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Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Netter Versuch zur Abblenkung. :lach: :wink:

EDIT:
Aber dennoch vielen Dank. Du musst ein bisschen aufpassen, deine Quellen werden langsam zu Eigentoren. :wink:

Philippe de Villiers est épinglé comme étant l'un des représentants français les moins assidus au Parlement européen : lors de la législature européenne 2004-2009, il est présent à 52 % des sessions du Parlement européen (155 jours sur 298). Ces absences, sans justification valable, peuvent lui valoir des sanctions financières correspondant au remboursement de 50 % de l'indemnité mensuelle forfaitaire pour frais généraux versée aux parlementaires, et dont le montant s'élève à 3 946 € par mois

Ich war mal ne Weile in Frankreich intensiv unterwegs, ich versuch mal zu übersetzen - mit etwas Google und ein bisschen eigener Korrektur geht das schon:
Philippe de Villiers gilt als einer der am seltensten anwesenden französischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments:
Während der Legislaturperiode 2004-2009 nimmt er an 52% der Sitzungen des Europäischen Parlaments teil (155 von 298 Tagen). Diese Abwesenheit kann ohne stichhaltige Rechtfertigung zu einer Geldstrafe führen, die die Rückgabe von 50% der monatlichen Pauschale für die an die Parlamentarier gezahlten allgemeinen Aufwandsentschädigungen entspricht, deren Höhe 3.946 EUR monatlich beträgt.

Also im Klartext:
Dein zitierter Experte ist ein Europafeind, der sich aber ins Europaparlament wählen lässt, wo er aber nicht erscheint, und dennoch unser aller Steuergeld kassieren möchte?

Wer war das gleich noch, der aus Plastikbechern trinkt...?

(wenn hier einer die Übersetzung checken kann, gerne - ich bin nicht mehr wirklich perfekt)

Soll ich noch mehr lesen in der französichen Quelle? :D

@icedtea:
Grad hab ich richtig Spass hier. :mrgreen:
 
Pancho schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Die eine demokratisch überhaupt nicht legitimierte EU-Kommission über ein EU-Parlament stellen und so auch den letzten Rest von demokratischen Prinzipien aushebeln.

Dazu gibt es mindestens einen abweichenden Standpunkt.

.....Die Regierungen sind aber demokratisch legitimiert.
Quelle:
https://www.treffpunkteuropa.de/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-NEIN

[url=https://www.bpb.de/politik/grundfragen/deutsche-demokratie/39310/wahlen schrieb:
BPB[/url]"]Die Wahlen sind:

allgemein: Alle Staatsbürger ab einem bestimmten Alter (in Deutschland 18 Jahre) können wählen und gewählt werden
unmittelbar: Die Wähler wählen direkt einen oder mehrere Abgeordnete über eine Liste, nicht wie bei einer indirekten Wahl zunächst Wahlmänner, die dann die Abgeordneten wählen (wie bei der Wahl des Präsidenten der USA)
frei: Auf die Wähler darf keinerlei Druck ausgeübt werden, ihre Stimme für einen Kandidaten oder für eine Partei abzugeben; die Bürger sind auch frei, nicht zu wählen, es gibt keine Wahlpflicht
gleich: Jede Stimme zählt gleich viel
geheim: Es bleibt geheim, wie der Wähler abstimmt; Wahlkabine, Stimmzettel im Umschlag, Wahlurne oder Wahlgeräte dienen diesem Zweck.
Ich kann keinen Unterschied darin erkennen, ob ich nun erst Wahlmänner wähle, die dann für mich die Stimme abgeben. Oder ob Deligierte AKA Wahlmänner Monate im voraus Wahllisten aufstellen, die mir dann zur Abstimmung vorgelegt werden. In der Praxis macht es ab Landtagswahlen aufwärts auch kaum einen Unterschied. Mit dem Grundsatz der Stimmengleichheit ist es damit auch nicht weit her.

Angenommen, Du möchtest den Hauptverursacher für den Artikel #13, Axel Voss, nicht mehr im EU-Parlament sehen. Der kandidiert bei der aktuellen Wahl zum EU-Parlament auf Platz 4 der Landesliste von NRW. Es wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dem nächsten EU-Parlament angehören. Egal, wie die Wähler abstimmen. Und selbst bei einer Wahlbeteiligung von unter 30% würden trotzdem alle Sitze im EU-Parlament besetzt. Der Zugriff des Bürgers auf die Gesetzgebung ist damit praktisch gleich null. Und das ist für mich das komplette Gegenteil von Demokratie. Das hier verlinkte Video aus der Anstalt bringt es ja gut auf den Punkt.

