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Die große Klima-Diskussion

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Ich finde man sollte erstmal überhaupt den Sinn von Neubauten überprüfen (damit meine ich jetzt vor allem großangelegte Gewerbeprojekte sowie Eigenheime). Was soll es bitte bringen ständig zu Bauen bei sinkender Bevölkerung! Neubauten zerstören nicht nur Wiesen und Acker, sondern auch Pflanzen die zu einer besseren CO2 Bilanz beitragen. Außerdem glaube ich das die veränderte Albedo, hervorgerufen durch Bebauung einen viel größeren Anteil an der Erwärmung hat als bisher bedacht.
 
rfs schrieb:
Ich bin ganz gewiss weder vom Grundsatz her "auf den Kopf gefallen", noch irgendein Spinner, der glaubt, nur weil er im Internet ein oder zwei simple Artikel gelesen hat, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.

Mir geht es im Grunde eigentlich mehr oder weniger nur um die physikalischen Tatsachen im Zusammenhang mit CO2! Wie bereits gesagt: Die Phsyiker können angesichts der CO2-Diskussion nur noch den Kopf schütteln ...

Das für die CO2-Theorie absolut fundamentalle Konzept der sog. "Gegenstrahlung" (ohne die macht die ganze Theorie keinen Sinn mehr) ist in Wahrheit gröbster (ich kann es nicht deutlicher sagen!!!) physikalischer Schwachsinn (genauso wie der abenteuerliche Versuch des Umweltbundesamtes diesen offensichtilchen Nonsens argumentativ zu umschiffen!)
...

warum ist es dann auf der venus so heiß?
da wird doch auch immer mit treibhauseffekt und co2-atmosphäre argumentiert, oder?

und das schon sehr sehr lange, wollte als jugendlicher (schon gute 25 jahre her) astronome werden und wenn ich mich recht erinnere wurde schon damals der treibhauseffekt für die hohen temperaturen auf der venus verantwortlich gemacht.

zumindestens stand's so in der damals für mich zugänglichen literatur...

damals gab's weder internet in der uns bekannten form noch hitzige klimadebatten, wo sich biologielehrer, pensionierte fernsehwetterfrösche oä. bemüßigt fühlen ihren senf abzugeben.

wenn man abseits von obskuren sites ein wenig die fachliteratur durchblättert (zum genauen studium hab ich keine zeit) dann findet man relativ wenig bis keine artikel, die die grundhypothesen (treibhauseffekt, zusätzlicher co2 eintrag ist mitursache für erwärmung) anzweifeln!

wieso ist das so?

sind die alle manipuliert?


wärst besser auf http://www.oekologismus.de aufgehoben, da gibt's genug von "deiner" sorte, würd mich ja nicht wundern wenn du einer der kampfposter von dort bist...

welche ausbildung hast du eigentlich?
 
Einfach mal eine kurze Erwähnung: angenommen die Klimawissenschaftler seien wirklich so blöd und verfügen nicht über die notwendigen physikalischen Kenntnisse, dann kommen mir sogleich einige Fragen auf.

1. Die Meinungen aus dem IPCC-Report werden von Dutzenden von naturwissenschaftlichen Instituten unterstützt. Beispielsweise die NASA. Sie können zwar Raketen zum Mars schicken, aber von Physik keine Ahnung haben? Auch wenn es verschiedene Bereiche sind, das wäre doch etwas seltsam...

2. Ich habe in diesem Faden schon beschrieben, wie die Klimawissenschaftler den globalen Temperaturverlauf (seit ausreichend Daten existieren) sehr genau begründen können, worin das CO2 eine zentrale Rolle spielt. Sollte das alles Schwachsinn sein, dann müsste man für alles eine andere Erklärung zusammensuchen. Der gemessene Temperaturverlauf tritt schlichtweg nur in Modellen auf, die anthropogene Einflüsse miteinbeziehen.

3. Klima-Modelle. Ich weiss, sie sind allesamt falsch. Nur wurden z.B. schon 1990 verschiedene Modelle für den zukünftigen Klimaverlauf gemacht, mit unterschiedlichen Annahmen wieviel CO2 ausgestossen wird. Nun liegen wir genau im vorhergesagten Bereich. Sollten diese Modelle ebenfalls aus physikalischen Unwahrheiten bestehen, wäre es schon wieder ein gewaltiger Zufall, dass sie trotzdem stimmen.

