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Der Bär ist TOT

JJ1 ist seit heute offiziell zum Abschuss freigegeben, selbst der WWF stellt sich hinter diese Entscheidung. Für mich ist diese Entscheidung nachwievor nicht nachzuvollziehen und der WWF verliert in meinen Augen damit ein Stück Glaubwürdigkeit.

WWF-Gutachten gibt Bär 'JJ1' den Rest

Samstag wird der Braunbär JJ1 zum Abschuss freigegeben - mit ausdrücklicher Zustimmung der Bärenanwälte des WWF.

Am Freitagvormittag verhandelten im Innsbrucker Landhaus Vertreter der Jägerschaft mit WWF, Landesbeamten und LR Toni Steixner über die weitere Vorgangsweise. Dabei verdüsterte sich der Himmel über dem durch alle Landesteile ziehenden Braunbären JJ1. Über den Ausgang der Gespräche wollte Steixner nichts sagen: "Ich will mich erst mit den Experten beraten."

Unterdessen stellen sich nicht einmal mehr die Experten des WWF schützend vor den Streuner. In einem Gutachten, das dem Land Tirol vorliegt, erklären die Bärenanwälte Georg Rauer und Walter Wagner, dass es ihrer Ansicht nach "zum Schutz von menschlichem und tierischem Leben notwendig ist, das vorhandene Gefährdungspotenzial durch Abschuss des Braunbären zu beseitigen".

Der etwas geschraubt klingende Satz bedeutet das Todesurteil für JJ1. Samstag wird der Schießbefehl bei einer gemeisamen Pressekonferenz der Länder Tirol und Bayern in Kufstein offiziell verkündet.

Beschränkte Jagd
Bei der Sitzung am Freitag legten Steixner und Co. die Rahmenbedingungen für die nun folgende Bärenjagd fest. Es ist davon auszugehen, dass der Abschuss bezirksweise per Bescheid vorgeschrieben wird. Zur Waffe greifen darf aber nicht jedermann, der Schuss auf JJ1 darf auch nicht an potente Waidmänner ohne Revier verkauft werden: Zum Abschuss berechtigt sind ausschließlich Jagdschutzorgane (Berufsjäger und Jagdaufseher) und die jeweiligen Jagdausübungsberechtigten (Pächter bzw. Besitzer).

Die erfolglosen finnischen Bärenjäger sind nach Angaben von LR Toni Steixner vergrämt und körperlich mitgenommen in ihre Heimat zurückgefahren. Deutsche Boulvardmedien hatten die fünf als Pleitejäger bezeichnet, was am Ego der 25.000-Euro-Truppe gekratzt haben dürfte. Ein Hund samt Führer hat Tirol bereits am Donnerstag verlassen, der Rest reiste am Freitag zurück in die Heimat. Zuletzt waren sie in den Wäldern um Thiersee unterwegs. Dort hatte JJ1 in der Nacht auf Freitag ein Schaf gerissen.

Jäger skeptisch

Tirols Jägerschaft steht dem Schießbefehl nach wie vor skeptisch gegenüber. "An unserer grundsätzlichen Haltung hat sich nichts geändert", sagt Landesjägermeister Paul Steixner. Er habe aber Verständnis dafür, dass Politiker, allen voran sein Bruder Toni, die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung in den Vordergrund stellen müssen.

Quelle: TT
 
...armer Bruno
 
Wenn die das wirklich durchziehen, dann wird sich wahrscheinlich wirklich keiner trauen, auf den Bären zu schiessen: 8O
Doch bei der Jagd auf den Problembären könnte es zu einem fatalen Unglück kommen, falls die Jugendorganisation Bund Naturschutz in Bayern ihren wahnwitzigen Plan in die Tat umsetzt: Am Sonntag kündigte Geschäftsführer Bernd Orendt an, dass ab kommender Woche drei ehrenamtliche Aktivisten in täuschend echten Bärenkostümen dort durch die Wäldern streifen wollten, wo "JJ1" vermutet werden. Ziel der Aktion sei es, die Jäger zu verunsichern und Umweltminister Werner Schnappauf dazu zu bewegen, die Abschussgenehmigung für das Tier zurückzunehmen.
Quelle: BR-Online

Ich möchte auch nicht, dass man Bruno abschießt, aber das ist schon echt heftig.
 
