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Coronavirus 2019-nCoV

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Die hatten auch Leute wie den Drosten. Und wenn ich das so überschlagen hatten die auch alle Restriktionen gehabt.

Und Zahlen aus Russland und der Türkei glaube ich eh nicht, das ist ähnlich wie in Brasilien.
 
gfm49 schrieb:
Manche wohl durch unzureichende Erfassung oder Fälschung
Mag sein für die unten stehenden Länder. Für Japan, Singapur, Australien, Korea usw. wohl eher nicht...

Kyrgyzstan .... 0.34 Tote pro 100.000 Einwohner
Jamaica ......0.34
Georgia ....... 0.33
China ....... 0.32
Senegal .......0.29
Kazakhstan ..... 0.28
Niger ..... 0.28
Eswatini ..... 0.26
Burkina Faso ....0.26
Comoros ...... 0.24
Costa Rica ....0.20
Guinea ....... 0.18
Nigeria ...... 0.17
Togo ...... 0.16
Paraguay ...... 0.16
Kenya ...... 0.15
Ghana ...... 0.15
Cote d'ivoire ..... 0.14
South Sudan .....0.09
Jordan ...... 0.09
Thailand ...... 0.08
Libya ........0.07
Venezuela..... 0.07
West Bank Gaza ...0.06
Sri Lanka ... 0.05
Uzbekistan ... 0.05
Nepal .......0.05
Zambia ...... 0.04
Tanzania ....0.04
Syria ....... 0.04
Madagascar .... 0.03
Zimbabwe .... 0.03
Benin .... 0.03
Malawi .... 0.02
Ethiopia ..... 0.02
Mozambique .... 0.01
 
Es macht wenig Sinn, Afrika mit Europa zu vergleichen. Was sollen die Zahlen aus dem letzten Post bringen?
 
Ich kann in der Liste nicht die Daten des von der Schweizergarde "bewachten" Vatikanstaat finden.

Ist der Grund Datenschutz? Weis jemand was? :wink: 8)
 
ThomasZ schrieb:
Es macht wenig Sinn, Afrika mit Europa zu vergleichen. Was sollen die Zahlen aus dem letzten Post bringen?
1. Liegen Kyrgyzstan, Jamaica, Georgia, China, Kazakhstan, Costa Rica, Paraguay usw. nicht in Afrika.....

2. Gab es bzgl. Afrika viele alarmistische Berichte:
:arrow:
COVID-19
WHO besorgt über starken Anstieg der Fälle in Afrika

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) blickt mit großer Sorge auf die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Afrika. In der vergangenen Woche habe sich die Zahl der Infizierten auf dem Kontinent um 51 Prozent erhöht, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.
https://m.bvz.at/in-ausland/covid-19-who-besorgt-ueber-starken-anstieg-der-faelle-in-afrika-oesterreich-afrika-epidemie-who-coronavirus-201743005
 
Fab schrieb:
Eine schlechte Nachricht kommt aus Israel. Isr. ist ja auch sehr gut durch die Krise gekommen.
Von der Einwohnerzahl her Österreich vergleichbar, hat Isr. noch weniger Tote zu verzeichnen. Es wurden jetzt wieder viele wiedrgeöffnete Schulen geschlossen, da sich leider diese als Infektionshotspots erwiesen haben. Drosten lässt grüßen (hallo BILD - Entschuldigung fällig)

Aus Schweden und anderen Ländern welche früh wiedereröffnet haben, merkt man dagegen: Schulen sind keine Infektionshotspots. Das hatte vor ein paar Tagen ARD/ZDF berichtet.

Ich gehe ja sowieso davon aus, dass Personen, welche keine Symptome zeigen (wie eben die allermeisten Kinder) das Virus gar nicht weiterverbreiten können, außer in seltenen Ausnahmefällen. Damit meine ich nicht, dass diese Leute gar keine Viren verbreiten würden, aber einfach zu wenige, um damit jemanden anstecken zu können.

