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Also verstehe ich dieses „Tear down this Wall“ nicht ganz, Starli konnte ja auch nach Schweden reisen.
 
br403 schrieb:
Also verstehe ich dieses „Tear down this Wall“ nicht ganz, Starli konnte ja auch nach Schweden reisen.
Das kann man eigentlich nur auf die Einreise für Ausländer nach D anwenden. Wir lassen ja ebenso keine ausländischen Touristen oder Ausflügler etc. einreisen.
 
Zu dem Thema von D nach CH/A oder umgekehrt gibt es genug Beispiele in einer Facebook-Gruppe in der es darum geht, wenn dein/e Partner/in, Familie usw. im Ausland lebt. Im Moment darfst du zum Arbeiten über die Grenze oder wenn du verheiratet bist. Am Anfang gab es wohl noch Ausnahmegenehmigungen für Unverheiratete, aber da die Ämter überrannt wurden, gibt es die nicht mehr. Nun ist man dem "guten Willen" der Grenzbeamten ausgeliefert. In der Gruppe posten täglich zig Leute über ihre Erfahrungen, die einen kamen fast problemlos rüber (nur Ausweiskopie des Partners) andere hatten Fotoalben, Buchungsbestätigungen, Kopie des Passes, Bestätigungen von Freunden, dass die Beziehung echt ist usw. und wurden abgewiesen.
Daher wird es für Touristen nahezu unmöglich. Geschäftsreisende sollen dagegen bei unaufschiebbaren Terminen, wie Verhandlungen an denen sie teilnehmen müssen, bald wieder möglich sein in die Schweiz einzureisen.
 
3303 schrieb:
br403 schrieb:
Also verstehe ich dieses „Tear down this Wall“ nicht ganz, Starli konnte ja auch nach Schweden reisen.
Das kann man eigentlich nur auf die Einreise für Ausländer nach D anwenden. Wir lassen ja ebenso keine ausländischen Touristen oder Ausflügler etc. einreisen.

Aha, aber Österreich lässt ja auch niemanden als Tourist rein. Also mal wieder viel Geschrei um nix von einigen hier. :roll:

Vor allem lassen gerade die Schweiz oder Österreich ja kaum was aus wenn es darum geht wie furchtbar Deutschland ist und es im jeweiligen Land ja eh viel besser ist. Jetzt auf einmal will jeder nach Deutschland... 8O
 
Wir können es ja so machen:
Die Schweizer schicken uns ihr Geld, ohne zu uns zu kommen und einzukaufen oder Essen zu gehen.
Umgekehrt buchen und bezahlen die Deutschen Unterkünfte in der Schweiz, fahren aber gar nicht hin.
Das dürfte für die Meisten doch ideal sein.
 
Hmm, ich glaube nicht, dass mein Sohn den im Juni gebuchten Europapark-Aufenthalt so wirklich geniessen kann... :naja:
 
3303 schrieb:
Wir können es ja so machen:
Die Schweizer schicken uns ihr Geld, ohne zu uns zu kommen und einzukaufen oder Essen zu gehen.
Umgekehrt buchen und bezahlen die Deutschen Unterkünfte in der Schweiz, fahren aber gar nicht hin.
Das dürfte für die Meisten doch ideal sein.
Dann könnten wir es doch so machen, dass die Schweizer ihr Geld behalten und wir unseres. So hat jeder so gar mehr, weil er sich die Spritkosten für den Weg zum Einkaufen oder Quartier spart. Win-Win sozusagen ;-)
 
ThomasZ schrieb:
3303 schrieb:
Wir können es ja so machen:
Die Schweizer schicken uns ihr Geld, ohne zu uns zu kommen und einzukaufen oder Essen zu gehen.
Umgekehrt buchen und bezahlen die Deutschen Unterkünfte in der Schweiz, fahren aber gar nicht hin.
Das dürfte für die Meisten doch ideal sein.
Dann könnten wir es doch so machen, dass die Schweizer ihr Geld behalten und wir unseres. So hat jeder so gar mehr, weil er sich die Spritkosten für den Weg zum Einkaufen oder Quartier spart. Win-Win sozusagen ;-)
Der Staat wäre dann der Verlierer, weil er nichts abschöpfen könnte ;)
 
ski-chrigel schrieb:
Hmm, ich glaube nicht, dass mein Sohn den im Juni gebuchten Europapark-Aufenthalt so wirklich geniessen kann... :naja:

