• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Cortina mit Umwegen | Juli 2015

Der Begriff Umweg hat erstaunlicherweise im Sprachgebrauch eine sehr negative Konnotation: Zur Arbeit – oder schlimmer in den Feierabend oder gar Urlaub – führt nicht der direkte, sondern ein längerer, unbequemerer Weg. Wenn das Ziel jedoch nicht so simpel und nah ist, wie die eigenen vier Wände im Bochumer Barock, können Umwege doch einen großen Reiz haben und das eigentliche Ziel vielleicht sogar in den Hintergrund rücken.

Auf meinem langen Weg nach Cortina gab es viele Gelegenheiten, die direkte Route zu verlassen und die Gegend zu erkunden. Vieles musste ich links oder rechts liegen lassen, ansonsten wäre die Tour in ein Jahresprojekt ausgeartet. Manche tolle Stopps ergaben sich vor und auch nach Cortina in insgesamt vier Ländern aber dennoch, die ich in den kommenden Wochen mit euch teilen werde.

Cortina mit Umwegen | Juli 2015

Überblick

Vom geliebten Ruhrgebiet ging es zunächst in die Tiefen des Bayerischen und Böhmerwaldes. Dort standen auf beiden Seiten der Grenze Zwischenstopps auf dem Programm.
m8z9f3m6.jpg
e3a36ptk.jpg


Nächste Station nach einigen anstrengenden Stunden im Auto: Die schöne Steiermark. Dort gab es mehr zu entdecken als erwartet.
6gn29mbu.jpg
e884bn24.jpg


Sogar der Grazer Hausberg ist interessanter, als man anhand des Fotos glauben mag.
m3bkmp65.jpg


Kurzer Besuch in der steirischen Landeshauptstadt.
cspqa4xt.jpg


Der Höhepunkt der Reise: Das bei Lift-Freunden – zu Recht – vielbejubelte Cortina d'Ampezzo.
qp7t42p7.jpg


woaejk9v.jpg


xe48ydpl.jpg


2gpihdl3.jpg


Irgendwann hieß es auch dort Abschied nehmen. Wie gut, dass der Weg zum Brenner und Richtung Ruhrgebiet ein weiter ist.
472jkvm4.jpg


mxejn66y.jpg


Hätte nicht gedacht, dass ich am Pässe-Kloppen Gefallen finden würde.
c9rb6hdc.jpg


Umwege können so schön sein: Mittenwald...
dk8cc252.jpg


...Ehrwald...
dyzl3gwv.jpg


...Biberwier....
jusi3g34.jpg


...Pertisau...
ogkdlcgk.jpg


...und zum Abschluss das tiefste Bayern.
btauw4jo.jpg
 
starli schrieb:
starlis Bilder sind zurzeit offline
Die von 2006 sind online, zumindest in meiner Gallery, inkl. der offiziellen Geschichte:
[...]
Danke fürs Teilen an dieser Stelle. Im Mühlberg-Topic sind die Bildlinks sowie der Direktlink zu deiner Gallery tot - hatte dann nicht weiter gesucht.
 
Hab auch endlich mal in einer der Leiterreferenzlisten die Daten der ersten Lifte in Scharnitz gefunden:

Mühlberg - Doppelschlepper; Skilift des schwersten Typs F, Baujahr 1970; Länge 1115 m, Förderleistung 1020 P/h; Antriebsleistung 132 KW. Heißt der war sogar minimal länger als der Sessellift was vermutlich der Bügeleinzugsstrecke geschuldet war. Gehänge waren damals meiner Erinnerung nach die eher seltener verbauten SGD´s.

Der Brandlift war nach einer anderen Referenzliste früher ein Leitner Skikuli; Baujahr 1965, Länge 338 m, Förderleistung 500 P/h, Antriebsleistung 17 Kw.

Heißt Scharnitz war mal reines "Leitnerland" und ich denke mit der Umstellung des Mühlbergschleppers auf nen Sessellift wurde schon das Ende des Gebietes aufgrund Unrefinanzierbarkeit eingeleitet. Hätte man den Schlepper bis zum Ende seiner technischen Lebensdauer genutzt und dann direkt auf ne 2Clf umgerüstet sähe die Historie heute möglicherweise anders aus weil man völlig sinnloserweise den 1Clf und die KSB finanziell "versenkt hatte". Auch aufgrund der Tatsache das der Mühlberg nie ein Wandergebiet war ist mir die frühe Umstellung auf nen 1Clf mit außerdem noch geringerer Förderleistung dort ein noch größeres Rätsel... :rolleyes:
 
Wow, was für eine tolle Reise! Vielen Dank für diese tollen Bilder!
 
