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Coronavirus 2019-nCoV

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Südtirol schrieb:
Oliver.O schrieb:
Ergo: Sie bekommen es schon hin, sich selbst zu schützen. Das reicht nur nicht, weil es darauf ankommt, die Gemeinschaft zu schützen. Da hat der Egoist zunächst wenig Interesse. Dass ohne funktionierende Gemeinschaft der Einzelne am Ende auch ziemlich verloren ist, blendet er aus. Und deshalb muss die Gemeinschaft hier klare Ansagen machen, wo es lang geht. Sonst schafft es hier eine unkooperative Minderheit, ziemlichen Schaden anzurichten.
Das ist unlogisch. Wer sich selber durch Abstand und Masken schützt, schützt insbesondere auch andere.

Genau. Darum ist es ja auch nötig, dass Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören, ebenfalls mitmachen. Wenn sich nur die Risikogruppe schützt, dann ist ja in erster Linie die Nicht-Risikogruppengeschützt, was ja nicht besonders zielführend ist. Und darum brauchen wir halt Regeln.

https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/434794418-corona-massnahmen-bund-plant-maskenpflicht-im-freien

Auf unsere Maskenphobiker kommen ja noch interessante Zeiten zu...

https://www.20min.ch/story/ich-stand-ueber-drei-stunden-an-fuer-den-corona-test-142193052617

Mal schauen wie viel über 20‘000 die Fallzahl am Montag liegt.... By the way: Langsam könnte das BAG mal wieder am Wochenende arbeiten.
 
Pilatus schrieb:
Genau. Darum ist es ja auch nötig, dass Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören, ebenfalls mitmachen. Wenn sich nur die Risikogruppe schützt, dann ist ja in erster Linie die Nicht-Risikogruppengeschützt, was ja nicht besonders zielführend ist. Und darum brauchen wir halt Regeln.
Das sehe ich nicht unbedingt so. Die Risikogruppen können sich doch insbesondere durch vernünftige Masken (KN95, FFP2) selber schützen.
 
Es schaffen ja noch nicht mal die Profisportblasen sich zu schützen. Wie sollen dann beim derzeitigen Infektionsgeschehen Risikogruppen geschützt werden, wenn zu viele sich nicht an grundlegende Regeln halten :?:
 
Machen wir uns nichts vor. Zumindest für DE gesprochen, hängt das Infektionsgeschehen nicht von irgendwelchen Sperrstunden, Reduktion von Anzahl an Personen bei Treffen, Veranstaltungen, etc. und sonstigen Einschränkungen wie „bissl mehr oder weniger Maske tragen in der Innenstadt“ ab.

Solang der Einzelne nicht bereit ist, seine Kontakte runterzufahren (und die Bereitschaft war im Frühjahr mit Sicherheit in größerem Maße da) werden die Zahlen weiter in die Höhe gehen. Und diese Bereitschaft wird vermutlich erst dann steigen, wenn entsprechende Bilder / Informationen wirken, siehe Italien im Frühjahr...
 
carverboy schrieb:
Solang der Einzelne nicht bereit ist, seine Kontakte runterzufahren (und die Bereitschaft war im Frühjahr mit Sicherheit in größerem Maße da) werden die Zahlen weiter in die Höhe gehen. Und diese Bereitschaft wird vermutlich erst dann steigen, wenn entsprechende Bilder / Informationen wirken, siehe Italien im Frühjahr...
Die Frage ist, wie lange die Bevölkerung bereit ist, dieses Theater mitzumachen? Ein Jahr, fünf Jahre? Oder gleich für den Rest des Lebens?

Nebenbei, Sport, geselliges Zusammensein, Kommunikation von Angesicht zu Angesicht wirken sich nachweislich positiv auf Gesundheit und körperliches Wohlbefinden aus. Isolation und Angst können dagegen krank machen. Das, was uns mit gewohnter Kindergarten-Pädagogik als Corona - "Schutz"maßnahmen vorgeschrieben oder empfohlen wird, bewirkt am Ende bei vielen Menschen, dass sie Krank werden. Krank vor Angst. Krank aus Einsamkeit.
 
