• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Was wohl gemeint ist - wenn die in der angenommenen zusätzlichen Erwärmung von 0,9°C in der Wassersäule von 0 m bis 2000 m enthaltene Energie spontan von den Ozeanen an die Atmosphäre abgegeben würde, wäre die Lufttemperatur um die genannten ca. 36°C höher.
 
Wissenschaftler aus Hawaii kommen in einer neuen Studie zum Schluss: Was wir heute als Extremwetter empfinden, könnte schon in wenigen Jahrzehnten normal sein.
Die extremen Wetterphänomene der Vergangenheit werden laut einer neuen Studie schon bald Alltag sein. Wenn der Ausstoss an Treibhausgasen auf dem heutigen Niveau bleibe, würden bislang als extrem empfundene Wetterlagen wie etwa grosse Hitze ab 2047 zur Normalität, heisst es in einer in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlichten Studie.
Die Rückversicherungen rechnen schon heute damit, somit wird es in zukunft für heutige sichere Wohnlage eine Versichung zu finden verdammt schwer und teuer.
«Egal welches Szenario zu Grunde gelegt wird, die Veränderungen kommen bald.» Als erstes werden den Berechnungen zufolge tropische Gegenden betroffen sein. Das Jahr der Klimaveränderung wurde für Indonesien auf 2020 berechnet, für Moskau hingegen erst auf 2063.
Optimistisch gerechnet würden bereits vor 2050 eine Milliarde Menschen vor allem in Entwicklungsländern von den extremen Wetterlagen betroffen sein, erklärte Longman. Unter Berücksichtigung der derzeit üblichen Annahmen seien es sogar fünf Milliarden Menschen.
Quelle:http://www.bernerzeitung.ch/wissen/natur/Die-Veraenderungen-kommen-bald/story/28365399
 
noisi schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Die letzten 15 Stillstand bei der Klimaentwicklung hatte man nicht auf dem Radar, weiß aber das ohne die Ozeane unsere Temperatur um 36 Grad höher läge.
Du hattest die aber sicher auf dem Radar oder? Ich ärgere mich auch tierisch darüber, dass es in den letzten 15 Jahren nicht wärmer geworden ist - verdammt.

Wieso läge die Temperatur ohne Ozeane um 36°(C nehme ich an) höher? Die Ozeane kühlen nicht nur am Tag, sie wärmen auch bei Nacht. Entsprechend stärker würden die Temperaturen eben schwanken. Ob das ganze nun etwas mehr nach oben oder unten ausschlägt spielt da keine Rolle. Wo du die 36° her nimmst sind mir da ein Rätsel.


Mitnichten,
Ich habe einfach nur den Artikel gelesen, dort ist ja von diesen ominösen 36 Grad die Rede
http://derstandard.at/1379293635977/Die-Natur-wird-deutlich-zu-uns-sprechen
Und Nein, eine Stagnation der Erwärmung hatte ich nicht auf dem Radar, wie auch?
Glaube ich doch nach wie vor, dass "Klima" chaotisch ist und sich NICHT vorhersagen läßt.
Der Einfluß des Menschen in diesem Thema wird maßlos überschätzt.....
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Mitnichten,
Ich habe einfach nur den Artikel gelesen, dort ist ja von diesen ominösen 36 Grad die Rede
http://derstandard.at/1379293635977/Die-Natur-wird-deutlich-zu-uns-sprechen
Und Nein, eine Stagnation der Erwärmung hatte ich nicht auf dem Radar, wie auch?
Glaube ich doch nach wie vor, dass "Klima" chaotisch ist und sich NICHT vorhersagen läßt.
Der Einfluß des Menschen in diesem Thema wird maßlos überschätzt.....

Das wärs toll wenn du so einen schmarn wie die 36°C weglässt. Das ist eine typische hätte wäre wenn Rechnung von Wissenschaftlern. Die Zahlen werden dann von den Medien ohne wirkliches Verständnis weitergegeben, dass sicher auch mit ein Grund für das große Misstrauen gegenüber der Wissenschaft in diesem Bereich.

Ich persönlich glaube auch an ein chaotisches Klima. Vorhersagen sind sicherlich in einem Gewissen Rahmen möglich, allerdings schwierig solange nicht alle
relevanten Faktoren bekannt sind - und das ist der Fall.
Zum Einfluss des Menschen, mag sein, dass dieser überschätzt wird aufgrund anderer Unbekannter. Ich bin aber überzeugt davon, dass man den Einfluss der emittierten Treibhausgase für sich sehr gut vorhersagen kann.
 