Cortina mit Umwegen: Seefeld | Juli 2015

Das Leutaschtal mitsamt Seefeld ist eine kleine feinde Wintersportregion, die inzwischen einige lsaps vorweisen kann. Eines davon befindet sich am Ortsrand von Seefeld: Im Übungsgebiet Geigenbühel, das bis heute mit der Doppelanlage Birkenlifte sowie dem DM-Urgestein Geigenbühel besteht, hat es mit dem Nordlift einmal eine vierte Anlage gegeben. Auf den Luftbildern sieht man den Wiesen ihre Skibarkeit an. Vor Ort war es dann aber sehr schwierig, einen genauen Trassenverlauf auszumachen - mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, überhaupt an der richtigen Stelle gesucht zu haben.

In meinen Skiatlanten (1979 bis 1996) ist der Nord-Lift eingezeichnet, aber - je nach Karte - nicht immer direkt mit den übrigen Liften verbunden; falsche Darstellung nicht ausgeschlossen. Anzunehmen ist ein deutlich früheres Baujahr als 1979. Laut dem weiter unten verlinktem Bericht war jedoch bereits vor 1997 Schluss mit Lustig am Nordhang.

Zur Übersicht: Die bestehenden Birkenlifte sowie der Geigenbühellift (Bericht aus 2012) sind links unten, rechts beginnt das Skigebiet am Rosskopf und unten außerhalb das am Gschwandtkopf (Bericht aus 2012). Laut Petz verlief der demontierte Geigenbühel Nordlift entlang der grünen Linie; ich hingegen suchte (fälschlicherweise?) entlang der orangenen Linie.
klh2uyki.jpg


Zunächst zu meinen Bildern, die ich entlang der organenen Linie gemacht habe. Hier stehe ich etwa auf der Hälfte meiner vermuteten Trasse auf durchaus skibarem Gelände. Der Lift wäre meiner damaligen Vermutung nach irgendwo in Bildmitte verlaufen, wo ich dann auch suchte. Einen kleinen Vorstoß wagte ich auch nach links in Richtung von Petz' Trasse, kehrte aber schnell aufgrund eindeutiger Fremde-nicht-willkommen-Beschilderung wieder um.
edlk9x9z.jpg


Unteres Drittel der linken Abfahrtsvariante, ich taufe sie Kanonenrohr :wink: (die Tanne rechts ist die dominante Tanne auf dem vorherigen Foto).
k672uwdr.jpg


Am Ende des Kanonenrohrs angelangt. Bis auf den Stuhl lagen dort Holzlatten, die wohl von einem Zaun und nicht einer Lifthütte stammten. Das Gelände dahinter wird sehr flach - Sackgasse.
sankt9ff.jpg


Blick von unten zurück, wo es schon eher nach Piste aussah - die Lifttrasse wäre gemäß orangener Trasse links im Gehölz gewesen. Stimmt Petz' Verortung, ist diese Wiese hier jedoch nie erschlossen gewesen.
nngk25w5.jpg


Einmal durch das Gehölz an der linken Seite des vorherigen Bildes hindurch bin ich auf einer kleinen Lichtung gelandet, an der praktischerweise zwei Abfahrts-ähnliche Schneisen enden. Dort habe ich dann in der Karte auch meine organene Linie beginnen lassen und die Talstation an der Stelle vermutet, wo das Foto so fies überbeleuchtet ist.
zduug3oj.jpg


Beim Blick von dort nach oben war ich mir dann sicher, die Trasse ausgemacht zu haben. Was aber hier wie eine 1A-lsap-Schneise aussieht, verlor sich vor Ort wieder nach wenigen Metern. Keine Fundamente, keine Geländeveränderungen, kein Treffer.
knclywpk.jpg


Beim Vergleich meiner kleinen Erkundung mit den Bildern von Petz verstärkt sich die Vermutung, dass ich an der falschen Stelle gesucht haben muss. In diesem Topic zum Geigenbühellift kam das Thema Nord-Lift erstmals auf. Seine nachfolgenden Bilder hat Petz mir freundlicherweise zum Vergleich an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Die Talstation, wie er sie 1997 - noch mit Antriebspilz - vorgefunden hat. Befindet sich die Stützmauer oberhalb des Klammbachs?
Anhang anzeigen 108394

