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Die große Klima-Diskussion

Status
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scratch schrieb:
Ja, wie geschrieben, kann ich es bestens nachvollziehen und ich selber spiele auch oft mit den Gedanken.
Aber letztendlich habe ich mich bisher sowohl hier als auch in der Arbeit für einen "Mittelweg" entschieden. D.h., ich reagiere meist gar nicht mehr auf diese Diskussionen/antworte nicht den Personen, verschließe aber nicht komplett meine Augen/Ohren, um bei Bedarf dann immer mal wieder etwas "entgegen zu steuern".
Das ist übrigens die (fast) perfekte Definition einer Filterblase. Ich höre nur, was ich hören will. Und falls das gehörte meinen Überzeugungen zu arg wiederspricht, schalte ich reflexartig auf kontra, ohne die Argumente abzuwägen.

Deswegen verlaufen viele Diskussionen heute im Sande. Weil viele nur auf ihrem Standpunkt herumreiten und keinerlei Bereitschaft zeigen, diesen zu hinterfragen.
 
Ich habe hier mal ein bisschen aufgeräumt und sortiert.

@Alle: Wenn ihr schon auf Vorrat wisst, dass ihr viel mit zu teilen habt und das hier gerne posten würdet, dann verfass das bitte in einem Beitrag und nicht in vielen kleinen, damit alle den Übersicht behalten. Der 'Edit-Button' gbit es nicht nur aus ästhetischen Gründe!

Zum Topic: So wie wir hier öfters mitteilen und es auch in den Regeln zu lesen ist, kann hier fast alles diskutiert werden. Dabei steht es jedem frei Meinungen und Ideen an zu greifen, solange sich das ganze im Ramen des Topics und der Zivilisation bewegt. Persönliche Angriffe gehören selbstverständlich nicht dazu und das Klima-Topic ist bestimmt nicht der beste Ort um das Nationalsozialismus zu be-diskutieren.
 
NeusserGletscher schrieb:
Deswegen verlaufen viele Diskussionen heute im Sande. Weil viele nur auf ihrem Standpunkt herumreiten und keinerlei Bereitschaft zeigen, diesen zu hinterfragen.

Ja...,/ nein...
Wenn ich den Standpunkt habe, dass 1+1=2, und jemand versteht das nicht, obwohl das wissenschaftlicher Konsens ist. dann bin ich zwar durchaus Mainstream, aber vielleicht auch berechtigt?
Wenn mir jetzt jemand sagt, nein, das ist 3, weil ich bin Querdenker und du in der Filterblase, dann kann ich halt nix machen.

Übrigens ist die Faktenlage und der Konsens gegen die EIKE Querdenker genau so erdrückend, wie gegen die Lösung „3“ der o.a. Aufgabe, also muss man wohl mal irgendwann fertig sein, wenn schwierige Rechenaufgabe anstehen?

Es gibt doch ein gewisses Mindestniveau für Argumente, wenn man sie ernst nehmen soll?

Das was da bisher von wetterstein und Co. kam ist weit darunter.
 
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So, hab besseres zu tun
 
Mich würde ne Liste der am häufigsten ignorierten User interessieren..
Wäre doch ebenso aussagekräftig wie die Anzahl der User, die sich sich bei einem bedankt haben.

Und das schönste an diesem Post ist, dass ich aufgrund von Änderungen in meinen persönlichen Einstellungen die "Beitrage" eines bestimmten Users nicht mehr lesen muss.

Nach dem Motto: Wer die Realität ausklammert, der wird von mir ausgeklammert... :D
 
Ja, ein sehr schönes Lesegefühl auf einmal hier.
 
icedtea schrieb:
Ich poste auch mal einen Link 8) :lol: :wink:
Es gibt auch gute Nachrichten:

Wetterexperte: Klimaflüchtlinge gibts es nicht – im Gegenteil!

Denn, so Kachelmann weiter, würde die Erwärmung eher zu einem Monsunregen in Teilen der Sahara führen. Dies könne diese Landstriche „grundlegend verändern”. Auch für den Nahen Osten würde sich eine solche Entwicklung positiv auswirken.

Seiner These nach, welche er mit Modellberechnungen stützt, gehört das Klima nicht zu den maßgeblichen Fluchtgründen.
https://www.tagesstimme.com/2018/11/02/wetterexperte-klimafluechtlinge-gibts-es-nicht-im-gegenteil/


Jan Tenner schrieb:
Ja, das muss sich EIKE echt Mal was überlegen! Der Wetterstein bringt es nicht.
Keine Sorge. Die Rosshütte ist ab jetzt mein neuer Sponsor! ;D (@ poncho: kleines Scherzchen!) :lach:
 
wetterstein schrieb:
Denn, so Kachelmann weiter, würde die Erwärmung eher zu einem Monsunregen in Teilen der Sahara führen. Dies könne diese Landstriche „grundlegend verändern”. Auch für den Nahen Osten würde sich eine solche Entwicklung positiv auswirken.

