Coronavirus 2019-nCoV

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Schneefuchs schrieb:
Es passiert halt gerade was abzusehen war: Die Masse mag nicht mehr. Und da wird die Politik nicht gegen ankommen. Schlupflöcher innerhalb der Verordnungen und kontrollfreie Bereiche wird es immer geben. Es scheint mit der Eindämmungsstrategie zu Ende zu gehen.

Oder es wird offen rebelliert.

Rosenheimer Einzelhändler will trotz Lockdown aufsperren

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rosenheimer-einzelhaendler-will-trotz-lockdown-aufsperren,SL7imtt

Das scheint aber keine gute Idee zu sein:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4079016828778634&id=229064290440593&sfnsn=scwspmo

Bild aufgrund Medienregeln entfernt.
/Mod. Hiro


Die Sorgen über verstopfte Verkehrswege sind da eher noch die Kleineren.
 
Ja, rechtlich riskant.

Ziviler Ungehorsam halt. In der Geschichte haben schon oft Bewegungen etwas verändert und dabei gegen Vorschriften verstossen.
 
Tobi-DE schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Es passiert halt gerade was abzusehen war: Die Masse mag nicht mehr. Und da wird die Politik nicht gegen ankommen. Schlupflöcher innerhalb der Verordnungen und kontrollfreie Bereiche wird es immer geben. Es scheint mit der Eindämmungsstrategie zu Ende zu gehen.

Oder es wird offen rebelliert.

Rosenheimer Einzelhändler will trotz Lockdown aufsperren

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rosenheimer-einzelhaendler-will-trotz-lockdown-aufsperren,SL7imtt

Das scheint aber keine gute Idee zu sein:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4079016828778634&id=229064290440593&sfnsn=scwspmo

FB_IMG_1609764881878.jpg

Die Sorgen über verstopfte Verkehrswege sind da eher noch die Kleineren.

Schön, der Bogen ist eben langsam überspannt
 
carvster| schrieb:
Tyrolens schrieb:
carvster| schrieb:
Eigentlich nur bis zum 18ten.


In Österreich war der Plan: Lockdown bis zum 24.01. und ab 18.01. eine Option sich durch das testen Lassen gewissen Freiheiten zu erkaufen.
Achso so meinst du, eigentlich nicht es wird alles um eine Woche verschoben wohl auch das Freitesten.

Laut Bild hat man sich in Deutschland darauf geeinigt bis zum 31 Januar mal schnell den Lockdown zu verlängern.

Ne das Freitesten wird zum Zutrittstesten. Braucht dann negativen Test für Hotels etc.

Eigentlich doch dasselbe wie Freitesten nur unter anderem Namen. Verstehe nun nicht wieso die Opposition das eine blockiert, dass andere nicht?
 
christopher91 schrieb:
carvster| schrieb:
Achso so meinst du, eigentlich nicht es wird alles um eine Woche verschoben wohl auch das Freitesten.

Ne das Freitesten wird zum Zutrittstesten. Braucht dann negativen Test für Hotels etc.

Eigentlich doch dasselbe wie Freitesten nur unter anderem Namen. Verstehe nun nicht wieso die Opposition das eine blockiert, dass andere nicht?

Der bisherige Plan der Regierung war ein 7 Tage alter Test für die Gastro, 48 Stunden für "Veranstaltungen". Das wurde nur als "eine Woche früher frei" verkauf. Die Gesetzesvorlage hätte das dauerhaft und ohne parlamentarische Kontrolle erlaubt. Ersteres wurde teilweise auch so von Vertretern der Regierungsparteien so kommuniziert, wenn auch nicht von allen. Was jetzt kommt weiß noch niemand, da die gesetzliche Grundlage für beide Formen ohne Zustimmung des Bundesrates erst in drei Monaten in Kraft treten könnte, und die Regierung so doch Tatsächlich mit den Vertretern der Opposition bzw der Länder reden muss.
 
Für die Gastronomie wurde vorgesehen, dass ein neg. Test eine Gültigkeit von einer Woche hat. Daraus ergibt sich kein kausaler Zusammenhang zwischen neg. Test und Infektionsprävention, sondern muss der dann mögliche Zutritt zur Gastronomie als Belohnung gesehen werden.
 
Ja. Zudem gibt es ja einige seriöse Studien die gerade das gesellige Zusammensitzen (Sprechen!) in der Gastro in Innenräumen als Infektionstreiber sehen. Warum man da beim Aufsperren nicht zwischen Innenräumen und draußen differenziert, bzw draußen so öffnet dass sich die Menschen einfach 50 Meter vom Ausgabefenster entfernt hinsetzen ist für mich nicht ganz logisch. Wobei durchaus einige Länder bzw Regionen Gastronomie nur draußen erlauben.
 
Mal eine Denksportaufgabe, die mich ein wenig beschäftigt, bezogen auf die jetzt beginnende offenbar recht lange Impfphase:

Verstehe ich es richtig, dass eine Impfung...
.1... das Risiko selbst an Covid19 zu erkranken signifikant senkt (sagen wir mal 85%-95%)
.2... das Risiko selbst angesteckt zu werden nicht signifikant senkt,
.3... das Risiko andere anzustecken nicht signifikant gesenkt wird.

