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Der Euro

Die Rohstoffe werden auch durch den sinkenden Euro teurer. Gegenüber dem letzten Jahr hat der Euro 15% gegenüber dem Dollar verloren. Ein Großteil des weltweiten Handels findet in US-Dollar statt. Andere Länder sind genau so von unterbrochenen Lieferketten betroffen. Die darüber hinaus steigenden Preise für Energie und Rohstoffe verdanken wir unseren Politikern, die brav nach der Pfeife der US-Administration tanzen. Mit dem Unterschied, dass die USA sich halt preiswert aus anderen Quellen bedienen können, Europa aber nicht. Da hilft am Ende auch keine Zinserhöhung, wenn 2/3 der Inflation durch politische Entscheidungen verursacht wurden.
 
Grade der Dollarkurs liegt ja zu einem nennenswerten Teil daran, dass die US-Notenbank die Zinsen kräftig anhebt, die EZB dagegen gar nicht bzw. nur minimalst.

Ansonsten glaube ich durchaus, dass es gerade den Grünen ganz recht kommt, wenn man jetzt den Ausstieg aus den "klimaschädlichen" Energieträgern beschleunigen kann, indem man sie gar nicht mehr (aus Russland) oder nur noch sehr teuer (aus anderen Ländern) einkauft. Die Grünen wollten schon vor 25 Jahren einen Benzinpreis von 5 DM - den gibt es nun bald.

Auch "Verzicht" im Sinne von sinkendem Wohlstand und Lebensqualität ist seit jeher Kernbestandteil grüner Politik, weil das die logische Folge von deren Politik ist, welche "die Umwelt" über den Menschen stellt, und zwar auch über so elementare Dinge wie die Gewährleistung der Stromversorgung.

ich rechne schon seit Jahren mit stundenweisen Stromabschaltungen weil man aus Atom UND Kohle gleichzeitig aussteigt. Erneuerbare Energien sind da kein adäquater Ersatz, weil Wetterabhängig, und gerade Solar- und Wasserkraft im Winter viel weniger liefern bei höherem Strombedarf.
Da kann man nur froh sein, dass noch so viele Leute mit Öl heizen und keine Elektroautos fahren. Denn die brauchen weder Gas noch verbrauchen sie viel Strom - denn die viel angepriesenen Wärmepumpen können den Stromverbrauch verdoppeln, und benötigen diesen Strom zum Großteil ebenfalls im Winter.
 
Es wäre nicht unplausibel, wenn Putin die Gaslieferungen soweit drosselt, dass im Winter zu wenig zu heizen vorhanden sein wird. Dann schalten die Bürger ihre dzt. hamsterartig gekauften Baumarkt-Heizlüfter an. Freie Bürger, das ist ihr gutes Recht: Wer zuerst elektrisch einheizt, gewinnt. Und unterstützt derart die ebenso ausgefallenen Gaskraftwerke. Irgendwie muss das große Perpetuum Mobile ja gestartet werden...
 
Deswegen stelle ich es etwas in Frage wenn manche Politiker etc. behaupten wir hätten ein reines Gasproblem und kein Stromproblem. Wenn tatsächlich die Industrie und der Privatverbraucher anfängt sein Gas mit Strom zu substituieren, was ja teilweise durchaus möglich ist, dann haben wir ganz schnell auch ein Stromproblem. Das es nicht sinnvoll ist seine Wohnung mit nem Heizlüfter zu heizen, weder technisch noch wirtschaftlich, ist klar. Aber darüber werden viele nicht nachdenken, oder es wird ihnen sobald kein Gas mehr aus der Leitung kommt schlichtweg egal sein. Zur Not heizt so mancher mit dem Backofen und dem Ceranfeld seine Wohnung. :lol: Zusätzlich zum Heizlüfter und zum Radiator an der Steckdose.
 
Fachleute hier auf dem Weg, irre. Die geballte Kompetenz für alle Lagen und Probleme scheint hier versammelt.

Nur sind Prognosen immer recht schwer zu treffen, besonders wenn's um die Zukunft geht.

So bleibe ich dabei:
Früher war selbst die Zukunft besser....
 
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