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Coronavirus 2019-nCoV

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Martin_D schrieb:
Es gibt bei jedem Infizierten eine mehr oder weniger lange Zeitspanne, in der er das Virus hat und andere anstecken kann, er aber noch keine nennenswerten Symptome hat und deshalb noch nicht im Krankenhaus oder zumindest in Quarantäne ist. Und die App kann die Kontakte während dieser Zeitspanne nachverfolgen, sofern die Beteiligten sie nutzen.

Und wie zeigt mir die App an ob jemand Corona hat, wenn er noch keine Symptome hat und folglich sehr wahrscheinlich noch nicht getestet wurde?
Wurde ich getestet und bin positiv, bin ich nicht mehr in der Öffentlichkeit unterwegs.
Habe ich keine Symptome kann ich es zwar haben, erfahre in der Regel aber zunächst nichts davon. Dann weiß es die App aber auch nicht.

Was natürlich möglich ist, ist dass mich die App warnt wenn jemand positiv getestet wird und ich mich in den letzten Tagen in der Nähe dieser Person aufgehalten habe. Das Problem ist nur, ich erfahre das ja auch erst wieder, wenn die Infektion bei dieser Person festgestellt wird und in der Zwischenzeit war ich ja auch schon wieder einige Zeit in der Öffentlichkeit unterwegs.

Also irgendwie hat das ganze für mich auch eine Logiklücke :?:
 
Julian96 schrieb:
Martin_D schrieb:
Es gibt bei jedem Infizierten eine mehr oder weniger lange Zeitspanne, in der er das Virus hat und andere anstecken kann, er aber noch keine nennenswerten Symptome hat und deshalb noch nicht im Krankenhaus oder zumindest in Quarantäne ist. Und die App kann die Kontakte während dieser Zeitspanne nachverfolgen, sofern die Beteiligten sie nutzen.

Und wie zeigt mir die App an ob jemand Corona hat, wenn er noch keine Symptome hat und folglich sehr wahrscheinlich noch nicht getestet wurde?
Wurde ich getestet und bin positiv, bin ich nicht mehr in der Öffentlichkeit unterwegs.
Habe ich keine Symptome kann ich es zwar haben, erfahre in der Regel aber zunächst nichts davon. Dann weiß es die App aber auch nicht.

Was natürlich möglich ist, ist dass mich die App warnt wenn jemand positiv getestet wird und ich mich in den letzten Tagen in der Nähe dieser Person aufgehalten habe. Das Problem ist nur, ich erfahre das ja auch erst wieder, wenn die Infektion bei dieser Person festgestellt wird und in der Zwischenzeit war ich ja auch schon wieder einige Zeit in der Öffentlichkeit unterwegs.

Also irgendwie hat das ganze für mich auch eine Logiklücke :?:

Vielleicht hilft ein Beispiel:

Ich treffe mich heute mit dir und wir haben beide die App aktiviert. In 7 Tagen bekommt einer von uns ein positives Corona-Testergebnis. Der Betroffene von uns gibt es in die App ein. Der andere bekommt das rote Warnsignal und weiß dann, dass jemand, der in den letzten 14 Tagen in seiner Nähe war, innerhalb dieses Zeitraums Corona-Positiv getestet wurde und kann dann mit dem Ergebnis umgehen.

Das Lücken bleiben ist klar; auch weiß ich nicht, ob die App zumindest Auskunft gibt, wann der Code mit dem Infizierten ausgetauscht wurde.
Aber grundsätzlich ist die Vorgehensweise für mich logisch.
 
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Julian96 schrieb:
Martin_D schrieb:
Es gibt bei jedem Infizierten eine mehr oder weniger lange Zeitspanne, in der er das Virus hat und andere anstecken kann, er aber noch keine nennenswerten Symptome hat und deshalb noch nicht im Krankenhaus oder zumindest in Quarantäne ist. Und die App kann die Kontakte während dieser Zeitspanne nachverfolgen, sofern die Beteiligten sie nutzen.