Bei einem späteren Besuch stand dann nur noch die Liftlerhütte samt Fundamenten. Im Hintergrund müsste das Waldgasthaus Triendlsäge zu erkennen sein, wenn ich nicht wieder falsch liege.
Anhang anzeigen 108395

Weitere Petz'sche Impressionen :
Anhang anzeigen 108396

Anhang anzeigen 108397

Anhang anzeigen 108398
 
Zottel schrieb:
Befindet sich die Stützmauer oberhalb des Klammbachs?
Meiner Erinnerung nach weder in der Nähe des Klammbachs noch des Seebachs; ich hab ab Mittwoch bis 09. 01. Urlaub und fahr dann zwischendurch nochmal rauf um den genauen Standort hoffentlich nochmals wiederzufinden.
 
Bist du auch ins Stubaital gefahren?
 
Falls Du mich meinst nein denn ich hab mich beim Wiederaufleben des Liftinteresses das durch die Gründung
des AF - Vorgängerforums (lsap.tk) ausgelöst wurde ausschließlich auf Anlagen von Trojer und Graffer in Südtirol
beschränkt.
 
Achso, nein sry ich meinte zottel
 
Seilbahner TZ schrieb:
Bist du auch ins Stubaital gefahren?
Im Stubaital war ich im Rahmen der Tour nicht - dorthin verschlägt es mich erstmals nächste Woche. Interessiert dich dort etwas Bestimmtes?
 
Nun ja, ich komme aus Fulpmes, im Stubaital gibt es auch ein paar LSAP Gebäude und Lifte :-D
Würde mich über tolle Fotos freuen!
 
Petz hat heute nochmals die Talstationsreste des LSAP - Galgenbühelnordlifts inspiziert; neue Bilder hochzuladen kann ich mir sparen denn seit meinem letzten Besuch hat sich dort überhaupt nix verändert; auch das Liftwärterhäuschen steht in unveränderter Form noch da.
Dafür hab ich jetzt die ganz genauen Koordinaten des ehemaligen Talstationsbereiches:

N 47° 20,295 min
E 11° 11,562 min

Anfahrt über die Kurhotelpromenade wo man (solange kein Schnee liegt) nach der Hnr. 95 noch durch das anschließende Lager einer Baggerfirma durch - und bis zum Liftbereich weiterfahren kann denn es ist nach wie vor kein Fahrverbot ausgeschildert. Theoretisch dürfte man aber das Talstationsareal und auch die ehemalige Piste nicht mehr betreten denn diese gehören lt. Ausschilderung jetzt zum Golfplatz.

Am Attachment hab ich das Liftwärterhäuschen markiert und am unteren Bildrand sieht man den erwähnten Lagerplatz der durchfahren werden muß.
 

Anhänge

  • DmLsapGalgenbühelnordliftSeefeldLuftbild.jpg
    DmLsapGalgenbühelnordliftSeefeldLuftbild.jpg
    122 KB · Aufrufe: 6.470
Danke Petz, für deinen Einsatz und das Update :) Demnach hab ich an der völlig falschen Stelle gesucht (Gelände hätte sich aber durchaus geeignet); habe es in der Übersicht nachgetragen:

vg539ku8.jpg

grün: Petz' ursprüngliche, falsche Trassierung
orange: meine falsche Trassierung, die ich 2015 teilweise abgelaufen bin
rot: laut Update vermutlich richtige Trassierung

Deckt sich soweit auch mit den Darstellungen in meinen Skiatlanten, in denen auch keine Pistenanbindung an Geigenbühel- und Birkenlifte eingezeichnet ist.
 
Zottel schrieb:
Demnach hab ich an der völlig falschen Stelle gesucht
Und ich ihn auch der falschen Stelle zugeordnet. Allerdings bin ich nach wie vor der Überzeugung das der zwar keine Anbindung an die anderen Lifte hatte aber soweit raufging das man zu den "Kollegen" rüberwechseln konnte denn soweit ich mich an Kindertage erinnere konnte man die Bergstation des Nordlifts von jener des Birkenliftes (damals war der noch "Single"... :wink: ) aus sehen - nur darum entdeckte ich überhaupt das es diesen Lift gab. Entgegen Deiner Markierung führt die Lifttrasse auch ganz knapp entlang den Bäumen hoch und da damals im Bereich des Galgenbühels im Gegensatz zu heute nur ganz wenige Häuser standen querte der Lift den Panoramaweg und endete an der Galgenbühelwegkurve neben dem heutigen Astoriahotelkomplex. So ist er sogar auch auf den Tirisplänen noch markiert.
Schade ist auch sicher das man den Nordhang nicht für weitere Anlagen genutzt hatte denn speziell Dein "Projekt" hätte die Hänge erheblich aufgewertet und wäre heute mit Beschneiung immer noch problemlos zu betreiben weil der Schnee dort aufgrund der Nordlage auch sicher länger liegenbliebe als an den anderen Anlagen.
 

