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In der Stadt bin ich mit dem Rad meist schneller als mit ÖPNV oder PKW. Daher erledige ich >90% meiner Fahrten mit dem Rad. Selbst einmal quer durch die Stadt ist das Rad noch im Vorteil. Und mit der Zeit kennt man alle Schleichwege abseits der frequentierten Straßen.Spezialwidde schrieb:Ok, wenn ich in der Stadt wohne ist das was anderes.
Martin_D schrieb:Fakt ist.
1. Der starke Anstieg von CO2 von 300 ppm auf 400 ppm seit 1900 ist hauptsächlich vom Menschen verursacht.
2. Es gibt einen Treibhauseffekt: Ohne Treibhauseffekt würde die Durchschnittstemperatur der Erde -18°C betragen. (Die Rechnung dazu ist Physik auf Abiturniveau)
3. Ein Anstieg von CO2 zieht eine Steigerung des Treibhauseffekts und somit eine Temperaturerhöhung nach sich. Das wird kein Mensch mit Kenntnissen aus der Physik bestreiten.
Schlussfolgerung aus 1. und 3.: Der Mensch hat einen entscheidenden Beitrag zur gegenwärtigen Temperaturerhöhung geleistet.
Was offen/umstritten ist:
1. Es gibt zahlreiche postitive und negative Rückkopplungseffekte:
Beispiel für eine posititve Rückkopplung: globale Temperatur wird höher --> Eis in den Polargebieten schmiltz --> Erde wird dunkler --> Erde absorbiert mehr Strahlung --> Temperaturerhöhung wird verstärkt.
Beispiel für eine negative Rückkopplung: globale Temperatur wird höher --> Es ist mehr Wasserdampf in der Atmosphäre --> Es bilden sich mehr Wolken --> Erde wird heller --> Erde absorbiert weniger Strahlung --> Temperaturerhöhung wird verstärkt.
Die Gesamtwirkung aller Rückkopplungseffekte ist schwer zu kalkulieren.
2. regionale Auswirkungen der gobalen Tempperaturerhöhung sind im Detail schwierig zu kalkulieren und deshalb umstritten.
NeusserGletscher schrieb:Oder die Erdbevölkerung drastisch zu reduzieren.
Ski-Larry schrieb:So eine weltweite echt 1 Kind Politik, bis es eine Bevölkerung von max 1 Mrd wäre.
(Das wäre ja in 3 Zyklen erreicht)
Nachdem ich persönlich keine Kinder mag, deshalb auch nicht bereit war die entsprechende finanzielle Summe dafür abzuzweigen aber ich auch die einschätzbare Zukunft der Welt als nicht mehr lebenswert ansehe, hab ich auf eine Nachfolgerproduktion gerne verzichtet.NeusserGletscher schrieb:Wer dagegen keine Kinder in die Welt setzt, der braucht auch auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen. Abgesehen von dem praktischen Nebeneffekt, dass man seinen nicht vorhandenen Nachkommen das geistige Elend dieser Welt erspart.![]()
Lauten Einsprich werter Hr. Kollege denn nachdem ich meine ersten Schierfahrungen genau mit solchen Biestern machen musste hat das für mich mit "Schifahren" nichts zu tun - eher mit unkontrollierter Hangberutschung weshalb mir auch völlig klar ist warum es früher soviele flache Dorfschlepper gab...NeusserGletscher schrieb:Ski fahren kann man auch mit Holzlatten ohne Stahlkanten und Bindungsriemen aus Leder.

Petz schrieb:Nachdem ich persönlich keine Kinder mag, deshalb auch nicht bereit war die entsprechende finanzielle Summe dafür abzuzweigen aber ich auch die einschätzbare Zukunft der Welt als nicht mehr lebenswert ansehe, hab ich auf eine Nachfolgerproduktion gerne verzichtet.
Meiner persönlichen Meinung nach sind die Charaktereigenschaften der Menschheitsmehrheit sowieso solche die mit Menschlichkeit im Sinne des Wortes nichts mehr zu tun haben und daher könnt ich auf einen großen Teil davon sowieso liebend gerne verzichten auch weil erfahrungsgemäß auch nix besseres nachkommt. Zum großen Glück für die verhindern geltende Gesetze das ich da selbst tätig werde und warten muß bis ich die Radieschen von unten sehe denn meine schon mehrfach erwähnte Höllenröstliste ist nicht kürzer geworden...![]()
Im Saarland ist es auch oft so, dass du mit dem Auto max. eine Std. unterwegs bist um von A nach B zu kommen. Wenn dann der Bus oder die Bahn auch noch, nur einmal in der Stunde fährt, dann ist es ärgerlich wenn man diesen knapp verpasst und mit dem Auto dann fast gleich schnell zu Hause ist. Es fehlt hier einfach die Flexibilität.Spezialwidde schrieb:Dazu mein Standpunkt: Ich würde öffentliche Verkehrsmittel nutzen wenn es mir möglich wäre. Aber gerade im ländlichen saarländischen Raum ist das nahezu unmöglich. Busse verkehren im 3 Stundentakt, der nächste Bahnhof ist auch 15 Kilometer entfernt. Da hat halt der Teufelskreis zwischen mangelndem Fahrangebot, dem Umsteigen aufs Auto, daraus resultierender mangelnder Nutzung der Busse und weiterer Reduzierung des Angebots voll zugehauen. Selbst Schüler sind davon stark betroffen. Da bleibt mir nur das Auto.Tyrolens schrieb:Die Menschen fahren ja nicht zum Spaß mit dem KFZ herum, sondern vor allem aus beruflichen Gründen.
