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Fab schrieb:
In deinem Post schwingt der Unterton von Schuld mit.

Nein, es geht nicht um Schuld. Das ist in der Tat die falsche Kategorie. Es geht um Verantwortung.
 
@noisi
Praktisch ist es doch so, du redest am Thema vorbei. Unterstellst quasi in jedem Post ideologische Gründe und faselst davon das dies hier ein Alpinforum ist. Dann bleib doch bitte auch beim Thema.
Wenn ich mir so anschaue in welchen Topics du seit deiner Anmeldung so unterwegs bist, was du schreibst und in welcher ausdrucksweise, welchen langjährigen Schreiberlingen du hier ideolgische Motive unterstellst hast - da komme ich eigentlich nur zu einem Schluss. Trag doch einfach mal etwas zum Hauptthema bei.
Noch was zum Abschluss, da dies hier ja ein Alpinforum ist, das Haupthema skifahren und alles was damit zusammenhängt. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein auf beiden Augen blinder, linksgrün ideologisierter Gutmensch den Klimakiller Wintersport intensiv ausübt und sich darüber hinaus auch noch dafür interessiert?
Ich nehme mir Deine Kritik zu Herzen und ich gestehe ein, dass ich (unter anderen Themen) einige Fehleinschätzungen gemacht habe, genauso die Ausdrucksweise. Ich versuche es zu bessern!

Ich halte aber fest, dass ich offensichtlich nicht der einzige bin, der die Beiträge von biofleisch und NeusserGletscher kritisch sieht. Zu diesem Thema finde ich auch den Verweis auf die Mitgliedszeit nicht angebracht.
Gerade letzterer unterstellt seinen Kritikern in fast jedem Beitrag, man fände Themen unangenehm, dann spricht er von unangenehmen Wahrheiten usw. Der Umgang in diesem Topic ist generell sehr rau. Und es ist auch sehr unangenehm zu lesen, wenn man bei jedem Beitrag auf Systemkritik herauskommt.

Es ist auch ein Beitrag zum Hauptthema, wenn man zu den Aussagen und Vorschlägen der Vorredner Stellung bezieht.
Trag doch einfach mal etwas zum Hauptthema bei

Und dann schau noch mal ganz genau, wer hier wem Ideologie unterstellt (ich glaube, Du verwechselst mich da mit j-d-s). Wir - alle - sollten aufhören Meinungsverschiedenheiten auf die persönliche Schiene zu schieben. Das gilt für mich wie für Dich.

Wenn Du weiteren Gesprächsbedarf dazu siehst, gerne per PN.

Wenn Jamaika gekommen wär und der Braunkohletagebau, wie beschlossen, geschlossen worden wäre, dann wären konkret die dort Beschäftigten ohne Arbeit - und zwar ganz schnell.
Hier ist noch hinzuzufügen, dass der Braunkohletagebau für den Osten einer der wichtigsten Arbeitgeber ist. Die Annäherung von Ost und West lief schon einmal besser. So ein Vorhaben gefährdet die politische Stabilität in D.

Und was kostet mehr Jobs: haltbarere, langlebigere Produkte oder Fertigung mithilfe von Maschinen (nicht, dass wir auf diese verzichten wollen würden)? Muss es wirklich alle paar Jahre ein noch besseres Handy/Auto/... sein? Sinnvollen Ersetzungen von Geräten steh ich durchaus offen gegenüber, aber eben nicht alle 2 Jahre ein neues Handy/ein neuer Computer bloß weils der Handyanbieter günstig anbietet oder weil man zwar mit der Rechen-Geschwindigkeit an sich zufrieden war, es jetzt aber noch schnellere Geräte gibt. Weniger Jobs in der Produktion, mehr Jobs in der Reperatur - wäre zum Beispiel auch ein Ansatz.
Du unterstellst damit pauschal, dass neue Produkte keinen Mehrwert bieten. Gut, hast recht, Autos kaufen viele wegen Design und Wohlfühlfaktor usw.
Wenn ich aber nach einigen Jahren die Hardware meines Rechners modernisiere, dann verringert sich auch der Stromverbrauch. Interessant ist also was unter dem Strich heraus kommt. Jedenfalls finanziert man so die Weiterentwicklung der Produkte (schneller, sparsamer). Es bringt die Menschheit voran.

