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Die große Klima-Diskussion

Status
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Wooly schrieb:
Würde mich auch schwer interessieren ... ich habe auch noch nie davon gehört.

als ob du jemals fuer deine terroristischen Ziel eine serioestesche Quelle genannt hättest.

Das dieser User bereits häufig auffällig wurde, temporäre Sperren keine Dauerhafte Veränderung brachten und nun zu dieser Entgleisung auch noch jene im Schwarzwald-Schneesituationstopic kam, haben sich das ModTeam und die Foren-Administration einstimmig zu einer dauerhafte Sperre entschieden. Diese trat am heutigen 11.2. in Kraft.
Mod bastian-m
 
Weiß leider nicht mehr, wo ich es gelesen habe. Den Namen des Umweltökonomen weiß ich leider auch nicht mehr. Dazu les ich zu viel. Da ich aber immer die gleichen Quellen lese, kann ich versichern es ist nix obskures dabei.

Aber Schwerpunkt meiner Bemerkungen war eh der geäußerte Pessimissmus.
 
Martin_D schrieb:
Fab schrieb:
Umweltökonomen schreiben ja........

Hast du da eine Quelle ? (Springer-Presse zählt nicht als seriöse Quelle)

Das ist für mich völlig unplausibel. Alleine der Meeresspiegelanstieg, der bei 3,5°C Erwärmung unvermeidlich ist, wird in den küstennahmen Metropolen Unmengen an Kapital vernichten bzw horrende Kosten verursachen um es zu schützen.
Das scheint mir keine seriöse Berechnung zu sein.
Es ist schade um den Strom den du bei diesem Posting verbraucht hast.
Zwei Wissenschaftler der Uni Bern haben mal geschrieben, daß es ca. 2 Jahre braucht um eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung zu verifizieren.

Lediglich "Martin_D" ist schneller ;D
 
Fab schrieb:
Weiß leider nicht mehr, wo ich es gelesen habe. Den Namen des Umweltökonomen weiß ich leider auch nicht mehr. Dazu les ich zu viel. Da ich aber immer die gleichen Quellen lese, kann ich versichern es ist nix obskures dabei.

Das ist natürlich nicht nur schlüssig sondern auch glasklar argumentiert !! Ich würde dich sofort als CSU Verkehrsminister vorschlagen, der Spirit ist definitiv der gleiche ....
 
albe-fr schrieb:
als ob du jemals fuer deine terroristischen Ziel eine serioestesche Quelle genannt hättest.

Dir geht es wie Skifam, du bekommst es einfach nicht hin, nach dem sechsten Glas Rotwein nicht doch die Weltherrschaft anzustreben ... ob der Kampf dann gegen Kommunismus oder gegen alle vermeintlichen Nazis geht ist dann eigentlich auch schon egal ... aber nur weil ich dich einmal im "normalen" Leben eingebremst habe jetzt gleich so ein Aufriss ...
 
albe-fr schrieb:
Wooly schrieb:
Würde mich auch schwer interessieren ... ich habe auch noch nie davon gehört.

als ob du jemals fuer deine terroristischen Ziel eine serioestesche Quelle genannt hättest.

Die Klimadiskussion ist verständlicherweise sehr kontrovers und hat viele politische Dimensionen, die man diskutieren kann und dabei geht es dann auch manchmal heiß her. Aber vorsicht an der Schwelle zur persönlichen Beleidigung. Es ist wie immer im Leben, Meinungsfreiheit ist keine Begründung für alles.
 
Fab schrieb:
Martin_D schrieb:
Fab schrieb:
Umweltökonomen schreiben ja........

Hast du da eine Quelle ? (Springer-Presse zählt nicht als seriöse Quelle)

Das ist für mich völlig unplausibel. Alleine der Meeresspiegelanstieg, der bei 3,5°C Erwärmung unvermeidlich ist, wird in den küstennahmen Metropolen Unmengen an Kapital vernichten bzw horrende Kosten verursachen um es zu schützen.
Das scheint mir keine seriöse Berechnung zu sein.
Es ist schade um den Strom den du bei diesem Posting verbraucht hast.
Zwei Wissenschaftler der Uni Bern haben mal geschrieben, daß es ca. 2 Jahre braucht um eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung zu verifizieren.

