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Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Kris schrieb:
... Oder werdet Gastwirt, diese bekommen in AT anscheinend fürs Nichtstun jetzt 80% vom Umsatz(!) des letztjährigen Vergleichsmonats. ...
nur blöd, wenn der Halbe Umsatz "schwarz" gemacht wurde :roll:
 
In d, wo es ja 75 Prozent sein sollen, gibt es bisher nur Lippenbekenntnisse.

Nix, aber auch gar nix konkretes.
 
christopher91 schrieb:
Pancho schrieb:
Einer in Lindau und einer beim FC Bayern?

christopher91 schrieb:
Das häuft sich langsam echt ziemlich.

Pancho kannst du mal aufhören mit jedem Post zu provozieren?

Im Profifußball Liga 1-3 gab es in den letzten 3 Wochen ca. 20 Falschpositive Tests. Und damit mehr als wirklich positive Tests.

Ich zumindest zweifel nicht an, dass das Gesamtbild passt, aber bei so gravierenden Einschränkungen wie Quarantäne, sollte schon auch gelten: Im Zweifel für den Angeklagten.
eine verkürzte Quarantäne negativem Test wäre ja auch für die Unternehmen sehr hilfreich, wenn die Zahlen oben bleiben.
 
Im Kanton Wallis müssen alle Restaurants schließen,im Blick ist ein Artikel über das Restaurant auf dem Gemmipass,da fehlen nur 2 km zum Kanton Bern.Eigentlich müsste ja jetzt auch das Restaurant auf dem Jungfraujoch schließen das liegt auch auf Walliser Boden.
 
mischi schrieb:
...Eigentlich müsste ja jetzt auch das Restaurant auf dem Jungfraujoch schließen das liegt auch auf Walliser Boden.
Einfach mal auf der Homepage nachlesen: Restaurant Crystal und die anderen "bis auf Weiteres geschlossen" - Ausnahme Aletsch (warum auch immer)
 
Wie weist man eigentlich einen falsch positiven Test nach?
 
Wenn das eine ernst gemeinte und keine provozierende Frage sein soll: Indem du danach 2 oder mehr negative Ergebnisse bekommst, sofern das Gesundheitsamt dich zum Test lässt. Allein die Wahrscheinlichkeit lässt wohl den Schluss zu (siehe Fall Lindau auf der letzten Seite), dass der Ausreißer dann falsch war.

Das Problem ist aber ein ganz anderes. Vielen Gesundheitsämtern kannst du, wenn du mal in Quarantäne bist, soviele negative Testergebnisse hinlegen, wie du willst. Die 2 Wochen werden knallhart durchgezogen.

Ein paar Dörfer weiter gibt es einen ganz besch... Fall, bei dem sich jemand angsteckt hat. Soweit kein Problem. Dieser jemand liegt seit Jahren mit der gesamten Nachbarschaft im Streit, während Corona noch mehr. Wenn man böse sein wollte (sorry Jan, das ist jetzt ein Spass), ist er Jan Tenner hoch 10000. Seit dem Ausbruch rennt er alleine mit Maske im Haus herum, die Desinfektionsmittel-Kanister würden sich mittlerweile bis zum Mond stapeln, überall Plakate am Haus, "wir werden alle sterben" und sowas. Zwei der Nachbarn sind Freunde von mir, wir haben den gesamten Sommer nur den Kopf geschüttelt. Wir wurden auf der Terrasse angebrüllt, dass wir Superspreader wären, usw.

Dieser Nachbar hat nach seiner Infektion beim Gesundheitsamt angegeben, dass er mit allen "verhassten" Nachbarn längeren, direkten Kontakt hatte. Was passiert? Das Gesundheitsamt schick alle in 14-tägigen Zwangsurlaub, obwohl alle bezeugen, keinen Kontakt gehabt zu haben. Alle werden getestet, alle negativ. Alle werden nochmal getestet, nochmals negativ. Sie fordern die Aufhebung der Quarantäne, wird abgelehnt. Ein paar lassen sich unter einem Vorwand (ja, Quarantänebrecher sind sie damit auch) beim Hausarzt ein 3. Mail testen, wieder negativ. Keine Chance, 14 Tage weg!
Einer hat eine kleine Schreinerei, wieviel Spass die jetzt haben, kann man sich vorstellen.