Marmotte schrieb:
Eine Studie des Imperial College London zeigt auf, dass allein durch die Interventions- und Lockdown-Massnahmen in 11 europäischen Ländern bis Anfang Mai etwa 3,1 Mio. Todesfälle verhindert werden konnten.

https://www.nature.com/articles/s41586-020-2405-7

Das ist doch reine Spekulation. Denn "was wäre wenn"-Annahmen sind nie wissenschaftlich, sondern Mutmaßungen. Und wenn man dann Vergleiche mit Ländern, wo die Maßnahmen viel weniger streng waren, wie Schweden, anstellt, sind dort auch keine derart hohen Zahlen dass man auf Basis dessen "3,1 Mio. verhinderte Todesfälle" annehmen könnte.

Hauptproblem ist immer, dass man solche Behauptungen auch als Rechtfertigung für alle Maßnahmen in ihrer jeweiligen Form nimmt. Aber woher wollen die wissen, dass man eine nennenswerte Zahl an Infektionen bspw. dadurch verhindert hat, dass es in Bayern ne Ausgangsbeschränkung gab (ein massiver Grundrechtseingriff)? In NRW, BaWü etc. gabs ja keine Ausgangsbeschränkung und trotzdem nicht höhere Zahlen oder schlechtere Entwicklung als in Bayern.
Das kann man übrigens für fast alle Maßnahmen analog sehen, außer denen, die erwiesenermaßen (d.h. es kam vor) Infektionshotspots sind: Alkoholveranstaltungen wie Discos, Bierzelte, Faschingssitzungen, sowie Gottesdienste mit Singen, ein paar andere Dinge.

Genau das sollte man jetzt unbedingt empirisch (und nicht spekulativ) erforschen: D.h. man befragt alle Menschen, die jemals mit Corona infiziert waren, nach ihren Aktivitäten im Zeitraum der Ansteckung. So kann man dann feststellen, welche Aktivitäten wirklich das Virus verbreitet haben und welche nicht.
Denn dass die Maßnahmen stark übers Ziel hinausgeschossen haben und viele gar nicht nötig waren, um die Infektionszahlen zu senken, ist völlig klar. Wie eben die Ausgangsbeschränkung und sicher auch viele Einzelhandelsschließungen (denn so weit bekannt hat sich niemand im Supermarkt angesteckt, obwohl die immer offen waren).
 
ThomasZ schrieb:
Es macht wenig Sinn, Afrika mit Europa zu vergleichen. Was sollen die Zahlen aus dem letzten Post bringen?

Da ich vor einem Jahr einen Tansania-Aufenthalt gebucht habe und bisher unklar ist, ob er stattfindet, habe ich mich mit diesem konkreten Fall näher beschäftigt:

1.: Die Menschen dort sind weniger mobil/vernetzt, weshalb sich das Virus langsamer ausbreiten kann. Seit dem Ausbruch in Europa kommen auch kaum mehr Ausländer ins Land, die im Land eher mobil sind.
2.: Diese Zahlen spiegeln nur die Ergebnisse von offiziellen Tests wieder. Einen solchen Test können sich dort nur sehr wenige Menschen leisten, da die Kosten fast das durchschnittliche Jahreseinkommen (!!!) in diesem Land betragen. Es wird also nur seeeehr stichprobenartig kontrolliert, auch Verstorbene werden in praktisch allen Fällen nicht untersucht.

Die Zahlen europäischer Länder mit denen Tansanias zu vergleichen ist also genauso sinnvoll, wie jetzt mit den Zahlen Brasiliens oder den Todeszahlen Russlands zu vergleichen, wo ja bekannt ist, dass sie nicht stimmen...

Btw.: Dass in einer Pandemie nicht alle Länder gleichzeitig und manche eventuell gar nicht betroffen sind, ist ein Fakt, hat aber wenig mit dem Krisenmanagement der jeweiligen Staaten zutun. Ein Vergleich zwischen Ländern, bei denen es einen Massenausbruch gab - und Europa war eben einige zeitlang das Zentrum des Ausbruchs - ist durchaus sinnvoll und wird ja auch wissenschaftlich untersucht - übrigens auch mit Modellrechnungen, die eine wissenschaftliche Methode sind und nicht einfach als Spekulation abgetan werden können...
 
wetterstein schrieb:
ThomasZ schrieb:
Es macht wenig Sinn, Afrika mit Europa zu vergleichen. Was sollen die Zahlen aus dem letzten Post bringen?
1. Liegen Kyrgyzstan, Jamaica, Georgia, China, Kazakhstan, Costa Rica, Paraguay usw. nicht in Afrika.....