Deine Ausführungen über Populisten und Nationalisten sind allesamt richtig. Nur sind die anderen auch keinen Deut besser. Ich weiß auch nicht, woher Du Deinen Optimismus nimmst, man man könne hier oder da etwas im Detail verbessern. Geschweige denn, dass ein paar kleine Korrekturen reichen würden. Ich bin in einer Zeit groß geworden, als es beispielsweise im Bundestag noch lebendige Debatten gab. Heute werden die wichtigsten Gesetztesvorhaben im Koalitionsausschuss oder den Fachausschüssen abseits der Öffentlichkeit beschlossen. Debatten im Bundestag werden von wenigen Ausnahmen abgesehen nur noch pro forma und für die Kameras gehalten. Um dann von einer Handvoll Abnicker beschlossen zu werden. Ab und an passieren dann auch schon mal solche Pannen wie die beim Meldegesetz, wo in letzter Minute aus einer bürgerfreundlichen Opt-In eine Werbeindustriefreundliche Opt-Out Regelung wurde. Aber weil die Abgeordneten die Gesetze bei deren Debatte und Verabschiedung im Bundestag nicht mehr lesen sondern nur noch wie befohlen ihr Stimmkärtchen einwerfen, ist es niemandem aufgefallen.

Das für mich drängenste Problem ist, dass die Parteien Querdenker und von der Parteilinie abweichende Meinungnen in ihren Reihen systematisch ausgrenzen. Grundlage einer Demokratie ist die ergebnisoffene Debatte. Die gibt es in den Parteien überwiegend nicht. Weil die Willensbildung nicht von der Basis zur Parteispitze verläuft, sondern von der Parteispitze zur Basis. Und wer da nicht mitzieht, der fliegt aus der Partei. Denk man daran, wenn die Parteiführung einer Partei bei der nächsten Debatte zur Geschlossenheit aufruft.

Die meisten Parteien werden heute wie Konzerne geführt. Da darf die Belegschaft auch nicht mitreden.
 
wetterstein schrieb:
Pancho schrieb:
Aber Europa hat uns eine unvergleichliche Insel der Sicherheit, des Wohlstandes und der Freiheit
Völlig richtig ! :ja: Europa (und die EWG/EFTA ) nicht die EU.
Nix "völlig richtig". Schau mal auf den Balkan, auch der gehört zu Europa, und da war in den 90ern alles andere als Friede-Freude-Eierkuchen. Und von Wohlstand können viele in Ost- und Südeuropa wohl auch nur träumen.

(Wobei selbst in Nordirland tobte der Religionskrieg und kann jederzeit wieder auffachen, also selbst "EU/EWG" wäre fast zu pauschal und auch in DE gabs in den 70ern heftigen Terror..)
 
Ja das stimmt. Wobei ich persönlich glaube, dass alles genannte ohne EU viel schlimmer gekommen wäre und das Konstrukt Europa eher die Auswirkungen gelindert als verschärft haben dürfte.
 
+ die vom Krieg heimgesuchten Balkanstaaten waren keine EU Mitglieder.

Zwischen EU Staaten gab es noch nie Krieg.
 
Vielleicht sollten wir den Titel des Themas in "Die große (politische) Klima-Diskussion und was die Welt sonst noch bewegt" ändern 8O :idea: :vielposten:
 
icedtea schrieb:
Vielleicht sollten wir den Titel des Themas in "Die große (politische) Klima-Diskussion und was die Welt sonst noch bewegt" ändern 8O :idea: :vielposten:
:top:

Svensmark: „Klimaforschung“, sagt er, „ist keine normale Wissenschaft mehr. Sie wurde völlig politisiert. In den letzten Jahren besteht gar kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig. Das widerspricht zutiefst den Prinzipien von Wissenschaft.“
Svensmark: „Vorher dachte ich, schlimm, dass es so viel Selbstzensur unter Klimaforschern gibt. Jetzt wissen wir, es gab echte Zensur."
https://www.welt.de/wissenschaft/article5528858/Ein-Physiker-erschuettert-die-Klimatheorie.html
 
starli schrieb:
wetterstein schrieb:
Völlig richtig ! :ja: Europa (und die EWG/EFTA ) nicht die EU.
Nix "völlig richtig". Schau mal auf den Balkan, auch der gehört zu Europa, und da war in den 90ern alles andere als Friede-Freude-Eierkuchen. Und von Wohlstand können viele in Ost- und Südeuropa wohl auch nur träumen.

