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Coronavirus 2019-nCoV

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fabile schrieb:
Aha, wie war das in Ischgl und Tirol im Februar/März?

So besch****, dass es nicht zur Nachahmung empfohlen werden kann??

Im Interesse aller Skifahrer übrigens.
 
Mal eine ganz andere Frage; hat jemand eine Ahnung, wieso die Zahlen in Südtirol so schlecht sind (neben Venetien die einzige Region, die ganz deutlich über dem Schnitt in Italien liegt)? Testen die dort mehr als anderswo?

Edit: Friaul Julisch-Venetien, nicht Venetien :oops:
 
Das Ergebnis des Massentests wurde aber sehr geschönt dargestellt:
In den St. Moritz Statement wird von "1% Ansteckungsquote in der Bevölkerung gesprochen".
Tatsächlich wurden 3184 Tests durchgeführt wovon 53 positiv waren (davon 31 mit UK Mutation).
https://www.engadinerpost.ch/2021/01/21/Corona-Herde-in-St-Moritz-erfolgreich-isoliert
Setzt man diese Zahlen ins Verhältnis (53/3184) kommt man auf eine aktuelle Infektionsquote von über 1,66% aller aktuell in St. Moritz befindlichen Personen (bzw. der Anteil davon, der sich hat testen lassen).
Das entspricht einer Inzidenz von 1660/100k Einwohner in ganz St. Moritz. Wenn das mal kein hoher Wert ist...

Wenn man die Hotelangestellten und -Gäste von der Bevölkerung ausnimmt frage ich mich was die dann sind? Aliens, die nicht relevant sind und mitgezählt werden müssen?
 
fabile schrieb:
HBB schrieb:
Pancho schrieb:
Im Hotel das Ganze mal vier (50% davon mit Virus 2.0, aka „Britischer Mutant“), und bevor es akut wird, reisen die Leute ab.
Die Welt wird DORT sicher nicht untergehen...

Das ist ja das Schweizer Erfolgsmodell - Infektion vor Ort, Erkrankung und Spitalsbelegung dann in der Heimat. Da können die Hygienekonzepte im Skigebiet noch so toll sein; dann steckt man sich eben im Hotel an. Ich glaube kaum, dass die Schweiz sich damit langfristig einen Gefallen tut. In AT ist der Skisport auch heilig - aber dort vermeidet man wenigstens den touristischen Reiseverkehr.

Aha, wie war das in Ischgl und Tirol im Februar/März?
Der Hauptmarkt D und GB ist eh schon mal weg. Die D wegen der Quarantäne bei der Rückkehr und GB wegen der Quarantäne in der CH
Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...
 
Mt. Cervino schrieb:
fabile schrieb:
HBB schrieb:
Das ist ja das Schweizer Erfolgsmodell - Infektion vor Ort, Erkrankung und Spitalsbelegung dann in der Heimat. Da können die Hygienekonzepte im Skigebiet noch so toll sein; dann steckt man sich eben im Hotel an. Ich glaube kaum, dass die Schweiz sich damit langfristig einen Gefallen tut. In AT ist der Skisport auch heilig - aber dort vermeidet man wenigstens den touristischen Reiseverkehr.

Aha, wie war das in Ischgl und Tirol im Februar/März?
Der Hauptmarkt D und GB ist eh schon mal weg. Die D wegen der Quarantäne bei der Rückkehr und GB wegen der Quarantäne in der CH


Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...

100%? Wo ist die Party? :lol: :lol:
 
Pancho schrieb:
Es scheint teilweise wirklich so schlimm zu sein.
Nein, es ist oft noch schlimmer ;)

Kleines Beispiel aus dem Oktober gefällig bzgl. Infektionsnachverfolgung, Quarantäneaufforderung und -Überwachung:

Eine Lehrerin aus meiner Verwandtschaft hat Anfang November eine Schreiben zur Aufforderung zur Quarantäne bekommen, nachdem sich (vermutlich) an der Arbeitsstätte (Schule) ein positiver Corona Test bei einem Kollegen oder Schüler ergeben hatte.
Der Beginn der Quarantänemaßnahme war auf Mitte Oktober datiert. Das Enddatum des zweiwöchigen Quarantänedatums (irgendwann Ende Oktober) lag bereits 1 Woche vor! dem Datum, an dem der Brief verfasst wurde. Vom Verfassen des Briefes (nach Ablauf der Quarantänezeit) bis zum Ankunft im Briefkasten per Post vergingen noch mal 9 Tage, so dass der Brief 2,5 Wochen nach Ablauf der Quarantänefrist eintraf.
In den Brief stand das übliche "Das Gesundheitsamt kontaktiert sie täglich... bitte führen sie ein Quarantänetagebuch" etc...).
Da aber das Gesundheitsamt nie angerufen hat, ist auch nicht aufgefallen, dass der Quarantänebrief nie angekommen ist... Aber auch die Anrufen wären gar nicht möglich/nötig gewesen, da bei der Aufforderung zur Quarantäne (Erstellung des Briefs) der Quarantänezeitraum ja bereits längst abgelaufen war, somit also gar keine Notwendigkeit mehr für das Gesundheitsamt bestand, täglich anzurufen.

Bei Gelegenheit werde ich den Brief mal fotografieren und hier reinstellen...

Dieses Beispiel, das aus Mitte Oktober stammt, als im betroffenen Landkreis noch eine Inzidenz von deutlich unter 50/100k Realität war, lässt mich stark zweifeln, dass die Gesundheitsämter mit den aktuellen EDV- und Personal Ausstattung auch zukünftig bei einer Inzidenz von unter 50/100k nicht in der Lage sein werden Infektionsketten wirksam nachzuvollziehen und zu unterbinden.
 
Punkt für dich ;).
Ich meinte aber weniger den Superspreader-Trillerpfeifen-Party-Modus, als den Export-Modus nach erfolgter Infektion und das Abwälzen der Corona Behandlungen auf die Heimatkrankenhäuser der Urlauber.
 
Alleine so einen Brief dann noch abzuschicken, spricht nicht unbedingt für die Qualität des zuständigen Mitarbeiters 8O :naja: :rolleyes:
 
In der Tat, aber es zeigt wie dort gearbeitet wird und was dort für kluge Köpfe sitzen... (was sicher nicht auf alle Mitarbeiter bei den Gesundheitsämter zutrifft und nicht generalisiert werden darf).
Alleine schon das Erstellen des Briefes und jede weitere Handlung hätte man sich sparen können und die Zeit lieber in noch aktuelle Fälle stecken sollen, bei denen wirklich noch Folgeinfektionen vermieden werden können.
 
Mt. Cervino schrieb:
Ich meinte aber weniger den Superspreader-Trillerpfeifen-Party-Modus, als den Export-Modus nach erfolgter Infektion und das Abwälzen der Corona Behandlungen auf die Heimatkrankenhäuser der Urlauber.

Also die britische Variante haben die Urlauber ja selber mitgebracht, die dürfen sie dann natürlich auch wieder mit nach Hause nehmen, wo kämen wir sonst hin. :D
 
Die Ergebnisse der Massentests in Ö und Südtirol im November/Dezember waren auch 0,5-1% positive.

Und bei Schnelltests sind dabei bis zu 70% je nach Region, auf ganz Ö bezogen 50%, falsch-positive gewesen. In Südtirol hat man nicht per PCR nachgetestet und daher keine Informationen hierüber.

Könnt ihr ja mal beim ORF nachschauen, wurde dort auch berichtet.
 
fabile schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
fabile schrieb:
Aha, wie war das in Ischgl und Tirol im Februar/März?
Der Hauptmarkt D und GB ist eh schon mal weg. Die D wegen der Quarantäne bei der Rückkehr und GB wegen der Quarantäne in der CH


Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...

100%? Wo ist die Party? :lol: :lol:
In St. Moritz gerne diskret hinter verschlossenen Türen.
 
Pancho schrieb:
Klar, wenn aber ein Massentest einen ganzen Ort erfasst, dann kann man das schon so für den Ort sagen?

Gut, 3200 bleibt dennoch eine kleine Probe...
Versteh ich Dich richtig, dass Du die Aussagekraft für die Gesamtbevölkerung von St. Moritz anzweifelst, weil die Stichprobe von 3200 zu klein ist?
 
Pancho schrieb:
Es scheint teilweise wirklich so schlimm zu sein.
Achtung OT
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.
 
Meckelbörger schrieb:
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.
Verstehe ich nicht, es gibt doch Fahrradkuriere oder Brieftauben, die die ausgedruckten Mails ins Homeoffice bringen können...
 
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