Kannst schon mit dem Bus in die Arbeit fahren. Dauert dann der Weg zur Arbeit halt statt 15 Minuten 60 Minuten und das mal zwei = 1,5 Stunden pro Tag, fast schon ein Arbeitstag pro Woche, der verloren geht.
Von Außendiensten ganz zu schweigen. Wenn der Monteur von Leitner zur Baustelle nach Sölden mit Bahn und Bus anreisen soll...
Da muss ich dir sagen dass eine Gruppentageskarte existiert, mit der du für 32 Euro mit 8 Personen durchs ganze Saarland fahren kannst. Je nach Anzahl der Waben ist der Tarife noch günstiger. Daher ist mir Schleierhaft warum ihr pro Person 18 Euro für Hin- und Rückfahrt gezahlt habt.Spezialwidde schrieb:Von den Preisen mal ganz zu schweigen, für eine Hin und Rückfahrt mit dem Regionalbus (je 20 Kilometer) auf ein Volksfest mussten wir pro Mann 18 Eoro löhnen (Einzelfahrt 9 Euro). Das schreckt absolut ab. Zu dritt kann man sich dafür locker ein Taxi teilen. So etwas führt selbstverständlich zu starkem Pendelverkehr. Ok, wenn ich in der Stadt wohne ist das was anderes.
Wachstum brauchen nur diejenigen, welche fürs Nichtstun leistungslose Rendite kassieren. Wenn weniger Schuhe gebraucht werden, weil nach der Erstausstattung alle Menschen welche haben und nur noch Reparatur und Ersatz nötig sind, verdient der Schuster halt weniger Geld. Umgekehrt gilt dies aber auch für den Kühlschrank des Schusters, so dass er weniger Geld benötigt. Kurzum, wenn die Grund- und darüber hinaus gehenden Bedürfnisse einer konstanten Bevölkerung gedeckt sind, geht es in einer Wirtschaft ohne Wachstum nur noch darum, entsprechend dem technischen Fortschritt und den täglichen Bedarf zu produzieren. Was vorhanden ist, wird im Fall eines Defekts repariert oder halt ersetzt. Dafür braucht man kein Wachstum. Im Gegenteil, der technische Fortschrit und Rationaliierung bewirken, dass die Menschen mehr Zeit haben, sich mit Freizeitaktivitäten wie Skifahren zu beschäftigen, anstatt sich 8 Stunden täglich für immer weniger Netto im Hamsterrad abzustrampeln.Ski-Larry schrieb:Leider ist das Wirtschaft- und auch unsere Sozialsystem komplett auf Wachstum ausgelegt und würde sich dann gravierend umstellen müssen (oder halt kollabieren).
Ich denke, das hat in vielen Fällen weniger mit dem Charakter des Einzelnen zu tun sondern viel mehr mit dem Charakter, der sich in der Anonymität großer Gesellschaften ergibt. Manche Menschen sprechen ja gerne von Schwarmintelligenz. Mir gefällt dagegen der Begriff der Schwarmblödheit. In einer kleinteiligen Gesellschaft kämen sicher viel weniger Menschen auf die Idee, mit irgendwelchen sinnfreien Spekulationsprodukten ihre Nachbarn in den Ruin zu spekulieren. Aber in der Anonymität der Masse und der Computer lassen sich die Folgen für andere Menschen viel leichter ausblenden.Petz schrieb:Meiner persönlichen Meinung nach sind die Charaktereigenschaften der Menschheitsmehrheit sowieso solche die mit Menschlichkeit im Sinne des Wortes nichts mehr zu tun haben
Die für mich praktikable Lösung des Problems läuft übrigens darauf hinaus, einfach keine Kinder in die Welt zu setzen. Denn nur wer Kinder in die Welt setzt, der muss seinen Teil seiner Ressourcen mit seinen Nachkommen teilen. Wer dagegen keine Kinder in die Welt setzt, der braucht auch auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen. Abgesehen von dem praktischen Nebeneffekt, dass man seinen nicht vorhandenen Nachkommen das geistige Elend dieser Welt erspart.![]()
Nachdem ich persönlich keine Kinder mag, deshalb auch nicht bereit war die entsprechende finanzielle Summe dafür abzuzweigen aber ich auch die einschätzbare Zukunft der Welt als nicht mehr lebenswert ansehe, hab ich auf eine Nachfolgerproduktion gerne verzichtet.
