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Coronavirus 2019-nCoV

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Jan Tenner schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Nur bewerte ich das Riisko einer Infektion mit Corona deutlich geringer als das Risiko einer Impfung mit einem überhastet in den Markt gedrückten Impfstoff.
Und so wird die Sache rund.
Du belegst deine These also mit dem Pandremix-Skandal. Die Zahlen in dem von dir selbst verlinkten Artikel wiesen ein statistisches Risiko schwerer Nebenwirkungen von rund 0,008% auf (79,8 dokumentierte Nebenwirkungen auf 1.000.000 Impfungen). Bei den laut Artikel hinterher gut dokumentierten Fällen von Narkolepsie kommt man auf ein statistisches Risiko von 0,004% (1.300 Fälle auf 30.000.000 ImpfungenImpfungen) .
Die Sterblichkeitsrate bei Corona beträgt laut verschiedener Quellen schon bei der Altersgruppe 10-19 rund 0,2% und dann weiter nach Alter aufsteigend.
Wenn du also das Impfnebenwirkungsrisiko höher bewertest, wäre eine Schlussfolgerung, dass du auf jeden Fall unter 10 Jahre alt sein musst.
Da dein zur Schau gestelltes kindliches Gemüt tatsächlich an die Trotzphase von Kleinkindern erinnert, werden nicht gerade wenige Forumsmitglieder diese Schlussfolgerung wohl möglich tatsächlich für plausibel halten.

Sehr schöner Vergleich. Und bei den 0,2% sind nicht mal schwere und dauerhafte Nebenwirkungen einer Infektion enthalten.
 
Kamikatze schrieb:
Jan Tenner schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Nur bewerte ich das Riisko einer Infektion mit Corona deutlich geringer als das Risiko einer Impfung mit einem überhastet in den Markt gedrückten Impfstoff.
Und so wird die Sache rund.
Du belegst deine These also mit dem Pandremix-Skandal. Die Zahlen in dem von dir selbst verlinkten Artikel wiesen ein statistisches Risiko schwerer Nebenwirkungen von rund 0,008% auf (79,8 dokumentierte Nebenwirkungen auf 1.000.000 Impfungen). Bei den laut Artikel hinterher gut dokumentierten Fällen von Narkolepsie kommt man auf ein statistisches Risiko von 0,004% (1.300 Fälle auf 30.000.000 ImpfungenImpfungen) .
Die Sterblichkeitsrate bei Corona beträgt laut verschiedener Quellen schon bei der Altersgruppe 10-19 rund 0,2% und dann weiter nach Alter aufsteigend.
Wenn du also das Impfnebenwirkungsrisiko höher bewertest, wäre eine Schlussfolgerung, dass du auf jeden Fall unter 10 Jahre alt sein musst.
Da dein zur Schau gestelltes kindliches Gemüt tatsächlich an die Trotzphase von Kleinkindern erinnert, werden nicht gerade wenige Forumsmitglieder diese Schlussfolgerung wohl möglich tatsächlich für plausibel halten.

Sehr schöner Vergleich. Und bei den 0,2% sind nicht mal schwere und dauerhafte Nebenwirkungen einer Infektion enthalten.

Leider bist Du hier Jan auf dem Leim gegangen, der ja mittlerweise zugegeben hat, dass er mit seinen Antworten auf meine Beiträge nur den Zweck verfolgt, mir die Lust an der weiteren Teilnahme hier im Forum zu verleiden. Daher noch einmal das ungekürzte Originalzitat von mir:

NeusserGletscher schrieb:
Ich würde mir auch keinen hastig in den Markt gedrückten Impfstoff spritzen lassen. Hendrik Streek hat in einer kürzlich ausgestrahlten Talkshow bemerkt, dass der bisherige Zulassungsrekord bei einem neuen Impfstoff bei 5 Jahren lag. Und nun wird zum Teil an einer völlig neuen Art von Impfstoff geforscht und die Bundesregierung hat vorsichtshalber schon mal Millionen von Impfdosen geordert, obwohl die Wirkung bzw. die Nebenwirkungen noch gar nicht bekannt sind.