Ich frage mich immer noch, wie lange die gemachten Prognosen eintreffen müssen, bis sie auch akzeptiert werden.
 
Ich verstehe nicht, warum eine Diskussion über einen wissenschaftlichen Disput immer einen unangenehmen, persönlichen Unterton bekommen muß.

Finde rfs hat sich viel Mühe gemacht. Selbst falls man nicht seiner Meinung ist kann man ihm dafür ja mal Respekt zollen.

Es gibt aktuell in der Wissenschaft, aufgrund einer Vielzahl von Indizien, eine deutliche Mehrheitsfraktion für den anthropogenen (menschgemachten) Klimawandel. Aufgrund eklatanter Widersprüche steht dem eine relativ kleine Minderheitsfraktion gegenüber, die den anthropogenen Einfluß zumindest relativiert.

Aber Mehrheiten bedeuten in der Wissenschaft gar nichts.

Noch vor 5 Jahren hätten 99,999 % der Astrophysiker jeden ausgelacht und der wissenschaftlichen Gemeinschaft verwiesen, der behauptet hätte, daß sich die Expansion des Universums beschleunigt.

Es war „glasklar“ ein Meteorit, der die Saurier auslöschte. Nur eine Minderheit hatte Zweifel. Neueste Messungen haben den Einschlag von „Chixculub“ zurückdatiert. Jo mei! Wieder eine Theorie hin.

Die Wissenschaftsgeschichte ist ein Friedhof der Theorien.

Und die Mehrheit der Klimawissenschaftler wäre auch nicht blöd, wie Piano meint, falls sich etwas anderes als richtig erweist. Sondern sie hätten sich halt, als Anhänger einer widerlegten Theorie, geirrt.

Was die „Überprüfung“ wissenschaftlicher Arbeiten angeht, möchte ich auf die aktuellen Wissenschaftsskandale in Seoul u. Konstanz verweisen. Da hat man jahrelang nix gemerkt.
Und im Grenzbereich der Forschung dauert die Überprüfung naturgemäß mehrere Jahre.

Zum Thema Modelle kann man ja auf den vorherigen Seiten die unterschiedlichen Denkweisen nachlesen.
Aber da Piano das wieder aufgegriffen hat, möchte ich auch nochmal auf den Umstand verweisen, daß bei gleicher Hardware die Wettermodelle nach dem 4. Tag auf unter 50 % Wahrscheinlichkeit fallen. Bei Klimamodellen glaubt man Voraussagen von bis zu 100 Jahren.

Was grundsätzlich die Wirkung des CO2 angeht hab ich die gängigen Darstellungen
(+15° C Treibhauseffekt Erde, Überhitzung Venus) nie angezweifelt.
Habe dann zur Kenntnis genommen, daß es Theorien gibt, die die Bedeutung des CO2 weniger wichtig nehmen. Wir werden abwarten müssen wer Recht hat.

In letzter Zeit konnten weder die „Anthropogenen“ noch die „Anthroposkeptiker“ neue relevante Erkenntnisse vorweisen.

Fassen wir uns in Geduld und berichten, wenn wir was finden.
 
Dennoch sollte man nicht auf irgendwas warten, sondern das Schlimmste vermuten und auf Verdacht handeln, klingt zwar unüberlegt, aber wie gesagt, falls sich im Nachhinein erweist, dass die "Befürworter" Recht hatten, ist es zu spät, um noch was zu machen. Dann doch lieber "unnötig" Energie sparen. Außerdem kann es nicht schaden, von fossilem Zeug unabhängig zu werden, weil das eh bald knapp wird, Benzinpreise sind das beste Beispiel. Statt zu streiten, aus welchem Grund man sich unabhängig machen sollte, sollte man damit einfach mal anfangen.. Klima hin oder her.
 
rfs schrieb:
tja, die Venus ... komisch, dass die diesbezüglichen Infos in den von mir verlinkten Artikeln zu finden sind, ne?