Die Krux daran ist ja, dass man als Geimpfter im Falle eine Ansteckung zwar halbwegs sicher ist, aber dennoch für längere Zeit (wie lange?) Virenträger und damit auch -Schleuder bleibt, weil letzteres mangels Erkrankung u.U. nicht mal bemerkt werden kann.

Und derart würde das Virus erst recht wieder verbreitet, was dann für noch nicht Geimpfte (oder jene 5-20% geimpfte Pechvögel bei denen der Impfstoff nicht wirkt), dann doch wieder zur Gefahr würde.

Wie soll diese Problematik gehandhabt werden? Oder ist es keine?
 
Kris schrieb:
Verstehe ich es richtig, dass eine Impfung...
.1... das Risiko selbst an Covid19 zu erkranken signifikant senkt (sagen wir mal 85%-95%)
.2... das Risiko selbst angesteckt zu werden nicht signifikant senkt,
.3... das Risiko andere anzustecken nicht signifikant gesenkt wird.

im Prinzip liegst du soweit ich es verstanden habe richtig, wobei ich bei 1. niedrigere Werte gelesen habe.
 
albe-fr schrieb:
Kris schrieb:
Verstehe ich es richtig, dass eine Impfung...
.1... das Risiko selbst an Covid19 zu erkranken signifikant senkt (sagen wir mal 85%-95%)
.2... das Risiko selbst angesteckt zu werden nicht signifikant senkt,
.3... das Risiko andere anzustecken nicht signifikant gesenkt wird.

im Prinzip liegst du soweit ich es verstanden habe richtig, wobei ich bei 1. niedrigere Werte gelesen habe.

was ich bisher gelesen habe:
zu 2. Gibt es noch keine ausreichenden Daten
zu 3. Gibt es auch noch keine ausreichenden Daten
 
Tobi-DE schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Es passiert halt gerade was abzusehen war: Die Masse mag nicht mehr. Und da wird die Politik nicht gegen ankommen. Schlupflöcher innerhalb der Verordnungen und kontrollfreie Bereiche wird es immer geben. Es scheint mit der Eindämmungsstrategie zu Ende zu gehen.

Oder es wird offen rebelliert.

Rosenheimer Einzelhändler will trotz Lockdown aufsperren

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rosenheimer-einzelhaendler-will-trotz-lockdown-aufsperren,SL7imtt

Das scheint aber keine gute Idee zu sein:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4079016828778634&id=229064290440593&sfnsn=scwspmo

Bild aufgrund Medienregeln entfernt.
/Mod. Hiro


Die Sorgen über verstopfte Verkehrswege sind da eher noch die Kleineren.
Nicht nur der Siebzenrübel will wohl aufsperren, es werden immer mehr.
 
Kris schrieb:
Mal eine Denksportaufgabe, die mich ein wenig beschäftigt, bezogen auf die jetzt beginnende offenbar recht lange Impfphase:

Verstehe ich es richtig, dass eine Impfung...
.1... das Risiko selbst an Covid19 zu erkranken signifikant senkt (sagen wir mal 85%-95%)
.2... das Risiko selbst angesteckt zu werden nicht signifikant senkt,
.3... das Risiko andere anzustecken nicht signifikant gesenkt wird.

Die Krux daran ist ja, dass man als Geimpfter im Falle eine Ansteckung zwar halbwegs sicher ist, aber dennoch für längere Zeit (wie lange?) Virenträger und damit auch -Schleuder bleibt, weil letzteres mangels Erkrankung u.U. nicht mal bemerkt werden kann.

Und derart würde das Virus erst recht wieder verbreitet, was dann für noch nicht Geimpfte (oder jene 5-20% geimpfte Pechvögel bei denen der Impfstoff nicht wirkt), dann doch wieder zur Gefahr würde.

Wie soll diese Problematik gehandhabt werden? Oder ist es keine?
Bei 1. würd ich mich nicht auf Zahlenwerte festnageln. Aber ja, prinzipiell richtig. Man unterscheidet zwischen Infektion die gar nicht verhindert wird und der Erkrankung.
2. Das Risiko einer Ansteckung/Infektion kann nicht gesenkt werden. Damit die Immunantwort anspringt muss eine Infektion erfolgen.
3. Das stimmt so nicht weil erstens die infektiöse Phase deutlich gesenkt wird und zweitens die ausgeschiedene Viruslast ganz deutlich reduziert wird weil freigesetzte Viren schnell von der spezifischen Immunantwort abgefangen werden bevor sie neue Zellen befallen bzw den Körper verlassen.
Aber ja, die Impfung stoppt nicht die Virenverbreitung weswegen sie nicht zu Nachlässigkeiten verleiten soll.
 
