Das Beste ist doch, wenn Tschernobyl oder Fukushima versichert gewesen wäre, hätte die Versicherung nicht gezahlt, weil das eine eine sehr grob fahrlässige Bedienung war (und miserable Sicherheitsmaßnahmen), das andere ne Naturkatastrophe und konstruktionsbedingte Mängel (keine Absicherung gegen Tsunami). Wie alle wissen, sind Versicherung ganz stark darin, Wege zu finden, sich vor Zahlungen zu drücken...
Und vor allem, da man nach allem Ermessen einen Super-GAU ausschließen kann, ist eine Versicherung dagegen auch nicht notwendig. Wobei ich sowieso denke, dass man Atomkraft in Staatsunternehmen betreiben sollte (aber mit Angestellten, keinen Beamten

).
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Aber um mal wieder von der Atomhysterie und den lustigen Rechtfertigungsthesen wegzukommen, weil ich denke dass das Thema in D eh gegessen ist und wir eben den Strom aus Frankreich, der Tschechei und Belgien kaufen müssen, in GB wurde offenbar beschlossen ab 2040 die normalen Autos zu verbieten.
Man kann nur hoffen dass das wieder gekippt wird, weil es gibt derzeit schlichtweg keine Alternative zu Autos und zu spekulieren, dass sich das in 23 Jahren grundlegend ändert kann und darf nicht die Grundlage von verantwortungsvoller Politik sein.
Andererseits gibts ja auch immer wieder Menschen, die so von der Realität abgeglitten sind, dass sie glauben, der ÖV wäre ne Alternative zum Auto. Aber da es genug Menschen gibt die das glauben und dadurch die Straßen leerer werden, würde ich das mal unterstützen.
Wenn ich mir nämlich die Lage hier in der Region ansehe, dann wird klar, wieso kaum jemand den ÖV nutzt statt des Autos: Er ist schlichtweg teurer. Ne Busfahrkarte kostet hier glaube ich 2 Euro und ne Monatskarte im Jahresabo 40 (Erlangen) bzw. 60 Euro (Nürnberg), wenn man mal über Stadtgrenzen hinweg pendeln will wirds dreistellig. Mit dem Auto kostet das weniger (man kann innerhalb des Stadtgebiets von Erlangen höchstens ~8 km einfache Strecke pendeln wenn man vom einen Ortsende zum anderen pendelt), da ist das kein Wunder. Wenn man durch Subventionen die Preise halbieren würde, käme man in Regionen, wo vielleicht mehr Menschen so etwas überlegen würden.
Der zweite Punkt an Umweltschutzmaßnahmen, der sofort umgesetzt werden könnte, aber nicht gemacht wird: Den Güterverkehr weitgehend auf die Schiene verlagern, so wie es die Schweizer machen. Bei denen staune ich jedesmal wie wenige LKWs dort auf der Autobahn sind, während sie bei uns die rechte Spur dauerblockieren (außer Nachts und WE). Damit würde man sogar mal die normalen Menschen nicht einschränken und bevormunden, aber auf sowas kommen unsere Politiker ja nicht. Und das Beste daran ist, dass selbst wenn sich entgegen meiner Erwartung Elektroautos durchsetzen sollten, man das Problem immer noch hat. Nen 40-Tonner-Elektro-LKW ist nämlich noch ne ganze Schippe schwieriger (und kommt nicht mit Oberleitungen auf den Autobahnen, da müsste man zehntausende Kilometer Straße elektrifizieren, überall Stromleitungen verlegen usw).