Nein, das denk ich auch. Ich war auch schon auf deren Seite, weil ich im Januar noch vor hatte, hin zu fahren. Alles, was überdacht und Innen- sowie Wartebereich ist nur mit Maske inkl. Attraktionen. Da wird dann auch die schönste Märchenwelt schnell zum Spukschloss :(
 
Also ich habe sowohl Schweizer die in DE wohnen als auch Deutsche die in der CH wohnen in meinem engeren Bekanntenkreis.

Für die stellt sich die Frage natürlich am dringlichsten, da sie Familie im anderen Land haben.

Die Grenzen sind da aber im Moment kaum mehr das Problem (mit Job in einen Land und mit Staatsbürgerschaft im andern kann man ziemlich frei über die Grenze). Allerdings gestaltet sich das Reisen sehr schwierig (Auto kein Problem, Eisenbahn etwas mühsamer, Fliegen nur noch auf sehr weniger Routen wie z.B. Zürich-Berlin) und dann stellt sich vorfallen auch die Frage, ob man wirklich seine Eltern besuchen will (oft Risikogruppe, und wenn man von weit her kommt muss man dann ja auch da wohnen).


By the way was für die Verharmloser hier. Habe gestern mit einem Kollegen gesprochen der den letzten Monat in einem Mailänder Krankenhaus gearbeitet hat. Der meinte sie hatten anfangs April 30-40 Todesfälle jeden Tag!!!
Ich würde Mal behaupten das schafft sonst selbst ein grösseres Krankenhaus nur in einem Monat...
 
Flims-Fan schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Hmm, ich glaube nicht, dass mein Sohn den im Juni gebuchten Europapark-Aufenthalt so wirklich geniessen kann... :naja:

Nein, das denk ich auch. Ich war auch schon auf deren Seite, weil ich im Januar noch vor hatte, hin zu fahren. Alles, was überdacht und Innen- sowie Wartebereich ist nur mit Maske inkl. Attraktionen. Da wird dann auch die schönste Märchenwelt schnell zum Spukschloss :(
So meine ich das gar nicht. Sondern wenn man nur das Geld schickt, ohne zu gehen.
Falls die Grenze offen ist, werden wir sicher gehen. Maske hin oder her. Vermutlich wird es so leer sein wie noch nie. Zudem ist die Anreise mit dem Flieger ja schon die Reise wert. Und ob ich Hotel inkl. Eintritt überhaupt stornieren könnte, wenn die Grenze offen ist, wüsste ich ebenfalls nicht.
 
ski-chrigel schrieb:
Vermutlich wird es so leer sein wie noch nie.


Hierzu fuer dich vielleicht interessant: Europa-Park-Sprecher: "Die Besucherzahl ist noch nicht definiert"

gut finde ich das Handling der Zeitkarten:

Wer die Seite besucht, findet zwei Möglichkeiten, die der Park den Clubkartenbesitzern – auch aus Frankreich oder der Schweiz – anbietet: Entweder, der Park zahlt den Geldwert der Restlaufzeit der Clubkarte und der Schließtage aus.

so etwas hätten sich vermutlich die meisten fuer Ihre Saisonkarten der Skigebiete gewünscht...

...ansonsten bin ich froh, dass der Park meine Kids null interessiert.
 
Hier ein Bericht wi es in der Schweiz mit der App aussehen sol.
https://www.bluewin.ch/de/digital/so-soll-die-schweizer-corona-app-funktionieren-390266.html
Ich bin ja jetzt nicht so der Datanschutz-Fanatiker und was der Staat über mich weis oder zu wissen glaubt spielt bei mir nicht so eine Rolle. Darum geht bei mir die App in einem Punkt deutlich zu wenig weit und zwar das hier.
Der Nutzer selbst wird auch nur über die Tatsache informiert, dass er Kontakt mit einem Infizierten hatte und nicht, wann und wo dies der Fall war.
Da ich durch meine persönliche Situation auch Kontakt zu Menschen habe welche gar kein Handy besitzen und es auch nicht auszuschliessen ist dass andere wo ein Handy haben dies mal irgendwo vergessen haben wäre es für mich doch wichtig wenn der Tag des Kontaktes und die Zeit +/- 2 Stunden bekannt gegeben würden damit wenn man so eine nachricht bekommt auch selber andere Personen über die Tatsache aktiv informieren kann. Dann wüsste man selber mit wem man nachher noch in Kontakt war und wen man ausschliessen kann und so könnte man auch selber schneller und effizienter geeignete Schritte unternehmen.
 
