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Die große Klima-Diskussion

Status
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NeusserGletscher schrieb:
Die Gegenüberstelluing von "Wirkung als Gift" vs "Wirkung als Dämmstoff" geht an der Sache völlig vorbei.

Es wirkt auch in sehr kleinen Konzentrationen:
https://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/praxisdb/suche.pl?aktion=thema&typ=Themen&themenid=75

Nochmal: jeder CO2-Sensor nutzt das Prinzip.

Wenig Konzentration, aber viele km-Atmosphäre=dennoch hoher Absorptionsgrad. Total simpel. Ähnlich in jedem See zu beobachten. Selbst wenn das Wasser im Glas sehr sauber ist (=sehr geringe Konzentration von Verunreinigungen), kann man irgendwann nicht mehr den Grund sehen, wenn er tief genug liegt=Totalabsorbtion. CO2 und andere klimawirksame Gase haben eine ähnlich absorbierende Wirkung auf Wärmestrahlung (bestimmte Frequenzen von Licht). Längst erwiesen, siehe Link von gernot...
 
Hier noch 2 Links zum Thema die Erde erwärmt sich nicht und CO2 reguliert das Klima nicht (beide auf Englisch)

https://www.forbes.com/sites/peterf...KrJjqKuv1m5PdsHNf-a3mDSB98lWJO7w#20819a783de0

https://www.heartland.org/Center-Cl...Pj4336py8rtOcmumr41F_1Fd9bHETrJuBZdusdE1bk-c4


Die Grafik ist zwar unter dem zweiten Link öffentlich einsehbar, dennoch verstößt es gegen die Medienregeln (und vor allem das Urheberrecht) wenn du sie hier im Forum postet, daher habe ich das Bild entfernt / Mod. schmidti
 
Pancho schrieb:
Du kannst nicht die Konzentration von Stoffen in völlig unterschiedlichen technischen Sachverhalten miteinander vergleichen. Das fällt unter die Rubrik "Falsche Analogie".

Was nicht heisst, dass CO2 in der Atmosphäre keine Wirkung hat oder nicht der Hauptverursacher ist. Aber es ist halt auch kein Beleg dafür.
 
:sleep:
Ich bin nicht dein Dienstleister. Kontaktier die Forscher und besorg sie Dir oder such sie im Netz.
 
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen hier nicht mehr zu posten :ja:
Aber die Finger jucken zu sehr :wink:
Natürlich kann man sagen, was nicht zweifelsfrei bewiesen ist, dem Folge ich nicht, aber habe ich dann nicht das Problem, dass ich mich überhaupt nicht mehr bewege :?:
Mir fehlt nicht nur der direkte Quellenzugriff zu diesem Thema, sondern auch die Expertise, solche sinnvoll auszuwerten, womit ich wahrscheinlich in der selben Position bin, wie ein Großteil der Menschheit.
Daher muss ich davon ausgehen (wenn es keine offensichtlichen Fehler in der Argumentation gibt), dass eine Theorie, der eine klare Mehrheit der Experten (und damit meine ich explizit nicht Greta Thunberg) folgt, etwas ist, dem ich folgen kann.
Damit sehe ich es (bei verbleibenden Restzweifeln) als ziemlich wahrscheinlich an, das
CO2 als Treibhausgas wirksam ist
die Verbrennung von Kohlenstoffhaltigen Brennstoffen heute höher ist als in vielen Zeitaltern der Erdgeschichte
der Mensch hieran nicht unschuldig ist
die Vernichtung von CO2 abbauenden Organismen nicht förderlich ist
und es zweifelsfrei auf unserer Erde wärmer wird :!:
Über den Ausmaß des Effekts durch CO2 kann man sicherlich trefflich streiten, aber zu versuchen, die CO2 Bilanz zu verbessern, ist warscheinlich nicht nur aufgrund der Ressourcenknappheit, kein Fehler :!:
Wenn wir dort besser werden können, lasst es uns versuchen, ohne dabei zu dogmatisch zu werden und zu fatalistisch.
Extreme auf beiden Seiten nerven mich kolossal, da sie uns in der Masse nicht weiterbringen werden.
Mahlzeit :bandit:
 
gernot schrieb:
ein bsp. dazu
günther aigner, skitourismus forscher (https://www.zukunft-skisport.at/) hat temperatur- und niederschlagsserien für die wintermonate (dezember, jänner, februar) in alpinlagen erstellt und veröffentlicht. ist jetzt nichts besonders schwieriges, doch in dieser art und weise im web nicht bzw. nicht frei verfügbar.
spannend aber auf jeden fall, da das ergebnis auf den ersten blick schwachsinn sein muss:
in den letzten 30 jahren keine signifikanten änderungen in den höhenlagen(!), aber sehr starke schwankungen von jahr zu jahr.

Ganz zufällig gibt's hier aktuell https://www.spektrum.de/news/bleiben-die-alpen-auch-zukuenftig-weiss/1619300 einen Artikel, der sich mit Aigner's Arbeit beschäftigt.