Klar sind sowas überaus blöde Einzelfälle, aber die oftmals von den Gesundheitsämtern trotz negativem Test knallhart durchgezogenen 2 Wochen, das ist hart. Besonders kann es ja nach kurzer Zeit wieder soweit sein, wieder K1, wieder Quarantäne, wieder keine Freitest-Möglichkeit.
Ich kenne einen, der jetzt schon 3x in Quarantäne war, jedes Mal mehrfach negativ, beim dritten Mal hat sich das Gesundheitsamt erst nach eingelegter Klage bewegt.
So verspielt man auch Vertrauen. Ich bin ganz ehrlich, ich warte in einem solchen Fall nicht bis zum 3. Mal.
 
Ich denke auch, dass vor allem die Quarantäne sehr vielen Angst macht, auch mir persönlich.
Angenommen, ich wäre K1 und muss in Quarantäne, habe aber 0 Symptome, negativer Test und bin topfit. Trotzdem ist es mir mind. 14 Tage nicht erlaubt, dass ich alleine raus gehe und eine Runde Rad fahre. Obwohl ich dabei keinen Kontakt habe oder überhaupt jemanden treffe.
Wenn man jetzt noch Selbstständig ist und kann dann seiner Arbeit nicht nachgehen, ist es umso härter. Da verstehe ich dann den Frust schon.

Allerdings sind mögliche Lösungen für das Problem auch sehr beschränkt, solange es keinen schnellen Selbsttest für zu Hause gibt. Nur mittels PCR-Tests wird man das nicht auf die Reihe bekommen. Ohne Quarantäne würde es ja wahrscheinlich komplett in die falsche Richtung laufen, befürchte ich.
 
Der R-Wert ist in Deutschland schon am Dienstag auf 0,94 und am Mittwoch auf 0,81 gesunken. Auch der ausreißerbereinigte 7-Tage-R-Wert lag am Dienstag bei 0,98 und am Mittwoch bei 0,92.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88888510/rki-meldet-erstmals-mehr-als-21-000-corona-neuinfektionen-an-einem-tag.html

Das kann noch keine Folge der neuen Regelungen seit Montag sein.
Wie kann man die Daten interpretieren?
ECDC-RKI.PNG
 
Inzwischen liegen Ergebnisse der Münchner Kohortenstudie vor
=> Seite zur Studie des Tropeninstituts: https://tinyurl.com/yd2envgt
=> Ergebnisse der Studie: https://tinyurl.com/yxzqfplf

Aus den Schlußfolgerungen:
"dass in der ersten Welle der COVID-19 Pandemie knapp 2% der Münchner*innen Antikörper gegen das Virus entwickelt haben. Diese Seroprävalenz lag etwa 4mal so hoch wie der Anteil offiziell registrierter Infektionen."

"Die Sterblichkeit an COVID-19 Infektionen liegt nach unseren Daten mit knapp 1% der Personen mit Antikörperbildung um ein Vielfaches über der für saisonale Grippeinfektionen."
 
Wursti schrieb:
Der R-Wert ist in Deutschland schon am Dienstag auf 0,94 und am Mittwoch auf 0,81 gesunken. Auch der ausreißerbereinigte 7-Tage-R-Wert lag am Dienstag bei 0,98 und am Mittwoch bei 0,92.
https://www.t-online.de/nachrichten...00-corona-neuinfektionen-in-deutschland-.html

Das kann noch keine Folge der neuen Regelungen seit Montag sein.
Wie kann man die Daten interpretieren?
ECDC-RKI.PNG

Sicherlich so wie im Frühjahr, Leute haben aufgrund der steigenden Zahlen schon selbst vor dem Lockdown Kontakte reduziert, Home Office wurde wieder vermehrt eingeführt etc.


Heute zwar erstmals über 20.000 Neuinfektionen, aber davon darf man sich nicht blenden lassen. Es flacht trotzdem ab. R Wert bei 0,78.

Leider treiben die Medien wieder nur den Absolutwert durch die Berichterstattung.
 