Anhänge

  • SeefeldGeigenbühelNordliftTrasse01.jpg
    SeefeldGeigenbühelNordliftTrasse01.jpg
    125,2 KB · Aufrufe: 6.426
Wo steht der Mähberglift genau?
 
Ja :rofl: Danke!
 
Gerne gemacht. Übrigens kommt mir Dein Avatar sehr vertraut vor - das riecht nicht nur sondern "stinkt" nämlich regelrecht nach Galtalmlift.... :lach: :mrgreen:
 
Petz schrieb:
Gerne gemacht. Übrigens kommt mir Dein Avatar sehr vertraut vor - das riecht nicht nur sondern "stinkt" nämlich regelrecht nach Galtalmlift.... :lach: :mrgreen:

Oh ja, bin ein sehr großer Fan von ihm (und der Schlick), er wurde ja sogar von Wopfer umgebau! 8O :D

Lg Seilbahner TZ
 
Cortina mit Umwegen: Leutasch I | Juli 2015

Für den lsap-Freund hat das Leutasch-Tal einige Schmankerl zu bieten. Einen Hotspot gibt es am süd-westlichen Talende – rund um das ehemalige "Skizentrum Leutasch" –, das aus zwei Kleingebieten bestand. Die Kreith Alm (auf der Karte links) lasse ich zunächst aussen vor und fokussiere mich auf das ehemalige Gebiet Rauth Hütte / Hohe Munde (Karte, rechts). Dort bildete ein Wopfner-ESL zur Rauth Hütte die Hauptachse, der im oberen Streckenteil vom Hüttenlift begleitet wurde. Den Betrieb hat man dort vor etwa 10 Jahren eingestellt und den ESL in der Folge beseitigt (siehe Newstopic). <rapsdiesel> hat die kläglichen Reste 2007 dokumentiert. 2012 hatte ich mir die leere Trasse und verbaute Talstation angeschaut und verzichtete nun auf einen erneuten Abstecher: Trassenblick #1, Trassenblick #2. Fotos aus Betriebszeiten 2005 gibt es in einem Winterbericht von starli.

Nun zu meinem eigentlichen Ziel: Rechts abseits des ESL, aber über eine Abfahrt und die Rodelpiste angeschlossen, befand sich ein sehr kurzer Übungslift, der vermutlich Liesenegglift hieß. Laut Luftbildern sollten dort an der ehem. Talstation noch Reste vorzufinden sein. Die Fotos, die jemand aus dem Forum mal gemacht hatte, sind mittlerweile offline. So nahm ich mir die Zeit für ein Update.

Übersichtsplan "Skizentrum Leutasch", fotografiert 2012 an der ehem. Talstation des ESL Rauth Hütte. Links das Gebiet Kreith Alm, rechts die Hohe Munde mit ESL (M.), Hüttenlift (l.) und dem Liesenegglift rechts unten. Retour zum ESL ging es wohl nur mit dem Bus.
klszt4gd.jpg


Die alte Liftlerhütte des Liesenegglifts liegt oberhalb der Ortschaft Moos. Auf den ersten Blick deutet die entkernten Fassade nicht unbedingt auf die ehemalige Funktion des Gebäudes hin.
bvb6bx6d.jpg


6svwldvl.jpg


Neben der Kassa wird sich in diesem Multifunktionsbau auch eine sanitäre Anlage und ggf. ein kleiner Imbiss befunden haben. Am rechten Bildrand ist die kurze Trasse erkennbar.
s62xwhew.jpg


