und zwar so lange bis die Kindergärten stabil offen halten. Mir wäre es lieber gewesen nicht die Risikogruppe einzubeziehen, zumal die Kinder untereinander ja kaum dazu gehören. Ich muss jetzt langsam wieder in die Arbeit, alle temporären Ressourcen sind aufgebraucht und im Sommer soll ja nochmal alles turnusmäßig schließen (wegen mir können die Sommerferien gerne ausfallen). Es gibt ja nicht mal eine Ferienbetreuung.

Es ist eh schon auf Kante: 30 Urlaubstage hab ich (meine Frau ist auch voll berufstätig!), genau so viele Schließtage gibt es eh schon, und jetzt diese Corona Pause. Wie soll das funktionieren - genau, nur mit Oma/Opa.
Und ich glaube nicht dass ich da ein Einzelfall bin ;) den Schritt werden andere berufstätige Eltern jetzt auch gehen müssen.

Drum bleib ich bei meiner Prognose, die Verbreitung des Virus ist nicht zu stoppen, wir werden und müssen da durch, alle. Je länger wir den Höhepunkt hinauszögern oder versuchen die Kurve flach zu halten, desto massiver werden die Folgen anderswo sein, nicht nur im Inland (Artikel heute in der Welt: https://www.welt.de/wirtschaft/article207092745/Folgen-der-Pandemie-Die-Rezession-beschert-der-Welt-die-noch-viel-groessere-Katastrophe.html). Wer verantwortet diese Toten um hier kurzfristig das Leben einiger sehr alter Menschen mit Vorerkrankungen etc. zu verlängern? Das muss schon abgewogen werden, und das sage ich nicht weil ich Eigeninteresse an Normalität habe. Auf Freizeit und Vergnügen zu verzichten ist kein Thema, das ist zwar schade aber nicht entscheidend.
 
Betreuung Versorgung war aber für die älteren Leute gedacht, nicht für deine Kinder :lol: Ich hatte das auch zitiert, das wurde im weiteren Zitat weggenommen.

Ich dachte Du hast Homeoffice?
 
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