Kris schrieb:
Ein guter Kumpel und besonders exponierter Arzt in einem Landeskrankenhaus in Rolle derer, die wohl bald über Triage entscheiden werden müssen, meinte folgendes heute:

* Die Alten in der Intensivstation sind weniger das Problem: Die sterben innert kurzer Zeit weg.

* Problem sind die Jüngeren, 40-60: Diese belegen Intensvstationen über viele Wochen hinweg, da sie ja nicht sterben sondern beschwerlich genesen...

* Auf meine ketzerische wie auch egoistische Frage hin, ob es nicht sinnvoll sei sich möglichst rasch anzustecken (*) um so noch im Falle des Falles in den Genuss von Pflege durch ausgeruhtes Personal in normal belegten Abteilungen zu kommen, meinte dieser:

Er tuhe alles dafür, sich nicht anzustecken, denn selbst im Falle eines milden Krankheitsverlaufs (also ohne Krankenhausaufenthalt) über Monate hinweg von den oft vorkommenden Folgen geplagt zu werden, sei sehr stressig:
Kaffee der wie Brackwasser steckt, der Schädel unter Migräne quält, ein dauerhaft nebeliges Gefühl im Kopf.... die Folgeerscheinungen sind vielfältig

Interessanterweise informieren Medien eher wenig über die Bedeutung einer Infektion für den Einzelnen, über Krankheitsverläufe etc.


Also Leute, stellts euren Hedonismus ein wenig zurück auch wenn das schwer fällt vgl. Starlis Schilderungen. Oder werdet Gastwirt, diese bekommen in AT anscheinend fürs Nichtstun jetzt 80% vom Umsatz(!) des letztjährigen Vergleichsmonats. Womit die lautesten Agitatoren ruhig gestellt sind dzt. Aber ein hoher Preis.

Bleibts gesund.



(*) Der Hypothese folgend, dass wir früher oder später alle die Infektion durch machen müssen _und_ dass die damit gebildeten Antikörper auf Dauer wirksam sein mögen.
:top:

Mittlerweile kennt man ja leider auch vermehrt im Umfeld Leute, die entweder an Covid gestorben sind oder zum Glück die Krankheit überstanden haben. Das "überstanden haben" bedeutet aber nicht genesen und das ist der Punkt. Die Fälle die ich kenne, sind nicht zu 100% mehr in der Verfassung in der sie vorher waren, auch Monate nachdem das Virus den Körper verlassen hat. In einem Fall ist der Kollege nicht mehr in der Lage einen kompletten Arbeitstag wir vorher zu leisten. Nach ein paar Stunden wird er müde und muss sich hinlegen. Hier reden wir aber von keinem Riskopatienten sondern ein fitter Mann der Mitten im Berufsleben steht und eine Firma führt.

Vielleicht sollten alle die, die von Durchseuchung reden, Corona als Grippe bezeichnen, persönliche Prinzipien über alles stellen, Corona leugnen etc. selber das Virus bekommen und am eigenen Körper merken, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass das ganze doch nicht so trivial zu sein scheint. Aber die Hoffnung kann man wohl aufgeben, stattdesen wird lieber auf die Politik geschimpft. Aber ist ja wie beim Fussball ... alle wissen es besser als der Trainer, nur den Posten will keiner besetzen. Oder will hier jemand Deutschland führen und meint es besser machen zu können?

Oder an alle Durchseuchungsfans, Leugner etc: Macht doch mal ein Praktikum in der Intensivpflege, aufgrund der hohen Fallzahlen wird man Euch dort gerne nehmen. Dann seht ihr auch, wie vorher gesunde Familienväter dort liegen. Aufgrund der Besuchregeln nur 1 Pers. für 1h ... wie erklärt die Mutter den Kindern, dass sie ihren Vater nicht sehen können. Sehen sie ihn überhaupt wieder? Wenn ja, in welcher Verfassung? Wird er wieder der alte sein? Keine Geschichte sondern geschilderte Realität. So etwas will genannte Bevölkerungsschicht aber natürlich nicht hören oder wahrhaben. Aber auch das vielleicht mal selber erleben um zu einer anderen Erkenntnis zu kommen?
 
christopher91 schrieb:
Heute zwar erstmals über 20.000 Neuinfektionen, aber davon darf man sich nicht blenden lassen. Es flacht trotzdem ab. R Wert bei 0,78.

