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Coronavirus 2019-nCoV

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Ich hoffe auch, dass dieser "Wärmeeinbruch" die Situation positiv beeinflusst.
Aber falls die Schnelltests wirklich bald für alle privat zur Verfügung stehen gehe ich davon aus, dass es dann schon erst einen Anstieg geben wird. Zumindest wenn sich dann alle gewissenhaft bei positivem Ergebnis auch mittels PCR testen lassen.

Diesen "Stringency Index" finde ich ganz interessant....Schweiz bei 60, Schweden bei 69, D bei 83.
Natürlich sagt das nichts über das Verhalten der Menschen in dem Land aus, aber zumindest mal ein Ansatz für eine relativ objektive Beurteilung der Maßnahmen um so Länder zu vergleichen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Gratulation dass du scheinbar der einzige bist der Drosten & Co. immer richtig versteht...
Viele andre User hier scheinen da eine Spur dümmer zu sein :wink:.

Ja, ich höre auch viele der Podcast-Folgen.

Ich drück es mal so aus: Ich bin immer wieder verwundert, auf was für Aussagen und Schlüsse viele Leute auf Grundlage der Aussagen von Drosten im Podcast kommen. Und nein, Pancho gehört nicht dazu. :wink:

Beispielsweise (hat er nicht wörtlich so gesagt, aber passt ungefährt): "Antigentests sind sehr wichtig in der Pandemiekontrolle, die müssen unbedingt in Altersheimen usw. eingesetzt werden - aber wichtig ist, dass deren Aussagekraft hauptsächlich für diesen einen Tag besteht und man am nächsten und insbesondere übernächsten Tag neu testen muss, also man sich nicht so eindeutig 'freitesten' kann wie mit PCR-Tests. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Leute wissen wie die Tests angewandt werden."

Daraus machen viele Leute hier und teilweise auch in meinem persönlichen Umfeld: "Drosten hat gesagt, dass Antigentests total ungenau und nutzlos sind und außerdem können Laien die eh nicht anwenden, sonst ergeben die komplett ungenaue Ergebnisse."

PS: Wusstet ihr, dass man in England PCR-Tests auch selber durchführen kann? Wird vom NHS per Amazon versandt, man führt ihn anhand einer Youtube-Anleitung durch und steckt ihn in den nächsten "Priority"-Briefkasten. Hat so eine Bekannte von mir dort gemacht (und war positiv; mal wieder das klassische Symptom: Geschmackssinn stark beeinträchtigt).

PPS: Die aktuelle Corona-Podcast-Folge zum AstraZeneca-Imfpstoff und auch zu neuen Daten zu BioNTech und steriler Immunität / andere Leute nicht anstecken können ist sehr sehr hörenswert! TL;DR: Der AstraZeneca-Impfstoff wird schlechter gemacht als er ist und die Studie bzgl. Südafrika-Mutations-Wirksamkeit ist mehr als fraglich (wirklich: Anhören - das Fazit kann nicht überzeugen, aber die Details und Argumentationsketten, auf die Drosten eingeht). Außerdem deuten alle Daten darauf hin, dass Geimpfte schon 2-3 Wochen nach *Erst*impfung mit BioNTech trotz möglicher Infektion quasi nicht ansteckend sind; dasselbe gilt für Geimpfte, die beide Dosen AstraZeneca bekommen haben. (was nicht heißt, dass hier nicht auch schon die Erstimpfung sehr effektiv wäre, dazu gibt es nur schlichtweg noch keine Daten)
 
albe-fr schrieb:
Pancho schrieb:
Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.

hast du jemals wissenschaftlich gearbeitet?

ich würde das Gegenteil behaupten, Wissenschaft geht davon aus, dass ein Fehler nicht existiert.

Aaalso: Ich hatte letztens mal die Diskussion mit Kollegen, ob wir eigentlich das sind, was man als "Wissenschaftler" bezeichnet :lol: die Antwort war eigentlich ganz klar "ja". (ehrlich mal: Sich selber als "Wissenschaftler" zu bezeichnen fällt irgendwie schwerer als in dritter Person von Wissenschaftlern zu sprechen - vor allem, wenn's eben nicht das klassische Bild von "Laborkitteln" gibt ;D und nein, mein Fachbereich hat mit Medizin so gar nichts zu tun - viele Dinge laufen bei uns daher auch ein wenig anders)

Ich sag mal so: Ihr habt beide Recht. Und vielleicht hätte albe-fr sogar noch mehr Recht, wenn er stattdessen das Folgende geschrieben hätte:

Wissenschaft hat das Ziel, fehlerfreie Ergebnisse zu produzieren

Erstens: Wissenschaftler kochen auch nur mit Wasser. Aber sie haben die Zeit, das ganze zu hinterfragen und zu untersuchen: Warum kocht das Wasser? Wie schnell kocht es? Macht es einen Unterschied, wenn ich das Wasser blau färbe? Und wie wirkt sich der Luftdruck auf den Siedepunkt aus? Und wenn man sich in einen Bereich erstmal reingenerded hat, kann man auch neue Erkenntnisse gewinnen.