Wer sich jezt als Bär verkleitet, um die Jäger zu verunsichern hat doch irgendwie einen Schaden.
 
...ich sag nur Bund Naturschutz! :stupid:
 
*lol* Dann gibts bald 3 von denen weniger.

Jetzt setzten die schon auf Himmelfahrtskomandos um den Bär zu schützen.
 
Dr. Ben würde sagen--- die sind doch alle blöd... da sieht ma wie die alle zusammenarbeiten, jeder gegen jeden...aber daß ma dabei sein Leben auf s Spiel setzt, versteh ich nicht. Also ich würd im Moment die sogenannte Bärenregion meiden...es gibt auch andre schöne Ecken...
 
So, eben sagens im Radio der "Problembär" sei erlegt. Schade eigentlich.
 
Braunbär "Bruno" tot

Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Braunbär "Bruno" ist tot. Das Tier wurde in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im bayerischen Landkreis Miesbach erschossen. Bayerns Landesumweltminister Werner Schnappauf (CSU) hatte sich zuvor trotz zahlreicher Proteste von Umweltschützern geweigert, die Abschussverfügung zurückzunehmen.Das bestätigte ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums. Der Bär sei gegen 4.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden. Bayerns Uandesumweltminister Werner Schnappauf (CSU) hatte sich zuvor trotz zahlreicher Proteste von Umweltschützern geweigert, die Abschussverfügung zurückzunehmen.
ntv

Mit einem Scheißgefühl im Bauch hab ich die Überschrift editiert.
Auf einmal geht alles ganz schnell!! Arme Menschheit, die Jägerschaft hat mal wieder das gemacht was sie am Besten kann!

Glückwunsch Herr Schnappauf und an den WWF.

Hier kann man für andere Bären spenden und Patenschaften übernehmen, damit der "Lachverein" wieder Kohle in die Kasse bekommt:
http://www.wwf.de/aktive-hilfe/pate-werden/braunbaer/index.html
 
Braunbär Bruno erschossen
München (dpa) - Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Braunbär "Bruno" ist tot. Nach dpa-Informationen wurde das Tier in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im bayerischen Landkreis Miesbach erschossen.

Erst am Samstag hatten die Bundesländer Bayern und Tirol haben den Braunbären Bruno zum Abschuss freigegeben. Das Tier hatte in der Alpenregion bisher jedem Fangversuch getrotzt. Bayerns Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard bezeichnete die Erschießung des Bären als einzige Möglichkeit. Das Töten des Tieres falle niemandem leicht. Hier gehe es aber nicht um "Trophäenjagd", sondern ausschließlich um den Schutz des Menschen vor einem unberechenbaren Raubtier. "Das Eindringen des Bären in Siedlungen und das Aufbrechen von Ställen hat ein Unfallrisiko heraufbeschworen, das nicht hinnehmbar ist", erklärte Bernhard.

Der Braunbär ist seit Wochen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet unterwegs und wird immer wieder gesichtet oder hinterlässt seine Spuren - auch getötete Tiere. Er hat nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums in den vergangenen Wochen rund 320 Kilometer zurückgelegt und eine Fläche von 6.000 Quadratkilometern durchstreift. Experten zufolge hatte sich Bruno zuletzt immer näher an Wohngebiete herangewagt.

Bayern hatte bereits zuvor die Abschussgenehmigung erteilt, diese aber nach Protesten von Tierschützern wieder zurückgezogen. Die letzte Hoffnung hatte sich auf finnische Spürhunde gerichtet, die jedoch mangels Fang-Erfolg inzwischen wieder in ihre nordische Heimat gebracht wurden. Nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums ist damit das Ziel aufgegeben, den Bären noch lebend zu fangen: "Wir haben momentan kein Fangkonzept", sagte ein Sprecher. Er riet auch Tierschützern dringend davon ab, den Bären auf eigene Faust retten zu wollen.

gmx, newsservice 26.6.06
 
Hei, und ich hatte schon am Samstag gehofft er hüpft mir vors Auto...war ja auch da unterwegs...
 