2. Gab es bzgl. Afrika viele alarmistische Berichte:
:arrow:
COVID-19
WHO besorgt über starken Anstieg der Fälle in Afrika

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) blickt mit großer Sorge auf die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Afrika. In der vergangenen Woche habe sich die Zahl der Infizierten auf dem Kontinent um 51 Prozent erhöht, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.
https://m.bvz.at/in-ausland/covid-19-who-besorgt-ueber-starken-anstieg-der-faelle-in-afrika-oesterreich-afrika-epidemie-who-coronavirus-201743005
Und es ist immer wieder interessant zu lesen, wen die WHO da mit Herrn Tedros Adhanom Ghebreyesus an ihrer Spitze hat und wie die Organisation funktioniert ... :wink:
https://www.focus.de/finanzen/news/tedros-adhanom-ghebreyesus-politisch-abhaengig-fehler-in-corona-krise-das-problem-der-who-ist-nicht-china-sondern-ihr-eigener-chef_id_11889145.html
 
wetterstein schrieb:
ThomasZ schrieb:
Es macht wenig Sinn, Afrika mit Europa zu vergleichen. Was sollen die Zahlen aus dem letzten Post bringen?
1. Liegen Kyrgyzstan, Jamaica, Georgia, China, Kazakhstan, Costa Rica, Paraguay usw. nicht in Afrika.....
Das habe ich wohl gesehen. Ich habe das ein wenig verkürzt. Sorry, aber die Zahlen sagen trotzdem absolut nichts aus. Es gibt zu viele Faktoren, warum die Zahlen niedrig sind. Für eine Einordnung wäre das Verhältnis von Infektionen zu gemachten Tests interessant. Über spitzt gesagt, habe ich natürlich eine Qoute von 0,001, wenn ich nur eine Person von 1000 Infizierten teste.
wetterstein schrieb:
2. Gab es bzgl. Afrika viele alarmistische Berichte:
:arrow:
COVID-19
WHO besorgt über starken Anstieg der Fälle in Afrika

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) blickt mit großer Sorge auf die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Afrika. In der vergangenen Woche habe sich die Zahl der Infizierten auf dem Kontinent um 51 Prozent erhöht, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.
https://m.bvz.at/in-ausland/covid-19-who-besorgt-ueber-starken-anstieg-der-faelle-in-afrika-oesterreich-afrika-epidemie-who-coronavirus-201743005

Abwarten und Tee trinken, die Bevölkerungsstruktur kommt Afrika auf jeden Fall entgegen.
 
ThomasZ schrieb:
Für eine Einordnung wäre das Verhältnis von Infektionen zu gemachten Tests interessant. Über spitzt gesagt, habe ich natürlich eine Qoute von 0,001, wenn ich nur eine Person von 1000 Infizierten teste.
Es geht hier um Tote pro 100.000 Einwohner, nicht Infizierte.
 
j-d-s schrieb:
Fab schrieb:
Eine schlechte Nachricht kommt aus Israel. Isr. ist ja auch sehr gut durch die Krise gekommen.
Von der Einwohnerzahl her Österreich vergleichbar, hat Isr. noch weniger Tote zu verzeichnen. Es wurden jetzt wieder viele wiedrgeöffnete Schulen geschlossen, da sich leider diese als Infektionshotspots erwiesen haben. Drosten lässt grüßen (hallo BILD - Entschuldigung fällig)

Aus Schweden und anderen Ländern welche früh wiedereröffnet haben, merkt man dagegen: Schulen sind keine Infektionshotspots. Das hatte vor ein paar Tagen ARD/ZDF berichtet.
.....................................
Schweden testet wenig und hat viereinhalbmal soviel Tote in Bezug auf die Bevölkerungsgröße - und dies mit ländlicher Struktur und grad mal 3 richtigen Großstädten (Stockhom, Malmö, Göteborg).

