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https://tirol.orf.at/stories/3080270/

Bereitstellung von kostenlosen und verfügbaren Tests wäre vielleicht auch eine Möglichkeit mal konstruktiv statt immer nur mit verboten zu arbeiten, aber das übersteigt scheinbar den Horizont...
 
eistroll schrieb:
TONI_B schrieb:
Weil das ganz einfach ein Frage der Statistik ist: die Wahrscheinlichkeit sich in einem geschlossenen Raum anzustecken viel höher ist! Das zeigen Untersuchungen mit vielen Probanden. DU hast nur einen(!) Versuch gestartet.
Und das über mindestens 9 Monate hinweg? Der Storch soll mich holen...

Du saßt also 9 Monate immer wieder mit positiv getesteten Leuten im Auto und wurdest nie infiziert? Ansonsten ist deine Antwort nämlich ziemlich sinnlos, weil die Fallzahl immer noch bei n=1 liegt und deiner Beobachtung jegliche Repräsentativität fehlt. Auf meine Bemerkungen bist du auch kein Stück eingegangen, somit bleibe ich bei meinem Resultat: was du hier schreibst ist von keinerlei Belang.
 
molotov schrieb:
https://tirol.orf.at/stories/3080270/

Bereitstellung von kostenlosen und verfügbaren Tests wäre vielleicht auch eine Möglichkeit mal konstruktiv statt immer nur mit verboten zu arbeiten, aber das übersteigt scheinbar den Horizont...

In Deutschland werden Schnelltests ja eh immernoch großteils ignoriert. Obwohl das viel sinnvoller wäre und mit ihnen nicht positive noch tagelang rumlaufen würden.
 
In Deutschland werden Schnelltests ja eh immernoch großteils ignoriert. Obwohl das viel sinnvoller wäre und mit ihnen nicht positive noch tagelang rumlaufen würden.

Jetzt komm nicht mit Logik, wenn doch Panik so gut funktioniert :lol:

Ich soll 5 Mitarbeiter in Quarantäne schicken, obwohl keine k1 Kontaktperson und negativen Schnelltest (nach 5 Tagen). :evil:

Viva la Panic.

 
flamesoldier schrieb:
eistroll schrieb:
TONI_B schrieb:
Weil das ganz einfach ein Frage der Statistik ist: die Wahrscheinlichkeit sich in einem geschlossenen Raum anzustecken viel höher ist! Das zeigen Untersuchungen mit vielen Probanden. DU hast nur einen(!) Versuch gestartet.
Und das über mindestens 9 Monate hinweg? Der Storch soll mich holen...

Du saßt also 9 Monate immer wieder mit positiv getesteten Leuten im Auto und wurdest nie infiziert?" Ansonsten ist deine Antwort nämlich ziemlich sinnlos, weil die Fallzahl immer noch bei n=1 liegt und deiner Beobachtung jegliche Repräsentativität fehlt. Auf meine Bemerkungen bist du auch kein Stück eingegangen, somit bleibe ich bei meinem Resultat: was du hier schreibst ist von keinerlei Belang.

So siehts aus!
" Jetzt fahre ich schon seit mehren Jahrzehnten Auto und habe immer noch keinen Verkehrstoten gesehen, wozu schnalle ich mich eigentlich an?" - um mal einen kürzlichen Postillion-Beitrag etwas abgewandelt heranzuziehen. *lol*

Nach 9 Monaten des andauernden öffentlichen Diskurses sollte man eigentlich annehmen, dass die möglichen Übertragungsmechanismen eigentlich von jedem, der nicht mehr oder weniger auf dem Baum lebt, verstanden sein sollten - zumindest in den Grundzügen. Dazu gehört auch, warum man sich eben nicht unbedingt zwangsläufig infizieren muss...trotz Kontakt mit einer positiv getesteten Person.
 
WackelPudding schrieb:
Schusseligkite schrieb:
Ich halte das allerdings für mehr als nachlässig, Du gehörst ja nun wirklich nicht zu den Kritikern, die an allem herummaulen. Trotzdem findest du das jetzt blöd- zurecht.
So verliert man immer mehr die Zustimmung der Bevölkerug.