Und wie zeigt mir die App an ob jemand Corona hat, wenn er noch keine Symptome hat und folglich sehr wahrscheinlich noch nicht getestet wurde?
Wurde ich getestet und bin positiv, bin ich nicht mehr in der Öffentlichkeit unterwegs.
Habe ich keine Symptome kann ich es zwar haben, erfahre in der Regel aber zunächst nichts davon. Dann weiß es die App aber auch nicht.

Also irgendwie hat das ganze für mich auch eine Logiklücke :?:

Natürlich kann die App nicht in jedem Fall helfen, das hat aber auch niemand behauptet. Aber das Problem an Corona ist ja, das man ansteckend sein kann, bevor die Symptome kommen bzw. wenn man schwache Symptome hat. Wenn man in dem Zustand noch untewergs war und erst anschließend seine Infektion bestätigt wird, hilft die App, andere Nutzer zu warnen, die sich in der Nähe des Infizierten aufgehalten haben. Diese können dann selbst Tests machen lassen und Kontakte beschränken bis klar ist ob sie selbst infiziet sind. Und somit ist die App eine Möglichkeit Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. Zwar ist die App nicht die Optimallösung, aber aufgrund verschiedenener Kriterien(Akkuverbrauch, Datenschutz etc) war keine bessere Lösung möglich. Und da habens sich bestimmt qualifiziertere Personen Gedanken gemacht als die Forumsmitglieder hier.

Aber wenn du eine Idee für eine App hast, die eine Coronainfektion ohne Tests entdeckt, würden sich bestimmt viele dafür interessieren. Und solange die App auch nur hilft einige Infektionsketten zu unterbrechen, sollte sie jeder der die Möglichkeit hat benutzen, da sie auch keinen größeren Nachteil für die Nutzer hat. Soweit klar?

Edit: Gerade gesehen das Icedtead bereits eine ähnliche Antwort gegeben hat.
 
Ja damit habt ihr natürlich recht, somit an sich schon logisch, aber eben trotzdem nicht das Allerheilmittel.
Aber das findet in der aktuellen Zeit vermutlich eh niemand so schnell, von daher ist es sicher besser als nichts.
 
Ich habe auch noch nie gehört, dass die App ein Heilmittel sein soll, sie wurde immer als Hilfsmittel angepriesen. Sie soll helfen Kontaktketten schneller zu erkennen.
 
Das wollte ich so jetzt auch nicht behaupten. :wink:
 
baeckerbursch schrieb:
Ich habe gelesen, korrigiere man mich bitte wenn ich falsch liege, das ein Corona Test (Rachenabstrich) immer positiv anzeigt, auch wenn man längst nicht mehr ansteckend ist (Antikörper hat).

Wenn dies stimmt sind die hohen Infiziertenzahlen ja kein Wunder.

Das ist definitiv falsch. Der Rachenabstrich ist dann positiv wenn Virusgenom im Abstrichmaterial nachweisbar ist. Das ist natürlich vorallem dann der Fall wenn das Virus im Rachen repliziert und man ansteckend ist. Der Test erkennt aber nur das Genmaterial und kann nicht zwischen infektösen und nicht-infektiösen („defekten“) Virenpartikeln unterscheiden.

Nach dem eine Erkrankung vollständig abgeheilt ist, sind in der Regel aber gar keine Virenpartikel mehr nachweisbar. Bei schwereren Verläufen mit systemischer Immunreaktion sind dann aber oft spezifische Antikörper nachweisbar.
 
ThomasZ schrieb:
Ich habe auch noch nie gehört, dass die App ein Heilmittel sein soll, sie wurde immer als Hilfsmittel angepriesen. Sie soll helfen Kontaktketten schneller zu erkennen.