Seiner These nach, welche er mit Modellberechnungen stützt, gehört das Klima nicht zu den maßgeblichen Fluchtgründen.[/i]

https://www.tagesstimme.com/2018/11/02/wetterexperte-klimafluechtlinge-gibts-es-nicht-im-gegenteil/

Sicher gibt es Gegenden, die von einem Klimawandel auch profitieren. Nur dauert es sehr lange, bis aus Ödland fruchtbares Land wird. Umgekehrt dagegen kann es sehr schnell gehen, das heute noch fruchtbares Land durch den Klimawandel zerstört oder zumindest deutlich weniger ertragreich wird. Von daher ist Kachelmanns Argumentation für mich auch etwas oberflächlich.
 
Martin_D schrieb:
Umgekehrt dagegen kann es sehr schnell gehen, das heute noch fruchtbares Land durch den Klimawandel zerstört oder zumindest deutlich weniger ertragreich wird. Von daher ist Kachelmanns Argumentation für mich auch etwas oberflächlich.
Auch diese Aussage ist "etwas oberflächlich".

So hat zum Beispiel die Warmzeit (=Klimaoptimum) des Altholozän erst die Neolithische Revolution (erstmaliges Aufkommen produzierender Wirtschaftsweisen https://en.wikipedia.org/wiki/Neolithic_Revolution ) ermöglicht. Später hat das Klimaoptimum der Römerzeit mit seinen überwiegend warmen und feuchten Bedingungen die Bevölkerungszahl stark ansteigen lassen und sogar den Anbau von Wein auf den Britischen Inseln ermöglicht !
 
wetterstein schrieb:
Wandern jetzt sogar Menschen in die vom Meeresspiegelanstieg bedrohten Inselstaaten ein?

wetterstein schrieb:
Denn, so Kachelmann weiter, würde die Erwärmung eher zu einem Monsunregen in Teilen der Sahara führen. Dies könne diese Landstriche „grundlegend verändern”. Auch für den Nahen Osten würde sich eine solche Entwicklung positiv auswirken.
Wie kann Herr Kachelmann denn damit recht haben wenn er doch ansonsten so sehr daneben liegt?


wetterstein schrieb:
Auch diese Aussage ist "etwas oberflächlich".
:lol:

wetterstein schrieb:
So hat zum Beispiel die Warmzeit (=Klimaoptimum) des Altholozän erst die Neolithische Revolution (erstmaliges Aufkommen produzierender Wirtschaftsweisen https://en.wikipedia.org/wiki/Neolithic_Revolution ) ermöglicht. Später hat das Klimaoptimum der Römerzeit mit seinen überwiegend warmen und feuchten Bedingungen die Bevölkerungszahl stark ansteigen lassen und sogar den Anbau von Wein auf den Britischen Inseln ermöglicht !
Das ist schon interessant. Heute produzieren die Wirtschaftsweisen nämlich nichts mehr.
Mal davon ab, es ist schon längst wärmer als im damaligen "Klimaoptimum".
Der damalige Weinanbau war nicht besonders ertragreich - der heutige ist es hingegen. Man kann schon seit Jahrzehnten in Lappland Getreide anbauen - macht man aber nicht. Denn in unserer durchoptimierten Welt baut man Feldfrüchte vor allem dort an, wo sie den höchsten Ertrag liefern und nicht mehr an ihren Anbaugrenzen. Verrückt oder?
 
Wieviel CO2 wurde wohl alleine durch das Schreiben und Lesen von Beiträgen in diesem Thread emittiert? :wink:
 
Man müsste die Ignore-Funktion weiter verfeinern, so dass man auch dann den Käse nicht lesen muss, wenn er von anderen zitiert wird... :?

Aber immerhin. Besser als nichts isses...
 
Bin wg. des Gehackes hier zeitweise ausgestiegen.
Pancho schrieb:
Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimaforschung (https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Rahmstorf), jemand der aktiv und im Mittelpunkt der aktuellen wissenschaftlichen Forschung zum Thema steht, und der als einer der meistzitierten Forscher und bekanntesten Köpfe in der aktuellen wissenschaftlichen Forschung gilt und dessen Vita über jeden Zweifel erhaben ist............
Funktioniert so heutzutage eine Heiligsprechung? ;D

Das "Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung" wurde als Verein von der rot-grünen Bundesregierung (Schröder/Fischer) gegründet.
Bei allem Enthusiasmus - bei Klimapolitik geht es immer auch um Geld. Um viel Geld!

Also meine Herren - Augen auf vor der Heiligsprechung :D
 
Danke für die Korrektur des Namens, mein Fehler.

Wer hat wen heilig gesprochen? Was genau ist deine Kritik an der Personalie, seinen Thesen (sachlich)?

Ist es falsch von einer Regierung die möglichen Folgen des Klimawandels wissenschaftlich erforschen zu lassen?

Ist es ein Makel für ein Institut, wenn die Regierung die es gründete, rot-grün war? (Alle Regierungen danach haben sich auf die Forschung dort berufen)
 
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