Du hast natürlich recht. Ich wollte pointiert darstellen dass viel mehr der Freihandel (also EWG und EFTA) und nicht eine zunehmend in großmacht Fantasie schwelgende politische Union den Frieden fördert.



Zum Krieg gegen Serbien gibt es einen großartigen Vortrag:
Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser sprach am 5. Dezember 2016 in Berlin über den NATO-Angriff auf Serbien 1999, den er als illegal einstuft.
 
Pancho schrieb:
Der nächste Aluhutträger :lol:
Der nächste, der seine Filterblase mit allen Mitteln verteidigt :lol: Solche Quellen sind für mich mittlerweile wertvoller als alle Zeitungen, TV- und Radiosender zusammen. Wie objektiv die berichten sieht man ja derzeit an der Diskussion über die Einführung einer CO2 Steuer. Bzw. eigentlich ist es in den Medien ja keine Diskussion, sondern eher eine Kampagne. Das Versagen der Politik beim Klimaschutz wird heruntergespielt, negiert oder verschwiegen. Statt dessen wird wieder einmal so getan, als ob lediglich der Verbraucher sein Verhalten ändern müsse.

Kein Wort vom Festhalten der Politik an der klimaschädlichen Braunkohle und der Folge, dass effizientere Gaskraftwerke deshalb nicht gebaut werden. Siemens verkauft deswegen ja seine Kraftwerkssparte. Kein Wort über die Entscheidung der Politik vor wenigen Jahren, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu stoppen. Weswegen zahlreiche Hersteller von Solarzellen und Windkraftwerken abgewickelt wurden und Solarzellen heute aus China kommen. Natürlich CO2-neutral, transportiert, gell :lol:. Kein Wort über die Subventionierung des LKW-Verkehrs durch die Autofahrer (Stw. Abnutzung der Autobahnen) oder über die Subventionierung von Diesel und Kerosin. Kein Wort über die Blockadepolitik der Regierung in Brüssel, wenn die schärfere Grenzwerte für PKW beschließen wollten. Kein Wort über die jahrelange Tolerierung getürkter Verbrauchswerte von PKW. Kein Wort über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Oder ggf. einen kostenlosen ÖPNV. Die Politik der letzten 15 Jahre ist für mich ein Versagen auf der ganzen Linie. Man hat es trotz sprudelnder Steuereinnahmen nicht geschafft, das Geld in die Zukunft zu investieren. Statt dessen wurden die Steuereinnahmen mit vollen Händen verprasst.

Es ist für mich daher kein Zufall, wenn ausgerechnet jetzt in den Medien statt über die Ursachen lediglich wieder einmal nur über eine neue Steuer diskutiert wird, die am Ende allen Lippenbekenntnissen zum trotz vor allem die unteren und mittleren Einkommenschichten treffen wird. In einer Zeit, in der die Politik große Ausgaben wie für Grundrente, Rüstung und Flüchtlinge plant, während gleichzeitig die Steuereinnahmen nicht mehr so stark wachsen wie gehofft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. :twisted:

Beim Autofahrer sähe es dann so aus, dass der gleich mehrfach betrogen wurde. Erst beim Kauf durch die Hersteller mit tätlicher Hilfe von Regierung und Kraftfahrtbundesamt, weil das neue, teure und auf dem Prüfstand so umweltfreundliche Auto im täglichen Betrieb eine Dreckschleuder ist. Was auch den Wiederverkaufswert schmälert. Und dann bei der täglichen Nutzung durch eine zusätzliche CO2 Steuer, weil die Karre deutlich mehr verbraucht als vom Hersteller angegeben. Als ob Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer den Sprit nicht schon genug verteuern würden. Und irgendwelche Möglichkeiten auszuweichen haben die wenigsten. Denn ein Umzug näher an den Arbeitsplatz kann an vielen Punkten scheitern. Etwa, weil der Ehepartner in entgegengesetzter Richtung pendeln muss, weil man Kinder nicht aus der gewohnten Umgebung reissen möchte oder weil in den Großstädten durch die Politik der letzten Jahrzehnte günstiger Wohnraum selten geworden ist. Oder weil der ÖPNV keine Alternative bietet, bei der man trotz täglichem Stau nicht mehr als 50% mehr Zeit benötigt und der einen zuverlässig zur Arbeit bringt. Und ein sparsameres Auto können sich die meisten auch erst leisten, wenn das alte Auto seine Kosten reingefahren hat.