Was du glaubst in einem ARD/ZDF-Bericht verstanden zu haben, zählt da für mich nicht. Auch eingedenk dessen, was du so zusammenschreibst.
 
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Es gibt ein Indiz das der Virus irgendwann im letzten Sommer den über Sprung zum Mensch gelang.

Ab dem Sommer im letzten Jahr suchten die Chinesen auf Baidu.com vermehrt nach dem Suchbegriff «Durchfall» und ab November kam das Symptom «Husten» dazu. Was man berücksichtigen muss das in diesem Raum auch noch andre übertragbare Krankheiten gibt. Es ist ein weiteres Indiz dass das Virus früher in einer abgeschwächten Form sich verbreitete.

Flugverbindungen:
https://airportsinsider.com/wuh-wuhan-tianhe-international-airport
https://www.flightconnections.com/flights-from-wuhan-wuh

Berücksichtigt man noch die direkte Flugverbindungen ab dem Flughafen Wuhan Tianhe International Airport (WUH). Dann müsste der Virus schon im letzten Sommer auch in Europa angekommen sein. Nur war diese Variante nicht so angepasst wie die aktuelle.

Studie: https://dash.harvard.edu/bitstream/...19_manuscript_DASH.pdf?sequence=3&isAllowed=y
 
wetterstein schrieb:
ThomasZ schrieb:
Für eine Einordnung wäre das Verhältnis von Infektionen zu gemachten Tests interessant. Über spitzt gesagt, habe ich natürlich eine Qoute von 0,001, wenn ich nur eine Person von 1000 Infizierten teste.
Es geht hier um Tote pro 100.000 Einwohner, nicht Infizierte.
Dann nenne es halt wenn man nur 1 von 1000 Toten testet. Die Werte werden trotzdem nicht aussagekräftiger.
 
In der Schweiz mehren sich die kritischen Stimmen und das Gerangel, wer der bessere Wissenschaftler ist, geht weiter:

Auf welche Wissenschaftler in der Corona-Krise Verlass war, auf welche nicht
Warner, Propheten, Panikmacher
https://www.blick.ch/news/wirtschaft/auf-welche-wissenschaftler-in-der-corona-krise-verlass-war-auf-welche-nicht-warner-propheten-panikmacher-id15929832.html

Bis im Juli würden 60'000 Menschen in der Schweiz sterben, wenn nicht eine Ausgangssperre verhängt würde, verkündete er [Adriano Aguzzi].
Tatsächlich sind bis heute 1663 Menschen in der Schweiz gestorben. [...]
Die jüngste Prognose der ETH Zürich rechnet in der zweiten Welle mit 5000 Toten.
 
wetterstein schrieb:
.....................................
Wie haben diese Länder das wohl geschafft, so ganz ohne den heiligen Drosten?
:wink:
Ja wie? Eine Antwort hat "gfm49" ja gegeben.
In England wird ja grad von einer "dunklen Materie der Immunität" geraunt, die D schütze (im Ernst!).
Aber was ist mit denen die sowas nicht haben :D

Das es bei uns gut lief, war kein Selbstläufer, sonder Folge guter, schneller Entscheidungen.
Kann man auch anders beobachten (GB, USA, Schweden usw.).
Offenbar ist dir entgangen, daß auch anderswo schnell entschieden wurde. Griechenland beispielsweise hat, wie
auch unsere östlichen Nachbarn radikal runtergefahren u. unbeherrschbare Infektionszahlen vermieden - und nein, Drosten ist nicht der einzige Virologe des Universums. Zudem schauen heutzutage eh alle, was der Nachbar so treibt.