deine links haben vielleicht hohen unterhaltungswert aber sicher keinen hohen informationsgehalt.

wenn ich auf einer infoseite lese "ist kompletter Unfug" oder "daß die Treibhaushypothese Unsinn ist" dann reicht mir das.

noch dazu gibt z.b. http://klimaskeptiker.info andreas kreuzmann nicht an welche ausbildung er hat bzw. was er hauptberuflich macht.

wie soll ich sowas als ernstzunehmende info akzeptieren?

da sit mir meine knappe freizeit viel zu wertvoll!

btw.

wieso lassen die von dir zitierten autoren ihre positionen nicht dem "normalen" wissenschaftlichen weg gehen?
wenn ich's halbwegs verstanden habe (bin nicht in der forschung tätig) lauft's ca. so ab, dass man ein "paper" formuliert, es begutachten lässt und wenn's passt wird's in der fachpresse publiziert?

aber wahrscheinlich sind die begutachter alle bestochen, sind keine fachleute etc....

übrigens: du hast mir noch nicht verraten welche ausbildung du hast!?
 
Fab schrieb:
Aber da Piano das wieder aufgegriffen hat, möchte ich auch nochmal auf den Umstand verweisen, daß bei gleicher Hardware die Wettermodelle nach dem 4. Tag auf unter 50 % Wahrscheinlichkeit fallen. Bei Klimamodellen glaubt man Voraussagen von bis zu 100 Jahren.
Bin erstaunt, wie oft das kommt. Klima ist nicht dasselbe wie das Wetter. Da es quasi das "Durchschnittswetter" über einen langen Zeitraum ist, sind bei Klimamodellen Berechnungen von einem völlig anderen Typus notwendig als bei Wettermodellen. Bei solch komplexen Systemen mit teilweise zufälligen Vorgängen ist es einfacher, einen durchschnittlichen "Endzustand" zu berechnen als den genauen Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das ist dann auch gleich der Grund, warum Wettermodelle schon nach wenigen Tagen an ihre Grenzen kommen, die einen früher, die anderen später, während Klimamodelle über einen längeren Zeitraum hinweg relativ sichere Ergebnisse liefern, die ja Jahr für Jahr bestätigt werden.

Volle Zustimmung an Flachlandtiroler und gernot!
 
Mir ist schon klar, daß Modelle für Wetter u. Klima zwei Paar Schuhe sind.
Ich will ja nur vor der Gläubigkeit an jedwelche Modelle warnen, da zu viele Unbekannte enthalten sind.
 
Der eisige Westwind auf dem Gletscher hat mein Gehirn so runtergekühlt, daß ich glatt noch was vergessen habe. :D

@Flachlandtiroler
Ich habe am Anfang dieses Threads schon mal geschrieben, daß wir die Emissionen zurückfahren sollten um keinen unnötigen Einfluß auf die Umwelt im weitesten Sinn zu nehmen. (Klima, Luft-u. Wasserverschnutzung, etc.) Ich bin keineswegs der Meinung, daß die Menschheit die Hände in den Schoß legen soll und staunt.

Bin nur Anhänger einer nüchternen und skeptischen Betrachtungsweise.
 
Gab am WE einen interessanten, von Phoenix gesendeten wissenschaftlichen Vortrag über Klimahistorie aus dem ich folgende Punkte destillieren möchte:

1) Wir leben im Moment in einer Kaltzeit, Kalt - und Eiszeiten waren in den letzten Mio. Jahren die absolute Ausnahme und nicht die Regel.

2) Der maximal mögliche prognostizierte Co2 Anstieg der momentanen Klimaerwärmung erreicht in etwa nur etwa ein Viertel dessen was wir in früheren Zeiten, wo der Mensch und dessen klimatische Auswirkungen noch nicht existierten, schon des Öfteren auf der Erde hatten.

3) Es gab in der Vergangenheit häufig lange Warmzeiträume wo die Polkappen weggeschmolzen waren und der Meeresspiegel höher war.

4) Co2 - und Temperaturanstiege gab es in der Vergangenheit schon in wesentlich kürzeren Zeiträumen auf viel höhere Niveaus als dies im Moment der Fall ist.

Für mich ist das ganze Thema nichts als Panikstiftung und Geschäftemacherei auf Kosten der kleinen Leute wobei ich auch noch egoistisch genug bin festzustellen das mir persönlich eine globale Erwärmung aufgrund der Heizkostenersparnis sehr entgegenkommt.

Und wenn jemand so gedankenlos war sein Haus nur zwei Meter über dem Meeresspiegel zu bauen braucht er sich genausowenig aufzuregen wie ein Anderer der seine "Hütte" auf Talniveau gesetzt hat und dann Zeter und Mordio brüllt wenn ihn eine Überflutung erwischt, an allgemeine Gefahren muß man eben denken bevor man sich irgendwo niederlässt.
Ich habe mir jedenfalls die Arbeit gemacht dies unter den Gesichtspunkten zu prüfen bevor ich meine Liegenschaft erwarb - wäre die nicht etwa 5 Meter über dem Inntalboden gelegen hätte ich sie sicher nicht gekauft.
 
Wie genau Modelle in der Meteorologie wirklich sind sei dahingestellt, nur sei darauf hingewiesen, dass ohne Modelle gar keine numerischen Wettervorhersagen möglich wären. Und demnach die stimmen erstaunlich gut, für dass sie "viel zu viele Unbekannte" haben.
Modelle in den Naturwissenschaften sind jedenfalls deutlich klarer als jene aus den Wirtschaftswissenschaften, welche jeweils nur unter 27 Annahmen funktionieren.

@rfs
Sorry, ich wollte ja dein langes Posting lesen, brachte es aber beim besten Willen nicht fertig; bereits nach ein paar Zeilen redest du vom Schwachsinn der Gegenstrahlung. In der allerersten Meteorologie I Vorlesung wird dir die terrestrische Strahlungsbilanz gepredigt, wovon die atmosphärische Gegenstrahlung (langwellig) nunmal dazu gehört. Sonst hätten wir keine 342 Wm^-2 (und die kann man messen). Jetzt soll niemand kommen man wisse das noch nicht, das ist so fundamental, das wäre etwa so wie wenn jemand anzweifeln würde, dass 1+1 vielleicht gar nicht 2 sind.
 
rfs schrieb:
KnM schrieb:
@rfs
Sorry, ich wollte ja dein langes Posting lesen, brachte es aber beim besten Willen nicht fertig; bereits nach ein paar Zeilen redest du vom Schwachsinn der Gegenstrahlung. In der allerersten Meteorologie I Vorlesung wird dir die terrestrische Strahlungsbilanz gepredigt, wovon die atmosphärische Gegenstrahlung (langwellig) nunmal dazu gehört. Sonst hätten wir keine 342 Wm^-2 (und die kann man messen). Jetzt soll niemand kommen man wisse das noch nicht, das ist so fundamental, das wäre etwa so wie wenn jemand anzweifeln würde, dass 1+1 vielleicht gar nicht 2 sind.

Ich finde es problematisch, wenn man meinen Beitrag be-, bzw. verurteilt (oder - wie einige - mich sogar deswegen persönlich angreift), ohne alle darin enthaltenen Artikel sorgfältig durchgearbeitet zu haben. Es ist völlig in Ordnung, wenn man sich im Laufe der Zeit nicht die Mühe machen möchte, sich damit zu befassen (aus welchen Gründen auch immer), allerdings sollte man dann besser nicht antworten.

Ja, ja, die berühmte Gegenstrahlung! KnM, befass dich wenigstens mit den folgenden 4 Artikeln/Beiträgen:

zum Eingrooven:

http://freenet-homepage.de/klima/index.htm

http://freenet-homepage.de/klima/gegenstrahlung.htm

und natürlich auch

http://www.ib-rauch.de/datenbank/vortrag-leipzig.html

http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0707/0707.1161v1.pdf


PS: Ich kenne auch die Inhalte diverser Meteorologie- und Klimatologie-Vorlesungen und genau deswegen maße ich mir im Zusammenhang mit dem Verständnis der relevanten physikalischen Grundgesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge ja auch ein Urteil an!

wenn das alles nicht stimmt (gegenstrahlung, co2, treibhauseffekt), wieso gehen dann die von dir zitierten personen nicht den "normalen" wissenschaftlichen weg (wie schon weiter oben von mir gefragt!)?

publizieren in anerkannten wissenschaftlichen fachzeitschriften etc. damit diese erkenntnisse auch im wissenscahftlichen umfeld zum stand der dinge werden?

glaubst du wirklich, dass sich ernsthaft arbeitende wissenschaftler die zeit nehmen auf argumente auf irgendwelchen websites einzugehen, wenn es mehr oder weniger klar definierte prozesse gibt, wie neue erkenntnisse veröffentlicht werden sollen?

sicher nicht, wenn man schon in den ersten zeilen liest "ist alles unsinn, lüge etc."

dass sich bei den klimamodellen, dazugehörigen theorien etc. noch einiges ändern wird, davon kann man aufgrund der komplexität mit sicherheit ausgehen.

was mich an den "klimaskeptikern" wie beck&co so stört ist dass sie abseits von anerkannten pfaden herumrülpsen und glauben alles besser zu wissen.
 
rfs schrieb:
gernot schrieb:
wenn das alles nicht stimmt (gegenstrahlung, co2, treibhauseffekt), wieso gehen dann die von dir zitierten personen nicht den "normalen" wissenschaftlichen weg (wie schon weiter oben von mir gefragt!)?

publizieren in anerkannten wissenschaftlichen fachzeitschriften etc. damit diese erkenntnisse auch im wissenscahftlichen umfeld zum stand der dinge werden?

glaubst du wirklich, dass sich ernsthaft arbeitende wissenschaftler die zeit nehmen auf argumente auf irgendwelchen websites einzugehen, wenn es mehr oder weniger klar definierte prozesse gibt, wie neue erkenntnisse veröffentlicht werden sollen?

sicher nicht, wenn man schon in den ersten zeilen liest "ist alles unsinn, lüge etc."

dass sich bei den klimamodellen, dazugehörigen theorien etc. noch einiges ändern wird, davon kann man aufgrund der komplexität mit sicherheit ausgehen.

was mich an den "klimaskeptikern" wie beck&co so stört ist dass sie abseits von anerkannten pfaden herumrülpsen und glauben alles besser zu wissen.

Dann wiederhole ich es halt noch einmal, für all diejenigen, die es einfach nicht wahrhaben wollen:

Die CO2-Theorie ist physikalisch gesehen schon längst widerlegt und damit Unfug. Jeder neugierige Physikstudent begreift das bereits im Laufe des Grundstudiums! Im übrigen wird dies vor allem hier: http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0707/0707.1161v1.pdf argumentativ klar überzeugend veranschaulicht (dazu muss man den Beitrag natürlich verstehen, was wohl einen gewissen zeitlichen Aufwand und ein gewisses mathematisch-physikalisches Hintergrundwissen erfordert!)

Du kannst ja im Rahmen der Diskussion argumentativ (^^) versuchen, was du möchtest, klar, aber die physikalische Realität, bzw. die nackten physikalischen Tatsachen wirst du damit auch nicht verändern können!

Wie bereits gesagt:

"Die Physik kalter Gase läßt die Herangehensweise der Treibhausanhänger nicht zu. Gase verhalten sich gerade nicht wie schwarze Körper. Auch die Anwendung des Konzepts des Strahlungsgleichgewichts zwischen schwarzen Körpern auf das atmosphärische Problem ist physikalisch falsch" oder "CO2-Treibhauseffekt im Widerspruch zur Thermodynamik und zu Emissionseigenschaften von Gasen" oder "Greenhouse Gas Hypothesis Violates Fundamentals of Physics"

>>> Diese Aussagen wird wohl kein Physiker/Ingenieur bestreiten und man kann sich nicht einfach über klar bewiesene phsyikalische "Basics" hinwegsetzen!

gut ich geb mich geschlagen, den treibhauseffekt gibt's nicht

jetzt würd ich aber immer noch gerne wissen warum sich das noch nicht unter all den klimaforschern herumgesprochen hat bzw. z.b. noch nicht in science oder nature veröffentlicht worden ist!?

das wär doch die neuigkeit schlechthin, oder?
 
