David93 schrieb:
Traurig genug dass du das so siehst.
Unabhängig von den strafrechtlichen Konsequenzen einer solchen Aussage auf die du anspielst gelten hier aber die Regeln des Forums: Und hier ist es absolut inakzeptabel jemandem den Tod zu wünschen. Wie du schon selbst schreibst hat das auch etwas mit Moral zu tun.
Wenn Du die Ablehung einer freien Meinungsäußerung an jenem Punkt der Forenregeln festmachst (und einen zutreffenderen hab ich zumindest nicht gefunden) - Zitat:
Mitglieder, die durch ihre Art, ihr Auftreten oder ihre Äußerungen die Forengemeinschaft stören, sich nicht integrieren oder wollen oder gar das Bild des Forums nach außen hin beschädigen, müssen damit rechnen, aus dem Forum ausgeschlossen werden. Dauerhaft.
solltest Du mich auch als uraltes Mitglied noch aus Zeiten wo das Forum noch LSAP - Forum hieß entfernen denn wenn man im Regelzitat das Wort "Forengemeinschaft" durch den Begriff "Staat" ersetzte würde man diesen Text 1:1 als Richtlinie eines diktatorischen Regimes erwarten können und darüber sollten wir in Europa eigentlich hinweg sein - denk bitte auch mal darüber nach.
Auch würde ich vermuten das eine Akzeptanz einer solchen Meinungsäußerung auch sehr von der betroffenen Person abhängig ist denn wenn die Äußerung beispielsweise Personen wie Kim oder Trump betroffen hätte, würden sich vermutlich deutlich mehr Sympathisanten finden lassen was aber bezüglich moralischer Problematik nicht differenzierbar sein darf.
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Back to topic; es lief auf 3Sat gerade eine nano - Doku die meiner Einschätzung nach sehr gut die gesamte Klimawandelproblematik aufzeigte und die mich zu folgenden Schlüssen kommen lässt:
Solange unsere Konsumgewohnheiten und das Wirtschaftssystem nicht radikal umgestellt werden (können) lässt sich der Co2 - Ausstoß in der Praxis nicht auf einen Wert drosseln mit dem wir die Klimaziele erreichen; dies halte ich in dem dafür eigentlich nötigen Zeitfenster für in der Praxis praktisch schlicht nicht durchsetzbar/machbar.
Beispielsweise hatte in der Doku der Moderator einen Co2 - Fußabdruck von 17 To. / Jahr; ein absolut alternativ lebender Mensch immer noch einen Jahresfußabdruck von 4 To Co2/Jahr aber wir langfristig lt. Doku nur auf

1 To.

kommen müssten...
Daher muß der Weg dorthin meiner Meinung nach nebst Intensivförderung alternativer Energieerzeugung vorerst primär über eine Kompensation laufen woraus folgt, daß eine Co2 - Bepreisung unbedingt nötig ist aber zum Unterschied zu aktuellen politischen Plänen mit einer generell überregionalen Zweckbindung sprich z. B. Wiederaufforstungen, Neuanlage von Mooren etc. müssen sich egal wo wirtschaftlich soweit rechnen das nicht anstelle Waldflächen zugunsten beispielsweise Soja - oder Palmölproduktionen zu roden die Wiederaufforstungen für die Bauern/Grundbesitzer etc. finanziell ertragreicher sein müssen als die Produktion landwirtschaftlicher Produkte zu teilweise Dumpingpreisen. Ein großer Vorteil wäre dafür auch das mit den hochauflösenden Satellitenbildern wiederaufgeforstete Flächen fast quadratmetergenau überprüft werden und daher Manipulationen kaum stattfinden können.
Edit: Aufgrund der daraus resultierenden Verteuerung von Futtermitteln würde sich sicher auch die umweltproblematische Billigfleischprofuktion "automatisch" reduzieren sprich man schlüge gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe...