Die Frage ist, wie lange die Bevölkerung bereit ist, dieses Theater mitzumachen? Ein Jahr, fünf Jahre? Oder gleich für den Rest des Lebens?

Berechtigte Frage. Scheinbar sind (kleine) Teile nicht bereit oder in zu geringem Umfang bereit. Sonst wären wir nicht da wo wir jetzt sind.

Auf der anderen Seite: waren die Einschränkungen von Juni bis September so drastisch? Ich bin der Letzte, der nicht sofort wieder zum „Vor-Corona-Status“ zurückkehren will. So schnell wie möglich. Aber aktuell ist es auf Grund der Zahlen leider nicht möglich.
 
carverboy schrieb:
Berechtigte Frage. Scheinbar sind (kleine) Teile nicht bereit oder in zu geringem Umfang bereit. Sonst wären wir nicht da wo wir jetzt sind.
Hast Du für den letzten Satz einen Beleg oder ist dies eine unbewiesene Tatsachenbehauptung? Eine andere denkbare Erklärung wäre nämlich, dass die meisten der verordneten Regeln in dieser Jahreszeit nicht wirken.
 
Hast Du für den letzten Satz einen Beleg oder ist dies eine unbewiesene Tatsachenbehauptung? Eine andere denkbare Erklärung wäre nämlich, dass die meisten der verordneten Regeln in dieser Jahreszeit nicht wirken.
Nein, daher habe ich das Wort „scheinbar“ im ersten Satz verwendet, der in Zusammenhang mit dem zweiten Satz steht.

Ich sehe rasant steigende Zahlen und massive Einschränkungen (u.a. die Reisefreiheit und das quasi-verhindern von Skireisen, wie wir sie kennen) auf Grund von Versäumnissen in anderen Bereichen und dem nicht-einhalten von Maßnahmen. Ich bin überzeugt davon, dass wir bei konsequenter Einhaltung der gegebenen AHA-Regeln aller, nicht bei den Zahlen wären, bei denen wir heute sind.
Und weil wir da sind, müssen wir alle nun auf Dinge verzichten, die uns lieb sind. Auch auf unseren Wintersport, bei dem die Gefahr der Ansteckung aus meiner Sicht um ein Vierfaches geringer ist, als bei vielen anderen Dingen. Und das ko*** mich an.
 
carverboy schrieb:
Hast Du für den letzten Satz einen Beleg oder ist dies eine unbewiesene Tatsachenbehauptung? Eine andere denkbare Erklärung wäre nämlich, dass die meisten der verordneten Regeln in dieser Jahreszeit nicht wirken.
Nein, daher habe ich das Wort „scheinbar“ im ersten Satz verwendet, der in Zusammenhang mit dem zweiten Satz steht.

Ich sehe rasant steigende Zahlen und massive Einschränkungen (u.a. die Reisefreiheit und das quasi-verhindern von Skireisen, wie wir sie kennen) auf Grund von Versäumnissen in anderen Bereichen und dem nicht-einhalten von Maßnahmen. Ich bin überzeugt davon, dass wir bei konsequenter Einhaltung der gegebenen AHA-Regeln aller, nicht bei den Zahlen wären, bei denen wir heute sind.
Und weil wir da sind, müssen wir alle nun auf Dinge verzichten, die uns lieb sind. Auch auf unseren Wintersport, bei dem die Gefahr der Ansteckung aus meiner Sicht um ein Vierfaches geringer ist, als bei vielen anderen Dingen. Und das ko*** mich an.

