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Hier sollen also zB rund 3,5 Millionen Pflegebedürftige nahezu rund um die FFP2-Masken tragen (und vorher noch richtig geschult werden), da sie auch nahezu rund um die Uhr mit Personaleinsatz gepflegt werden müssen? Das ist praktikabler als wenn die Nicht-Risikogruppen in öffentlichen Räumen zeitweise eine Maske tragen müssen?baeckerbursch schrieb:Schutz von Risikogruppen mit geeigneten Masken...
Tests sind ja noch nicht gleichbedeutend mit Schutz der Risikogruppe. Wenn man damit Risikogruppen schützen will, muss man schon auch sagen, was man mit den ggf positiv getesteten Besuchern und vor allem dem Personal macht und ob man sie von Risikogruppen separieren kann! Wie ist der Vorschlag? Wenn bei hohem Infektionsaufkommen auch viel Pflegepersonal infektiös ist, wer übernimmt in der Zeit die Pflege? Wie engmaschig sollen denn die Tests überhaupt sein? Um die Risikogruppe auch bei hohem Infektionsaufkommen zu schützen, geht das doch nur täglich, oder? Also ist es mehr als 1,5 Millionen Pflegkräften gut zuzumuten, sich täglich einen Rachenabstrich abnehmen zu lassen?baeckerbursch schrieb:[Schutz von Risikogruppen] mit ... Schnelltests (z.B. vor Besuch in einem Altenheim/Krankenhaus usw.; Personal regelmäßig).
Gilt das nur für die Corona-Krise oder schlägst du das als generelles Credo auch in anderen Lebensbereichen vor? Also zB bei Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen usw.? Die Bevölkerungsgruppen, die das größte Risiko haben, arbeitslos oder krank zu werden, müssten zur Abwehr der Risiken (zB Arbeitslosen- und Krankenversicherung) am meisten opfern?baeckerbursch schrieb:Sprich, die das höchste Risiko tragen müssen auch am meisten "opfern".
Das ist lieb von dir!baeckerbursch schrieb:Jeder, der sich schützen will, darf sich selbstverständlich schützen.
biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
für alle unter 70 < 0,05%
und selbst die Älteren müssen sich nicht fürchten, denn auch die sterben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in 99,375% an anderen Todesursachen (IFR im maximum 0,625%, Umkehrschluss alle anderen Todesursachen).
Quelle: Eilantrag zu Beherbergungsverboten in Karlsruhe eingegangen (zeit.de; 19. Oktober 2020, 12:04 Uhr)Es soll eine Klage gegen die in Schleswig-Holstein geltenden Vorschriften geben. Wie schnell die Verfassungsrichter darüber entscheiden werden, ist noch nicht absehbar.
Die umstrittenen Beherbergungsverbote in der Corona-Krise werden zum Fall für das Bundesverfassungsgericht. Kläger aus Tübingen hätten einen Eilantrag gegen die in Schleswig-Holstein geltenden Vorschriften eingereicht, sagte ein Gerichtssprecher am Montag in Karlsruhe. Wie schnell die Verfassungsrichter darüber entscheiden werden, war zunächst nicht absehbar.
[URL=https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html]https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html[/URL] schrieb:Empfohlenes Management von Kontaktpersonen der Kategorie I [...]
Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen ist eine Einzelfallentscheidung nach Maßgabe des zuständigen Gesundheitsamts. Ein negatives Testergebnis hebt das Gesundheitsmonitoring nicht auf und ersetzt nicht eine Quarantäne1.
[URL=https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html]https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html[/URL] schrieb:1.1. Allgemeine Hinweise [...]
Aufgrund der epidemiologischen Lage weltweit und in Deutschland wird die Empfehlung zur Kontaktpersonennachverfolgung bei Flugreisenden prospektiv ab dem 20.10.2020 ausgesetzt. Die Kontaktpersonennachverfolgung auf Flügen ist sehr zeit- und personalaufwändig. Durch die Aussetzung der Empfehlung sollten die verfügbaren Ressourcen vermehrt auf das Geschehen vor Ort konzentriert werden können.
[URL=https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html]https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html[/URL] schrieb:Änderung gegenüber der Version vom 24.9.2020:
Änderung der Testung asymptomatischer Kontaktpersonen der Kategorie I als Einzelfallentscheidung. [...]
Inhaltliche Anpassung zur Aussetzung der Kontaktpersonennachverfolgung bei Flugreisen prospektiv ab dem 20.10.2020.
Das wird relativ schnell vor Gericht landen - und dann richtungsweisend sein im weiteren Vorgehen. Spannende Phase jetzt. Wie siehts denn dort in den Krankenhäusern aus?carvster| schrieb:
Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen und schon gar nicht verstanden. Gehe doch bitte mal auf die Seite der geheiligten WHO und lies dir das durch.Ski'n'Bike schrieb:biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
für alle unter 70 < 0,05%
und selbst die Älteren müssen sich nicht fürchten, denn auch die sterben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in 99,375% an anderen Todesursachen (IFR im maximum 0,625%, Umkehrschluss alle anderen Todesursachen).
Interessant ist doch die Sterblichkeitsrate anhand der Fallzahlen und nicht der Vergleich mit anderen Ursachen.
Ist ja schon möglich, dass momentan 99,5 aller Ü-70 Jährigen andere Sterbegründe haben. Das besagt aber nicht, dass die Sterblichkeit bei 0,5% liegt. Dies wäre nur der Fall, wenn 100% aller Senioren auch infiziert wären. Da es aber vermutlich unter 0,1% sind, kann man sich ja ausmalen, wie die Sterblichkeit im Verhältnis zu anderen Ursachen zunimmt, wenn auch die Fälle steigen...
biofleisch schrieb:Du hast die Studie offensichtlich nicht gelesen und schon gar nicht verstanden. Gehe doch bitte mal auf die Seite der geheiligten WHO und lies dir das durch.Ski'n'Bike schrieb:biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
für alle unter 70 < 0,05%
und selbst die Älteren müssen sich nicht fürchten, denn auch die sterben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in 99,375% an anderen Todesursachen (IFR im maximum 0,625%, Umkehrschluss alle anderen Todesursachen).
Interessant ist doch die Sterblichkeitsrate anhand der Fallzahlen und nicht der Vergleich mit anderen Ursachen.
Ist ja schon möglich, dass momentan 99,5 aller Ü-70 Jährigen andere Sterbegründe haben. Das besagt aber nicht, dass die Sterblichkeit bei 0,5% liegt. Dies wäre nur der Fall, wenn 100% aller Senioren auch infiziert wären. Da es aber vermutlich unter 0,1% sind, kann man sich ja ausmalen, wie die Sterblichkeit im Verhältnis zu anderen Ursachen zunimmt, wenn auch die Fälle steigen...
Sind nach meinen letzten Kenntnisstand nur 3 Personen in stationärer Behandlung. Landkreis Mühldorf hat auch 104 7 Tage Inzidenz, mit keinem einzigen im Krankenhaus.Stäntn schrieb:Das wird relativ schnell vor Gericht landen - und dann richtungsweisend sein im weiteren Vorgehen. Spannende Phase jetzt. Wie siehts denn dort in den Krankenhäusern aus?carvster| schrieb:
Für die europäischen Länder finde ich da immer diese Grafik der Süddeutschen Zeitung gut: https://datawrapper.dwcdn.net/RIOq0/4137snowflat schrieb:Wenn man sich einmal nur die Länder um uns herum anschaut bzgl. 7-Tageinzidenz:
Das Traunsteiner Tagblatt behauptet, es wären 13 Covid-19-Patienten im Krankenhaus. Von 234 aktuell infinzierten.carvster| schrieb:Sind nach meinen letzten Kenntnisstand nur 3 Personen in stationärer Behandlung. Landkreis Mühldorf hat auch 104 7 Tage Inzidenz, mit keinem einzigen im Krankenhaus.Stäntn schrieb:Das wird relativ schnell vor Gericht landen - und dann richtungsweisend sein im weiteren Vorgehen. Spannende Phase jetzt. Wie siehts denn dort in den Krankenhäusern aus?carvster| schrieb:
biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
Wo ist das so? Genau das müsste man doch jetzt mal herausfinden, mit 10 Tagen Zeitversatz müsste das ja irgendwo in einem der zahlreichen "Hotspots" demnächst so sein, auch wenn ich das nicht hoffen will.Ski'n'Bike schrieb:biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
Im Übrigen beziehst du dich hier auf eine Studie, die auch vom Herausgeber so verstanden werden will. Diese als "unverrückbar" zu bezeichnen, hilft nicht unbedingt dabei, eine sachliche und unaufgeladene Diskussion zu führen.
Die große Unbekannte ist einfach die Zahl der unentdeckten Infektionen. Solange man die nicht kennt, ist jede Prozentzahl Spekulation. Was man allerdings sieht, ist dass das Gesundheitswesen ohne Beschränkungen ziemlich schnell am Limit ankommt.
In Deutschland aktuell nirgends:Stäntn schrieb:Wo ist das so? Genau das müsste man doch jetzt mal herausfinden, mit 10 Tagen Zeitversatz müsste das ja irgendwo in einem der zahlreichen "Hotspots" demnächst so sein, auch wenn ich das nicht hoffen will.Ski'n'Bike schrieb:Was man allerdings sieht, ist dass das Gesundheitswesen ohne Beschränkungen ziemlich schnell am Limit ankommt.