Klima: Bleiben die Alpen auch zukünftig weiß?
Schnee - und kein Ende in Sicht: Das legt eine Wintersportstudie nahe. Doch wird es in den Bergen tatsächlich gegen den Trend kälter?
Der Autor Andreas Frey ist Wissenschaftsjournalist in Freiburg.

und auch auf https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/erstes-laenderuebergreifendes-positionspapier-zu-den-moeglichen-auswirkungen-des-klimawandels-auf-den-wintersport

gibt es einen artikel zum thema.

28.02.2019
Erstes länderübergreifendes Positionspapier zu den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport
weiter unten im text
„Als Folge der Erwärmung wird die für den Schneesport geeignete natürliche Schneedecke langfristig, bis 2100, bis in mittleren Lagen im Alpenraum und in den Mittelgebirgen weiter zurückgehen", sagt Marc Olefs, Leiter der Abteilung Klimaforschung an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Dabei verkürzt sich die Dauer der Schneebedeckung im Spätwinter um Wochen, etwas weniger stark auch im Frühwinter. Die eigentlichen wintertouristischen Kernmonate Januar und Februar sind geringer betroffen. In diesem Zusammenhang ändern sich ebenfalls die klimatologischen Rahmenbedingungen für die technische Schneeerzeugung. Anzahl und Dauer der potentiellen Zeit für künstliche Beschneiung werden sich verringern."
Kurzfristig überlagern natürliche Schwankungen den langfristigen Trend

Aussagen zur nahen Zukunft (bis 2050) sind schwieriger zu treffen, denn die zum Teil hohe natürliche Klimavariabilität überlagert den langfristigen Trend. Diese starken Schwankungen können den auch bis 2050 stattfindenden allmählichen Anstieg der mittleren Temperatur markant überlagern.

„Die Kombination aus Variabilität und kontinuierlicher Erwärmung führt jedoch dazu, dass es immer wieder neue Temperaturmaxima geben wird. Beim Niederschlag ist die Variabilität besonders hoch und es lassen sich daher auch derzeit nur schwerlich klare Trends ausmachen.", sagt ZAMG-Klimaexperte Marc Olefs.

schon älter
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-in-oesterreich-vergangenheit-und-zukunft
20.11.2017
Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft

©ZAMG

Im Projekt SNOWPAT führten die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Universität Graz die bisher umfassendste Untersuchung zur Entwicklung der Schneelage in Österreich durch. Eines der Ergebnisse: Seit 1950 haben die Schneehöhen und die Dauer der Schneebedeckung in den meisten Regionen abgenommen. Dieser langfristige Trend ist von starken Schwankungen und kurzen Trends überlagert, die von Winter zu Winter oder teils sogar bis zu 20 Jahre dauern können . Allgemeine Vorhersagen für den Wintersport der nächsten Jahre sind daher kaum machbar. Hier sind Detailanalysen je nach Lage und Seehöhe eines Schigebietes notwendig. Langfristig ist zu erwarten, dass in einem immer wärmeren Klima die Zahl der Tage mit Schneedecke und die Schneehöhen weiter abnehmen. Das gilt besonders für tiefe und mittlere Höhenlagen, da es hier durch die Klimaerwärmung immer öfter regne n statt schneien wird beziehungsweise gefallener Schnee schneller wieder schmelzen wird.
 
NeusserGletscher schrieb:
Pancho schrieb:

Die Messreihen würde ich gerne mal sehen. Falls Du dazu auch noch den Link hast, versuchs doch mal damit. :wink:

Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
 
icedtea schrieb:
Über den Ausmaß des Effekts durch CO2 kann man sicherlich trefflich streiten, aber zu versuchen, die CO2 Bilanz zu verbessern, ist warscheinlich nicht nur aufgrund der Ressourcenknappheit, kein Fehler :!:
Du triffst des Pudels Kern!

Gruß!
der Joe
 
Florian86 schrieb:
Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
Ich bin wahrscheinich zu blöd dazu. Ich sehe nur Grafiken in Vorschau-Größe und eine Zusammenfassung des Artikels. Und Zahlen in Kombination mit Dollar- und Eurozeichen. Das war jetzt nicht das, was ich erwartet hatte.
 
NeusserGletscher schrieb:
Florian86 schrieb:
Das war jetzt nicht so schwierig: Focus-Artikel anklicken und dort gleich den ersten Link zu "Nature". Aber es schadet sicher auch nicht, die Publikation hier direkt zu verlinken.
Ich bin wahrscheinich zu blöd dazu. Ich sehe nur Grafiken in Vorschau-Größe und eine Zusammenfassung des Artikels. Und Zahlen in Kombination mit Dollar- und Eurozeichen. Das war jetzt nicht das, was ich erwartet hatte.

Geh in die nächste Unibibliothek, über die dortigen Computer solltest du kostenlos Zugriff haben. Ich habe hier im Uninetz vollen Zugriff auf das Paper.
 