Ankotzen tut mich letzteres auch brutal. Dass die Zahlen so steigen liegt aber nicht unbedingt daran, dass die Maßnahmen nicht eingehalten werden. Es ist einfach nun Herbst und Erkältungszeit. Da hat man immer eine steigende Anzahl an Infekten. Und das flächendeckend in vielen Ländern. Genau dies sieht man nun auch bei Corona. Man kommt um die Zeit doch einfach vermehrt mit Viren in Kontakt. Zumal diese auch diese Temperaturen lieben. Dies lässt sich nicht aufhalten, außer man sperrt alle Zuhause ein.
 
christopher91 schrieb:
Man kommt um die Zeit doch einfach vermehrt mit Viren in Kontakt. Zumal diese auch diese Temperaturen lieben. Dies lässt sich nicht aufhalten, außer man sperrt alle Zuhause ein.
Also müssen die Menschen in Japan, Südkorea, Taiwan, Norwegen und Finnland alle eingesperrt sein? Dort treten ja momentan kaum neue Fälle auf (Asien) oder werden die Zahlen in einem stabilen niedrigen Rahmen gehalten (Norwegen, Finnland). Oder wird es bei denen nicht Herbst und Winter?
Und wie haben die in Neuseeland die Zahlen den ganzen Winter über so niedrig gehalten, wenn das mit Maßnahmen dich angeblich geht? Auch alle eingesperrt?
 
Pilatus schrieb:
Genau. Darum ist es ja auch nötig, dass Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören, ebenfalls mitmachen. Wenn sich nur die Risikogruppe schützt, dann ist ja in erster Linie die Nicht-Risikogruppengeschützt, was ja nicht besonders zielführend ist. Und darum brauchen wir halt Regeln.
Pädagogik auf Vorschulalter-Niveau ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz. Schweden zeigt nach wie vor, dass es auch anders geht. Vor allem kommt Schweden ohne all die selbsternannten Sitten- und Tugendwächter aus, die glauben, sich zu Herren ihrer Mitmenschen aufspielen zu können. So manches erinnert einen ja schon an die Hexenverbrennungen im Mittelalter. Die Infektionszahlen steigen, daran seien nur die Maskenverweigerer und partyhungrigen Jugendlichen schuld, tönt es zuweilen selbst aus Regierungskreisen. Früher waren es die bösen Hexen, welche für Missgeburten, Dürre oder Krankheit verantwortlich gemacht wurden. Hier steht weit mehr auf dem Spiel als nur der nächste Urlaub oder der nächste Corona-Fall im Pflegeheim. Der jetzige Kurs der Regierung lässt sich nur durchhalten, wenn die Medien weiter mitspielen und Angst, Panik und Hysterie verbreiten.
 
christopher91 schrieb:
Zumal diese auch diese Temperaturen lieben.

Das ist so nicht korrekt: Man wird im Herbst häufiger krank, weil man sich zumeist in warmen, feuchten und schlecht gelüfteten Räumen aufhält, die ein Nährboden für Viren und Bakterien sind. Das Problem ist also, wenn viele Menschen drinnen gemeinsam sind, was eben in der Jahreszeit häufiger passiert. Man kann da durchaus etwas dagegen tun: Wenige Menschen in geschlossenen Räumen treffen (das heißt nicht keine) und lüften...

NeusserGletscher schrieb:
Schweden zeigt nach wie vor, dass es auch anders geht.
Das Land, in dem Menschen über ein halbes Jahr in Pflegeheimen keinen Besuch bekommen durften und sie praktisch eingesperrt hat, und das eine vielfach höhere Todesrate pro Kopf als alle vergleichbaren Länder hat? Nein, danke. Der schwedische Weg ist gescheitert - was sie dort übrigens gemerkt haben, weshalb es seit April keinen schwedischen Sonderweg mehr gibt...

NeusserGletscher schrieb:
Der jetzige Kurs der Regierung lässt sich nur durchhalten, wenn die Medien weiter mitspielen und Angst, Panik und Hysterie verbreiten.
Auf die Gefahr hin, mich zu widerholen: Die, die in nennenswertem Maße Angst, Panik und Hysterie herbeireden, sind die Maßnahmengegener. Wie Du in deinem Post. Ich habe keine Angst, geschweige denn Panik oder verhalte mich hysterisch. Ich denke, das trifft auch auf Pilatus und die meisten anderen hier zu. Aber ich passe mein Leben - übrigens ohne Qualitätsverlust - der aktuellen Situation an, da Egoismus in einer Pandemie fehl am Platze ist, denn Verantwortungslosigkeit ist der Feind jeder Freiheit...
 
Christian Heinrich schrieb:
christopher91 schrieb:
Zumal diese auch diese Temperaturen lieben.