Boah ich stell gleich bei ebay eine Abschusserlaubnis für XXXXX rein....
Bin mal gespannt, wer da nun ein Bärenkopf an die Wand hängen kann.
Der soll im Leben nicht mehr froh werden der Schütze.


...Denen müsste man mit den Stollenschuhen auf dem Gesicht rumlatschen.......

Wer den Bär totschießen kann, der hätte ihn auch betäuben können.

Da der Bär nun tot ist, scheiden wir am Freitag bei der WM aus.....

Bitte Netiquette beachten!!
mic/ mod/ medien
 
auch wenn jetzt wieder eine sicherheitsfanatiker sagen! "richtig so"......

für mich ist das mehr als erbärmlich..... der jäger (so ein ar...loch) ist einfach nur gierig gewesen! :evil: :nichtzufassen: :kapierichnicht: :sonicht: :echtkrank:
 
Richtig so schön auf dem Jäger rumhacken der Ar*ch! Wie kann mann nur dem armen Bär erschießen!!!! :evil:
 
Bin sprachlos ...

Aber wie gut, dass in Deutschland Straftäter (ich denke besonders an Vergewaltiger) wegen guter Führung nach ein paar Jahren wieder auf die Menschheit losgelassen werden (und teilweise wieder straffällig werden). Weniger gefährlich als Bruno sind diese "Menschen" auch nicht. Und Bruno wird erschossen ...
 
:schaemdich: ...Jäger!
 
Morddrohungen gegen Schützen von 'JJ1'
Nach dem Tod von Braunbär "Bruno" wollen die bayerischen Behörden keine näheren Angaben zu den Schützen machen.




Das bayerische Umweltministerium erklärte am Montagvormittag lediglich, der Bär sei kurz vor 5.00 Uhr "von jagdkundigen Personen" auf der Kümpflalm in der Nähe des Spitzigsees erlegt worden. Nähere Informationen wollte das Ministerium erst auf einer für 13.00 Uhr geplanten Pressekonferenz in Schliersee bekannt geben.

Das Landratsamt Miesbach dementierte unterdessen Gerüchte, wonach es Landkreis-Angestellte gewesen seien: "Wir beschäftigen keine Jäger", erklärte ein Sprecher. Wer den Schuss auf den Bären abfeuerte, sei der Behörde nicht bekannt. Wie es in Jägerkreisen hieß, soll es sich nicht um staatliche Berufsjäger gehandelt haben.

Auch der bayerische Jägerverband erklärte, nichts über den Schützen zu wissen: "Der, der den Bären geschossen hat, ob Polizist, Jäger oder Berufsjäger, wird sicherlich nicht sehr froh damit werden", sagte ein Jagdverbandssprecher. Es seien bereits Morddrohungen eingegangen, fügte er hinzu. Jetzt müsse der Personenschutz im Vordergrund stehen. Der Jägerverband hat mit Bedauern auf den Abschuss von Braunbär "Bruno" reagiert. "Die Stimmung in unserem Haus ist gedrückt", sagte der Sprecher. "Wir bedauern den Abschuss, aber er war wohl notwendig", fügte er hinzu.

Super, der Jäger wird nun unter "Personen"schutz gestellt ... "Tier"schutz zählte für diesen "Menschen" wohl nicht. Wie gut, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird :?
 
großartige leistung! einen bären erschießen, der in diesem moment nichts tut und lediglich ein paar schafe gerissen hat, was von der natur ja auch mal so vorgesehen war.

hätte man da nicht auf ein beteubungsgewehr warten können und den bär derweil im auge behalten?
 
Das ist wieder typisch deutsch, erst groß trara machen:

Der Bär verursacht schaden, dann--> wir versuchen ihn lebend zu fangen, dann wirds zu kompliziert und einzelen auch zu teuer--> Er wird erschossen.... Von Durchhaltevermögen auf der Suche und besonnen Umgang mit bedrohten Tierarten keine Spur.... Das ist symptomatisch für den Ausverkauf Deutschlands.

Ich will mir nicht anmaßen der Bär seiharmlos gewesen zu behauten.... jedoch bin ich nicht mit dem Umang mit dem tier einverstanden. Wer sich in sachen Umwelt so rühmen will, wie Deutschand und vor allem Bayern, der darf solche exempel nich statuieren....
 
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