Das Gebäude ist leergeräumt, zwei Lift-Details habe ich aber auffinden können.
fc8ezaxd.jpg
6ktapwi7.jpg


mnwrxpt4.jpg


Danach unternahm ich meine bislang kürzeste lsap-Wanderung :wink: Trasse links, Piste rechts, oben am Waldrand war bereits der Ausstieg.
jaopqcas.jpg


oa9o9yf3.jpg


Hier befand sich der Ausstieg. Links durch den Wald kam man, wählte man vom ESL aus den Abzweig nach Moos.
2gc6da4y.jpg


Blick auf den Talstationsbereich mit Parkfläche. Den Lift hätte man durchaus um 1 bis 2 Stützen nach unten verlängern können.
uolvlszv.jpg



Sonnenlift, Klamm

Neben den erwähnten Anlagen drehten einst eine Reihe weiterer Lifte ihre Runden im süd-westlichen Leutaschtal. Teilweise sind deren Reste heute noch sichtbar, aber nicht immer leicht zu finden sind. So suchte ich im Anschluss nach dem abgebauten Einzellift im benachbarten Ortsteil Klamm, der Sonnenlift geheißen haben soll. Angeblich ist dort die Bergstation noch vorhanden, die Talstation wurde wohl mittlerweile überbaut. Bei einsetzender Dämmerung und nur einer groben Ahnung, wo ich suchen musste, blieb ich diesmal erfolglos.

Sonnenlift, Buchen

So blieb dann auch keine Zeit mehr, dem zweiten Leutascher Sonnenlift in Buchen einen Besuch abzustatten. Der blaue Leitner sollte bis auf das Förderseil noch vollständig erhalten und mittlerweile wohl auch vollständig eingewachsen sein. In diesem alten Topic gibt es eine handvoll Informationen zur Anlage. Aktuelle Fotos kann ich nicht beisteuern; 2012 aber reichte das Licht noch, um einen Blick auf die Talstation sowie die zugewucherte Trasse zu werfen.
 
Cortina mit Umwegen: Leutasch II | Juli 2015

Von Leutasch aus führte mich mein weiterer Weg zum finalen Grenzübertritt zurück nach Deutschland - nicht jedoch, ohne zwischendrin noch den ein oder anderen Umweg mit Zwischenstop zu machen. Den ersten Halt machte ich gleich morgens am Skigebiet Kreith Alm / Hochmoos (siehe Karte zu Beginn der vorherigen Episode). Das Gebiet kannte ich schon aus 2012 und wollte nun die Sommerrodelbahn mitnehmen. Derzeit ist der Fortbestand des Gebiets leider stark gefährdet.

An der Talstation des Wopfner-Dreiers (ersetzte 1992 einen ESL) angekommen wartete bereits eine Handvoll Gäste auf das Rodelvergnügen. Der Lift allerdings lief noch nicht und auch fürs Rodeln würde es noch etwas Geduld brauchen - die Bahn war noch zu feucht. Spontan entschied ich mich gegen das Warten und fuhr stattdessen weiter.
86gpdjgd.jpg


Hier sieht man praktisch das komplette Gebiet, mit dem Dreier in der Mitte, dem Xanderlift rechts und - kaum zu erkennen, da grün lackiert - dem Babylift links (entlang der Flutlichtmasten). Die Hauptpiste habe ich schön kupiert und abwechslungsreich in Erinnerung, so dass ich es hier damals ein paar Stunden aushielt (Bericht 2012).
r78m4vrc.jpg


Inzwischen zählt die Kreith Alm wohl auch zu den Leutascher lsaps. In dieser Saison wird kein Betrieb angeboten, die offizielle Homepage ist derzeit nicht erreichbar. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtete, fehle es am Geld. Der Betreiber habe aufgrund der beiden letzten schlechten Winter nicht das notwendige Kapital aufbringen können, die Anlagen für diese Wintersaison herzurichten.


Mahdlift, Neuleutasch

Einer von zwei verbliebenen Einzelliften im Leutaschtal ist der Mahdlift in Neuleutasch. Dort beendete ich damals meinen Skitag nach den Besuchen auf der Kreith Alm und in Seefeld (siehe Link oben) - diesmal hielt ich nicht an, sondern knipste den Lift en passant.
6zbfo4wu.jpg


Eine feine Einzelanlage mit breiter, gepflegter Piste und brauchbarem Gefälle. Dazu war das Personal bei meinem Besuch 2012 sehr sympathisch. Wer einem solchen Kleinod etwas abgewinnen kann, dem kann ich einen Abstecher dorthin nur empfehlen.
laspobsb.jpg
 
Zurück
Oben