Die einzig derzeit mir bekannte Quelle, die solche Fragen im Zuge der Kampagne zur Einführung einer CO2 Steuer aufgeworfen hat, sind die Nachdenkseiten.

Für Dich sind das wahrscheinlich auch nur Aluhutträger, oder?
 
Solche Quellen sind Dir lieber? Du meinst das, was wetterstein hier anschleppt?

Dann gehen wir doch nochmals zurück und verfeinern den Hintergrund dieser Quellen nochmals exemplarisch an dem Beispiel...

Pancho schrieb:
Übrigens - WOW - wo tust Du nur immer diese Quellen auf? Hab grad mal über Erika Vögeli, die Herausgeberin deiner Quelle gegoogelt. Famos, unter jedem Stein den man bei dir rumdreht quillt die Sch... hoch.
(...)
Die Frau hat durch ihre Mutterschaft von Anfang an eine innige Beziehung zum Kind. Die Mutter wendet sich ihren Kindern liebevoll und fürsorglich zu. Sie gestaltet eine herzlich-warme Wohnatmosphäre und verbreitet eine Stimmung des Frohsinns und der Zuversicht, in der sich alle entspannen. Ihr obliegt die tägliche Führung des Haushaltes. Die Mutter spendet Trost und Wärme und leitet die Kinder zu Freundschaft, Mithilfe und Mitverantwortung im Haushalt an. Ihrem Mann bietet sie emotionalen Rückhalt und eine sichere Basis für seine Aufgaben ausserhalb des Hauses

Quelle:
https://naturrecht.ch/wp-content/uploads/1999-01-10-Psychologie-D-Homepage.pdf

Ich hab da mal einfach zum "Vergügen" nochmal ein bisschen gestöbert. :roll: - Heraugekommen ist ein kleiner Check des Hintergundes von wettersteins Quelle.

Ich hab ja verstanden, dass Ihr von der "Mainstream-" und "Lügenpresse" nicht viel haltet. Ich nehme mal an, solche Quellen, wie wetterstein sie hier serviert, sind da rechts außen also das, was was in deren Filterblase das "richtige", "wahre" Weltbild vermittelt.

Ich muss sagen, da schüttelt es mich ein wenig, nachdem ich in dieser Quelle (wie oben angeführt) etwas weiter gelesen habe.
Noch ein paar Zitate daraus:
Demgegenüber ist der Vater für den Lebensunterhalt verantwortlich. Er übernimmt den Schutz von Frau und Kindern. Seiner Frau gibt er seinerseits den emotionalen Rückhalt. Für die Familie verkörpert er Sicherheit im praktischen und ökonomischen Bereich. Er fördert und fordert die Kinder bezüglich ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse, und er führt die Söhne in spezifisch männliche Tätigkeiten ein

Und meine "Lieblingsstelle":
Heute erlebt der Psychologe in seiner Praxis immer wieder die verheerenden Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl des Buben, wenn sein Vater unter dem Einfluss des feministischen Zeitgeistes es nicht wagte, die männliche Rolle einzunehmen.
8O
(Hervorhebungen von mir)
WOW, ein stramm völkisches Frauen- und Familienbild.

Da wird im weiteren ein komplettes Netzwerk von Publikationsplatformen unterhalten, vielfach über die immer gleichen Herausgebergruppen, immer gegenseitig verlinkt - letztlich aber steckt eine Gruppe dahinter, die früher unter dem kürzel "VPM", schwulstig ausformuliert "Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis", firmiert oder firmierte.

Dazu stellt das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung fest:

Der VPM, der in der Bundesrepublik auch eine Studentenorganisation mit dem Namen "Bund der Arbeitskreise für ein qualifiziertes Studium" (BAQS) mit Sitz in Köln unterhält, gilt mitsamt seiner etwa zwanzig Schwestervereine als eine von rechtsaußen aus politisierende Psychosekte, der es - im Gegensatz zu dem Sektenmoloch Scientology - nicht ums Geld, sondern um Kopf und Seele geht.