Wenn das allerdings (Gottseidank) in Deutschland nicht eintritt - dann müsste die Diskussion (endlich) anders geführt werden.
Stäntn schrieb:Wo ist das so? Genau das müsste man doch jetzt mal herausfinden, mit 10 Tagen Zeitversatz müsste das ja irgendwo in einem der zahlreichen "Hotspots" demnächst so sein, auch wenn ich das nicht hoffen will.Ski'n'Bike schrieb:biofleisch schrieb:Inzwischen steht unverrückbar fest, dass die Sterberate DEUTLICH niedriger ist!
Im Übrigen beziehst du dich hier auf eine Studie, die auch vom Herausgeber so verstanden werden will. Diese als "unverrückbar" zu bezeichnen, hilft nicht unbedingt dabei, eine sachliche und unaufgeladene Diskussion zu führen.
Die große Unbekannte ist einfach die Zahl der unentdeckten Infektionen. Solange man die nicht kennt, ist jede Prozentzahl Spekulation. Was man allerdings sieht, ist dass das Gesundheitswesen ohne Beschränkungen ziemlich schnell am Limit ankommt.
Wenn das allerdings (Gottseidank) in Deutschland nicht eintritt - dann müsste die Diskussion (endlich) anders geführt werden.
Aber kein Covid-19-Patient ist auf der Intensivstation.Jan Tenner schrieb:Das Traunsteiner Tagblatt behauptet, es wären 13 Covid-19-Patienten im Krankenhaus. Von 234 aktuell infinzierten.
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-7tageinzidenz-im-berchtesgadener-land-steigt-auf-2521-mit-abstand-hoechster-wert-in-deutschland-_arid,588293.html
Das ist auch gut so, würde sonst eng werden! Der Landkreis Berchtesgardener Land hat drei Kliniken im Intensivbettenregister. Bad Reichenhall hat noch Kapazitäten High Care Betten, Berchtesgarden ist bei den Low Care Betten ausgelastet und hat noch eingeschränkte Kapazitäten bei den High Care Betten und Freilassing ist bei den Low Care und High Care Betten vollständig ausgebucht.Südtirol schrieb:Aber kein Covid-19-Patient ist auf der Intensivstation.Jan Tenner schrieb:Das Traunsteiner Tagblatt behauptet, es wären 13 Covid-19-Patienten im Krankenhaus. Von 234 aktuell infinzierten.
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-7tageinzidenz-im-berchtesgadener-land-steigt-auf-2521-mit-abstand-hoechster-wert-in-deutschland-_arid,588293.html
Jan Tenner schrieb:Hier sollen also zB rund 3,5 Millionen Pflegebedürftige nahezu rund um die FFP2-Masken tragen (und vorher noch richtig geschult werden), da sie auch nahezu rund um die Uhr mit Personaleinsatz gepflegt werden müssen? Das ist praktikabler als wenn die Nicht-Risikogruppen in öffentlichen Räumen zeitweise eine Maske tragen müssen?
Jan Tenner schrieb:Tests sind ja noch nicht gleichbedeutend mit Schutz der Risikogruppe. Wenn man damit Risikogruppen schützen will, muss man schon auch sagen, was man mit den ggf positiv getesteten Besuchern und vor allem dem Personal macht und ob man sie von Risikogruppen separieren kann! Wie ist der Vorschlag? Wenn bei hohem Infektionsaufkommen auch viel Pflegepersonal infektiös ist, wer übernimmt in der Zeit die Pflege? Wie engmaschig sollen denn die Tests überhaupt sein? Um die Risikogruppe auch bei hohem Infektionsaufkommen zu schützen, geht das doch nur täglich, oder? Also ist es mehr als 1,5 Millionen Pflegkräften gut zuzumuten, sich täglich einen Rachenabstrich abnehmen zu lassen?
Und wie machen das denn die Menschen, die ihre Angehörigen in häuslicher Pflege betreuen? Angeblich pflegen 4,7 Mio. Menschen ihre 2,9 Mio. Angehörigen.*
Sollen die auch täglich getestet werden ? Was machen die Pflegenden, wenn sie positiv getestet sind? Bei häuslicher Pflege können sie ja per defitionem den Kontakt zur Risikogruppe nicht abbrechen.
Jan Tenner schrieb:Gilt das nur für die Corona-Krise oder schlägst du das als generelles Credo auch in anderen Lebensbereichen vor? Also zB bei Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen usw.? Die Bevölkerungsgruppen, die das größte Risiko haben, arbeitslos oder krank zu werden, müssten zur Abwehr der Risiken (zB Arbeitslosen- und Krankenversicherung) am meisten opfern?
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