Aus diesem Grund ist die App auch "rezeptfrei erhältlich" ... :wink:
 
ski-chrigel schrieb:
Wir waren heute Abend Kartfahren. Nicht mal mehr die Leihhelme werden desinfiziert. Das wunderte mich schon etwas. Während im Europaparkhotel die Kugelschreiber in Quarantäne müssen. Wie in zwei verschiedenen Welten...
Mich wundert, dass du dir beim Kartfahren überhaupt einen Helm aufsetzt. Die stören doch weit mehr als eine Schutzmaske richtig?
Hier und da Nicke ich unbewusst beim lesen deiner Posts, an anderen Stellen stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Ich habe keine Ahnung in welchr Welt einige von euch Leben, aber von einem Lockdown (oder wie auch immer) sind wir hier in Deutschland, zumindest dort wo ich lebe, weit weit entfernt - und wir hatten vor ein paar Wochen erst einen großen Ausbruch in einer "Kirchen"gemeinde. In kürze Fallen hier gewaltige Touristenmassen ein.
Ich setzte mir beim Einkaufen kurzfristig eine Maske auf, im Restaurant fülle ich einen Zettel aus - die Frage warum ich das beim Eis essen oder beim Kaltgetränk nicht muss stelle ich mir nicht. Was bringt mir das? Warum ist das so ein Riesenproblem?
Das Leben ist doch weitgehend wieder normal, ich fühle mich überhaupt (nicht mehr) eingeschränkt. Was haben einige von euch für Probleme? Wo liegt mein Denkfehler?
 
noisi schrieb:
..........................
Das Leben ist doch weitgehend wieder normal, ich fühle mich überhaupt (nicht mehr) eingeschränkt. Was haben einige von euch für Probleme? Wo liegt mein Denkfehler?
Wie? Du leidest nicht unter der Corona-Diktatur?
Du machsts dir aber arg einfach.
 
Fab schrieb:
noisi schrieb:
..........................
Das Leben ist doch weitgehend wieder normal, ich fühle mich überhaupt (nicht mehr) eingeschränkt. Was haben einige von euch für Probleme? Wo liegt mein Denkfehler?
Wie? Du leidest nicht unter der Corona-Diktatur?
Du machsts dir aber arg einfach.
Vielleicht steckt er ja mit den Echsenmenschen unter einer Decke?
 
noisi schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Wir waren heute Abend Kartfahren. Nicht mal mehr die Leihhelme werden desinfiziert. Das wunderte mich schon etwas. Während im Europaparkhotel die Kugelschreiber in Quarantäne müssen. Wie in zwei verschiedenen Welten...
Mich wundert, dass du dir beim Kartfahren überhaupt einen Helm aufsetzt. Die stören doch weit mehr als eine Schutzmaske richtig?
Hier und da Nicke ich unbewusst beim lesen deiner Posts, an anderen Stellen stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Ich habe keine Ahnung in welchr Welt einige von euch Leben, aber von einem Lockdown (oder wie auch immer) sind wir hier in Deutschland, zumindest dort wo ich lebe, weit weit entfernt - und wir hatten vor ein paar Wochen erst einen großen Ausbruch in einer "Kirchen"gemeinde. In kürze Fallen hier gewaltige Touristenmassen ein.
Ich setzte mir beim Einkaufen kurzfristig eine Maske auf, im Restaurant fülle ich einen Zettel aus - die Frage warum ich das beim Eis essen oder beim Kaltgetränk nicht muss stelle ich mir nicht. Was bringt mir das? Warum ist das so ein Riesenproblem?
Das Leben ist doch weitgehend wieder normal, ich fühle mich überhaupt (nicht mehr) eingeschränkt. Was haben einige von euch für Probleme? Wo liegt mein Denkfehler?
Ich beschreibe nur, wie die Erfahrung im Europapark resp. deren Hotels im Vergleich zum Leben in der Schweiz sind und das sind krasse Unterschiede, die mir viele bestätigen. Wenn Du das anders empfindest, ist das ja gut und kein Grund für Deine Nackenhaare. Ich jedenfalls bin froh, gelten hier lockerere Regeln. Punkt.