Ein großes Problem seh ich aber schon, die sich so ähnlich in Fabs Aussage widerspiegelt (ganz ohne Dich jetzt angreifen zu wollen!): "Warum soll Deutschland überhaupt was tun? Sollen doch erstmal die anderen... So schlecht stehen wir gar nicht da." Diese Einstellung ist meiner Meinung nach sehr bequem. Irgendjemand muss anfangen, damit andere mitziehen. Warum sollte nicht Deutschland Vorreiter sein und allen zeigen, dass ein klimaneutraler Staat möglich ist? Nur damit wir uns in unserer bequemen, heilen, wirtschaftlich-wachsenden Welt zurück lehnen können?
Kommt halt noch dazu, dass wir sowohl aus der Kern- als auch aus der Kohlkraft aussteigen. Das führt zwangsläufig zu Engpässen. Trotzdem sehe ich D als Vorreiter (EEG).

Auf die Schnelle würde ich, wenn ichs bestimmen dürfte, die Autoindustrie zwingen die Betrugsdieselfahrzeuge auf eingene Kosten nachzurüsten.
Bei den Schummeldieseln geht es ja um Schadstoffausstoß, nicht um CO2. Ich sehe das aber ähnlich.
Außerdem sehe ich es durchaus entgegen anderer Meinungen als sinnvoll an, möglichst hohe Standards bei Fahrzeugverbrauch und Ausstoß durch Obergrenzen zu setzen, was man bislang nicht tut, geschweige denn konsequent umsetzt. Damit würden auch neue Arbeitsplätze in der Entwicklung und Forschung geschaffen, ganz besonders bei Zulieferern. Fördergelder nur für die Forschung. Bei der Herstellung muss der Markt entscheiden, welches Produkt sich durchsetzt. Das Beispiel Biogas sollte eine Lehre sein.
Ein schneller Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor ist nicht sinnvoll. Da steckt einfach zu viel dahinter. Die Zuliefererindustrie ist eng verzahnt und spezialisiert.
 
schwarzwaelderski schrieb:
Wenn ich aber nach einigen Jahren die Hardware meines Rechners modernisiere, dann verringert sich auch der Stromverbrauch. Interessant ist also was unter dem Strich heraus kommt.
Wenn man wirklich nur modernisiert völlig ok aber bei Hardwareerneuerung bezweifle ich das die Energieeinsparung die bei Produktion und Transport eines neuen Rechners entstehenden Co2 - Emmissionen kompensierte. Nachdem ich keinen Hochleistungsrechner benötige würde ich heute noch ohne Probleme meinen alten W95 PC nutzen können wenn die sorry A....geweihe nicht die Softwareupgrademöglichkeiten so gekappt haben das man nichtmal mehr Youtubevideos ansehen kann... :boese:


schwarzwaelderski schrieb:
Ein schneller Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor ist nicht sinnvoll. Da steckt einfach zu viel dahinter. Die Zuliefererindustrie ist eng verzahnt und spezialisiert.
Volkswirtschaftlich gesehen gerade für Deutschland sicher nicht aber ich denke das bestimmen nicht mehr wir sondern letztlich die Asiaten die garantiert jene Marktlücke die sich durch das Querlegen der europäischen Fahrzeugindustrie gegen den Elektroantrieb auftut, gnadenlos und staatlich massiv gefördert nutzen werden.
Allein schon dadurch das sich aufgrund der Art und deutlich verringerter Antriebskomponentenanzahl der Wartungsaufwand beim Elektroantrieb minimiert führt an diesem auch wirtschaftlich kein Weg vorbei und könnte meiner Einschätzung nach die europäische Autoindustrie und deren Zulieferer schlimmstenfalls praktisch vernichten; dazu kommt noch das China sich ja auch massiv Rohstoffquellen sichert und dadurch in Zukunft Mitbewerber zusätzlich ausbremsen kann.
 