Lediglich "Martin_D" ist schneller ;D

Der Unterschied zwischen den Formulierungen "Das ist für mich völlig unplausibel" und "Das habe ich widerlegt" scheinst du nicht wahrgenommen zu haben.
 
bin schon gespannt ob ich das noch erlebe, mein geplantes abtrittsdatum 1.1.2100 :)
klingt gar nicht gut...

Neue Studie legt nahe, dass die atlantische Umwälzzirkulation AMOC „auf Kippkurs ist“

Heute wurde in Science Advances eine neue Studie veröffentlicht. Der Titel sagt schon, worum es geht: „Physics-based early warning signal shows that AMOC is on tipping course.“ Die Studie folgt einer Studie dänischer Kollegen, die im vergangenen Juli für Schlagzeilen sorgte und ebenfalls nach Frühwarnsignalen für die Annäherung an einen AMOC-Kipppunkt suchte (ich haben sie hier besprochen), allerdings mit ganz anderen Daten und Methoden.

Die neue Studie von van Westen et al. ist ein wichtiger Fortschritt in der AMOC-Stabilitätsforschung und kommt von dem meiner Meinung nach weltweit führenden Forschungszentrum für AMOC-Stabilitätsstudien in Utrecht/Holland. (Einige ihrer Beiträge aus den letzten 20 Jahren sind in der Literaturliste der Studie aufgeführt, darunter die Autoren Henk Dijkstra, René van Westen, Nanne Weber, Sybren Drijfhout und mehr.)

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/neue-studie-legt-nahe-dass-die-atlantische-umwaelzzirkulation-amoc-auf-kippkurs-ist/

https://www.realclimate.org/index.php/archives/2024/02/new-study-suggests-the-atlantic-overturning-circulation-amoc-is-on-tipping-course/

https://insideclimatenews.org/news/09022024/climate-impacts-from-collapse-of-atlantic-meridional-overturning-current-could-be-worse-than-expected/
 
Pancho schrieb:
Kann die Analyse nicht ganz teilen. Das Problem mit dem Diskussionsklima ist lokal stark auf den Freiburger Raum begrenzt, mal wieder…
Wie will man bei dem milden Klima im Breisgau auch einen kühlen Kopf bewahren? 😉
 
Für die Alpen insofern spannend, als die viel näher am Mittelmeer und der Adria liegen, als am Atlantik bzw. der Nordsee.
Wenn das oben kalt und unten heiß wird, könnte das zu sehr unangenehmen Wettererscheinungen führen. Oder halt für die Schneefreaks Verhältnisse wie in den Rocky Mountains?
 
Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe. Können grossflächige Wälder das regionale Klima sowie den Wasserhaushalt positiv beeinflussen! Seit der Aufforstung sind die Durchschnittstemperaturen in Nordamerika insgesamt um 0,7 Grad Celsius gestiegen - während sich die Ostküste und der Südosten zwischen 1900 und 2000 um etwa 0,3 Grad Celsius abgekühlt haben.

Die Werte kommen aus dieser Studie (A Century of Reforestation Reduced Anthropogenic Warming in the Eastern United States): https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1029/2023EF003663
Angesehen am 14.02.2024
 
Ich glaube nicht, dass ein Feber Rekord aufgestellt wird. Ganz einfach, weil die Feber bei uns auch bisher sehr warme Monate waren. Der Rekord liegt für Innsbruck bei 6,1°C, glaube ich und es soll die nächste Woche schon deutlich kühler werden.

Letztens in der Tiroler Tageszeitung gelesen:
"Eigentlich hätten diese Woche wieder 250 Kinder am Archenstadl-Lift in Rinn auf über 900 Metern das Skifahren lernen sollen. „Es ist zum Weinen. Der Föhn letzte Woche hat die Piste absaufen lassen“, sagt Felix Plaikner von der Skischule Total. Man habe alles versucht, geschaufelt ohne Ende, aber vor einer Woche habe man die Piste sperren müssen. „Die Sicherheit der Kinder geht vor“, erklärt Skischulleiterin Birgit Nagl.