Solche Fehler halte ich auch für hochgradig gefährlich.
Ich zähle je bekanntermaßen zu eher zu den Maßnahmen-Kritikern, erkenne aber zweifelsohne an, dass es auch sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus gibt (auch wenn das in meinen Augen in Deutschland nur noch zu einem kleinen Prozentsatz der Fall ist).

Es ist aber grundsätzlich für die Politik beunruhigend, wenn Menschen, wie z.B. Pancho oder du, die die Regeln an sich für gut halten, mittlerweile auch manche Dinge nicht mehr verstehen und sich teilweise auch der Befolgung der verlautbaren Regeln widersetzen und so in Summe die Akzeptanz der Maßnahmen, und damit natürlich auch der sinnvollen Maßnahmen, schwindet.

Es rächt sich halt einfach Tag für Tag mehr, dass die Politik nach wie vor keinen langfristigen Plan hat, wie sie gedenkt, dass wir mit dem Virus leben können und dann aus vermeintlicher Panik oder Hilflosigkeit Maßnahmen erlassen werden, die so nicht nachvollziehbar sind in der Bevölkerung für mehr Unmut und Verunsicherung sorgen, als für Klarheit.
+1
Mit vielen Post von Schusseligkite konnte ich nicht übereinstimmen. Mit diesem hier sehr wohl. Und leider macht der bisher sehr besonne Schweizer Bundesrat nun leider genau diesen Fehler auch. zB Sonntagsverkaufsverbot von Esswaren für Reisende in Tankstellenshops. Benzin aber erlaubt... Solcher Schwachsinn fördert die Inakzeptanz der sinnvollen Massnahmen enorm und fördert den Widerstand. Ich höre überall nur noch ablehnde Worte und auch die grösste Partei der Schweiz schiesst gegen den Bundesrat. Das kommt nicht gut so.
 
Mein Eindruck ist im Moment, dass man einfach den finanziell billigsten (keine Ersatzzahlungen) Weg sucht und einfach alle ein bisschen das Päckchen tragen lässt. Anstatt das zu tun was epidemiologisch sinnvoll ist.
 
Genau. Ueli sitzt auf seinem Kässeli. Sein Schuldenberg sei ja schon so hoch wie für eine schneesichere Olympiade... :roll:
 
christopher91 schrieb:
baeckerbursch schrieb:


Ohja ein sehr sehr guter Artikel!
Im Bereich Pflege kommen ja zwei Dinge zusammen, eigentlich ein jahrelanges Versagen insgesamt. Und jetzt oben drauf fehlende Akutunzerstützung. Dass sich komplette Heime anstecken können ist ja nur auf eine völlige Überlastung des Personals in Kombination mit nicht vorhandenen Test Möglichkeiten zurück zu führen.
Bei meiner Frau ist es jetzt endlich möglich sich ab kommender Woche als Angestellte testen zu lassen allerdings freiwillig. Aus meiner Sicht nicht richtig, müsste in sensiblen Bereichen ein Muss sein. Sie selber wirds eher nur bei eigenem Verdacht und Symptomen machen, da keine Lust auf eine nicht frei testbare Quarantäne.
dafür müsste eigentlich längst jemand zurück
treten wobei es in normalen Zeiten gesellschaftlich akzeptiert zu sein scheint und sich die Parteien da kaum was geben. Dann ist jetzt der Aufschrei allerdings verlogen...
 
Für mich ein sehr guter Artikel: LINK

Man kann auch runterscrollen und den letzten Satz lesen - der allein sagt schon sehr viel aus!
 
Jesus könnte einfach einen Schnelltest machen, wenn wir nicht im "Mittelalter der Möglichkeiten" leben würden.
 
baeckerbursch schrieb:
Jesus könnte einfach einen Schnelltest machen, wenn wir nicht im "Mittelalter der Möglichkeiten" leben würden.

Wie Corona-Schnelltests versagen

In mehreren Fällen wurde medizinisches Personal bei vorsorglichen Schnelltests falsch negativ auf Corona getestet. Nun warnen Forscher vor einem "Freiscreenen für die Feiertage".
Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-test-arzt-infektion-fehler-100.html
 
Der Bund verbietet nun doch Deutschlandweit den Verkauf von Feuerwerk.