Zweitens: Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Ich hab mit super cleveren und beeindruckenden Leuten zu tun, aber genauso mit den größten Pfeifen. Und noch dazu sind viele wissenschaftliche Stellen nur befristet und daher wandern "Forscher" (natürlich inklusive) ihres Wissens oftmals irgendwann in die Wirtschaft ab. Ein Teil des Wissens haben sie natürlich an jüngere Kollegen und Nachfolger weitergegeben, aber ein gewisser Teil geht halt immer verloren. Es gibt Dinge, die kann man nur durch Erfahrung lernen. Und an dieser Stelle habe ich großen Respekt an Leute wie Drosten, die weiterhin nah am Geschehen und der Forschung sind und über einen langen Zeitraum viel Wissen und Erfahrung akkumuliert haben. Dazu hat nicht jeder die Chance.

Drittens: Ja, wie gesagt - Menschen. Und Menschen haben unterschiedliche Meinungen, schätzen gewisse Dinge unterschiedlich ein usw.; und manche haben einfach ihren Beruf verfehlt, weil sie kein Lese/Hörverständnis haben. Weil sie egoistisch sind und sich nicht auf andere Meinungen einlassen, auch wenn das zur Lösung führen könnte. Eingebildet, lassen eigene Fehler nicht zu. Und so weiter. Die Liste ist lang. Aber am Ende ergibt die Wissenschaft als Kollektiv teilweise kontroverser Meinungen schlichtweg doch einen Mehrwert und ein Ergebnis, das die Menschheit (oder einzelne Fachbereiche) weiterbringt.

Daher: Nie den Faktor Mensch bei solchen Aussagen vergessen. An einem Beispiel: Ja, es gibt einzelne Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel bezweifeln. Aber: Die Wissenschaft als Ganzes kommt ganz klar zum Konsens, dass der Klimawandel ganz sicher menschgemacht ist.
 
Kamikatze schrieb:
PS: Wusstet ihr, dass man in England PCR-Tests auch selber durchführen kann? Wird vom NHS per Amazon versandt, man führt ihn anhand einer Youtube-Anleitung durch und steckt ihn in den nächsten "Priority"-Briefkasten. Hat so eine Bekannte von mir dort gemacht (und war positiv; mal wieder das klassische Symptom: Geschmackssinn stark beeinträchtigt).

Das gibt es in Tirol im Bezirk Schwaz für die Massentests derzeit auch. Man soll sich allerdings noch dabei Filmen. Ich habe noch nicht herausgefunden ob sie danach dann gültig für Skifahren oder Friseur sind.
 
Kamikatze schrieb:
Aber: Die Wissenschaft als Ganzes kommt ganz klar zum Konsens, dass der Klimawandel ganz sicher menschgemacht ist.
Das kann ich mir kaum vorstellen. Denn das Klima wandelt sich, seit dem es Klima gibt. Lange bevor der Mensch begonenn hat, gespeichertes CO2 zu verbrennen, gab es Heiss- und Eiszeiten. Aus seit der letzten Eiszeit hat das der Planet ohne zutun des Menschen begonnen, ganz von alleine aufzutauen. Die Frage, um die es sich dreht, lautet daher wissenschaftlich korrekt: Welchen Einfluss hat der Mensch auf den Klimawandel?.

[/Klugscheißermodus aus] :wink:
 
Genau. Und gestorben wurde auch schon vor Corona. :wink:
 
Na sowas, in Österreich machen sie beim Contact-Tracing nicht mehr so richtig mit: :ja:

https://orf.at/stories/3202123/

"„Infizierte geben nur teilweise Auskunft über ihre Kontakte oder nennen weniger, als sie tatsächlich hatten“, beobachtet etwa der Kärntner CoV-Sprecher Gerd Kurath. Es gebe auch einige, die erkrankt seien, gar nicht mehr zum Test gingen und das zu Hause aussäßen. Da gebe es auch keine Garantie, dass diese Infizierten zehn Tage in Quarantäne bleiben, so Kurath."