Ursprünglich berufen sich die VPM-Jünger auf den Schweizer Laien-Psychologen Friedrich Liebling (1893 -1982), der Anfang der fünfziger Jahre politisch und psychologisch Interessierte um sich scharte ("Seelen fischen") und daraus eine Therapiegruppe formte, die sich 1967 "Zürcher Schule" nannte. Aus den Resten der "Zürcher Schule" formierte die Psychologin Annemarie Bucholz-Kaiser 1986 den VPM. VPM-Vereinspräsident, einer nach totalitärem Muster gestrickten Organisation, die diffuse Feindbilder konstruiert, war bis Sommer 1996 ihr Cousin Ralph Kaiser.

In den VPM-Reihen finden sich rund 4.000 Anhänger, darunter 1.000 Bundesdeutsche. Die VPM-Klientel bestehen zum Großteil aus Psychologen, Ärzten, Studenten und Lehrern und anderen erzieherisch Tätigen.

Während die Sekte in ihrer Anfangszeit selbst eher im linken Milieu zu verorten war und sich antiklerikal gebärdete, vollzog sie unter Frau Bucholz-Kaiser eine schroffe politische Neuorientierung. Verbreitet werden jetzt Heilslehren vom besseren Leben, Sauberkeit und Ordnung sowie ein elitäres Menschenbild. Vertreten wird von den Kämpfern wider alles Linke eine restriktive Drogen- und AIDS-Politik. Geführt wird ein fanatischer Kampf gegen angeblich linksextremistisch unterwanderte Kirchen, Medien, Schulen und andere gesellschaftliche Institutionen. Kritik an ihren Praktiken vergleichen die VPM-Jünger - ebenso wie die Scientologen - mit der Diffamierung der Juden, durch die der Holocaust vorbereitet wurde. Kritiker werden von dem Verein aufs schärfste verfolgt.
(Hervorhebungen von mir)
Quelle:
http://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Artikel/Politisierende_Psycho-Sekten.htm

Die Zeit hat über diesen Verein auch mal recherchiert:
Hugo Stamm hat sich eingebunkert, er hat Türen und Fenster gesichert. "Ich wurde regelmäßig und offen beschattet", erzählt er, "ein Unbekannter hat mich nach einem Vortrag zusammengeschlagen. Ich muß mich schützen." Hugo Stamm ist Redakteur beim Tages-Anzeiger in Zürich. Sein Spezialgebiet sind Sekten und Weltanschauungsgemeinschaften, etwa die gefährliche Scientology-Organisation. Doch eine Gruppe setzt ihm zu wie keine andere: der "Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis" (VPM) – eine rechte Psychosekte.
Quelle:
https://www.zeit.de/1993/43/warnung-vor-einer-psychosekte

Es gibt einen direkten personellen Zusammenhang (Heraugeberin) zwischen dieser "Organisation" und der von wetterstein hier eingerbrachten Quelle.

Das zeigt, auf welchem Misthaufen dieser Hahn kräht.

Jetzt mal im ernst: Was willst der uns hier auftischen? Ist das hier das, was uns hier ernsthaft als Gegenentwurf zu dem als "Relotius-Mainstream" verunglimpften serösen Journalismus präsentiert werden soll?

Ich denke, das ist eine wichtige Information über die "Qualität" der Quellen, mit denen hier argumentiert werden soll!

Nur damit sich nicht jemand von unserem kleinen wetterstein hier versehentlich das Gehirn waschen lässt. :wink:

Neusser Gletscher, ich halte dich für einen wirklich Intelligenten Zeitgenossen, engagiert, interessiert.

Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...

In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.

Aluhutträger trifft es tatsächlich nicht. Das sind gefährliche Extremisten.
 
Pancho schrieb:
In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
Ach, woher willst Du wissen, dass ich ausschließlich den Mainstream - Medien kritisch gegenüberstehe? Kritisches Denken lässt sich schlecht auf bestimmte Bereiche beschränken. Unkritische Geister schaffen es dagegen selten, sich auch nur irendwo einmal selbst Gedanken zu machen.

Pancho schrieb:
Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...
Woher nimmst Du die Erkenntnis, das ich Wettersteins Posts uneingeschränkt teile? BTW, mit solchen Äußerungen diskreditierst Du Dich nur selbst.
 