Leider treiben die Medien wieder nur den Absolutwert durch die Berichterstattung.
Von welchem R-Wert wird hier gesprochen? Denn https://www.zidatasciencelab.de/covid19dashboard/Start.html steht eine ganz andere Zahl! Und bei diesen rasant ansteigenden Zahlen, kann ich mir einen Wert unter 1 nicht vorstellen...
 
christopher91 schrieb:
Wursti schrieb:
Der R-Wert ist in Deutschland schon am Dienstag auf 0,94 und am Mittwoch auf 0,81 gesunken. Auch der ausreißerbereinigte 7-Tage-R-Wert lag am Dienstag bei 0,98 und am Mittwoch bei 0,92.
https://www.t-online.de/nachrichten...00-corona-neuinfektionen-in-deutschland-.html

Das kann noch keine Folge der neuen Regelungen seit Montag sein.
Wie kann man die Daten interpretieren?
ECDC-RKI.PNG

Sicherlich so wie im Frühjahr, Leute haben aufgrund der steigenden Zahlen schon selbst vor dem Lockdown Kontakte reduziert, Home Office wurde wieder vermehrt eingeführt etc.


Heute zwar erstmals über 20.000 Neuinfektionen, aber davon darf man sich nicht blenden lassen. Es flacht trotzdem ab. R Wert bei 0,78.

Leider treiben die Medien wieder nur den Absolutwert durch die Berichterstattung.

Eher marginale Unterschiede im Verlauf, mag aber nicht ausschließen, dass das reicht...

https://www.gstatic.com/covid19/mobility/2020-11-01_DE_Mobility_Report_de.pdf
 
Wursti schrieb:
Der R-Wert ist in Deutschland schon am Dienstag auf 0,94 und am Mittwoch auf 0,81 gesunken. Auch der ausreißerbereinigte 7-Tage-R-Wert lag am Dienstag bei 0,98 und am Mittwoch bei 0,92.
https://www.t-online.de/nachrichten...00-corona-neuinfektionen-in-deutschland-.html
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88888510/rki-meldet-erstmals-mehr-als-21-000-corona-neuinfektionen-an-einem-tag.html
Hier noch der korrekte Link, deiner funktioniert leider nicht.
 
snowflat schrieb:
Mittlerweile kennt man ja leider auch vermehrt im Umfeld Leute, die entweder an Covid gestorben sind oder zum Glück die Krankheit überstanden haben. Das "überstanden haben" bedeutet aber nicht genesen und das ist der Punkt. Die Fälle die ich kenne, sind nicht zu 100% mehr in der Verfassung in der sie vorher waren, auch Monate nachdem das Virus den Körper verlassen hat. In einem Fall ist der Kollege nicht mehr in der Lage einen kompletten Arbeitstag wir vorher zu leisten. Nach ein paar Stunden wird er müde und muss sich hinlegen. Hier reden wir aber von keinem Riskopatienten sondern ein fitter Mann der Mitten im Berufsleben steht und eine Firma führt.

Eigener Erfahrungsbericht: Nach der Infektion im März bin ich offiziell Genesener. Einschneidenstes Symptom war wirklich der Geschmacksverlust der mich auch noch eine Zeit begleitet hatte. Vielleicht war es auch Einbildung, aber bekannte Lebensmittel hatten nicht mehr die Intensität. Manchmal denke ich heute noch drüber nach ob das jetzt wirklich so schmeckt oder ob ich was vermisse. Schwierig zu quantifizieren. Aber ich schätze 99% wiederhergestellt.
Konditionell bin ich nicht mehr auf der Leistung des vergangenen Winters. Was aber in jeder Saison so war. Vor dem Hintergrund der verkorksten Saison 20/21 hat auch der Antrieb gefehlt hier mehr zu machen. Möchte ich jetzt nicht der Infektion zuschreiben.
Die geistliche Leistung war sicher auch etwas einschränkt. Ihr kennt es vielleicht nach einem langen Urlaub muss man sich erst wieder auf die Arbeit eingrooven. Mag an den 3 Wochen Quarantäne + eine Woche Urlaub liegen.
 
nomad schrieb:
Wenn das eine ernst gemeinte und keine provozierende Frage sein soll: Indem du danach 2 oder mehr negative Ergebnisse bekommst, sofern das Gesundheitsamt dich zum Test lässt. Allein die Wahrscheinlichkeit lässt wohl den Schluss zu (siehe Fall Lindau auf der letzten Seite), dass der Ausreißer dann falsch war.