Mal ernsthaft als ob das pandenisch relevant ist. Das killt nur wieder eine gesamte Branche.

@Pancho: Jeder Schnelltest ist trotzdem besser als kein Test. Schlimmer als aktuell geht in den Altenheimen doch nicht.
 
Bin mir nicht sicher, ob falsche Sicherheit besser ist als Ungewissheit.

Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt vor dem Einsatz der Antigen-Schnelltests: "Aufgrund der geringen Sensitivität von Antigen-Tests ist der Einsatz nur eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen."

Diese Tests sollten nur bei Personen angewendet werden, bei denen ein falsch negatives Ergebnis nicht zu schwerwiegenden Konsequenzen führt.
Quelle wie vorheriger Beitrag von mir.

Ob man in der Situation diese Folgen des Feuerwerks auch noch braucht:
https://www.welt.de/gesundheit/article204656544/Silvester-2020-An-keinem-anderen-Tag-verletzen-sich-so-viele.html
 
Pancho schrieb:
baeckerbursch schrieb:
Jesus könnte einfach einen Schnelltest machen, wenn wir nicht im "Mittelalter der Möglichkeiten" leben würden.

Wie Corona-Schnelltests versagen

In mehreren Fällen wurde medizinisches Personal bei vorsorglichen Schnelltests falsch negativ auf Corona getestet. Nun warnen Forscher vor einem "Freiscreenen für die Feiertage".
Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-test-arzt-infektion-fehler-100.html
Ich finde man muss mal bei einigen Maßnahmen vom Wunschtraum der 100-prozentigen Sicherheit weg kommen! Die gibt es nicht, nicht bei Corona und auch nicht im ganzen restlichen Leben.

Ich bin natürlich Laie, aber so schlecht können die Tests doch auch wieder nicht sein? Breit angewendete Antigentests sollten doch dazu führen, dass genau die hochansteckenden Personen aus dem Verkehr gezogen werden, die das große Problem sind. Und wer "Freiscreenen über die Feiertage" verurteilt, muss in Kauf nehmen, dass die Leute eben nicht testen und trotzdem Verwandte besuchen. Das ist die Praxis und ja (bisher) sogar politisch "erwünscht".

Wie wäre es denn, wenn man über einen Zeitraum von 4 Wochen möglichst die gesamte Bevölkerung 2-3 mal (verpflichtend!) Antigen testen würde? Könnte man sich dann nicht einen harten Lockdown sparen, weil das ziemlich viele Positive rausfiltert? Das dürfte wahrscheinlich auch deutlich weniger kosten als die ganzen Rettungsmaßnahmen. Ohne Pflicht funktioniert es halt leider nicht, das hat man in Tirol gesehen - es gehen freiwillig wohl eher nur die, die sich eh vorbildlich verhalten und negativ sind. Aber Pflicht-Test ist doch wohl besser als Pflicht-Lockdown und Pflicht-Imfpung, das sollte doch jedem Querdenker einleuchten?
 
Ich bin auch, wie die meisten hier, Laie. Deswegen habe ich hier mal reingestellt, was die Experten, u.a. vom RKI dazu sagen... :wink:
 
Das RKI spricht von "nur sinnvoller Ergänzung zu anderen Maßnahmen" und
Diese Tests sollten nur bei Personen angewendet werden, bei denen ein falsch negatives Ergebnis nicht zu schwerwiegenden Konsequenzen führt.
So waren meine Vorschläge auch gemeint. Zusätzliche (!) Sicherheit bei ohnehin geplantem Verwandtenbesuch und die Möglichkeit von Lockerungen statt Lockdown, weil man Infizierte über einen anderen Weg aus dem Verkehr nimmt (sobald sich das in den Zahlen niederschlägt).

Die Möglichkeit der Annahme von trügerischer Sicherheit besteht natürlich, das stimmt. Das ist das gleiche Problem wie bei Lawinenairbags - wer damit bei LWS 4 im Triebschneehang unterwegs ist, hat es nicht verstanden.
 
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