So, ich habe die Links von rfs mal angeschaut (ganz alles gelesen habe ich ehrlich gesagt nicht, dazu fehlt mir Zeit), und nur soviel: Ein Glashaus genau so wie ein Auto kann man nunmal nicht mit der Erde vergleichen.
Und was die atmosphärische Gegenstrahlung betrifft, nochmals: Willst du mir weismachen, dass ein Pyrgeometer (zeichnet langwellige Strahlung auf) die Essiggurkenkonzentration im Kühlschrank misst? :roll: Warum man ein Glashaus nicht mit der Erde vergleichen kann, steht z.B.hier, wer dazu noch einen Crash-Kurs in Strahlung braucht kann auch hier schauen.

Und zu den Modellen noch soviel: Es ist nunmal ein Ding der Unmöglichkeit, die Gesamterde realitätsgetreu darzustellen. Derzeit sind globale Modelle für ca. 1 km Auflösung das genauste, was man den grössten Computern (die in den 5 Klimatologischen Zentren der Erde liegen)noch zumuten kann. Doch da sich die Computertechnik rapide entwickelt, wird man auch bald mal mehr wissen. Aber soviel: Global betrachtete Modelle, wo die Auflösung keine Rolle spielt, stimmten bis anhin sehr genau. Weiteres zu Modellen vgl hier und hier

Und noch ganz allgemein zum Klimawandel kann ich noch dasda empfehlen, siehe hier

Mehr kann ich leider nicht verlinken, da der Rest passwortgeschützt ist, aber wer nur schon das liest, weiss schon etwas (grob, nicht ausführlich, dafür für jedermann verständlich)
 
rfs schrieb:
Der Verfasser der von mir zitierten Arbeit ist weder in der Politik, noch in den Medien oder in der Wissenschaft ein Unbekannter:

Zunächst einmal diverse für schmanck.de zur Verfügung gestellte Artikel/Arbeiten von Prof. Dr. Gerlich (einfach mal ein wenig stöbern):

was soll ich von einem 66jährigen halten, der in seinen vorträgen folgendes von sich gibt?

"Ich lege großen Wert darauf, daß ich kein Klimawissenschaftler bin, erst recht kein selbsternannter,
sondern ein theoretischer Physiker. Auf jeden Fall verstehe ich von den physikalischen Grundlagen
der fiktiven atmosphärischen Treibhauseffekte mehr als alle Klimatologen zusammengenommen, was
naturgemäß gar nicht so schwer sein kann."

gefunden in

http://www.schmanck.de/gerlich/Duesseldorf-Erkrath.pdf
 
Nur so als Randbemerkung: Ich hatte im Grundstudium zwei Semester lang 6 Stunden Physik pro Woche. Bevor ich da irgendwelchen 66jährigen nicht ganz selbstbescheidenen Typen eine Mail schreibe habe ich da noch andere Quellen.

Aber reden wir doch über den von Gernot verlinkten Beitrag, der enthält inhaltlich etwa das selbe wie ein Grossteil der von dir verlinkten Beiträge, bloss ist er weniger wissenschaftlich verfasst (dafür aber für alle hier verständlich).

Die Abstrahlung richtet sich nach der
Temperatur
Und wie kommt die Temperatur zu stande, wenn man schon die ganze Strahlungsbilanz umkrempelt? Macht das Petrus?

Der gegenwärtige CO2-Gehalt der Atmosphäre ist rund 0,03 %.
Ich habe gelernt und in diversen Feldkursen selber nachgemessen: Es sind 380 ppm (gemittelt, in der Stadt sind es z.b. etwa 430 ppm), also 0.038%, oder auf den Hundertstel eben 0.04%. Wo hat der Mensch runden gelernt? (NB: Es klingt nach wenig, die Wirkung ist hingegen gross)

Er nimmt also jährlich um den Faktor
0 32 , ⋅10−2 zu
Nur ist die Zunahme leider nicht linear, sondern exponentiell. Den genannten Wert kriegt man, wenn man die vorindustrielle CO2 Konzentration mit der heutigen vergleicht und die Regression dieser zwei Punkte nimmt. Die Zunahme kann man somit nicht mit einem Faktor pro Jahr ausdrücken, gerade wenn man die Entwicklung in aufstrebenden Ländern anschaut (Indien, China) wird das definitiv zur Farce.
Ausserdem: Wie kann jemand, der sich gegen Modelle und rechnerisches in die Zukunft blicken (aufgrund vieler Unbekannter) wehrt, plötzlich mit so einer einfachen Ansicht zufrieden geben?