Das ist so nicht korrekt: Man wird im Herbst häufiger krank, weil man sich zumeist in warmen, feuchten und schlecht gelüfteten Räumen aufhält, die ein Nährboden für Viren und Bakterien sind. Das Problem ist also, wenn viele Menschen drinnen gemeinsam sind, was eben in der Jahreszeit häufiger passiert. Man kann da durchaus etwas dagegen tun: Wenige Menschen in geschlossenen Räumen treffen (das heißt nicht keine) und lüften...

Aber es gab doch hier letztens eine Studie, die zeigte, dass Covid19 sich am besten bei 0 bis 10 Grad hält.

Das geschlossene schlechte gelüftete Räume und der vermehrte Aufenthalt in diesen zudem eine große Rolle spielt ist logisch. In denen jene ist ein Großteil aber an der Arbeit leider automatisch. Wir haben zum Glück Einzelbüros, dass ist woanders aber eher die Ausnahme. Und es setzen leider längst nicht alle Bereiche auf home office, leider.
Ist bei uns auch sehr kompliziert und das, obwohl wir ja zur bayerischen Regierung bzw. Verwaltung gehören. Passt null zu Söders Kurs.
 
Für mich als Lehrer ist Home Office auch nur sehr bedingt möglich (was der April deutlich gezeigt hat). Umso wichtiger ist Lüften, was ich früher auch viel zu selten gemacht habe...
 
Jan Tenner schrieb:
Also müssen die Menschen in Japan, Südkorea, Taiwan, Norwegen und Finnland alle eingesperrt sein? Dort treten ja momentan kaum neue Fälle auf (Asien) oder werden die Zahlen in einem stabilen niedrigen Rahmen gehalten (Norwegen, Finnland). Oder wird es bei denen nicht Herbst und Winter?
Und wie haben die in Neuseeland die Zahlen den ganzen Winter über so niedrig gehalten, wenn das mit Maßnahmen dich angeblich geht? Auch alle eingesperrt?
Nur als Randbemerkung: Da die PCR-Tests nicht standardisiert sind und jedes Labor für sich die Zahl der ampllifier (ct-) Zyklen selbst definiert, sind die Zahlen länderübergreifend nur bedingt miteinander vergleichbar.
 
Also - laut RKI diese Woche weiß man nicht wirklich wie es sich verbreitet - man vermutet privater Bereich weil das übrig bleibt wenn man im öffentlichen Raum wenig Ketten nachvollziehen kann. Diffus ist ein toller Begriff wenn man keinen Plan hat - dann kann man es auch gleich sein lassen.
Man weiß weiter, das gewisse Maßnahmen unter gewissen Bedingungen(!) gegen eine Ausbreitung wirken. Kurzfristig. Wenn alle mitmachen. Und richtig. Praxis - klappt nicht.
Langfristig ist es unmöglich, die Ausbreitung von Viren zu verhindern, da muss man einfach mal die Grenzen der Natur lernen zu akzeptieren und wenn’s die harte Tour ist.
Außer man sperrt alle zuhause ein, super Plan nach China Rezept. Geht hier Gottseidank nicht.

So lange man die genaue Ursache nicht definieren kann helfen auch die schärfsten Maßnahmen nichts, auch wenn das keiner zugeben mag ;)
Bis dahin ruinieren wir noch alles mögliche und setzen das Volk psychisch massiv unter Druck mit verboten die hauptsächlich aus Angst vor Strafe befolgt werden und nicht aus Akzeptanz zu deren Wirkung. Das führt zu mehr Spaltung, weniger Menschlichkeit, Entfremdung und verstörten Kindern.
Ich übertreibe? Ich bin entsetzt was aus den Menschen geworden ist, und das ist ja so alternativlos alles.

