wetterstein
Fichtelberg (1214,6m)
Off-Topic!Bergwanderer schrieb:

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Off-Topic!Bergwanderer schrieb:

icedtea schrieb:Hier off-topic zu werden, erscheint mir schwierig
Es hängt doch immer alles mit allem zusammen![]()
Bergwanderer schrieb:Hin und wieder ist Off-Topic auch heilsam. Hauptsache hier wird wieder eine sachliche Diskussion fortgeführt !

wetterstein schrieb:Pancho schrieb:@icedtea:
Grad hab ich richtig Spass hier.![]()
Gut so!
![]()
Das ist ja wohl auch der eigentliche Sinn dieses Forums !
Skeptiker zur einzig wahren CO2 Religion bekehren kanns ja eher nicht sein, oder?
[url=https://www.heise.de/tp/features/Sechs-erstaunliche-Fakten-ueber-die-Treibhausgasemissionen-und-die-Braunkohlefoerderung-4412254.html schrieb:Heise[/url]"]Braunkohle ist Klimakiller Nummer 1
Von allen hauptsächlich genutzten fossilen Energieträgern hat Braunkohle den höchsten spezifischen CO2-Ausstoß je eingesetzter Energieeinheit. Mit bis zu 113,1 Tonnen CO2 je Terajoule liegt dieser Wert mehr als doppelt so hoch wie der von Erdgas (55,9 t CO2/TJ) und immerhin noch ein Drittel höher als der von Dieselkraftstoff (74,0 t CO2/TJ) oder Benzin (73,1 t CO2/TJ).
Steinkohle verfügt einen ähnlich hohen spezifischen CO2-Ausstoß von bis zu 108,1 t CO2/TJ. Doch das ist nur ein Teil der Ursache für die hohen CO2-Emissionen bei der Stromproduktion aus Braunkohle. Der Effizienzgrad von Braunkohlekraftwerken liegt bei gerade einmal 35 Prozent. Das heißt, von einem Terajoule eingesetzter Energie werden nur 0,35 Terajoule Strom erzeugt. Der Effizienzgrad von Gaskraftwerken liegt mit 53 Prozent ungleich höher. Einfacher ausgedrückt: Jede Kilowattstunde Strom, die mit Braunkohle erzeugt wird, belastet die Atmosphäre mit dreimal so viel Kohlendioxid wie dieselbe Strommenge, welche bei der Verbrennung von Erdgas erzeugt wird.
NeusserGletscher schrieb:Der Anteil von CO2 aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle betrug 2018 mit 240 Millionen Tonnen [1] ca. 30% an dem gesamten CO2 Ausstoß (ohne Äquivanlente) [2]. Wenn man also den CO2 Ausstoß schnell verringern möchte, dann muss man dort ansetzen, wo man den größten Hebel hat. Das ist dort, wo die Politik aber mit ihrer Blockadehaltung einen raschen Wandel verhindert. Beim raschen Abbau des Anteils von Braun- und Steinkohle an der Stromerzeugung und deren Ersatz durch Erneuerbare Energieen und Gaskraftwerke. Die Diksussion um die Einführung einer CO2-Steuer ist also wie zu erwarten nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver, ebenso wie ideologisch motivierte Forderungen nach einem Tempolimit oder andere Maßnahmen, die kaum Einfluß auf die CO2 Bilanz haben.
Die CO2 Steuer soll wohl eher dem Zweck dienen, in Zeiten steigender Ausgaben die Einnahmen des Fiskus zu steigern und ein Tempolimit wird von Ideologen immer wieder mit den verschiedensten Begründungen gefordert, resultiert aber mehr aus ihrem grundsätzlichen Hass gegen das Auto.
Der notorische Schleicher, den es bei Tempo 100 magisch auf die Überholspur zieht, würde sich auch noch bei Tempo 120 bedrängt fühlen. Das Problem ist nicht das hohe Tempo an sich. Sondern dass manche den Sinn der Überholspur und den Blick in den Rückspiegel verlernt haben. Und das einige meinen, sie müssten trotz hoher Verkehrsdichte schneller fahren als es die Verhältnisse erlauben. 1% halte ich übrigens für zu niedrig gegriffen. Fahr mal am Wochenende die A3 / A5 von Köln nach Basel und umgekehrt.Florian86 schrieb:.... es kann halt niemand mehr von hinten mit 220km/h oder gar 250km/h kommen. Und die Autoindustrie könnte bei 200km/h auch nicht wirklich jammern, da trotzdem immer noch das sehr schnelle Fahren auf deutschen Autobahnen möglich wäre.
Geb ich Dir uneingeschränkt recht wobei das "Konstrukt Europa" zwar die Grundlage aber nicht den Hinderungsgrund für Kriege darstellt denn diesen sehe ich primär in der starken wirtschaftlichen Verflechtung die bei Auseinandersetzungen sofort deutlichen Schaden nähme.Pancho schrieb:Wobei ich persönlich glaube, dass alles genannte ohne EU viel schlimmer gekommen wäre und das Konstrukt Europa eher die Auswirkungen gelindert als verschärft haben dürfte.

Und, ist es ihm gelungen?scratch schrieb:Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/klima-der-neue-klassenkampf/
Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.

scratch schrieb:Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/klima-der-neue-klassenkampf/
Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
Das stimmt in dieser Absolutheit nur für die großen angloamerikanischen (Finanz)Unternehmen (die dank der EU in Europa immer stärker werden) mit der dort üblichen Quartalsberichterstattung und Entlohnung in Optionsscheinen.spinne08 schrieb:. Unternehmer und Unterhmen müssen nicht in Jahrzehnten denken, sondern nur an kurzfristigen Erfolg
Schlimm. Deshalb mal wieder etwas vom Mainstream:Pancho schrieb:In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article193441283/Wolfgang-Kubicki-Bevoelkerungswachstum-drosseln-um-das-Klima-zu-retten.html#Heute leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde, bald werden es elf Milliarden sein - was Maßnahmen zum Klimaschutz schnell wirkungslos macht. Wolfgang Kubicki fordert daher, eine Weltbevölkerungskonferenz einzuberufen.
Herr Kubicki hat absolut recht. Das Bevölkerungswachstum ist Fluchtursache Nummer 1, seltsam nur, dass das nie genannt wird. Solange jedes Jahr 50 Mio neue Afrikaner auf dem Planeten erscheinen, solange ist jede CO2 Steuer in Deutschland sinnlos.
na ja, der heutige Zustand unserer Erde - insbesondere was den Ausstoß von Umweltgiften angeht - ist vorsichtig gesagt zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil auf die früheren "sozialistischen Bruderstaaten" und auch heute noch auf China, das sich einer "sozialistischen Marktwirtschaft" verschrieben hat, zurückzuführenspinne08 schrieb:Aber was die "soziale" Marktwirtschaft in den letzten 250 Jahren gebracht hat, zeigt uns der aktuelle Zustand unserer Erde. Oder waren das etwa auch die Sozialisten?
wetterstein schrieb:Und, ist es ihm gelungen?scratch schrieb:Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/klima-der-neue-klassenkampf/
Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
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Es geht auch nicht darum, ob einem die Argumente oder die Art und Weise wie sie formuliert werden gefallen. Wenn Du mal was anderes als den in den Mainstream-Medien überall gleichen Tenor lesen möchtest, dann kommst Du um solche Kanäle einfach nicht herum. Wie die öffentlich rechtlichen und die privaten Medien Propaganda treiben kannst Du als Beispiel daran sehen, wenn es um die Ausgaben Deutschand für Verteidigung geht. Da wird immer wieder darauf verwiesen, Deutschland verfehle sein Ziel, 2% des BIP für Verteidigung auszugeben. Weswegen der zornige weiße Mann im fernen Washington zu recht sauer auf Deutschland sei. Nur steht der Bundesregierung das BIP gar nicht als Einnahmen zur Verfügung, der Bundeshaushalt beläuft sich auf 370 Milliarden Euro. Der Rest ist einfache Mathematik, die eigentlich von Journalisten beherrscht werden sollte. 2% von 3,5 Billionen sind 70 Milliarden. Würde Deutschland 2% seines BIP für Verteidigung ausgeben, dann würde der Etat um 30 Milliarden auf 70 Milliarden anwachsen. Was dann eher schon 20% des Haushalts entspräche. Die Forderung der USA bedeutet in der Quintessenz nichts anderes, als dass Deutschland für Verteidigung mehr Geld ausgeben müsste als für Verkehr, Digitale Infrastruktur, Gesundheit und Bildung zusammen. Würden die Medien dies so sagen, wäre die Empörung in der Bevölkerung vorprogrammiert.scratch schrieb:Mit guten Argumenten könnte man mich schon überzeugen und teilweise mag ja auch was Wahres dran sein.
Aber erstens geht mir die Art und Weise von Tichy sehr auf die Nerven und seine "Fakten" sind eben auch oft nicht immer das "gelbe vom Ei"
Die 2% vom BIP sind nicht nur Forderung der USA, sondern eine mehr oder weniger unverbindliche Zielvereinbarung der NATO-Mitgliedsstaaten - und zwar schon aus dem Jahr 2002 auf dem NATO-Gipfel in Prag, bekräftigt 2014.hook schrieb:Versteh das Problem nicht so ganz: Die Forderung der USA sind 2% vom BIP (3500 Milliarden) also 70 Milliarden. Das wird doch so auch kommuniziert. Das BIP nicht gleich Haushalt ist, sollte doch klar sein???
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