Zudem haben die Länder ja auch unterschiedliche Risiken. Was will ich beispielsweise Slovenien mit D vergleichen. Slovenien ist ländlich, abseits der interkontinentalen Verkehrs- u. Handelsströme. Da könnte ich jetzt mehrere vergleichbare Länder aufzählen.
D u. GB sind gut zu vergeichen. Ähnliche Größenverhältnisse, ähnliche Strukturen, ähnliche interkontinentale Vernetzung.

Deine Äpfel- u.Birnenvergleiche bringen nix.
 
Bergwanderer schrieb:
So langsam kommen die ersten Informationen, welche die Sorgen schüren, das die Demonstrationen die Ausbreitung des Virus fördern.

https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/proteste-us-nationalgardisten-mit-coronavirus-infiziert-16808857.html

Allerdings ist mir immer noch schleierhaft, warum die Nationalgarde zu einem großen Teil keine Maske trägt. Die sind permanent mit anderen Leuten in Kontakt, wo auch noch der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann.

Und nicht, dass es falsch rüber kommt oder so: Ich bin absolut kein Fan der Maskenpflicht und hasse die Dinger. Ebenso stelle ich die Anwendung in einigen Bereichen durchaus in Frage. Aber in diesem Fall habe ich einmal mehr absolut kein Verständnis für die USA. Vor allem für die Sicherheitskräfte ist es doch sinnvoll, wo sie mit so vielen Leuten in Kontakt sind. Dafür habe ich kein Verständnis.

Achso und ich war eben das erste Mal seit dem 14. März beim Friseur :lach:. Verlief alles problemlos. Das Haarewaschen hat besser geklappt als erwartet. Und ansonsten ist die Maske dort einfach eine massive Behinderung, aber hier macht sie ausnahmsweise mal Sinn. Kontaktdaten natürlich aufgeschrieben und dabei den Kugelschreiber angefasst, den sich vorher schon alle angefasst haben. Schon irgendwie lustig, dass sich das alles ein bisschen widerspricht... Aber was soll's? Ich ändere ja nichts dran und mir ist das egal, weil ich die Wahrscheinlich mich an einem Kugelschreiber zu infizieren doch für eher gering halte.

Und wenn wir gerade dabei sind. Letzten Freitag war ich auch das erste Mal in einem Restaurant essen seit dem 13. März. War mal wieder ganz schön. Wir hatten um 18.00 Uhr einen Tisch bestellt und es füllte sich erst langsam. Viel langsamer als sonst. Aber am Ende war das Restaurant den Umständen entsprechend voll. Abstand zwischen den Tischen klappte auch alles perfekt, wenn auch ich das Salz und den Pfeffer am Tisch vermisst habe ;-). Kontaktdaten mussten wir dort sogar deutlich ausführlicher als beim Friseur angeben. Aber generell sagte uns der Betreiber des Restaurants, den wir seit 2015 (=Eröffnung) kennen, dass die Leute nur sehr zögerlich sind. Die Leute haben Angst und sind verunsichert wie das alles so ist. Am Ende war aber alles hervorragend. Endlich mal wieder italienisch gegessen. Gut, Zuhause habe ich auch mal Spaghetti Carbonara gegessen, aber so in einem Restaurant ist es dann doch schöner. Diese Woche geht es dann vielleicht zum Griechen am Freitag. Jedenfalls bin ich froh, wenn das alles wieder vorbei ist so wie wir alle.

PS: Ich will jetzt nicht zum Widdi 2.0 oder extremecarver mutieren, aufgrund der Länge des Beitrags ;-)...
 