Aber wie war jetzt das nochmals mit der atmosphärischen Gegenstrahlung? Ich habe gemeint die gibt es gar nicht. Dann wäre das ja überflüssig :roll:

Von CO2 werden 14% der Bodenstrahlung absorbiert.
Von Wasserdampf werden 60% der Bodenstrahlung absorbiert.
Die genauen Zahlen hab ich hier nicht im Kopf, die Grössenordnung dürfte Stimmen.
Aber: Erstens ist der Treibhauseffekt zu 33K natürlich. Ohne Treibhauseffekt wäre gar kein Leben auf der Erde möglich. Nur ist die Natur (also inklusive der Mensch) sehr sensibel auf derart rasante Temperaturänderungen. Ja, wir haben eine geologische Kaltzeit und das änderte sich immer wieder, doch waren die Änderungen bis anhin stets in geologischen Zeiträumen, mindestens in Millionen Jahren, meist aber in Milliarden. Gleiche Prozesse verlaufen heute in ein paar Jahrzehnten. Was hat denn da dieser Professor für eine Erklärung?

Und was den IPCC-Report angeht: Ich gestehe, ich habe ihn nicht ganz gelesen (sind ja auch ein paar Tausend Seiten), aber sicherlich mehr als der Durchschnittsleser hier. Wer ihn gelesen hat, weiss, dass dort nirgens steht, so und so ists. Es steht alles in Wahrscheinlichkeiten und auch was wie stark aufgrund welchen Tatsachen umstritten ist. Er ist somit keinesfalls einfach voller Behauptungen.

(1)Selbst der "natürliche" Kohlendioxid-Treibhauseffekt ist mathematischer Unsinn.
(2) Die Absorption der Ultrarotstrahlung in der Erdatmosphäre geschieht überwiegend durch Wasserdampf.
Der Wellenlängen- bzw. Frequenzanteil, den CO2 absorbiert, ist nur ein kleiner Teil des ultraroten
Spektrums und wird nicht wesentlich durch Erhöhen des Partialdruckes des CO2 verändert
(Prof. A. Schack).
(3) Die Computersimulationen haben keine physikalischen Grundlagen, sondern sind künstliche Konstrukte
ohne physikalische Gesetze, die die gewünschten Ergebnisse produzieren sollen.
(4) Wegen der willkürlich gewählten, genäherten, praktisch unbekannten Randbedingungen, die wesentlich
die Lösungen von partiellen Differentialgleichungen bestimmen, sind die Prognosen der
Klimarechenzentren völlig wertlos.
(5) Die riesigen Wassermassen (nicht nur der Wasserdampf) bestimmen die Klimate auf der Erde. Die
Wasserverdunstung und die Meeresströmungen sind vom Menschen nicht zu beeinflussen. Schon
allein deshalb kann der Mensch nicht das Wetter und die Klimate auf der Erde beeinflussen.
1. Und warum haben wir eine globale Mitteltemperatur von 15°C?
2. schon gesagt: CO2 ist im Gegensatz zum Wasserdampf massiv am zunehmen, der grösste Teil des Treibhauseffekts ist natürlich, doch reagieren wir sensibel auf schnelle Veränderungen. Daher macht das CO2 sehr wohl etwas aus, vom grösseren GWP mal ganz abgesehen.
3/4. reine Behauptung ohne Begründung. Im mir vor kurzem verlinkten Bericht über Modelle steht ziemlich am Schluss auch eine Graphik: Mit modellierten und beobachteten Werten aus den letzten 70 Jahren. Warum stimmen denn die bloss so genau?
5. Aha, das Wasser, als Ersatz für Strahlung. Mal schauen wie stark das Wasser noch klimarelevant sein kann wenn wir keine Strahlung mehr haben. Falls Wasser im Verhältnis zu Treibhausgasen gemeint ist vgl 2 und weiter oben im Beitrag.