Da hilft ein Blick in die Vergangenheit. 2010 hatten wir schon mal die Situation, dass das RKI vor einer Pandemie warnte. H1N1. Da wurden Millionen von Impfdosen geordert und vielen von denenen auch an menschliche Versuchskaninchen gespritzt. Einer der Impfstoffe (Pandremix) enthielt jedoch einen Wirkstoffverstärker, der bei überdurchschnittlich vielen Menschen schwere Nebenwirkungen wie Narkolepsie auslöste. Am Ende verlief die Pandemie übrigens im Sande und die Regierung musste nach dem Ablauf des Verfallsdatums Impfdosen im Wert von mehreren Millionen Euro vernichten. Verantwortlich für die damalige Fehleinschätzung war übrigens niemand anders als der uns allen bekannte Christian Drosten.

Da hier niemand die genaue Wahrscheinlichkeit für einen Impfschaden für einen Impfstoff kennt, der noch gar nicht am Markt verfügbar ist, kann man die Zahlen gar nicht miteinander vergleichen. Ob jemand das Risiko eingehen will, sich ggf. einen völlig neuen auf genetischen Verfahren basierenden Impfstoff ohne vorherige ausreichende klinische Erprobung spritzen zu lassen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Der Impfstoff durchläuft ein ganz normales Zulassungsverfahren.
Wenn du nicht faul bist, kannst du dir dessen Ergebnisse auch ansehen. Dann weißt du, mit welcher Wahrscheinlichkeit dieses oder jenes Problem auftaucht.

Aber ich weiß eh, Atome, Chemie und Gene sind Teufelszeug.
 
Tyrolens schrieb:
Der Impfstoff durchläuft ein ganz normales Zulassungsverfahren.
Wenn du nicht faul bist, kannst du dir dessen Ergebnisse auch ansehen. Dann weißt du, mit welcher Wahrscheinlichkeit dieses oder jenes Problem auftaucht.
Ein ganz normales Zulassungsverfahren dauert in der Regel 10-20 Jahre.

[url=https://www.aerztezeitung.at/fileadmin/PDF/2017_Verlinkungen/State_Entwicklung_Impfstoffe.pdf schrieb:
Ärztezeitung.at, Entwicklung von Impfstoffen vom 15.12.2017[/url]"]Während die frühere Entwicklung von gängigen pädiatrischen Kombinationsimpfstoffe nur zehn bis zwölf Jahre in Anspruch genommen hat, dauerte die Entwicklung der Impfungen gegen HPV und Rotaviren jeweils circa 15 Jahre, jener gegen Varizellen sowie der InfluenzaLebendimpfung 25 bis 30 Jahre. Impfungen gegen HCV oder HIV gibt es auch nach mehr als 30 Jahren Forschungsarbeit noch nicht.
Bei einer in Aussicht gestellten Verfügbarkeit eines neuen Impfstoffes für 2021 oder 2022, also einer Entwicklungszeit von gerade einmal 1-2 Jahren, noch von einem ganz normalen Zulassungsverfahren zu reden halte ich für reichlich gewagt.
Tyrolens schrieb:
Aber ich weiß eh, Atome, Chemie und Gene sind Teufelszeug.
Echt jetzt? Bist Du unter die Verschwörungstheoretiker gegangen? :wink:
 
Jan Tenner schrieb:
Ich begrüße in eine Diskussion jede Meinung, die hilft, sich ein besseres Bild vom Gegenstand der Diskussion zu machen, ausdrücklich auch Meinungen, die meiner eigenen entgegenstehen.

Dem schließe ich mich ausdrücklich an. Was ich problematisch finde, ist toxisches Diskursverhalten, beispielsweise:
  1. Übergehen von konkreten sachbezogenen Gegenargumenten, was den Diskurs ins Leere laufen lässt.
  2. Argument-Hopping / What-Aboutism (Wenn man irgendwo nicht punkten kann, treibt man einfach eine neue Sau durchs Dorf).
  3. Falschdarstellung von Sachverhalten und Aussagen, um dann gegen ein Gebilde der eigenen Fantasie zu argumentieren.
  4. Highjacking von Diskussionen, um das Thema auf die eigene Agenda zu lenken.

Nicht falsch verstehen: Fehler macht jeder mal und gelegentliche Ausreißer halte ich für unproblematisch. Zu hohe Ansprüche würden die Meinungsvielfalt ersticken.

Wer toxisches Diskursverhalten allerdings in so hoher Frequenz zeigt wie der "Gletscher" hier, verleidet Anderen das Mitmachen und Mitlesen. Wer nur Schein-Diskurse führt und insgesamt versucht, ein Forum mit ideologischem Eifer zu dominieren, verwirkt irgendwann den ansonsten selbstverständlichen Anspruch auf sachliche Entgegnung.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ein ganz normales Zulassungsverfahren dauert in der Regel 10-20 Jahre.

