Schneefuchs
Rigi-Kulm (1797m)
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Der grosse Unterschied im Herbst war dass die Risikogruppen ungeimpft waren. Das ändert sich jetzt ja zunehmend
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Jan Tenner schrieb:Ja, das kann man ja beobachten, ob es sich so entwickelt, dass vorwiegend junge Menschen symptomlos durch die Infektionslage "durchgeschleust" werden können, ohne dass es großartig zu schweren Fällen in den Risikogruppen führt.snowflat schrieb:Bei uns im Kreis - wie auch sicher in anderen Kreisen Deutschlands - werden täglich vom Kreis die Zahlen veröffentlicht und kommentiert. Waren es zuletzt lange Zeit die 30 bis 39 Jährigen, die maßgeblich zum Infektionsgeschehen beigetragen haben, sind es nun gerade die 11 bis 29 Jährigen: https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/posts/5397590090281903
Im Herbst war das leider ein grandioser Trugschluss. Da hat sich das Infektionsgeschehen, was anfangs eher auf die jüngere Bevölkerung verteilt war, bei zunehmender Inzidenz leider sehr schnell sehr stark auf Intensiv- und Sterbefälle ausgeweitet.

Jan Tenner schrieb:Doch! Bislang habe ich noch keinen einzigen Hinweis irgendwo gelesen, dass es Regionen gibt, in denen es eine hohe Anzahl an infizierter Kinder gibt, ohne dass die allgemeine Inzidenz über alle Altersgruppen nicht auch hoch wäre und damit auch auf die schweren Verläufe durchschlägt.
Wenn du gegenteilige Beispiele hast, kannst du sie ja gerne erläutern.
Bundesjustizministerin Lambrecht fordert mehr Rechte für Geimpfte.
Pancho schrieb:Merkel geht eh in Rente im September. Vielleicht gar nicht so schlecht, dass die keinen Wahlkampf mehr machen muss.
Mt. Cervino schrieb:...und die Pleitewelle vieler Unternehmen baut sich gerade bedrohlich am Horizont auf.
Quelle:Untersuchungen aus den USA und Skandinavien haben beispielsweise gezeigt, dass nur ein geringerer Teil des Konsumrückgangs und des Verlusts an Arbeitsplätzen im Frühjahr 2020 auf die Lockdown-Maß- nahmen während der ersten Corona-Welle zurückzuführen sind. Der Großteil des wirtschaftlichen Rückgangs ist durch das hohe lokale Infektionsgeschehen zu erklären; d. h. der Konsum würde auch ohne Schließungsanordnungen erheblich einbrechen, in einigen Fällen mit Zeitverzögerung (u. a. An- dersen et al., arXiv 2020; Chetty et al., NBER 2020; Goolsbe & Syverson, J Public Econ 2021; Juranek et al., CESifo WP 2020). Wenn die Angst vor einer Infektion mit dem Virus groß ist oder das Konsumerlebnis nur unter hohen Einschränkungen möglich ist, halten sich die Menschen zurück, den stationären Han- del oder Dienstleistungen mit engem Personenkontakt aufzusuchen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Vor diesem Hintergrund können darüber hinaus klassische konjunkturpolitische Maßnahmen den privaten Konsum kaum stimulieren (u. a. Chetty et al., NBER 2020; Dorn, Fuest et al., ifo Schnell- dienst 73(7) 2020; Fuest, Neumeier et al., ifo Schnelldienst digital 2021). Hinzu kommt, dass bei unkon- trollierter Pandemie die Gefahr von Krankheitsausfällen steigt. Zahlreiche unabhängige Studien kom- men folglich zu dem Schluss, dass die Kontrolle und Eindämmung der Pandemie auch im Interesse der Wirtschaft und der Sicherung von Arbeitsplätzen liegt (u. a. Baqaee et al., NBER 2020; Dorn, Khailaie et al., medRxiv 2020; Holtemöller, IWH Discussion P. 2020; Jones et al., NBER 2020).
ski-chrigel schrieb:Zum Glück sehen das mittlerweile zahlreiche Politiker anders. Öffnungen sind für die Wirtschaft essenziell. Den totalen Schutz gibt es nicht, das Risiko, dass es wieder zu mehr Ansteckungen kommt und indirekt vor allem ältere Menschen wieder mehr gefährdet werden, muss in Kauf genommen werden. In der Schweiz scheint sich diese Erkenntnis in immer mehr Kantonen durchzusetzen: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2021-02-21/oeffnungsstrategie-das-schlaegt-die-buendner-regierung-dem-bundesrat-vor
Oder
https://www.blick.ch/schweiz/aktuelle-news-zum-coronavirus-ticker-zum-sars-aehnlichen-virus-aus-china-id15715896.html
Mt. Cervino schrieb:Es hat hier niemand gefordert, dass wir die Pandemie unkontrolliert laufen lassen sollen (wie in den USA und Teilen Skandinaviens geschehen).
Es geht mir um kontrollierte intelligente Öffnungen für Branchen/Betriebe mit adäquaten und ausgefeilten Hygienekonzepten.
ski-chrigel schrieb:@Pancho: Wir sind ja so froh drum, dass Du es als fast einziger verstehst und die vielen Politiker und Wirtschaftsführer nicht... Es bleibt ein Abwägen, auch wenn Du das partout nicht wahrhaben willst. Und es geht auch nicht um „keine“ Massnahmen. Die Schweiz hat dies wohl eindrücklich demonstriert und die deutlich höheren Todesfallzahlen in Kauf genommen. Noch ist es zu früh für die „Endabrechnung“ aber ich würde eine gute Flasche Wein wetten, dass die Schweiz nach Beendigung der Pandemie wirtschaftlich deutlich besser dasteht als die umliegenden Länder.
Mt. Cervino schrieb:Es geht doch überhaupt nicht um das Ausspielen Wirtschaft gegen Corona-Opfer/Tote.
Es geht doch längst um viel mehr...
Bildung, Struktur und soziales Miteinander (für die Kinder und Jugendliche)...
Vereinsamung von (alten) Menschen in Isolation...
Soziale Kontakte...
Sportliche Betätigung und die damit zusammenhänge Gesundheit...
Langfristiges Überleben der Betriebe und damit Erhalt der Arbeitsplätze....
Langfristiges Generieren von Steueraufkommen um die Corona Schulden zu tilgen...
Integration von Migranten (die aktuell auch komplett zu kurz kommt)...
Reisen, Erleben und die Welt entdecken....
Eine normale geordnete Gesundheitsversorgung ALLE Krankheiten betreffend...
Hoffnung, Zuversicht und Perspektive für die Menschen...
um nur einige Punkte zu nennen.
Zusammenfassend: All das was das Lebens lebenswert macht und was wichtig zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung unsere Gesellschaft ist.
Momentan findet vieles davon nicht statt.
Wir müssen endlich begreifen, dass wir noch lange mit den Virus umgehen müssen, ohne uns davon lähmen zu lassen.
Aber leider in einem falschen Kontext.Pancho schrieb:Ich weiß nicht ob es dir entgangen ist:
Ich zitiere Wirtschaftswissenschaftler, die es erklären.
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