Und ja, das Risiko, mir den Kopf beim Kartfahren anzuschlagen, ist wesentlich grösser, als mich mit dem Virus anzustecken.
 
ski-chrigel schrieb:
Und ja, das Risiko, mir den Kopf beim Kartfahren anzuschlagen, ist wesentlich grösser, als mich mit dem Virus anzustecken.
Woher willst du das wissen? Die Zahl der bekannten Fälle von beim Kartfahren angeschlagenen Köpfen war doch in den letzten Monaten so niedrig, dass sämtliche unbequeme Gegenmaßnamen wie Helm-Tragen völlig überflüssig und unnötige Gängelei sind?
 
noisi schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Wir waren heute Abend Kartfahren. Nicht mal mehr die Leihhelme werden desinfiziert. Das wunderte mich schon etwas. Während im Europaparkhotel die Kugelschreiber in Quarantäne müssen. Wie in zwei verschiedenen Welten...
Mich wundert, dass du dir beim Kartfahren überhaupt einen Helm aufsetzt. Die stören doch weit mehr als eine Schutzmaske richtig?
Hier und da Nicke ich unbewusst beim lesen deiner Posts, an anderen Stellen stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Ich habe keine Ahnung in welchr Welt einige von euch Leben, aber von einem Lockdown (oder wie auch immer) sind wir hier in Deutschland, zumindest dort wo ich lebe, weit weit entfernt - und wir hatten vor ein paar Wochen erst einen großen Ausbruch in einer "Kirchen"gemeinde. In kürze Fallen hier gewaltige Touristenmassen ein.
Ich setzte mir beim Einkaufen kurzfristig eine Maske auf, im Restaurant fülle ich einen Zettel aus - die Frage warum ich das beim Eis essen oder beim Kaltgetränk nicht muss stelle ich mir nicht. Was bringt mir das? Warum ist das so ein Riesenproblem?
Das Leben ist doch weitgehend wieder normal, ich fühle mich überhaupt (nicht mehr) eingeschränkt. Was haben einige von euch für Probleme? Wo liegt mein Denkfehler?

Weitgehend normal ist für dich, wenn Kinder schon seit März nicht mehr in die Kita oder die Schule dürfen? Viele Personen seit März ihr Hobby nicht mehr ausführen dürfen (Amateurfussball etc), auch Profisportler 2020 wahrscheinlich gar keine Wettkämpfe mehr machen dürfen?
Sämtlichen Schaustellern ihre Lebensgrundlage genommen wurde, ebenso wie dem gesamten Veranstaltungswesen.

Aber klar, man kann sich auch alles schön reden.
Fahr mal ein paar Tage nach Österreich, dann wirst du sehen, dass in Deutschland im Vergleich dazu gar nichts normal ist.
 
Jan Tenner schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Und ja, das Risiko, mir den Kopf beim Kartfahren anzuschlagen, ist wesentlich grösser, als mich mit dem Virus anzustecken.
Woher willst du das wissen? Die Zahl der bekannten Fälle von beim Kartfahren angeschlagenen Köpfen war doch in den letzten Monaten so niedrig, dass sämtliche unbequeme Gegenmaßnamen wie Helm-Tragen völlig überflüssig und unnötige Gängelei sind?

Damit hast du mutmaßlich sogar Recht, da sämtliche Kartbahnen mindestens 2 Monate nicht öffnen durften? :lach:
Ich bin ganz dankbar, von Usern einen länderübergreifenden Eindruck zu bekommen. Da muss man nicht mit so provokant reagieren finde ich.
 
christopher91 schrieb:
Weitgehend normal ist für dich, wenn Kinder schon seit März nicht mehr in die Kita oder die Schule dürfen? Viele Personen seit März ihr Hobby nicht mehr ausführen dürfen (Amateurfussball etc), auch Profisportler 2020 wahrscheinlich gar keine Wettkämpfe mehr machen dürfen?
Sämtlichen Schaustellern ihre Lebensgrundlage genommen wurde, ebenso wie dem gesamten Veranstaltungswesen.