Spezialwidde schrieb:
Kris schrieb:
Mal eine Denksportaufgabe, die mich ein wenig beschäftigt, bezogen auf die jetzt beginnende offenbar recht lange Impfphase:

Verstehe ich es richtig, dass eine Impfung...
.1... das Risiko selbst an Covid19 zu erkranken signifikant senkt (sagen wir mal 85%-95%)
.2... das Risiko selbst angesteckt zu werden nicht signifikant senkt,
.3... das Risiko andere anzustecken nicht signifikant gesenkt wird.

Die Krux daran ist ja, dass man als Geimpfter im Falle eine Ansteckung zwar halbwegs sicher ist, aber dennoch für längere Zeit (wie lange?) Virenträger und damit auch -Schleuder bleibt, weil letzteres mangels Erkrankung u.U. nicht mal bemerkt werden kann.

Und derart würde das Virus erst recht wieder verbreitet, was dann für noch nicht Geimpfte (oder jene 5-20% geimpfte Pechvögel bei denen der Impfstoff nicht wirkt), dann doch wieder zur Gefahr würde.

Wie soll diese Problematik gehandhabt werden? Oder ist es keine?
Bei 1. würd ich mich nicht auf Zahlenwerte festnageln. Aber ja, prinzipiell richtig. Man unterscheidet zwischen Infektion die gar nicht verhindert wird und der Erkrankung.
2. Das Risiko einer Ansteckung/Infektion kann nicht gesenkt werden. Damit die Immunantwort anspringt muss eine Infektion erfolgen.
3. Das stimmt so nicht weil erstens die infektiöse Phase deutlich gesenkt wird und zweitens die ausgeschiedene Viruslast ganz deutlich reduziert wird weil freigesetzte Viren schnell von der spezifischen Immunantwort abgefangen werden bevor sie neue Zellen befallen bzw den Körper verlassen.
Aber ja, die Impfung stoppt nicht die Virenverbreitung weswegen sie nicht zu Nachlässigkeiten verleiten soll.

Aber zu 3. liegen doch noch keine Daten vor, dass sind bisher Annahmen. Im Februar soll es wohl erste Daten dazu geben.
 
Das liegt in der Natur einer jeden Impfung dass es so ist sonst wirkt sie nicht. Soviel steht schonmal fest. Eben weil es noch keine Daten gibt hab ich auch keine Zahlen genannt.
 
Spezialwidde schrieb:
3. Das stimmt so nicht weil erstens die infektiöse Phase deutlich gesenkt wird

hast du dafür irgendwelche Belege? gerne auch Preprints...
 
albe-fr schrieb:
hast du dafür irgendwelche Belege? gerne auch Preprints...

Alle Impfungen dieser Welt und natürlich auch die aktive Immunisierung nach überstandender Krankheit senken sowohl Erregerlast als auch infektiöse Phase, das liegt in der Natur der Sache. Auch bei Corona. Ich werd jetzt bestimmt nicht für dich rumgoogleln oder meine Medizinbücher rauskramen. Auch wenn du mich noch 20 Mal nach Quellen fragst die krigst du nicht weil ich a mein Wissen weitenstgehend im Kopf hab und ich b mich nicht in die Gafahr begeben will urheberrechtlich geschütztes Material zu veröffentlichen. Das gibt in Foren Ärger genug. Stichwort spezifische Immunantwort.
 
Ist ja auch irgendwie klar. Wer gesund ist hustet und niest ja nicht unkontrolliert in der Gegend rum.
 
baeckerbursch schrieb:
Ist ja auch irgendwie klar. Wer gesund ist hustet und niest ja nicht unkontrolliert in der Gegend rum.

Das mag auch ein Grund sein aber hauptsächlich schafft es die spezifische Immunantort sehr schnell hochzufahren und die Viren gezielt und schnell zu inaktivieren. So baut sich erst gar keine große Virionenkonrentration auf und natürlich wird auch die Dauer Virenproduktion drastisch gesenkt. Damit leuchtet ein dass sich die Viruslast reduziert und damit auch die Wahrscheinlichkeit der Weitergabe. Ich betone, reduziert, nicht nullt. Nicht ohne Grund merkt man ja nichts oder nur sehr wenig von einer Re-Infektion.
 
Spezialwidde schrieb:
baeckerbursch schrieb:
Ist ja auch irgendwie klar. Wer gesund ist hustet und niest ja nicht unkontrolliert in der Gegend rum.

Das mag auch ein Grund sein aber hauptsächlich schafft es die spezifische Immunantort sehr schnell hochzufahren und die Viren gezielt und schnell zu inaktivieren. So baut sich erst gar keine große Virionenkonrentration auf und natürlich wird auch die Dauer Virenproduktion drastisch gesenkt. Damit leuchtet ein dass sich die Viruslast reduziert und damit auch die Wahrscheinlichkeit der Weitergabe. Ich betone, reduziert, nicht nullt. Nicht ohne Grund merkt man ja nichts oder nur sehr wenig von einer Re-Infektion.

Danke für die aus meiner Sicht guten Erklärungen bzgl. Impfung und Wirkung.
:top:

Gruß '

FranJo
 
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