Und zum Schluss noch dies:
MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU,

Du wirfst ausnahmslos allen ausser deinem Prof. Gerlich vor, nicht neutral zu sein, Forschungsgelder zu wollen usw. Wenn du nun behauptest, eine von der CDU abgehaltene Wirtschaftsvereinigung sei neutral, dann gute Nacht und Gratulation zur Selbstdisqualifikation.
Weiter sind offenbar alle Klimatologen Hysteriker die nur Forschungsgelder wollen; Erstens gabs schon weit vor der Klimadiskussion Klimatologen und erst noch praktisch gleich viele wie heute, zweitens hast dir schon mal Gedanken gemacht, von wem Prof. Gerlich finanziert wird? Mir ist zum Beispiel bekannt, dass an der TU Braunschweig VW ein guter Sponsor ist. Einzelheiten kenn ich nicht und möchte es auch nicht besagtem Professor vorwerfen, aber man kann sich durchaus fragen, ob da nicht VW oder Shell noch eine Geld-Pipeline haben.

So, das war mein letzter Kommentar zu diesem Pseudowissenschaftlichen Blödsinn, denn ich habe heute schon sicher über eine Stunde in diese Beiträge investiert, was mir definitiv zu viel ist. Soll jeder selbst entscheidne, ob man einem 66jährigen Physiker (warum ist der eigentlich noch nicht emeritiert? Der scheint ja wirklich Geld nötig zu haben) oder so gut wie fast allen Klimatologen (welche unter Garantie eine Grundausbildung in Physik haben) den Glauben schenken. Mir ists inzwischen egal.
 
Wo bleibt in dieser Diskussion ein Verweis auf die Nazis? Das fehlt nämlich noch, damit dieser Thread total in der Lächerlichkeit verschwindet. Ich verschwinde jedenfalls aus dem Thread. Kann meine Zeit sinnvoller einsetzen. Zum Beispiel fürs Energiesparen. Auch wenn ich mich wiederhole.. wer auch Recht hat, solange wir es nicht genau wissen, sollten wir davon ausgehen, dass wir etwas tun müssen.
 
KnM schrieb:
doch waren die Änderungen bis anhin stets in geologischen Zeiträumen, mindestens in Millionen Jahren, meist aber in Milliarden. Gleiche Prozesse verlaufen heute in ein paar Jahrzehnten. Was hat denn da dieser Professor für eine Erklärung?

Dies wurde in diesem Diskussionsthread schon von buzi u. piano behauptet. Diese Behauptung ist nachweislich falsch.
Noch nicht mal das PIK (PotsdamInstitut f. Klimafolgenforschung) behauptet dies. Temperaturänderung bis 5° C binnen weniger Jahrzehnte sind mehrfach nachgewiesen.
Ich verweise auf die letzten Veröffentlichungen der Uni Bern.
 
Fab schrieb:
Dies wurde in diesem Diskussionsthread schon von buzi u. piano behauptet. Diese Behauptung ist nachweislich falsch.

Genau dieses wurde in dem bei Phoenix übertragenen wissenschaftlichen Vortrag auch graphisch aufbereitet dargestellt; es gab in der Historie wesentlich stärkere Temperaturanstiege in kürzeren Zeiträumen und auf bis zu viermal höhere Co2 Niveaus als dieser, jetzt prognostizierte Anstieg überhaupt gehen soll; dies außerdem zu Zeiten wo die menschliche Rasse noch gar nicht existierte.

Außerdem wäre ich der Ansicht das man eine CO2 Einsparung auf nem gerechten Weg erreichen sollte und das hieße für mich das jeder Mensch abhängig von seiner klimatischen Umgebungszone ein CO2 Konto erhält. Wenn jemand sparsam mit seinen Resourcen umgeht kann er an Betriebe oder jene Menschen die glauben unbedingt alle Winkel der Erde anfliegen zu müssen gesparte CO2 Punkte auf einer Börse verkaufen.
 
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