Mit 130 Kindern, also rund der Hälfte der kalkulierten Menge, weil die Spontanbuchungen total ausgefallen sind, ist man auf den Glungezer ausgewichen. „Wir werden nächste Saison viel mehr Anfänger haben, weil einige Eltern ihre Kinder heuer nicht in einen Kurs geschickt haben.“

Das nennen ich Optimismus. Die Chancen, dass die Situation im kommenden Jahr besser sein wird, steht ca. 1/5.
Eltern sollten sich heute gut überlegen, ob es Sinn macht, ihre Kinder noch in einen Skikurs zu strecken. Machen würde ich das nur, wenn die Familie generell Ski begeistert ist.
Eislaufen ist, glaube ich, schon ausgestorben. Als ich Kind war, hatte jedes Dorf seinen Eislaufplatz ... heute undenkbar.
 
christopher91 schrieb:
Kapi schrieb:
Nachricht via @BR24: Rekord: Bislang wärmster Februar in Bayern seit 104 Jahren

https://www.br.de/nachrichten/bayern/rekord-bislang-waermster-februar-seit-104-jahren,U4NyJxv

Einfach nur traurig. Im Endeffekt waren die Skitage Anfang Dezember die winterlichsten Tage des Winters.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass die 50cm Neuschnee bei München und generell überall unter 600m nach einer Woche wieder weg waren.
Also viel Lärm um nix. Man kann gar nicht mehr von Jahreszeit sprechen. Es sind 2,3 kurze Wintereinbrüche und der Rest der Saison herrschen mehr oder weniger Frühlingstemperaturen.
Geschlossene Schneedecken im Flachland über mehr wie 2 Wochen am Stück sind scheinbar gar nicht mehr möglich :sniff:
 
Das ist mittlerweile auch statistisch nachweisbar also die fehlende dauerschneedecke.
Selbst sogenannte Schneelöcher wie Reit im Winkl sind nun Opfer der geringen Höhe geworden und frisch geschneites in ordentlichen Mengen taut ratzfatz wieder runter bis ganz weg. Bis vor wenigen Jahren waren das in diesen Gegenden eher Ausnahmen, die dauerfrostage haben sich in Reit seit 1950 rum bis heute halbiert. Die Menschen vor Ort, für die ist das sehr offensichtlich in all seinen Auswirkungen. Wie in Zell am See gemessen wurde. 1 Grad temperaturerhöhung macht 150 Meter Schneefallgrenze Erhöhung aus. Dabei ist nicht mal der Alpinsport gemeint. Reit bedient ja auch viele Langläufer.ich persönlich hoffe ja noch, dass nach einigen mauen Wintern zumindest mal Winter kommen, die 2 Monate mal durchgehend kalt sind mit ordentlicher Grundlage von Anfang an, ohne dauer warme Wetterlagen. Die könnten meinetwegen nach dauer-30cm im Tal und 80 cm auf winklmoos ab Mitte Februar kommen. Mehr verlange ich schon gar nicht mehr. Von dauerhaft 70 cm im Tal hab ich mich gedanklich schon verabschiedet. :naja:
 
Ich habe ein sehr mulmiges Gefühl betreffend die Zukunft des Wintersports.

Ich kann mich noch gut an die Winter aus meiner Kindheit erinnern, als in meiner Gegend monatelang Schnee lag.

Jahr für Jahr brechen wir Rekorde, anstatt alles in unserer Macht Stehende zu unternehmen, die Situation auch nur irgendwie in den Griff zu bekommen. Als manch einer sagte, in 10-15 Jahren wird der Wintersport unser kleinstes Problem sein, hielt ich seine Worte für übertrieben.

Nachdem es mitten im Februar seit mehreren Wochen an die 10-15 Grad in Zell am See hat, frage ich mich ernsthaft, wie lange der Wintersport noch in dieser Form aufrechterhalten werden kann.

Letztes Jahr war ich verärgert über 5-6 Grad im Tal in Schladming, dafür wurden heute gleich 13 Grad in ebenfalls auf etwa 750m Seehöhe gelegenem Zell am See gemessen.

Ich las letztens, dass die Alpen nun das Klima der Pyrenäen und die Pyrenäen wiederum jenes vom Atlasgebirge hätten. Kann jemand mehr dazu sagen?
 
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