War stets strikte gegen Bahnen mit 2 paralell verlaufenden UNABHÄNGIGEN Förderseilschlaufen und dies umsomehr bei Anlagen mit grossem Förderseilachsstand (auf die jeweilige Spur bezogen).
Dass sich bislang keine Katastrophen ereigneten ist nicht auf die eigentliche Sicherheit dieser Anlagen zurückzuführen, ledigilich ist die gesamte Anzahl solcher Bahnen sehr gering.
Bin nach wie vor der Auffassung, dass bei getrennter Förderseilschlaufe ein katastrophaler Gleichlauffehler durchaus plausibel ist.
Z.B. kann ein Zahnbruch in einem der beiden Hauptantriebsgetriebe zu einer Blockierung dieses Getriebes führen falls sich was im Zahntrieb verfängt. Die entsprechende Abbremsung erlaubt es dann nicht mehr dem anderen Antrieb oder auch einer geregelten Bremse so zu verzögern, dass die Synchronisierung aureichend erhalten bleibt.
In Frankreich gab es bereits Synchronisatiosnprobleme (inkl. leere heruntergefallene Kabinen), ob dies jedoch dem STRMTG und/oder dem BEA-TT gemeldet wurde, weiss ich nicht, sicher ist, dass nicht sämtliche meldepflichtige Zwischenfälle den Behörden gemeldet wurden, insbes. früher.
Bei getrennten Förderseilschlaufen mit getrenntem elektrisch synchronisiertem Doppelantrieb ist eine mechanische Notsyschronisation beider Getriebe vorhanden, vom ganzen Konzept halte ich sicherheitstechisch sehr wenig und habe mich stets gewundert, wie sowas rein von der Risikoanalyse her betrachtet überhaupt zulassungsfähig ist.
Würde selbst sowas niemals zulassen, da für mich ein Gundkonzeptfehler vorlegt, der es rein technisch bedingt nicht erlaubt, ein ausreichendes Sicherheitslevel zu erreichen .
Die hier besprochene Antriebssyschronisation selbst ist als solche kindergarten-trivial. Um die Jahrtausenwende habe ich selbst Synchronisationen geplant, ausgeführt und in Betrieb genommen, die weitaus anspruchsvoller waren.
Grundprinzip der Synchronisation ist hier z.B. eine Master/Slave-Konfiguration mit Wellencodern und zudem muss (sollte?) zusätzlich der Gleichlauf mit Encodern auf nicht gebremsten Scheiben bzw. Rollen (z.B. Umlenkscheiben, oder, damit die Anpresskraft einen gewissen Mindestwert nie unterschreitet, getrennte Messrollen) überwacht werden. Stillstands- sowie Sielgeschwindigkeitsüberachungen sind onehin vorgeschrieben.
Zwei unabhängie Föderseilschlaufen synchronisieren ist antriebstechnisch 08/15 Stufe sofern die Antriebe korrekt dimensioniert sind (ausreichende Reserve für die Ausregelung) und u.a. auch dass mechanisch das ganze starr genug ist (inkl. Torsionssteifigkeit für den Antrieb der Encoder), zudem muss man korrekt parametrieren und einigermassen zivilisierte Drives einsetzen.
Problem ist lediglich, dass es wirtschaflich strikte unmöglich ist eine sicherheitsorientierte elektrische Synchronisation auszuführen, demnach ist eine rein mechanische Synchronisation im Fehlerfall unentbehrlich, und genau dort liegt das Problem. Gewisse wenig wahrscheinlich jedoch ungenügend ausschlessbare Fehler können zu einem Förderseilgleichlauffehler mit katastrophalen Auswirkungen führen.
Bei geringem Fördereilabstand (innerhalb der gleichen Spur) findet vielleicht noch eine Durchrutschen des Förderseils statt, bei grossem Abstand stellt sich das Gehänge quer und dann ist ein Herausreissen des Förderseils aus der Klemme durchaus wahrscheinlich.
Bei Doppelförderseilsanlagen mit einer einzigen Förderseilschlaufe ist das Desynchronisierungsrisiko geringer.
Sämtliche Doppelförderseilanlagen sind energetisch betrachtet miserabel. Bei gewissen Bahnen ist die Reibung derart hoch, dass sie auch einseitig beladen ohne mechanische Bremsung stil stehen bleibt, weiss allerdings nicht bis zu welchem Lastanteil bzgl. "Vollast Auf".
Am sinnvolsten wären dann noch breitspurige 2S.
Bei vereinzelten alten kuppelbaren Umlaufbahnen muss der Spleissbereich frei bleiben, dazu wurden (ähnlich wie für gewisse alte Festpunktmarkierungen bei Pendelbahnen) radioaktive Isotope eingesetzt (werden von Spezialisten in das Seil eigelegt). Eine alternative stellt die lokale Magnetisierung der Förder- (oder ggf. Zug-) seils mittels festinstallierter Spule dar (siehe den Frey Stans Werbeflyer dazu), die Magnetisierung muss nach einem gewissen Abklingen wiederholt werden.
Rein technisch kann man eine Seilgeschwindikeit auch optisch messen (Kamera mit Bildverarbeitung), wird seit langem in anderen Bereichen gemacht wo man kontaktlos messen muss.