Stimme den Schlußfolgerungen von "Icedtea" zu. Genau das hab ich damit
Fab schrieb:
....Eigentlich wäre interessant welche Folgerungen ihr aus euren Standpunkten zieht.....
ausdrücken wollen.
 
Fab schrieb:
Gebt ihr das Skifahren, das Autofahren, das Schnakseln...äh Quatsch... auf?
Wenn es nach dieser Dame ginge.....
Brunschweiger: „Als ich 30 wurde, habe ich angefangen, mich länger mit der Frage zu beschäftigen, mich viel eingelesen und bin dabei auf eine Studie gestoßen, in der Forscher herausgefunden haben, dass wir 58,6 Tonnen CO2 einsparen können, wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen. 58,6 Tonnen – das muss man sich mal vorstellen! Da hat es dann „Klick“ gemacht, und für mich war klar: Nee, das will ich alles ich nicht.“
https://www.focus.de/familie/kind/keine-kinder-wegen-der-umwelt-jetzt-legt-die-lehrerin-nach-mit-steilen-thesen_id_10421302.html
 
wetterstein schrieb:
Wenn es nach dieser Dame ginge.....

Wenn ich so eine Einstellung hätte wäre 7,62x51 wohl der einzige Ausweg :gruebel: Kann man nur hoffen, dass die Kinder welche sie als Lehrerin unterrichtet von dem geistigen Dünnschiss verschont bleiben

Viele Grüße
 
tobi27 schrieb:
wetterstein schrieb:
Wenn es nach dieser Dame ginge.....

Wenn ich so eine Einstellung hätte wäre 7,62x51 wohl der einzige Ausweg :gruebel: Kann man nur hoffen, dass die Kinder welche sie als Lehrerin unterrichtet von dem geistigen Dünnschiss verschont bleiben

Viele Grüße

Wieso? Es ist zwar ein nicht weit verbreiteter Standpunkt aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Kind der industrialisierten Welt hat ab Geburt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren CO2-Footprint als ein Kind in der dritten Welt. Oder ist CO2 für Dich nicht mehr so relevant, wenn es Deine eigene Verhaltenweise und Lebenseinstellung betrifft?

Abgesehen davon kann sich Deutschland bequem zurücklehnen. Mit einem Anteil von lediglich unter 3% am globalen von Menschen verursachten CO2-Aufkommen und gegenüber den USA um 40% geringeren pro-Kopf Ausstoß können und werden wir hier am CO2 nichts ändern. Da brauchen wir auch keine Debatten über SUV oder ein Tempolimit, denn solange die USA pro Kopf trotz Tempolimit auf den Autobahnen fast 70% mehr CO2 pro Kopf ausstoßen als die BRD können wir auf den Autobahnen noch lange weiter im Stau ohne Tempolimit stehen. :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
Wieso? Es ist zwar ein nicht weit verbreiteter Standpunkt aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Kind der industrialisierten Welt hat ab Geburt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren CO2-Footprint als ein Kind in der dritten Welt. Oder ist CO2 für Dich nicht mehr so relevant, wenn es Deine eigene Verhaltenweise und Lebenseinstellung betrifft?

Wenn ich mir jetzt schon Gedanken machen müsste, ob es auf dieser Welt bezüglich des CO2 Ausstoßes noch korrekt ist Kinder in die Welt zu setzen bin ich wohl tot besser dran als lebendig, so langsam haben doch alle nen gewaltigen Vollschuss bezüglich der überhitzten Klimadiskussion :echtkrank:

NeusserGletscher schrieb:
Abgesehen davon kann sich Deutschland bequem zurücklehnen. Mit einem Anteil von lediglich unter 3% am globalen von Menschen verursachten CO2-Aufkommen und gegenüber den USA um 40% geringeren pro-Kopf Ausstoß können und werden wir hier am CO2 nichts ändern. Da brauchen wir auch keine Debatten über SUV oder ein Tempolimit, denn solange die USA pro Kopf trotz Tempolimit auf den Autobahnen fast 70% mehr CO2 pro Kopf ausstoßen als die BRD können wir auf den Autobahnen noch lange weiter im Stau ohne Tempolimit stehen. :wink:

Na also, wo liegt dann das Problem? Warum soll der deutsche Michel immer bezüglich "Rettet die Welt" den Musterschüler spielen und (teilweise gezwungenermaßen) päpstlicher als der Papst sein während der Rest der Welt aufhaust als gäbe es keinen Morgen?

Ps: Solange ein gewisses Klientel in Lech noch per Helikopter auf die Piste gebracht wird, welcher an einem Tag mehr Sprit rausbläst als wie ich im ganzen Jahr sehe ich sicher nicht ein was an meiner eh schon recht Ressourcensparenden Lebensweise zu ändern, ich schränke mich doch nicht selbst ein dass dieses Klientel umso mehr aufhausen kann :twisted:

Viele Grüße
 
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