Also bewiesen ist damit überhaupt nichts. Aufgrund meiner bescheidenen Kentnisse der Methodik würde ich behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit für zwei falsch-negative Tests grösser ist als für einen falsch-positiven.

Kommt halt auch immer draufan, was man als falsch-positiv definiert. Soviel ich nämlich weiss, gibt es zum PCR-Test keine überlegene Referenzmethode... Ich denke immernoch dass "richtige" falsch-positive Resultate nur durch grobe Fehler in der Probenverarbeitung zustande kommen können.
 
snowflat schrieb:
Kris schrieb:
Ein guter Kumpel und besonders exponierter Arzt in einem Landeskrankenhaus in Rolle derer, die wohl bald über Triage entscheiden werden müssen, meinte folgendes heute:

* Die Alten in der Intensivstation sind weniger das Problem: Die sterben innert kurzer Zeit weg.

* Problem sind die Jüngeren, 40-60: Diese belegen Intensvstationen über viele Wochen hinweg, da sie ja nicht sterben sondern beschwerlich genesen...

* Auf meine ketzerische wie auch egoistische Frage hin, ob es nicht sinnvoll sei sich möglichst rasch anzustecken (*) um so noch im Falle des Falles in den Genuss von Pflege durch ausgeruhtes Personal in normal belegten Abteilungen zu kommen, meinte dieser:

Er tuhe alles dafür, sich nicht anzustecken, denn selbst im Falle eines milden Krankheitsverlaufs (also ohne Krankenhausaufenthalt) über Monate hinweg von den oft vorkommenden Folgen geplagt zu werden, sei sehr stressig:
Kaffee der wie Brackwasser steckt, der Schädel unter Migräne quält, ein dauerhaft nebeliges Gefühl im Kopf.... die Folgeerscheinungen sind vielfältig

Interessanterweise informieren Medien eher wenig über die Bedeutung einer Infektion für den Einzelnen, über Krankheitsverläufe etc.


Also Leute, stellts euren Hedonismus ein wenig zurück auch wenn das schwer fällt vgl. Starlis Schilderungen. Oder werdet Gastwirt, diese bekommen in AT anscheinend fürs Nichtstun jetzt 80% vom Umsatz(!) des letztjährigen Vergleichsmonats. Womit die lautesten Agitatoren ruhig gestellt sind dzt. Aber ein hoher Preis.

Bleibts gesund.



(*) Der Hypothese folgend, dass wir früher oder später alle die Infektion durch machen müssen _und_ dass die damit gebildeten Antikörper auf Dauer wirksam sein mögen.
:top:

Mittlerweile kennt man ja leider auch vermehrt im Umfeld Leute, die entweder an Covid gestorben sind oder zum Glück die Krankheit überstanden haben. Das "überstanden haben" bedeutet aber nicht genesen und das ist der Punkt. Die Fälle die ich kenne, sind nicht zu 100% mehr in der Verfassung in der sie vorher waren, auch Monate nachdem das Virus den Körper verlassen hat. In einem Fall ist der Kollege nicht mehr in der Lage einen kompletten Arbeitstag wir vorher zu leisten. Nach ein paar Stunden wird er müde und muss sich hinlegen. Hier reden wir aber von keinem Riskopatienten sondern ein fitter Mann der Mitten im Berufsleben steht und eine Firma führt.

Vielleicht sollten alle die, die von Durchseuchung reden, Corona als Grippe bezeichnen, persönliche Prinzipien über alles stellen, Corona leugnen etc. selber das Virus bekommen und am eigenen Körper merken, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass das ganze doch nicht so trivial zu sein scheint. Aber die Hoffnung kann man wohl aufgeben, stattdesen wird lieber auf die Politik geschimpft. Aber ist ja wie beim Fussball ... alle wissen es besser als der Trainer, nur den Posten will keiner besetzen. Oder will hier jemand Deutschland führen und meint es besser machen zu können?