(Editiert und BTW wurde vor dem Post von ATV verfasst.)
Dass sich bislang keine Katastrophen ereigneten ist nicht auf die eigentliche Sicherheit dieser Anlagen zurückzuführen, ledigilich ist die gesamte Anzahl solcher Bahnen sehr gering.
Bin nach wie vor der Auffassung, dass bei getrennter Förderseilschlaufe ein katastrophaler Gleichlauffehler durchaus plausibel ist.
Z.B. kann ein Zahnbruch in einem der beiden Hauptantriebsgetriebe zu einer Blockierung dieses Getriebes führen falls sich was im Zahntrieb verfängt. Die entsprechende Abbremsung erlaubt es dann nicht mehr dem anderen Antrieb oder auch einer geregelten Bremse so zu verzögern, dass die Synchronisierung aureichend erhalten bleibt.
In Frankreich gab es bereits Synchronisatiosnprobleme (inkl. leere heruntergefallene Kabinen), ob dies jedoch dem STRMTG und/oder dem BEA-TT gemeldet wurde, weiss ich nicht, sicher ist, dass nicht sämtliche meldepflichtige Zwischenfälle den Behörden gemeldet wurden, insbes. früher.
Bei getrennten Förderseilschlaufen mit getrenntem elektrisch synchronisiertem Doppelantrieb ist eine mechanische Notsyschronisation beider Getriebe vorhanden, vom ganzen Konzept halte ich sicherheitstechisch sehr wenig und habe mich stets gewundert, wie sowas rein von der Risikoanalyse her betrachtet überhaupt zulassungsfähig ist.
Würde selbst sowas niemals zulassen, da für mich ein Gundkonzeptfehler vorlegt, der es rein technisch bedingt nicht erlaubt, ein ausreichendes Sicherheitslevel zu erreichen .
Die hier besprochene Antriebssyschronisation selbst ist als solche kindergarten-trivial. Um die Jahrtausenwende habe ich selbst Synchronisationen geplant, ausgeführt und in Betrieb genommen, die weitaus anspruchsvoller waren.
Grundprinzip der Synchronisation ist hier z.B. eine Master/Slave-Konfiguration mit Wellencodern und zudem muss (sollte?) zusätzlich der Gleichlauf mit Encodern auf nicht gebremsten Scheiben bzw. Rollen (z.B. Umlenkscheiben, oder, damit die Anpresskraft einen gewissen Mindestwert nie unterschreitet, getrennte Messrollen) überwacht werden. Stillstands- sowie Sielgeschwindigkeitsüberachungen sind onehin vorgeschrieben.
Zwei unabhängie Föderseilschlaufen synchronisieren ist antriebstechnisch 08/15 Stufe sofern die Antriebe korrekt dimensioniert sind (ausreichende Reserve für die Ausregelung) und u.a. auch dass mechanisch das ganze starr genug ist (inkl. Torsionssteifigkeit für den Antrieb der Encoder), zudem muss man korrekt parametrieren und einigermassen zivilisierte Drives einsetzen.
Problem ist lediglich, dass es wirtschaflich strikte unmöglich ist eine sicherheitsorientierte elektrische Synchronisation auszuführen, demnach ist eine rein mechanische Synchronisation im Fehlerfall unentbehrlich, und genau dort liegt das Problem. Gewisse wenig wahrscheinlich jedoch ungenügend ausschlessbare Fehler können zu einem Förderseilgleichlauffehler mit katastrophalen Auswirkungen führen.
Bei geringem Fördereilabstand (innerhalb der gleichen Spur) findet vielleicht noch eine Durchrutschen des Förderseils statt, bei grossem Abstand stellt sich das Gehänge quer und dann ist ein Herausreissen des Förderseils aus der Klemme durchaus wahrscheinlich.
Bei Doppelförderseilsanlagen mit einer einzigen Förderseilschlaufe ist das Desynchronisierungsrisiko geringer.
Sämtliche Doppelförderseilanlagen sind energetisch betrachtet miserabel. Bei gewissen Bahnen ist die Reibung derart hoch, dass sie auch einseitig beladen ohne mechanische Bremsung stil stehen bleibt, weiss allerdings nicht bis zu welchem Lastanteil bzgl. "Vollast Auf".
Am sinnvolsten wären dann noch breitspurige 2S.
Bei vereinzelten alten kuppelbaren Umlaufbahnen muss der Spleissbereich frei bleiben, dazu wurden (ähnlich wie für gewisse alte Festpunktmarkierungen bei Pendelbahnen) radioaktive Isotope eingesetzt (werden von Spezialisten in das Seil eigelegt). Eine alternative stellt die lokale Magnetisierung der Förder- (oder ggf. Zug-) seils mittels festinstallierter Spule dar (siehe den Frey Stans Werbeflyer dazu), die Magnetisierung muss nach einem gewissen Abklingen wiederholt werden.
Rein technisch kann man eine Seilgeschwindikeit auch optisch messen (Kamera mit Bildverarbeitung), wird seit langem in anderen Bereichen gemacht wo man kontaktlos messen muss.
(Editiert und BTW wurde vor dem Post von ATV verfasst.)