Wahrscheinlich macht man dann bald einen Selbsttest als Generalprobe und geht, wenn er denn negativ war, zum Freitesten. Das gibt eine schön niederige Positivquote.
 
Jan Tenner schrieb:
Ich glaube eher, dass viele User hier breitwillig dümmer tun als sie in Wirklichkeit sind, weil sich nur nur so ihr andauernd wiederholendes Gezeter sinnvoll aufrechterhalten lässt und sie sooo dringend einen Sündenbock für die Pandemie brauchen...

Musste an deinen Beitrag denken, als ich das gesehen habe:
https://youtu.be/T7LGxxU2PhA?t=4m37s

:D
 
Pancho schrieb:
Genau. Und gestorben wurde auch schon vor Corona. :wink:
Das glaube ich nicht. Vor Corona gab es keine Sondersendungen dazu. Keine täglichen Zahlen von in Zusammenhang mit XYZ Verstorbenen. Und vor allem keinen Lock-Down. Es ist daher nahezu ausgeschlossen, dass es vor Corona Krankheiten gegeben hat, an denen Menschen starben.

In dieser Woche haben sich in Saarthema Prof. Dr. Thorsten Lehr, Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Prof. Dr. Reinhard Stockmann und Miriam Hollstein über die Folgen der Corona-Politik unterhalten. Interessant fand ich vor allem die Ausführung zu der oft fehlenden Plausibilität der Maßnahmen, Versäumnissen im letzten Sommer, der geringen Aussagekraft von Inzidenzen oder auch den Fehlern bei der Impfstoffbeschaffung. Kann man übrigens auch in doppelter Geschwindigkeit abspielen, spart Lebenszeit, die man sinnvoller verbringen kann, z.B. mit Skifahren :wink: .

Der Internist Matthias Schrappe im Interview auf TP, ebenfalls auch zur geringen Aussagekraft von Inzidenzen.

In diesem Zusammenhang macht Zero-Covid natürlich Sinn. Da muss man nicht lange drüber diskutieren, ob nun 35, 50 oder 100 noch tragbar sind. Die Null ist dagegen für jedermann einsehbar und erspart einem viel Rechnerei und endlose Debatten.

Heute lese ich dann noch, dass Bewohner von Altenheimen, die erst nach der Imfung in der Einrichtung dort einziehen, keinen Termin beim Impfzentrum bekommen, weil die sich nicht für Bewohner von Heimen zuständig fühlen. Ich spare mir den Kommentar, der könnte bei einigen hier zu Unmut führen :wink: . Nein, Politik und Staat haben alles richtig gemacht. Bis auf die paar Kleinigkeiten, die schief gegangen sind :wink: .
 
Zitat Inauguration des gewählten 40. Präsidenten der USA 1980:

"Der Staat ist nicht die Lösung, er ist das Problem."
 
skifam schrieb:
Zitat Inauguration des gewählten 40. Präsidenten der USA 1980:
"Der Staat ist nicht die Lösung, er ist das Problem."
Das war ja auch eindeutig die Haltung von Trump - man hat gesehen, wohin das führt.
 
Es zeichnen sich jetzt schon wieder Paralleln zu den Versäumnissen im Sommer auf, man hat nicht daraus gelernt das Schulen und auch Kitas Infekteionstreiber sind, in vielen Landkreisen machen allein die Kinder und Schüler die eine Einrichtung besuchen 1/4 der Infektionen aus.
Man öffnet und lockert ohne konkrete Maßnahmen ergriffen zu haben, wie damals in den Alten und Pflegeheimen, denn das tolle Lüftungskonzept reicht ja. Nach neueren Studien ist aber dem nicht so, in einem vollen Klassenzimmer in der Oberstufe mit Maske, die Ansteckungsgefahr am aller höchsten, wenn man sich an den sonst geltenden Maßnahmen hält.
Lüftungsgeräte wurden gefordert, viele Schulen Weigern sich strikt wegen der hohen Lärmbelastung und weil der Stromverbrauch zu hoch sei.
Das Testkonzept das von Spahn angekündigt wurde, wird nicht funktionieren, nach wie vor keinerlei Informationen für die Schulen, Schnelltests fehlen natürlich auch, aber lieber öffnet man jetzt mal die Schulen ohne jegliches Konzept, damit man dann in einem Monat, wie bei den Altenheimen erkennt, das eine andere Strategie notwendig ist.
 
Dabei müsste man nur über die Grenze schauen wie es geht, da ist auch nicht alles super, wohl etwas seltsame Ausschreibungen etc. Aber man hat ein einigermaßen funktionierendes Modell für die Tests.
 