schwarzwaelderski schrieb:
Solche Angaben sollte man schon in Bezug zum Nutzen setzten. 2,5 to SUV zu. einer Tüte Brötchen ergibt eine ganz schlechte Bilanz. Bei einem Skigebiet ist die Transportleistung doch eine andere, weil dort mehr Nutzer fahren, da relativiert sich der Energieeinsatz.
Wie kommst Du in die Skigebiete? Mit der Bahn? Und dann vergisst Du, dass es völlig unnötig ist, skizufahren, die Brötchen zum Frühstück sind es nicht. Man könnte das ganze Skigebiet also einfach zusperren und da kommt wohl einiges bei raus.
Manchmal muss man auch über liebgewonnene Gewohnheiten und Ansichten diskutieren, wenn man etwas ändern möchte.
Da widersprichst Du Dir selber. Wie Wäre es, wenn Du nur einmal in der Woche einkaufst und Brot statt Brötchen nimmst. Brötchen sind nicht lebenswichtig Brot schon!
 
Du weißt schon, was mit der Dame passiert ist, die das seinerzeit gesagt hat?
 
Damals war Brot aber auch noch mehr ein Grundnahrungsmittel als es heute bei uns ist. Nicht mal im Gefängnis bekommt man nur Brot+Wasser (gemäß Filmen im Fernsehen, keine eigenen Erfahrungen). Und anderswo ist vielleicht Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Oder Kartoffeln. Damit könnte ich mich aber anfreunden, Pommes kann ich immer essen ;)
 
Petz schrieb:
Fab schrieb:
Auf die Schnelle würde ich, wenn ichs bestimmen dürfte, die Autoindustrie zwingen die Betrugsdieselfahrzeuge auf eingene Kosten nachzurüsten.
Genau das ist ein hervorragendes Beispiel dafür wie die Politik vor der Industrielobby einknickt; nach Buchstaben des Gesetzes verliert ein KFZ das z. B. durch Manipulation eines privaten Eigners (der beispielsweise den Kat gebrückt hatte weil er sich von weniger Abgasstrangwiderstand mehr Power erhoffte) die Abgasgrenzwerte nicht mehr erfüllt ohne wenn und aber die Zulassung. Warum wurde das wohl so bei der Autoindustrie nicht angewendet sprich einerseits unverzüglich alle betroffenen Fahrzeuge zum Abgastest vorladen und die Zulassung einziehen - was glaubt ihr wohl wie schnell die VW - Gruppe alles erdenkliche unternommen hätte damit die Autobesitzer wieder fahren können nachdem dann jeder Autobesitzer die Möglichkeit gehabt hätte sich z. B. für die Ausfallszeit nen Leihwagen zu nehmen und die Kosten im Rahmen des Schadenersatzes von VW einzuklagen :!:
Wenn Du dich unbeliebt machen willst, kannst Du ja vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen die Deutsche Regierung klagen. :biggrin:
 
@starli und danimaniac
Bevor Ihr irgendwelche Schnellschüsse aus der Hüfte macht, solltet Ihr Erstmal darüber nachdenken wie Brot und Brötchen hergestellt werden. Und da haben einfach, durch die Menge in KG, Brötchen die schlechter Ökobilanz.
@starli
Richtig in Asien wird in der Regel am Morgen eine Suppe gegessen. Entweder mit Reis oder Nudeln je nach Region und was vorhanden ist z.B Reste vom Vortag.
 
Der Vortrag vom letzten Jahr zu den hier vorher genannten Studien: "Eine Analyse amtlicher Temperatur- und Schneemessreihen aus Kitzbühel". Ergebnis: Für den Tourismus eigentlich ideal, die Wintertemperaturen sind noch im langfristigen Mittel, die Sommertemperaturen im Schnitt um 2 Grad gestiegen.