Theo schrieb:
Da ich durch meine persönliche Situation auch Kontakt zu Menschen habe welche gar kein Handy besitzen und es auch nicht auszuschliessen ist dass andere wo ein Handy haben dies mal irgendwo vergessen haben wäre es für mich doch wichtig wenn der Tag des Kontaktes und die Zeit +/- 2 Stunden bekannt gegeben würden damit wenn man so eine nachricht bekommt auch selber andere Personen über die Tatsache aktiv informieren kann.

Tja, einen Tod muss man sterben... wuerde man das ermöglichen, bräche das gesamte Datenschutzkonzept einer solchen App in sich zusammen und wir haetten eine "Bevoelkerungsdurchleuchtungs" App, die vermutlich keine Akzeptanz finden würde.

Oder gefällt dir so was hier: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1AKT1bRIRWygoGMZ-lTqWWESm02yQmIdM&ll=23.023959027832678%2C72.53160726948067&z=15

Den Schweizer Ansatz zu einer solchen App halte ich fuer ganz gut, allerdings den Zeitplan fuer deutlich zu optimistisch. Wer soll eine solche App denn in unter zwei Monaten vernünftig Revieren? Einen Start im August hielte ich fuer realistisch.
 
Zwischendurch ein kleines aktuelles Wissenshäppchen:

* Rollender 7-Tages-Durchschnitt der täglich Covid19-Verstorbener in D-A-CH pro Millionen Einwohner:
https://ourworldindata.org/grapher/daily-covid-deaths-per-million-7-day-average?time=2020-03-06..&country=AUT+DEU+CHE

Obige Werte für den DACH-Raum sind erfreulich niedrig meine ich.

* In den dzt. weltweit am stärksten betroffenen Ländern (1.Belgien, 2.UK und gleichauf SWE) sind gegenüber dem DACH-Raum etwa 10 bis 30 mal erhöhte Todesraten zu vermelden:

https://ourworldindata.org/grapher/daily-covid-deaths-per-million-7-day-average?time=2020-03-06..&country=AUT+BEL+DEU+SWE+CHE+GBR


Ich poste die (leicht selbst konfigurierbaren) Plots hier, da die kommenden Wochen interessant sein werden bzgl. Auswirkungen der Rücknahme des Lockdowns....erst Daten analysieren, dann erst -und wenn es denn unbedingt sein muss- Meinung und eigene Weltordnung ausrollen...

Es kommt der Sommer, es wird warm, Menschen sind gesund, wir haben etwas gelernt, ...möge es beim Guten bleiben in DACH ...
 
Tag 63

br403 schrieb:
Also verstehe ich dieses „Tear down this Wall“ nicht ganz, Starli konnte ja auch nach Schweden reisen.

Es gab einen Platz in Europa, an dem standen Legenden, das Hotel Espalande, das Haus Vaterland, die erste Ampel, Wertheim hatte da einen Laden, Straßenbahnen führen im Sekundentakt und einige wenige Jahre ein See mit Schiffen aus denen halbe Wolkenkratzer wuchsen. Zwischen drin war da auch noch was.


Eine Wand, die niemals vorgesehen war, ein Dach zu tragen und eine Heimat zu geben, eine Wand, die dazu diente zu trennen, zu schließen, zu töten. Genannt den antifaschistischer Schutzwall, genutzt um Menschen am Reisen zu hindern. Zäune und Mauern, schließen immer in zwei Richtungen, es geht nichts rein und geht nichts raus. 2015 wurden die Zäune gekauft die 2020 geschlossen wurden. 2020 standen die ersten bei der Arbeit unter den Dächern am Brenner, die wegen 2015 errichtet wurden.