Ich glaube NICHT, dass die Schulen der grosse Infektionstreiber sind... sonst wäre die Schweiz viel schlimmer dran!! Hier waren die Schulen seit dem Sommer durchgehend mit Präsenzunterricht offen, es gab natürlich ab und zu Quarantäne und Schliessungen, aber nicht flächendeckend.
Hier (Mittelschule mit rund 1200 Schülern) wurde seit Anfang Januar eine einstellige Zahl positive Fälle und vielleicht 50 Quarantänen vermeldet, also überhaupt nichts besorgniserregendes. Ja, es wird unentdeckte Fälle geben, aber auch aus dem Umfeld der Schüler ist nichts von einer massiven Ansteckung zu hören.

Natürlich kein Beweis, aber zumindest ein relativ starkes Indiz, dass die Schulen nicht ganz so schlimm sind, wie von vielen angenommen. Auch darum finde ich die Öffnung der Schulen richtig und notwendig.
 
Natürlich kein Beweis, aber zumindest ein relativ starkes Indiz, dass die Schulen nicht ganz so schlimm sind, wie von vielen angenommen

Hab auch von keinen großen Clustern an Schulen gehört.

War doch eigentlich schon im Herbst klar, da hat es (Jedenfalls bei uns) in der Schule ist Reihentests gegeben, aber kaum infizierte.

Wahrscheinlich habens die Schule eher aus Angst vor den Lehrern geschlossen :mrgreen:
 
Wurzelsepp schrieb:
Ich glaube NICHT, dass die Schulen der grosse Infektionstreiber sind... sonst wäre die Schweiz viel schlimmer dran!! Hier waren die Schulen seit dem Sommer durchgehend mit Präsenzunterricht offen, es gab natürlich ab und zu Quarantäne und Schliessungen, aber nicht flächendeckend.
Hier (Mittelschule mit rund 1200 Schülern) wurde seit Anfang Januar eine einstellige Zahl positive Fälle und vielleicht 50 Quarantänen vermeldet, also überhaupt nichts besorgniserregendes. Ja, es wird unentdeckte Fälle geben, aber auch aus dem Umfeld der Schüler ist nichts von einer massiven Ansteckung zu hören.

Natürlich kein Beweis, aber zumindest ein relativ starkes Indiz, dass die Schulen nicht ganz so schlimm sind, wie von vielen angenommen. Auch darum finde ich die Öffnung der Schulen richtig und notwendig.
Bin selber Schüler, bei uns in der Oberstufe sind auch einige positive Fälle aufgetreten, diese waren alle symptomlos und haben auch keine angesteckt.
Jedoch gab es auch bei uns im Lkr viele Fälle, wo sich viele nachweislich in der Schule angesteckt haben. Wie beschrieben ca 1 viertel der Infektionen waren bei uns auf die Schule zurückführen.
In manche Kigas gab es sogar massive Ausbrüche, wo zum Teil 2/3 einer 12er Gruppe infiziert wurden.
In meine Augen kann es gut gehen in den Schulen, wenn man nur asymptomatische drin hat, dazu sind aber wie in Österreich eine wöchentliche Testung mit Antigen Tests notwendig.
Das schlimmste ist aber eigentlich das Quarantäne System, ist einer positiv geht fast meist die ganze Jahrgangsstufe mit über 100 Leuten in Quarantäne, auch wenn man 10m die ganze Zeit entfernt war. Aber für Schulaufgaben war es dann möglich die 14 tägige Quarantäne/trotz negativen Tests, zu verlassen.
Die größten Cluster gab es bei uns jedoch in Firmen, da muss dingend nachjustiert werden.
 
gfm49 schrieb:
skifam schrieb:
Zitat Inauguration des gewählten 40. Präsidenten der USA 1980:
"Der Staat ist nicht die Lösung, er ist das Problem."
Das war ja auch eindeutig die Haltung von Trump - man hat gesehen, wohin das führt.


Gut das man Geschichte abwählen kann...

Das führt genau dazu ....

huhu hier geht es um Ronald Reagan, dem nach Roosewelt beliebtesten Präsidenten der USA des letzten Jahrhunderts- also die 80iger.... nach den 50igern in Westeuropa und Nordamerika die wirtschaftlich erfolgreichste Zeit, die wir je hatten....Ergebnis war 0 Staatsverschuldung in USA Anfang der 90iger.....
Ihm haben wir den Zusammenbruch des Stalinistischen Ostblocks zu verdanken...

Aber klar Trump.... Einbildung ist auch Bildung...

Reagan hat mit Trump soviel zu tun wie Adenauer mit Hitler....
 
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