maba04 schrieb:
Und wenn wir gerade dabei sind. Letzten Freitag war ich auch das erste Mal in einem Restaurant essen seit dem 13. März. War mal wieder ganz schön. Wir hatten um 18.00 Uhr einen Tisch bestellt und es füllte sich erst langsam. Viel langsamer als sonst. Aber am Ende war das Restaurant den Umständen entsprechend voll. Abstand zwischen den Tischen klappte auch alles perfekt, wenn auch ich das Salz und den Pfeffer am Tisch vermisst habe ;-). Kontaktdaten mussten wir dort sogar deutlich ausführlicher als beim Friseur angeben. Aber generell sagte uns der Betreiber des Restaurants, den wir seit 2015 (=Eröffnung) kennen, dass die Leute nur sehr zögerlich sind. Die Leute haben Angst und sind verunsichert wie das alles so ist. Am Ende war aber alles hervorragend. Endlich mal wieder italienisch gegessen. Gut, Zuhause habe ich auch mal Spaghetti Carbonara gegessen, aber so in einem Restaurant ist es dann doch schöner. Diese Woche geht es dann vielleicht zum Griechen am Freitag. Jedenfalls bin ich froh, wenn das alles wieder vorbei ist so wie wir alle.
Ich weiss jetzt nicht, ob Dein Restaurant repräsentativ ist für Deutschland und ein Vergleich zur Schweiz angebracht ist, mache es jetzt aber mal: Ich war seit dem 11.5. schon weit über 20x in Restaurants in der Deutschschweiz. Ausser den Tischabständen (und/oder an einigen Orten Trennwände) und dem Desinfektionsmittel beim Eingang merkt man gar nichts von einer besonderen Situation. Keine Masken, keine Registrierung, einfach alles komplett normal. Im Tessin hingegen merkt man, dass sie mehr betroffen waren: Dort tragen die Kellner/-innen ein Schutzschild. Dasselbe auch bei meinen zwei Restaurantbesuchen letzte Woche in Tirol, alle tragen ein Schutzschild. Interessant war auch, dass Desinfektionsmittel in der Schweiz in jedem Restaurant und Laden omnipräsent sind, während ich dies in Österreich vergeblich suchte.
 
ski-chrigel schrieb:
maba04 schrieb:
Und wenn wir gerade dabei sind. Letzten Freitag war ich auch das erste Mal in einem Restaurant essen seit dem 13. März. War mal wieder ganz schön. Wir hatten um 18.00 Uhr einen Tisch bestellt und es füllte sich erst langsam. Viel langsamer als sonst. Aber am Ende war das Restaurant den Umständen entsprechend voll. Abstand zwischen den Tischen klappte auch alles perfekt, wenn auch ich das Salz und den Pfeffer am Tisch vermisst habe ;-). Kontaktdaten mussten wir dort sogar deutlich ausführlicher als beim Friseur angeben. Aber generell sagte uns der Betreiber des Restaurants, den wir seit 2015 (=Eröffnung) kennen, dass die Leute nur sehr zögerlich sind. Die Leute haben Angst und sind verunsichert wie das alles so ist. Am Ende war aber alles hervorragend. Endlich mal wieder italienisch gegessen. Gut, Zuhause habe ich auch mal Spaghetti Carbonara gegessen, aber so in einem Restaurant ist es dann doch schöner. Diese Woche geht es dann vielleicht zum Griechen am Freitag. Jedenfalls bin ich froh, wenn das alles wieder vorbei ist so wie wir alle.
Ich weiss jetzt nicht, ob Dein Restaurant repräsentativ ist für Deutschland und ein Vergleich zur Schweiz angebracht ist, mache es jetzt aber mal: Ich war seit dem 11.5. schon weit über 20x in Restaurants in der Deutschschweiz. Ausser den Tischabständen (und/oder an einigen Orten Trennwände) und dem Desinfektionsmittel beim Eingang merkt man gar nichts von einer besonderen Situation. Keine Masken, keine Registrierung, einfach alles komplett normal. Im Tessin hingegen merkt man, dass sie mehr betroffen waren: Dort tragen die Kellner/-innen ein Schutzschild. Dasselbe auch bei meinen zwei Restaurantbesuchen letzte Woche in Tirol, alle tragen ein Schutzschild. Interessant war auch, dass Desinfektionsmittel in der Schweiz in jedem Restaurant und Laden omnipräsent sind, während ich dies in Österreich vergeblich suchte.

Da wir in Hessen und RP schon ähnlich häufig wie Chrigel die Gastronomie unterstützt haben :wink:

Es ist schon noch weit entfernt von "normal", aber es wird Stück für Stück besser und (vor allem natürlich bei gutem Wetter im Außenbereich) wird von den Leuten ganz gut angenommen.
 
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