Oder an alle Durchseuchungsfans, Leugner etc: Macht doch mal ein Praktikum in der Intensivpflege, aufgrund der hohen Fallzahlen wird man Euch dort gerne nehmen. Dann seht ihr auch, wie vorher gesunde Familienväter dort liegen. Aufgrund der Besuchregeln nur 1 Pers. für 1h ... wie erklärt die Mutter den Kindern, dass sie ihren Vater nicht sehen können. Sehen sie ihn überhaupt wieder? Wenn ja, in welcher Verfassung? Wird er wieder der alte sein? Keine Geschichte sondern geschilderte Realität. So etwas will genannte Bevölkerungsschicht aber natürlich nicht hören oder wahrhaben. Aber auch das vielleicht mal selber erleben um zu einer anderen Erkenntnis zu kommen?
Generell will ich bei diesem Statement gar nicht widersprechen.
Auch ich kenne mittlerweile im weiteren Kollegenkreis (1 Kollege in Indien) oder Freudeskreis meiner Familie (1 älteres Ehepaar) Fälle bei denen insgesamt 3 Menschen mit oder durch Covid gestorben sind.
Natürlich gibt es auch die Fälle wie oben beschrieben mit langanhaltenden Folgen, bei denen die Genesenen lange mit den Folgen zu kämpfen haben und nicht wieder so leistungsfähig werden wie vorher. Allerdings sollte man diese Fälle nicht überbewerten.
Die weitaus überwiegende Anzahl an Fällen übersteht Corona recht gut mit gar keinen oder nur vorübergehenden Symptomen und Einschränkungen und ist nach ein paar Tagen bis 2 Wochen wieder fit. Da kenne ich viele Beispiele zu und man sollte sollte diese Verteilung bei einer gesamthaften Corona Betrachtung nicht unter den Tisch fallen lassen.

Der Mensch neigt leider immer dazu extreme Beispiele immer deutlich über zu bewerten.
Allerdings hilft einem das auch nicht wenn man dann zu den Patienten mit den Langzeitfolgen gehört. Erste Priorität sollte deshalb immer sein, eine Infektion zu vermeiden.
 
christopher91 schrieb:
Wursti schrieb:
Der R-Wert ist in Deutschland schon am Dienstag auf 0,94 und am Mittwoch auf 0,81 gesunken. Auch der ausreißerbereinigte 7-Tage-R-Wert lag am Dienstag bei 0,98 und am Mittwoch bei 0,92.
https://www.t-online.de/nachrichten...00-corona-neuinfektionen-in-deutschland-.html

Das kann noch keine Folge der neuen Regelungen seit Montag sein.
Wie kann man die Daten interpretieren?
ECDC-RKI.PNG

Sicherlich so wie im Frühjahr, Leute haben aufgrund der steigenden Zahlen schon selbst vor dem Lockdown Kontakte reduziert, Home Office wurde wieder vermehrt eingeführt etc.


Heute zwar erstmals über 20.000 Neuinfektionen, aber davon darf man sich nicht blenden lassen. Es flacht trotzdem ab. R Wert bei 0,78.

Leider treiben die Medien wieder nur den Absolutwert durch die Berichterstattung.
In diesem Zusammenhang ist diese Video zum Bewegungsverhalten der Bevölkerung interessant:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Daten-zeigen-Corona-Vorsicht-der-Deutschen-article22134933.html

Seit Anfang/Mitte Oktober sind die Bewegungsdaten der Menschen in DE bereits bereits wieder deutlich zurückgegangen (weniger Präsenz im Büro, weniger Nutzung öffentliche Verkehrsmittel, weniger Shopping etc.).
D. h. die Einschränkungen/Kontaktreduzierung haben schon Wochen vor dem 2. Lockdown stattgefunden. Das sieht man jetzt bereits an den weniger stark, bzw. stagnierenden Fallzahlen.
Hätte es keine Reduzierung der Kontakte gegeben, hätten wir Ende dieser Woche schon bei 30.000. Infizierten sein müssen.
 
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