Aber klar, man kann sich auch alles schön reden.
Fahr mal ein paar Tage nach Österreich, dann wirst du sehen, dass in Deutschland im Vergleich dazu gar nichts normal ist.

Du hast da zwar mit dem meistem Recht und deine Argumente sind nachvollziehbar. Daher verstehe ich nicht warum noch Argumente hinzugefügt werden müssen, die so nicht stimmen. Oder nenne mir mal einen Profisport, in dem es in diesem Jahr keine Wettkämpfe mehr geben soll. Oft gibt es doch schon wieder Wettkämpfe(Fußball, Basketball, Tennis :wink: ) oder ein neuer Terminplan startet bald (Radsport, Darts, Handball). Vom Saisonabbruch im Amateursport war ich auch betroffen(Handball). Haben jetzt aber vor drei Wochen wieder mit der Saisonvorbereitung begonnen, wie in jedem anderen Jahr auch. Die Beschränkenungen haben bisher kaum Einfluss darauf und wenn die Lockerungen so weiter gehen wie in den letzten Wochen, werden wir mehr oder weniger ganz normale Saisonvorbereitung haben. Schulen und Kitas öffnen auch wieder langsam und Schausteller haben Alternativen mit Autokinos oder ähnliches gefunden.

Natürlich nicht alles optimal. Aber klar, man kann auch alles schlecht reden.
 
Wursti schrieb:
Da muss man nicht mit so provokant reagieren finde ich.
Auf den Punkt gebracht. Danke. Vor allem wenn man mich noch blöd anmacht, obwohl ich ja gerade noch schreibe, dass ich mittlerweile beim Nicht-Händeschütteln komisch angeschaut werde. Oder ich es etwas unvorsichtig finde, Miethelme nicht zu desinfizieren, ich also eine offenbar für viele Schweizer bereits übervorsichtige Haltung pflege. Aber eben, es gibt hier User, die schon allergisch reagieren, wenn ich was schreibe, ohne den Inhalt zu lesen...

Wer den momentan Unterschied zwischen Schweiz und Deutschland nicht bemerkt, will ihn nicht sehen. Welcher Weg letztlich der bessere ist, wird sich zeigen.
 
TVT schrieb:
christopher91 schrieb:
Weitgehend normal ist für dich, wenn Kinder schon seit März nicht mehr in die Kita oder die Schule dürfen? Viele Personen seit März ihr Hobby nicht mehr ausführen dürfen (Amateurfussball etc), auch Profisportler 2020 wahrscheinlich gar keine Wettkämpfe mehr machen dürfen?
Sämtlichen Schaustellern ihre Lebensgrundlage genommen wurde, ebenso wie dem gesamten Veranstaltungswesen.

Aber klar, man kann sich auch alles schön reden.
Fahr mal ein paar Tage nach Österreich, dann wirst du sehen, dass in Deutschland im Vergleich dazu gar nichts normal ist.

Du hast da zwar mit dem meistem Recht und deine Argumente sind nachvollziehbar. Daher verstehe ich nicht warum noch Argumente hinzugefügt werden müssen, die so nicht stimmen. Oder nenne mir mal einen Profisport, in dem es in diesem Jahr keine Wettkämpfe mehr geben soll. Oft gibt es doch schon wieder Wettkämpfe(Fußball, Basketball, Tennis :wink: ) oder ein neuer Terminplan startet bald (Radsport, Darts, Handball). Vom Saisonabbruch im Amateursport war ich auch betroffen(Handball). Haben jetzt aber vor drei Wochen wieder mit der Saisonvorbereitung begonnen, wie in jedem anderen Jahr auch. Die Beschränkenungen haben bisher kaum Einfluss darauf und wenn die Lockerungen so weiter gehen wie in den letzten Wochen, werden wir mehr oder weniger ganz normale Saisonvorbereitung haben. Schulen und Kitas öffnen auch wieder langsam und Schausteller haben Alternativen mit Autokinos oder ähnliches gefunden.