Und es ist absolut verantwortungslos, seit Monaten kein Wort über die Ursachen zu verlieren
- eingespartes Gesundheitswesen
- volkskrankheiten wie Diabetes, Adipositas erhöhen massiv das Risiko für schwere Erkrankungen -> jetzt könnte man doch eine überfällige Zuckersteuer einführen, Alkohol Steuer rauf, Massentierhaltung verbieten. Soziale Verteilung von Geld und Wohnraum, Erholung statt Ausbeutung im Niedriglohnsektor. Bewegungsmangel in Büros, schlechte Luft in Städten. Dann wäre man, wenn mal wirklich eine Pandemie kommt die den Namen verdient, als Gesellschaft viel besser gerüstet. Mir fehlt der Glaube dass bei den Ursachen was passiert.
Also gehts doch nicht um die Gesundheit?
Man erhöht lieber die Strafe für Masken Verweigerer und profiliert sich ohne ein Ergebnis zu erwirken.
Es ist verantwortungslos, Menschen und Kinder zum distanzieren zu nötigen.
 
Stäntn schrieb:
Bis dahin ruinieren wir noch alles mögliche und setzen das Volk psychisch massiv unter Druck mit verboten die hauptsächlich aus Angst vor Strafe befolgt werden und nicht aus Akzeptanz zu deren Wirkung. Das führt zu mehr Spaltung, weniger Menschlichkeit, Entfremdung und verstörten Kindern.
Ich übertreibe? Ich bin entsetzt was aus den Menschen geworden ist, und das ist ja so alternativlos alles.

Vor einiger Zeit kam in SRF eine Einschätzung zum Thema Durchseuchung.
Man kam zu dem Schluss, dass man damit nicht nur die Wirtschaft ruiniert, sondern auch die Gesellschaft traumatisierenden würde. Letzteres übrigens wesentlich schlimmer als mit einem Lockdown.
 
Eben. Ich habe eine gute Freundin aus Bergamo. Wir können uns kaum vorstellen, wie die alle von der Situation im März und April traumatisiert sind - ohne übrigens "genügend" Infektionen gehabt zu haben, um eine ausreichende Durchseuchung zu erreichen...

Stäntn schrieb:
Langfristig ist es unmöglich, die Ausbreitung von Viren zu verhindern, da muss man einfach mal die Grenzen der Natur lernen zu akzeptieren und wenn’s die harte Tour ist.
Außer man sperrt alle zuhause ein, super Plan nach China Rezept. Geht hier Gottseidank nicht.
Es ist auch langfristig nicht nötig, sonder man muss Zeit gewinnen, bis entsprechende Medikamente oder Impfstoffe vorhanden sind, was nicht mehr lange dauern wird.

Stäntn schrieb:
Ich übertreibe? Ich bin entsetzt was aus den Menschen geworden ist, und das ist ja so alternativlos alles.
Du stellst gerade Dein Vorgehen als alternativlos dar.
 
Christian Heinrich schrieb:
Das Land [...] das eine vielfach höhere Todesrate pro Kopf als alle vergleichbaren Länder hat? Nein, danke. Der schwedische Weg ist gescheitert - was sie dort übrigens gemerkt haben, weshalb es seit April keinen schwedischen Sonderweg mehr gibt...
Darf ich fragen, welche Fächer Du lehrst? Schweden hat keine vielfach höhere Todesrate pro Kopf. In Schweden sterben wie in vergleichbaren Ländern Jahr für Jahr um die 1% der Bevölkerung. Dieses Jahr wird die Übersterblichkeit im Vergleich zu anderen schweren Grippejahren vermutlich darüber liegen. Auch, weil sie am Anfang Fehler gemacht haben.

Glaubst Du denn, in deutschen Pflegeheimen sieht es bezüglich Kontakten und Besuchen wesentlich besser aus? In Deutschland reicht ein Covid-19 Fall, um selbst noch gesunde 80-Jährige auf ihren Zimmern einzusperren. Ich kenne so einen Fall aus meinem Bekanntenkreis. Und auch für Dich zum X-ten Mal. Schweden hat bis heute keine Maskenpflicht, keine geschlossenen Restaurants, keinen Lockdown. Keine allabendliche Panikmache mit den neuesten Corona-Zahlen. Kein Denunziantentum und keine Blockwarte, die sich zu Sittenwächtern ihrer Mitbürger aufspielen. Die Maßnahmen in Schweden kann man an einer Hand abzählen.
 
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