So eine Frage ob Leute "die Maßnahmen befürworten", also in ihrer Gesamtheit, ist aber wenig aussagekräftig weil zu wenig differenziert. Jemand der sagt "man muss was machen, weil die Zahlen 'hoch' sind", wird da zustimmen. Aber wenn man dann konkret nach den Einzelnen Maßnahmen fragt, ergibt sich ganz plötzlich ein anderes Bild:
Zustimmung/Ablehnung
Schulen/Kitas offen 86/12
Kontaktbegrenzung 78/20
Bars+Kneipen schließen 71/26
Hotels schließen 50/46
Theater+Kinos schließen 50/47
Verbot von Amateur/Freizeitsport 47/47
Restaurants schließen 39/57
Von den gleichen Personen sagen übrigens 16% die Maßnahmen gingen nicht weit genug, 56% sagen sie seien angemessen und 24% gehen sie zu weit.
(Quelle für alles: https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke-709.html)
Jetzt kann man natürlich behaupten "72% finden die Maßnahmen richtig", aber das ist dann eben unwahr. Denn es finden eben gerade nicht 72% ALLE Maßnahmen richtig, was aber die Behauptung suggeriert.
Ergo: Man muss bei solchen Umfragen unbedingt differenzieren, um ein aussagekräftiges Stimmungsbild zu bekommen.
Ich würde in dem Zusammenhang auch noch sagen, dass ich in der Tat denke, dass man jegliche Sportliche Betätigung, und zwar egal ob in Innenräumen (da halt bspw. mit Trennwänden im Fitnessstudio etc.) oder im Freien - unbedingt weiter erlauben muss. Im Schwimmbad dann halt bspw. nur das Sportbecken, beim Skifahren hat man sogar noch weniger und viel kürzere Kontakte (also im Lift) als bei anderen Sportarten und ist beim "aktiven Fahren" an der frischen Luft. Jeder Arzt wird bestätigen dass Sport gesund ist und die Abwehr stärkt - das darf nicht einfach hinten runter fallen, das gefähredet auch die Gesundheit der Menschen, wenn man hier Einschränkungen macht. Aus diesem Grund finde ich es schon bedenklich, wenn solche erwiesenermaßen gesundheitsfördernden Aktivitäten hier wiederholt als "Freizeitvergnügen" und "entbehrlich, nicht unbedingt notwendig" dargestellt werden, als sei die Gesundheit derjenigen welche diese Sportarten bevorzugen irgendwie weniger Wert als die von anderen Menschen.
Zustimmung/Ablehnung
Schulen/Kitas offen 86/12
Kontaktbegrenzung 78/20
Bars+Kneipen schließen 71/26
Hotels schließen 50/46
Theater+Kinos schließen 50/47
Verbot von Amateur/Freizeitsport 47/47
Restaurants schließen 39/57
Von den gleichen Personen sagen übrigens 16% die Maßnahmen gingen nicht weit genug, 56% sagen sie seien angemessen und 24% gehen sie zu weit.
(Quelle für alles: https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke-709.html)
Jetzt kann man natürlich behaupten "72% finden die Maßnahmen richtig", aber das ist dann eben unwahr. Denn es finden eben gerade nicht 72% ALLE Maßnahmen richtig, was aber die Behauptung suggeriert.
Ergo: Man muss bei solchen Umfragen unbedingt differenzieren, um ein aussagekräftiges Stimmungsbild zu bekommen.
Ich würde in dem Zusammenhang auch noch sagen, dass ich in der Tat denke, dass man jegliche Sportliche Betätigung, und zwar egal ob in Innenräumen (da halt bspw. mit Trennwänden im Fitnessstudio etc.) oder im Freien - unbedingt weiter erlauben muss. Im Schwimmbad dann halt bspw. nur das Sportbecken, beim Skifahren hat man sogar noch weniger und viel kürzere Kontakte (also im Lift) als bei anderen Sportarten und ist beim "aktiven Fahren" an der frischen Luft. Jeder Arzt wird bestätigen dass Sport gesund ist und die Abwehr stärkt - das darf nicht einfach hinten runter fallen, das gefähredet auch die Gesundheit der Menschen, wenn man hier Einschränkungen macht. Aus diesem Grund finde ich es schon bedenklich, wenn solche erwiesenermaßen gesundheitsfördernden Aktivitäten hier wiederholt als "Freizeitvergnügen" und "entbehrlich, nicht unbedingt notwendig" dargestellt werden, als sei die Gesundheit derjenigen welche diese Sportarten bevorzugen irgendwie weniger Wert als die von anderen Menschen.