Natürlich nicht alles optimal. Aber klar, man kann auch alles schlecht reden.

Leichtathletik, Triathlon usw., halt viele Sachen die in Gruppen stattfinden. Erst heute wurde der Ironman in Frankfurt abgesagt.

Und ist ja schön für dich, wenn bei euch beim Handball alles halbwegs normal stattfindet.
Ich als Schiedsrichter darf in Bayern aber noch Minimum 4 Wochen nicht auf den Platz.

Und ja viele Profis starten nun langsam wieder, aber ohne Zuschauer ist es weit weg von normal und wird einige Vereine in den Ruin treiben.

By the way : In Österreich ab 1. Juli alles erlaubt an Sportarten. Ab September auch mit 5000 bis 10.000 Fans. Das werden wir in Deutschland so schnell glaub nicht erleben.
 
Also ich war ja erst vor Anderthalb Wochen in Österreich, ist aus Bayern praktisch erreichbar. Österreich hat schon die nächsten ordentlichen Lockerungen da könnten ab Juli schon Sportereignisse wieder mit Zuschauern gehen bei uns mit Glück im Herbst aber nur unter strengsten Auflagen. Zudem soll auch bald die Maskenpflicht für Gastropersonal fallen. Davon ist man in Bayern (und D) noch weit weg. Aber gut die haben offenbar nicht das Schlachthofproblem. Heute 3 Lokale aufgesucht, eines Vormittags auf einen Cappucino (war ne Eisdiele und Pizzeria in der Nähe des Büros, wo ich einen Termin hatte, weil eben falls wieder was mit der S-Bahn ist zu zeitig reingefahren, aber Sicherer als sich abhetzen!) Dann noch 2 Lokale aufgesucht. einmal meinen Münchner Lieblingskroaten, der kriegt grad noch die halbe Anzahl Gäste rein und muss Abends die Tische in Schichten verteilen. Weiß ich aus erster Hand (vom Sohn des Wirtes persönlich) Und beim Augustiner-Stammhaus in der Innenstadt ist innen geschätzt hab mich bei einem Toilettenbesuch kurz umgesehen vllt. ein Drittel oder weniger der Plätze weggefallen, bin aber ned durchs ganze Lokal getigert.
Drin sass eine Hand voll Leute, draussen war auch ned üppig besetzt (um 15:00), aber die Freischankfläche soweit es ging ausgedehnt (gibt auch hinten noch den Biergarten im Innenhof), normal ists da Enger. Bei den beiden anderen Lokalen das Registrieren, was mich nervt, wobei ich da in einer Großstadt (München) mit 1,5 Millionen EW und ca.300 Aktiven Fällen eher noch Verständnis dafür habe, aber man muss das ja in Bayern auch auf Berghütten und in kleineren Orten machen und auch in Kreisen, die faktisch Coronafrei sind, weil staatlich verordnet.
Für mich liegt da eine Wettbewerbsverzerrung vor, aber die Wirte sind froh, dass die überhaupt öffnen dürfen (Weiss ich auch aus erster Hand). Wenn einer jedoch eher kleine und Schmale Räumlichkeiten hat, kann er bei weitem nicht so viel Umsatz machen, wg. der Regelungen, wie ein großes Brauhaus wie das Hofbräuhaus oder eben das Augustiner-Stammhaus. Da wäre eine Anpassung an AT in der Gastro auf 1m wünschenswert (und das wäre eh in etwa der Durchschnittliche Normalabstand), 1,5m ist bei kleineren Lokalen entweder nicht durchsetzbar oder frisst einen guten Teil der Plätze auf (selbst gesehen) und auf Berghütten ist das eher noch schlimmer, die Häuser/Lokale wachsen eben nicht mit!

mFg Widdi
 
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