 
Wombat schrieb:
Wenn Du dich unbeliebt machen willst, kannst Du ja vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen die Deutsche Regierung klagen. :biggrin:
Glaub mir wenn ich die finanziellen Mittel dazu hätte wär das schon längst geschehen weil ich es abgesehen von der juristischen Ungleichbehandlung für ne absolute Sauerei halte das die amerikanischen Autokäufer den ihnen entstandenen Schaden richtigerweise ersetzt bekommen und die Europäer diesen komplett selbst tragen müssen.

Aber die Politiker die das zu verantworten haben kommen alle mal in die Hölle und dort dann direkt zu mir; mir wird nach meinem Abgang mal sicher nicht fad sondern das artet aufgrund meiner Racheliste so wie es derzeit bereits aussieht leider in einen ziemlichen Streßjob aus der meine Multitaskingfähigkeiten fordert weil ich etliche Foltergeräte gleichzeitig bedienen werde müssen... :wink: :rolleyes:
 
schwarzwaelderski schrieb:
Ich halte aber fest, dass ich offensichtlich nicht der einzige bin, der die Beiträge von biofleisch und NeusserGletscher kritisch sieht.
Und die (mutmaßliche) Zahl von "Kritikern" ist ein Kritierum wofür?

schwarzwaelderski schrieb:
Gerade letzterer unterstellt seinen Kritikern in fast jedem Beitrag, man fände Themen unangenehm, dann spricht er von unangenehmen Wahrheiten usw. Der Umgang in diesem Topic ist generell sehr rau. Und es ist auch sehr unangenehm zu lesen, wenn man bei jedem Beitrag auf Systemkritik herauskommt.
Das ist mir jetzt sehr unangenehm, aber ich habe hier den Eindruck, Du widersprichst Dir selbst :mrgreen:
 
Petz schrieb:
..... weil ich es abgesehen von der juristischen Ungleichbehandlung für ne absolute Sauerei halte das die amerikanischen Autokäufer den ihnen entstandenen Schaden richtigerweise ersetzt bekommen und die Europäer diesen komplett selbst tragen müssen.

Aber die Politiker die das zu verantworten haben kommen alle mal in die Hölle
Nö, sie kommen in den Aufsichtsrat :mrgreen:
 
schwarzwaelderski schrieb:
Hier ist noch hinzuzufügen, dass der Braunkohletagebau für den Osten einer der wichtigsten Arbeitgeber ist. Die Annäherung von Ost und West lief schon einmal besser. So ein Vorhaben gefährdet die politische Stabilität in D.

Diejenigen, die heute noch in Bergbau arbeiten, sind doch nur noch ein kümmerlicher Rest im Vergleich zu denjenigen, die vor ein bis zwei Genarationen im Bergbau gearbeitet haben. Von daher kann ich die Aussage über die Gefährdung der poltischen Stabilität im Falle eines zeitnahen Kohleausstiegs auf Grund des Wegfalls von Arbeitplätzen im Bergbau beim besten Willen nicht nachvollziehen, wenngleich es sicher schwierige Einzelschicksale geben wird.

Die deutsche Wirtschaft hat viel größere Strukturwandel in der Vergangenheit bewältigt, sie wird auch den durch die Energiewende notwendigen weiteren Strukturwandel bewältigen.
 
Der größte Arbeitsplatzvernichter der letzten Jahrzehnte war meiner Meinung nach nicht der Umweltschutz sondern Offshoring. Also die Verlagerung von Produktion ins billigere Ausland, um dort weiter Waren für den heimischen Markt zu produzieren. Aber jetzt muss ich erst einmal meine Brötchen holen :wink:
 
Hoffentlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. ;-) *duckundweg*
 
Martin schrieb:
Die deutsche Wirtschaft hat viel größere Strukturwandel in der Vergangenheit bewältigt, sie wird auch den durch die Energiewende notwendigen weiteren Strukturwandel bewältigen.
Hab ich so meine begründeten Zweifel weil bei früheren Strukturveränderungern China noch kein ernstzunehmender Faktor war.
 
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