....

Bei einer in Aussicht gestellten Verfügbarkeit eines neuen Impfstoffes für 2021 oder 2022, also einer Entwicklungszeit von gerade einmal 1-2 Jahren, noch von einem ganz normalen Zulassungsverfahren zu reden halte ich für reichlich gewagt.

Die Dauer der Impfstoff-Entwicklung ist ja nicht regulatorisch vorgegeben, sondern die Dringlichkeit ist da halt bisher eine andere gewesen. Nur weil es sonst von der Idee bis zum Produkt sehr lange gegangen ist, heisst das doch überhaupt nicht, dass die Prozesse dahinter einen deut besser waren bzw. das die Zeit zur klinischen Erprobung einen Tag länger gewesen ist. Die Langzeiterfahrungen sammelt man in jedem Fall ab dem Zeitpunkt der Markteinführung!
 
Am meisten Zeit kostet regulär die Bürokratie und alleine, bis man die Freiwilligen beisammen hat - das ging jetzt natürlich viel viel schneller. Die feine Art ist es natürlich nicht "Freiwillige" in China oder Brasilien zu akquirieren. Aber immer noch besser, als so, wie's Russland macht.
 
simmonelli schrieb:
Man kann und soll über einzelne Dinge sicherlich disktutieren und streiten, aber wenn "normal" für Dich bedeutet wie in 2019 zu leben und nur das der Maßstab ist, brauchen wir nicht mehr diskutieren.
Stimmt, wenn zwangsweise Schließungen von Geschäften, Freizeitangeboten, von Polizei abgeschlossene Gebiete etc. etc. für dich nun die zukunftsbleibende Normalität ist und 2019 die abartige und unumstößlich vergangene Freiheit war, zu der man nicht mehr zurück soll, dann hat es wirklich keinen Sinn mehr. Genieße deine neue Welt - aber ohne mich, mich findest du dann im Widerstand. Baut euch eine 100m hohe Mauer um eure Stadt, schließt euch ein wie in so manchen SciFi-Filmen, lasst keine Fremden mehr rein und redet euch gegenseitig ein, wie toll alles ist und wie gefährlich es außerhalb der Mauer ist.

--

Neandertaler schrieb:
Vielleicht sollte man wieder den Militärdienst einführen, da dürfen sich solche Menschen mal ordentlich anschreien lassen, morgens um fünf hell wach sein und mit Y-Tours (wir buchen, sie fluchen) zu Fuß verreisen.
Hätte ich zur Bundeswehr müssen, würde ich die Radieschen schon längst von unten beim Wachsen zusehen. Mich hätten die nicht umgepolt.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ein ganz normales Zulassungsverfahren dauert in der Regel 10-20 Jahre.

Wie lange hat es bei der Schweinegrippe gedauert? Wie viel Erfahrung hatte man zu diesem Zeitpunkt mit Adjuvanzien? Könnte es nicht sein, dass man bisher weiter an solchen Impfstoffen geforscht hat, ohne explizit das neue SARS-CoV-2 zu kennen?

Auch wenn dir Drosten offensichtlich viel zu wider ist, seine Podcasts sind zumindest so informationsreich, dass man in der Hinsicht selber weiter suchen/sich informieren könnte.
Ok, an deiner generellen Ablehnung gegen die Regierung/Impfung/Experten/... würde sich da wahrscheinlich auch nichts ändern, aber vielleicht wären dann deine Beiträge "anders geschrieben" und man könnte sie auch ernst nehmen.
 
Kamikatze schrieb:
Jan Tenner schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Nur bewerte ich das Riisko einer Infektion mit Corona deutlich geringer als das Risiko einer Impfung mit einem überhastet in den Markt gedrückten Impfstoff.
Und so wird die Sache rund.
Du belegst deine These also mit dem Pandremix-Skandal. Die Zahlen in dem von dir selbst verlinkten Artikel wiesen ein statistisches Risiko schwerer Nebenwirkungen von rund 0,008% auf (79,8 dokumentierte Nebenwirkungen auf 1.000.000 Impfungen). Bei den laut Artikel hinterher gut dokumentierten Fällen von Narkolepsie kommt man auf ein statistisches Risiko von 0,004% (1.300 Fälle auf 30.000.000 ImpfungenImpfungen) .
Die Sterblichkeitsrate bei Corona beträgt laut verschiedener Quellen schon bei der Altersgruppe 10-19 rund 0,2% und dann weiter nach Alter aufsteigend.
Wenn du also das Impfnebenwirkungsrisiko höher bewertest, wäre eine Schlussfolgerung, dass du auf jeden Fall unter 10 Jahre alt sein musst.
Da dein zur Schau gestelltes kindliches Gemüt tatsächlich an die Trotzphase von Kleinkindern erinnert, werden nicht gerade wenige Forumsmitglieder diese Schlussfolgerung wohl möglich tatsächlich für plausibel halten.

Sehr schöner Vergleich. Und bei den 0,2% sind nicht mal schwere und dauerhafte Nebenwirkungen einer Infektion enthalten.

Quelle für die 0,2%? Das RKI meldet da nur ein Bruchteil davon:

https://de.statista.com/statistik/d...s-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
https://de.statista.com/statistik/d...en-covid-19-in-deutschland-nach-altersgruppe/

(ich rechne die Altersgruppen bei Überschneidungen mit dem größeren Wert, d.h. bspw. 15-34 Jahre Infizierte mit Toten 20-39 Jahre, d.h. die tatsächlichen Werte sind sogar noch niedriger)
0-14 Jahre: 21.283 Fälle / 2 Tote = 0,009%
15-34 Jahre: 100.310 Fälle / 37 Tote = 0,037%
35-59 Jahre: 122.060 Fälle / 469 Tote = 0,38%
60-79 Jahre: 45.623 Fälle / 3.073 Tote = 6,7%
Über 80 Jahre: 24.223 Fälle / 5.988 Tote = 24,7%

Von den Toten litten übrigens 97% an Vorerkrankungen (https://www.tagesspiegel.de/wissen/...torbenen-hatten-vorerkrankungen/25837864.html).

Ich persönlich bin ja dennoch grundsätzlich immer für Impfungen. Nur habe ich, falls ein Coronaimpfstoff wirklich dieses oder nächstes Jahr kommt, erhebliche Bedenken ob der ausreichend getestet wurde. Aber ich vermute ja sowieso eher, dass kein Impfstoff kommt (also einer der auch in D zugelassen wäre, nicht so einer wo Putin oder Trump kurzerhand selbst unterschreiben dass er sicher ist).

Daher brauchen wir dringend einen langfristigen Plan, der auch 5 Jahre und mehr abdeckt. Und der kann nicht daraus bestehen, noch 5 Jahre lang Masken tragen zu müssen.
 
Impfstoffe sind ja schon da. Sie müssen nur mehr Phase 3 durchlaufen. ;)
 
j-d-s schrieb:
Daher brauchen wir dringend einen langfristigen Plan, der auch 5 Jahre und mehr abdeckt. Und der kann nicht daraus bestehen, noch 5 Jahre lang Masken tragen zu müssen.
Warum sollte der Plan nicht so aussehen können?
 
scratch schrieb:
Ok, an deiner generellen Ablehnung gegen die Regierung/Impfung/Experten/... würde sich da wahrscheinlich auch nichts ändern
Da täuscht Dich Dein Eindruck. Ich lasse mich z.B. regelmässig impfen bzw. Impfungen auffrischen. Ich habe auch nichts generell gegen die Regierung. Sondern nur gegen eine Politik, die ich für falsch, unausgewogen und wenig fundiert halte. Und Experten? Es gibt halt nicht nur den Virologen Drosten, sondern auch andere Virologen. Und dann gibt es noch die Gruppe der Immunologen, die zum Teil eine ganz andere Sichtweise auf Viren haben als Virologen. Kurz, es gibt nicht "die" Expertenmeinung, daher kann ich "die" Experten auch nicht ablehnen.

In Servus TV läuft immer Sonntags eine Sendung "Corona Quartett". Das ist ein weitgehend unmoderiertes Format, in dem halt auch mal andere Positionen zu Corona und dem Umgang damit zu Wort kommen. Ich fand die Sendung gestern sehr spannend, da wurden auch solche Fragen behandelt, wie etwas die derzeitige Teststrategie, die Aussicht auf einen Impfstoff und insbesondere, das war das Thema der Sendung, die wirtschaftlichen Folgen.

In der Sendung wurde dann auch auf eine "Great Barrier Decaration" hingewiesen. Eine Erklärung, die von Wissenschaftlern initiiert wurde. Ist auch auf Deutsch verfügbar.

j-d-s schrieb:
Quelle für die 0,2%? Das RKI meldet da nur ein Bruchteil davon:
In seinem aktualisierten Steckbrief meldet das RKI sogar eine CFR von weniger als 0,1% für die Gruppe der unter 50 Jährigen. Da habe ich halt Pech und liege darüber. Trotzdem käme ich nicht im Traum auf die Idee, dass sich nun meinetwegen deutlich jüngere Menschen einschränken sollen, nur damit mein persönliches Risiko, an Covid-19 zu erkranken, vielleicht etwas geringer würde. Ich würde dies als extrem egoistisch finden, würde ich nun jüngeren Menschen nicht die Freiheiten gönnen, die mir in deren Alter selbstverständlich zustanden. Dies gilt für mich heute genau so wie in 10 oder 20 Jahren, falls ich so alt werden sollte.
 
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Daher brauchen wir dringend einen langfristigen Plan, der auch 5 Jahre und mehr abdeckt. Und der kann nicht daraus bestehen, noch 5 Jahre lang Masken tragen zu müssen.
Warum sollte der Plan nicht so aussehen können?

Äh, lass mich mal kurz überlegen.... weils Kacke ist?!

Ist natürlich eine rhetorische Falle die da ausgelegt wurde, ich löse sie jetzt mal aus.

Fünf Jahre Maske, von mir aus.

Aber fünf Jahre Reisewarnungen, geschlossene Bars und Kneipen?

Fünf Jahre lang Öffis mit Maske ist kein Problem, aber Gondelfahren schon?

Fünf Jahre lang Schulschließungen wegen einer Hand voll Corona Fälle und der folgenden Quarantäne (Gymnasium Schrobenhausen)?

Fünf Jahre lang Spaltung der Gesellschaft in 'wir' vs. 'die'?

Anfang des Jahres hart sich die Welt um Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte gekloppt. Das konnte Deutschland ganz gut lösen, wir regeln das einfach kurzfristig über Geld.

Jetzt wird uns erzählt, nicht die ICU Plätze sind knapp, sondern das Personal. Na das ist ja was ganz was Neues, in der Pflege gibts zu wenig Fachpersonal?! Schon lange bekannt. Wo ist der Plan dem wenigstens mittelfristig entgegen zu gehen?

Regelmäßig sind die deutschen Bundesländer überrascht, dass es zu wenige Lehrer gibt. Wo ist der Plan das zu ändern? Wo wäre das Problem nur 20 Kinder in einer Klasse zu haben?

Pfleger und Lehrer kann ich nicht schnitzen, nicht kurzfristig lösen, da brauche ich eine Strategie, dann bringe ich Opfer und leiste meinen Beitrag.

Das Dach muss vor dem Sturm repariert werden, nicht im Sturm. Wenn es im Sturm wegfliegt, muss das Neue besser werden.

Gebetsmühlenartig AHA zu predigen (sinnvoll!) und dann aber nicht den nächsten Schritt zu gehen (neben der Hoffnung auf die Impfung), das zermürbt meine Compliance.
 
Tobi-DE schrieb:
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Daher brauchen wir dringend einen langfristigen Plan, der auch 5 Jahre und mehr abdeckt. Und der kann nicht daraus bestehen, noch 5 Jahre lang Masken tragen zu müssen.
Warum sollte der Plan nicht so aussehen können?
Äh, lass mich mal kurz überlegen.... weils Kacke ist?!
Absolut wäre das Kacke! Aber darum ging es bei der Aussage ja nicht :|
Alles, was du sonst noch aufgezählt, würde sich beim "Laufen-lassen" der Corona-Epidemie (also Aufhebung sämtlicher Schutzmaßnahmen) Null-Komma-Nichts ändern oder gar verbessern. Und das unterstelle ich j-d-s einfach mal, dass er genau das "Laufen-lassen" als langfristigen Plan gemeint hat. Wenn's nicht stimmt, kann er das ja richtigstellen.
 
Tobi-DE schrieb:
Regelmäßig sind die deutschen Bundesländer überrascht, dass es zu wenige Lehrer gibt. Wo ist der Plan das zu ändern? Wo wäre das Problem nur 20 Kinder in einer Klasse zu haben?

Pfleger und Lehrer kann ich nicht schnitzen, nicht kurzfristig lösen, da brauche ich eine Strategie, dann bringe ich Opfer und leiste meinen Beitrag.