Nachdem Tiere zum Unterschied zum Menschen (der im Prinzip und Darwin folgend ja auch nur ein "Viech" ist) nicht aus niederen Beweggründen anderen Schaden zufügen lass ich mal dahingestellt wer hier die für die Erde und deren Bewohner die nachhaltig bessere RasseMcMaf schrieb:Ich habe nur noch auf den Spruch gewartet, dass Hunde ohnehin die besseren Menschen seien. Schade.
Oftmals spielt bei dem Wunsch nach Kindern der Gedanke eine Rolle, dass die Nachkommen es einmal besser haben werden. Schaut man sich gegenwärtig diverse Bereiche an, dann habe ich den Eindruck, dass wir uns in vielen Punkten entweder gar nicht oder rückwärts bewegen. Politisch herrscht in Deutschland seit Jahren Stillstand, die Parteien regieren am Volk vorbei, für Umwelt und Nachhaltigkeit wird viel zu wenig getan und gesellschaftliche Diskussionen drehen sich überwiegend nur noch um die Frage, wie wir es den "Investoren" recht machen und ihnen noch mehr den Hintern pampern können. Alternative Strategien zum politischen System, zu Gesellschaftsfragen, Wirtschaft, Steuern und Vermögensverteilung werden gar nicht erst diskutiert, der Status Quo als in Stein gemeißelt dargestellt. Als Arbeitnehmer sieht man sich immer häufiger skrupelos agierenden Halsabschneidern ausgesetzt. Und auch der Umgang zwischen den Unternehmen ist durchaus rauher geworden. Geld verdirbt den Charakter, erst recht, wenn es durch unproduktive und zerstörende Spekulation an den globalen Casinotischen gezockt wird.Ulmer schrieb:Zum Glück, oder vielleicht auch leider, haben Eure Vorfahren anders gedacht und gehandelt. Ansonsten müssten wir auf Eure wertvollen Kommentare verzichten![]()
Oder alle werden vegan.NeusserGletscher schrieb:Die sinnvollste und wirksamste Beschränkung dieses Wahnsinns führt daher auch über den Weg, die Bevölkerungsexplosion einzudämmen.

Der Nachwuchs muss in einer Industrie 4.0 aber auch erst einmal eine adäquat bezahlte Arbeit finden. In vielen Bereichen, selbst in sogenannten Mangelberufen, werden die Löhne aber tendenziell eher gedrückt. Da heisst es dann, wir können Sie sofort einstellen, zwischen Ihnen und dem Arbeitsplatz liegt nur noch eine Zahl. Können Sie sich auch vorstellen, für 30% weniger zu arbeiten? Klar, würde ich sagen, wenn Sie mit 50% weniger Leistung zufrieden sind. Das Problem ist, dass der typisch Deutsche Michel einfach zu blöd ist und so was mit sich machen lässt. Ein typischer Franzose wäre da längst auf die Barrikaden gegangen. Nicht umsonst liegen die Löhne in technischen Mangelberufen ca. 50% unter dem Nievau in den USA.Pauli schrieb:Irgendwie brauchen wir beim derzeitigen Rentensystem dann doch Nachwuchs, das dieses funktioniert.
Nicht nur deutsche Politiker neigen generell dazu, die Folgen heutiger Wohltaten, mit der sie ihre Macht und Wiederwahl sichern, kommenden Generationen aufzubürden. Ob Kernenergie (Endlagerung), Staatsschulden (Zinsen und Rückzahlung), Sozialleistungen mit der Gießkanne (künftige Finanzierung), Klimawandel (künftige Kosten), das Schema ist immer das gleiche. Heute die Wohltat, morgen die Rechnung. Trotzdem halte ich das umlagefinanzierte Rentensystem für wesentlich besser als ein kapitalgedecktes System, in dem sich Manager und Spekulanten die Taschen vollmachen. Hätte der Staat 2008 den Finanzsektor nicht mit Billionen vor den Auswirkungen seiner maßlosen Spekulation geschützt, dann wären die kapitalgedeckten Renten auf einen Schlag futsch gewesen. Wie leicht angesparte Pensionen sich in Luft auflösen, musste viele US-Amerikaner nach 2008 erfahren. Viel Geld lockt leider auch immer kriminelle Schmeissfliegen an. Die Möglichkeit eines Totalverlustes must Du von den Zinsen anteilig abziehen. Abgesehen davon, dass es um die Verzinsung bei risikoarmen Anlagen fürs Alter derzeit nicht gut bestellt ist.Petz schrieb:Diejenigen Poitiker die vor Jahrzehnten die "glorreiche" Idee des Generationenvertrages bei den Sozialversicherungen hatten [...] die weltkriegsbedingt ausgefallenen Sozialbeiträge einfach der Folgegeneration aufgebürdet.
In der freien Natur regelt sich so was normalerweise von ganz alleine. Zu viele Mäuler bei zu wenig Nahrung führen zu einem Regelkreis, der schon für die notwendige Reduzierung sorgt. Neben wirtschaftlicher Hilfe zur Selbst-Hilfe wäre da vor allem Aufklärung angesagt.Petz schrieb:dazu kommt noch der Unsinn das in manchen Kulturen die Kinderanzahl ein Statussymbol angesehen ist als ob deren Produktion eine besondere Leistung wäre
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