Knapp neben dem Platz wurde auch ein Überdachung erstellt, nur weis ich nicht, ob dort jemals ein Zöllner drin stand und seiner Tätigkeit nachging. Nur einer stand davor, einer, der zu seinen Lebzeiten recht suspekt war aber aus heutiger Sicht fast schon ein Leuchte am Himmel der Mächtigen ist. Wer hätte das gedacht.

West Berlin, Germany, June 12, 1987.

Und dann war da noch dieses ein Konzert auf eben diesem Platz, jenem Platz in dieser einen Stadt, die für Kampf, für Zerstörung, für Freiheit, für Trennung und Einheit, für Vergangenheit und Zukunft steht. Das war genau an jenem Tag, an dem ich zu ersten mal in meinem Leben auf dem Weg nach Schweden war.

Hier live von jenem Platz:
https://www.dailymotion.com/video/xjy3n7 Teil 1, irgendwie wurde Teil 2 nie Hochgeladen.

Man kann jetzt über Reagen denken, was man will, aber er hat die Abrüstungsverträge mit der UdSSR geschlossen und war damit maßgeblich an dieser Freiheit beteiligt, die wir heute und gestern noch aber hoffentlich morgen nicht mehr vermissen werden.

Sonst? Fast nix, wie immer.
 
Pilatus schrieb:
By the way was für die Verharmloser hier. Habe gestern mit einem Kollegen gesprochen der den letzten Monat in einem Mailänder Krankenhaus gearbeitet hat. Der meinte sie hatten anfangs April 30-40 Todesfälle jeden Tag!!!
Ich würde Mal behaupten das schafft sonst selbst ein grösseres Krankenhaus nur in einem Monat...
Ich würde sowieso alle Verharmloser zusammenfangen und sie gut geschützt für einen Monat zur Arbeit in eine Hotspotklinikintensivstation als Hilfskrankenpfleger zwangszuteilen; in der Zeit baut man zu Patienten auch eine persönliche Beziehung auf und ich denke das jeder spätestens dann seine Einschätzung ändert wenn ihm der erste Patient live unter den Händen wegstirbt... :ja:
 
Pilatus schrieb:
By the way was für die Verharmloser hier. Habe gestern mit einem Kollegen gesprochen der den letzten Monat in einem Mailänder Krankenhaus gearbeitet hat. Der meinte sie hatten anfangs April 30-40 Todesfälle jeden Tag!!!
Ich würde Mal behaupten das schafft sonst selbst ein grösseres Krankenhaus nur in einem Monat...
Meinst Du COVID-19-bezogene Fälle oder ingesamt? In einem grossen Uni-Spital sterben pro Tag 5 - 10 Patienten in ganz normalen Zeiten.


Petz schrieb:
Ich würde sowieso alle Verharmloser zusammenfangen und sie gut geschützt für einen Monat zur Arbeit in eine Hotspotklinikintensivstation als Hilfskrankenpfleger zwangszuteilen; in der Zeit baut man zu Patienten auch eine persönliche Beziehung auf und ich denke das jeder spätestens dann seine Einschätzung ändert wenn ihm der erste Patient live unter den Händen wegstirbt... :ja:
Für das Pflegepersonal (auf allen Stufen) sind Todesfälle stets belastend und auf so extreme Verhälntisse wie während dem Höhepunkt der Krise (https://www.youtube.com/watch?v=pZ6RqhRq9sE) war niemand vorbereitet. Befürchte, dass psychologische Auswirkungen erst etwas zeitlich verschoben aufreten werden, wobei dies sehr individuell ausgeprägt ist (wie auch für BOS Mitglieder nach einem schweren Einsatz).

Leider werden die wahren Helden kaum geehrt und ein entsprechendes gesellschaftliches Umdenken wird nicht stattfinden. Das grosse Geld werden weiterhin Trader, Juristen, Ökonomen sowie unzählige weitere allermeist für die Gesellschaft streng genommen unproduktive Grossverdiener machen, während diejenigen, die das Funktionieren unserer Gesellschaft ermöglichen, weiterhin leer ausgehen werden.
 
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