Es gibt nicht zu wenig Lehrer und man müsste sich deshalb auch keine schnitzen. Man müsste nur das Geld in die Hand nehmen und die einstellen, die bereits vollständig ausgebildet und da sind. Dazu ist man aber unter scheinheilig- heuchlerischen Ausreden nicht bereit und lügt dann lieber den Leuten die Hucke voll. Die werden 's schon nicht merken oder bis zur nächsten Wahl wieder vergessen haben.

Und da fragen sich manche noch woher die Politikverdrossenheit kommt. :nein:
 
Tobi-DE schrieb:
Ist natürlich eine rhetorische Falle die da ausgelegt wurde, ich löse sie jetzt mal aus.

Fünf Jahre Maske, von mir aus.

Aber fünf Jahre Reisewarnungen, geschlossene Bars und Kneipen?

Fünf Jahre lang Öffis mit Maske ist kein Problem, aber Gondelfahren schon?

Fünf Jahre lang Schulschließungen wegen einer Hand voll Corona Fälle und der folgenden Quarantäne (Gymnasium Schrobenhausen)?

Fünf Jahre lang Spaltung der Gesellschaft in 'wir' vs. 'die'?

@Jan:
Die Punkte Reisewarnungen, Gastro, Schulschließungen würde man bei einem "einfach-laufen-lassen", schon klären. Die Spaltung der Gesellschaft könnte es aber dennoch geben.
Unabhängig davon erachte selbst ich als Maßnahmengegner "einfach-laufen-lassen" als nicht der Weisheit letzter Schluss. Verbesserte Hygiene (z.B. die bessere Verfügbarkeit von Desinfektionsmittelspender an öffentlichen Orten, vergrößerter Abstand, etc.) sind sicherlich auch unabhängig von Corona keine schlechten Sachen.

Die strukturellen Probleme des Landes, die Du und Tobi-DE ja völlig zurecht ansprecht, gibt es natürlich so und so, wobei die Probleme in der jetzigen Situation natürlich besonders ans Licht kommen.
Das hier die Politik, unabhängig von Corona, nicht schon seit langem Maßnahmen ergreift, grenzt aber natürlich schon fast an Arbeitsverweigerung - aber das ist ein ganz anderes Thema...

Edit.: Rechtschreibfehler korrigiert
 
Tobi-DE schrieb:
Anfang des Jahres hart sich die Welt um Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte gekloppt. Das konnte Deutschland ganz gut lösen, wir regeln das einfach kurzfristig über Geld.

Medizinisch erprobte Masken waren auch viele Monate nicht für alles Geld der Welt zu kriegen. Bzw. andere haben halt noch mehr geboten als die BRD :wink: :wink:

Tobi-DE schrieb:
Jetzt wird uns erzählt, nicht die ICU Plätze sind knapp, sondern das Personal. Na das ist ja was ganz was Neues, in der Pflege gibts zu wenig Fachpersonal?! Schon lange bekannt. Wo ist der Plan dem wenigstens mittelfristig entgegen zu gehen?

Zusatzfrage:

Warum ordert die Regierung überhaupt medienwirksam im Frühjahr mehr als 26.000 neue Beatmungsgeräte, wenn man nicht einmal für die vorhandenen Geräte genügend Personal hat? Bis Ende August wurden davon 7.691 Geräte ausgeliefert, man versucht nun, den Rest zu stornieren oder zu verschenken. Selbst einem gelernten Bankkaufmann und studiertem Politologen Jens Spahn sollte klar sein, dass examinierte Fachkräfte mit der erforderlichen Zusatzqualifikation nicht vom Himmel fallen.
 
WackelPudding schrieb:
Das hier die Politik, unabhängig von Corona, nicht schon seit langem Maßnahmen ergreift, grenzt aber natürlich schon fast an Arbeitsverweigerung - aber das ist ein ganz anderes Thema...

Also jetzt übertreibst du wirklich, das mit dem Pflegenotstand z.B. konnte vor Corona ja nun wirklich keiner ahnen. :biggrin:
 
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Daher brauchen wir dringend einen langfristigen Plan, der auch 5 Jahre und mehr abdeckt. Und der kann nicht daraus bestehen, noch 5 Jahre lang Masken tragen zu müssen.
Warum sollte der Plan nicht so aussehen können?

Weil es sein könnte dass nach 3 Jahren selbst du eingestehen müsstest dass der Plan ziemlich schlecht war, jedoch kein umkehren mehr möglich ist.
Was dann?
 
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