Pancho schrieb:
Du hast selber geschrieben, dass diese Quellen Dir lieber sind.

Als zusätzliche Informationsquelle. Weswegen ich diese auch nicht gleich im Ansatz als Aluhutträger verteufele. Von den Mainstream-Medien erwarte ich keine kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen. Die sind meist immer brav auf Regierungslinie / pro Atlantikbrücke / pro Neoliberalismus / kontra Kritik an den bestehenden Verhältnissen. Da kann man nur grundsätzlich erfahren, was gerade abläuft. Und in vielen Bereichen oft zu spät, wenn man wegen der Dikssionen in den Internetforen nicht mehr den Deckel auf bestimmten Themen draufhalten kann. Ansonsten bekommt man dort nur die übliche Mischung aus Propaganda, tendenziöser Berichterstattung und Nachrichtenmüll. Alternative Quellen sind oft auch nicht besser. Aber wenn man alles zusammenmischt und seinen Kopf zum Denken gebraucht, dann hat man eine größere Chance, sich eine eigene Meinung bilden, als wenn man von vorne herein gleich die Zugbrücke hochfährt.
 
NeusserGletscher schrieb:
Pancho schrieb:
In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
Ach, woher willst Du wissen, dass ich ausschließlich den Mainstream - Medien kritisch gegenüberstehe? Kritisches Denken lässt sich schlecht auf bestimmte Bereiche beschränken. Unkritische Geister schaffen es dagegen selten, sich auch nur irendwo einmal selbst Gedanken zu machen.

Pancho schrieb:
Deswegen verstehe ich nicht, dass Du das was unser aller Lieblings-Nazi hier abzieht, nicht durchblickst...
Woher nimmst Du die Erkenntnis, das ich Wettersteins Posts uneingeschränkt teile? BTW, mit solchen Äußerungen diskreditierst Du Dich nur selbst.
@Pancho
Also mein "Lieblings-Nazi" ist @wetterstein nicht. Ich habe auch garkeinen bzw. garkeine ...
Bei allem Verständnis für Deinen Enthusiasmus für Deine Position wundert es mich etwas, das die Moderatoren bei Deiner Wortwahl hier nicht einschreiten.
Zeit wäre es ...
 
Bergwanderer schrieb:
Bei allem Verständnis für Deinen Enthusiasmus für Deine Position wundert es mich etwas, das die Moderatoren bei Deiner Wortwahl hier nicht einschreiten.
Zeit wäre es ...

Sehe ich auch so, unser links-linker Weltretter sollte mal nen Gang zurückschalten.

Viele Grüße
 
Pancho schrieb:
Solche Quellen sind Dir lieber? Du meinst das, was wetterstein hier anschleppt?

Dann gehen wir doch nochmals zurück und verfeinern den Hintergrund dieser Quellen nochmals exemplarisch an dem Beispiel...
NOCH EINMAL: :!:
wetterstein schrieb:
Der Text ist ein Interview von Alexandre Devecchio («Le Figaro») mit Philippe de Villiers.
Die Chefredakteurin (und nicht Herausgeberin) von "zeit-fragen.ch" ist mir weder bekannt noch habe ich jemals ihre Aussagen zitiert oder publiziert. "zeit-fragen.ch" hat das Le Figaro Interview in das Deutsche übersetzt. Nicht mehr und nicht weniger!

Wäre die original Quelle nicht " réservé aux abonnés " hätte ich sie natürlich schon oben verlinkt:
Philippe de Villiers: «Les pères fondateurs de l'Europe étaient dans la main des Américains»

http://www.lefigaro.fr/vox/monde/2019/03/25/31002-20190325ARTFIG00139-philippe-de-villiers-les-peres-fondateurs-de-l-europe-etaient-dans-la-main-des-americains.php


Dein - hoffentlich jugendlicher - Fanatismus für die vermeintlich "gute" Sache in Ehren aber hier "Nazi" schreien geht entschieden zu weit und demaskiert nur deine Einstellung zum Grundrecht der Meinungsfreiheit und damit zur Demokratie !

Ein "echter" Linker würde auch nicht en passant den Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser als " gefährliche(n) Extremisten" bezeichnen, auch wenn man nicht alle seine Sichtweisen teilen mag.


Pancho schrieb:
Fab schrieb:
Nicht dass du noch zum Kevin Kühnert des Diskussionsfadens wirst ;D
:nein:
 
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