Fab schrieb:
Was wohl gemeint ist - wenn die in der angenommenen zusätzlichen Erwärmung von 0,9°C in der Wassersäule von 0 m bis 2000 m enthaltene Energie spontan von den Ozeanen an die Atmosphäre abgegeben würde, wäre die Lufttemperatur um die genannten ca. 36°C höher.
Natürlich ist das nur ein Gedankenspiel - soll aber aufzeigen wieviel Energie zusätzlich den Ozeanen zugeführt wurde.
 
noisi schrieb:
Ich bin aber überzeugt davon, dass man den Einfluss der emittierten Treibhausgase für sich sehr gut vorhersagen kann.
Wenn man weiss wie stark sie wirken. Und da gehen ja beim CO2 die Meinungen in letzter Zeit auseinander.
 
Fab schrieb:
Wirkung CO2:
Das sollte sich unter Laborbedingungen messen lassen.
Allerdings ist die "Klimasensivität" bei den vielen Wechselwirkungen in der Atmosphäre und deren "Umgebung" ganz was anderes. Das wird grad zunehmend diskutiert.

Genauso ist es. Allerdings wurde das in der Wissenschaft schon immer diskutiert. Ich kann mich an ein Buch von Carl Sagan aus den 70er Jahren, wo das Problem schon angesprochen wurde.


Eher ist es so, dass außerhalb der Wissenschaft diese (notwendige) Diskussion derzeit stärker wahrgenommen wird als früher (was ich prinzipiell begrüße), jedoch von dem einen oder anderen Journalisten (z.B. bei Welt und Focus) und dem einen oder anderen Diskussionsteilnehmer im Alpinforum missinterpretiert wird.
 
Hab hier im AF schon vor länger Zeit auf die starke magnetische Aktivität der Sonne hingewiesen, die die kosmische Strahlung zurückhält.
Das hat mit den Sonnenfleckenzyklen nix zu tun.
 
Hier mal eine Linkzu einer Stellungnahme einer Initiative, die sich gegen Olympia 2022 in München ausspricht

Da es sich um WINTER-Spiele handelt, müssen sich die Austragungsorte verpflichten, die „Schneesicherheit“ bei allen Schneewettbewerben zu garantieren: 2022 – das sind nochmals vier Jahre später als 2018.

Die Folgen des Klimawandels machen sich bereits deutlich bemerkbar. Wie will man da in NEUN JAHREN Schnee garantieren?

Der Klimawandel beschleunigt sich, und die Schneesicherheit nimmt bereits rasant ab, damit wird man die Ausbauten für eine – unsichere – technische Beschneiung 2022 ins Uferlose treiben, die Kosten werden weiter steigen und die Schäden an der Umwelt nehmen zu.

Dass das völliger Blödsinn ist, wird hier niemand beschreiben. Das ist ein typisches Beispiel für total unwissenschaftliche Hysterie.
Diese Leute sind entscheiden daran mitschuld, warum so viele gar nicht mal so unintelligente Leute die berechtigte Warnung vor dem Klimawandel und seine Folgen für dummes Zeug halten und den Schmarrnartikeln von Welt und Focus glauben wollen.
 
gelöscht
 
Auf web.de wird propagiert das der Golfstrom schwächeln sollte.
Weis hier jemand mehr?
 
Hab neulich irgendwo gelesen, dass sich zur Zeit alles im Bereich der natürlichen Schwankungsbreite bewegt.
 
Würde alles Eis schmelzen, stiege der Meeresspiegel dramatisch 65 Meter an. «National Geographic» hat für dieses Szenario eine neue Weltkarte angefertigt.
Denn im Szenario von «National Geographic» stiege die Durchschnittstemperatur auf der Erde von derzeit 14,4 Grad Celsius auf 26,6 Grad an. Wenn es überhaupt so weit kommt, würde es aber noch sehr lange dauern, bis die Welt komplett eisfrei wäre. 5000 Jahre könnte es laut Wissenschaftlern dauern, bis die heute vorhandenen rund 15 Millionen Quadratkilometer Eis geschmolzen wären.
Dieses Szenario könnte laut dem Magazin dann eintreten, wenn sämtliche vermuteten Reserven der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle verbrannt würden.
http://ngm.nationalgeographic.com/2013/09/rising-seas/if-ice-melted-map
 
Sehr hübsche Grafik:

Grafik

Scheint den "Klimarealisten" recht zu geben. Allerdings ist die letzte blaue Linie der "Klimaskeptiker" auch schon recht lang, die längste der Blauen.
Die nächsten 10 Jahre werden spannend ...

Das stammt aus einer Quelle, die in Opposition zum hier gerne zitierten science-skeptical.de steht. Von Namensähnlichkeit nicht täuschen lassen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben