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Die große Klima-Diskussion

Status
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Martin_D schrieb:
Einige Diskussionsteilnehmer denken offenbar, solange in Deutschland die Folgen des Klimawandels noch einigermaßen beherrschbar sind, ist es wurscht, wenn in Bangladesch oder Afrika oder sonstwo der Klimawandel die Lebensgrundlage von vielen Millionen nimmt.
Mich widert das an.
Das ist eine ehrenwerte Einstellung.
Aber als bekennender Nichtromantiker in politischen Fragen möchte ich doch drauf hinweisen, daß D grad für ca. 2% der CO2-Emissionen weltweit zuständig ist. Denke D wird in den kommenden Jahrzehnten seinen Ausstoß reduzieren.
Möchte drauf hinweisen, daß Afrika binnen 20 Jahren seine Bevölkerung bei deutlichem Wirtschaftswachstum von 1,1 Milliarden auf 2,1 -2,5 Milliarden mehr als verdoppeln wird.
Wenn Länder wie Brasilien u. Indonesien (zusammen fast 500Mio Einwohner) ihre Dschungel roden. Von Indien u. China mit über 2,7 Milliarden will ich gar nicht erst anfangen.
Im Grunde wird alles verpuffen was wir in Mitteleuropa tun.

" schrieb:
Das ist offensichtlich richtig, und ich werde versuchen, in Zukunft die Beiträge gewisser Leute auch zu ignorieren.
Ist auch viel nervenschonender, wenn man nur Beiträge von Leuten liest die gleicher Meinung sind wie man selbst.
 
Auch in diesem Thread wurde das Gerichtsurteil in Kanana gegen Michael E. Mann als Beleg dafür genannt, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gibt. Einen Faktencheck hält diese Interpretation allerdings nicht stand, wie im folgendem Artikel aufgezeigt wird.

https://www.volksverpetzer.de/analyse/klimawandel-kanada/
 
Fab schrieb:
Ist auch viel nervenschonender, wenn man nur Beiträge von Leuten liest die gleicher Meinung sind wie man selbst.
Ich glaube es dürfte auch dir nicht entgangen sein, worum es dabei geht.
Ich bin in ziemlich vielen Dingen nicht deiner Meinung, ignorieren tue ich dich deshalb nicht (...was nicht an deinen tollen Bildern liegt).
Es macht einen Unterschied, ob man sich aufführt wie das Propagandaminstrument oder aktiv und mit gewissem Stil einer Diskussion teilnimmt.
 
:D Ich hab mich auch nicht angesprochen gefühlt. Aber als jemand der nicht zu eurer Social-Media-Internetgeneration angehört, mach ich halt so meine Beobachtungen. Ich glaub ich schreib mal was Grundsätzliches dazu. Jetzt is zu spät - miiiide.
Morgen is auch nicht. Schönwetter. Da muss ich im Garten was für die Artenvielfalt machen :D
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
noisi schrieb:
Es macht einen Unterschied, ob man sich aufführt wie das Propagandaminstrument oder aktiv und mit gewissem Stil einer Diskussion teilnimmt.

"Propagandainstrument" ...in meinen Augen ein grundlegendes Problem auf beiden Seiten (beziehe mich da auch gerne mit ein :wink: ). Gilt aber auch nicht nur für dieses Thema sondern ist ein generelles Phänomen der heutigen Zeit und vor allem der heutigen Medien. Wobei wahrscheinlich war das früher nicht besser.
Du kannst dir die ganzen Post nochmal ansehen, du weißt schon, drei Wörter, zwei Videos, dann einen passenderen Begriff nennen - falls möglich.
Anschließend, wo du schon von "Seiten" sprichts, etwas vergleichbares, hier gepostetes, vom anderen Standpunkt. Ich bin gespannt.
 
Fab schrieb:
" schrieb:
Das ist offensichtlich richtig, und ich werde versuchen, in Zukunft die Beiträge gewisser Leute auch zu ignorieren.
Ist auch viel nervenschonender, wenn man nur Beiträge von Leuten liest die gleicher Meinung sind wie man selbst.
Da das auf mich bezogen ist, mal als Klarstellung: Es ging konkret nicht um eine Meinung, sondern um einen Fakt, nämlich die Frage, ob es vor etwa 1000 Jahren wärmer war als heute. Um das zu beantworten, haben Wissenschaftler Messungen gemacht und diese dann publiziert. Das ist keine "Meinung". Es gibt die publizierten Daten, und wenn ein Prof. Kirstein eine Grafik bei Youtube oder bei Vorträgen präsentiert, muss er diese sich auf diese Daten beziehen. Wenn er selber eine Grafik malt, die von den publizierten Daten abweicht, muss er das dann auch kenntlich machen und begründen.

Die Fakten lassen keinen anderen Schluss zu, als das es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Dann kann jeder persönlich gerne eine Meinung haben, was denn nun zu tun ist...
 
gelöscht
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
PS: Zum Glück würde ich mir wenn überhaupt :!: einen Pickup kaufen, der ja ein Nutzfahrzeug und kein SUV ist (puh Gewissen beruhigt :wink: )
Einen Dodge Ram? :wink:
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
Vielleicht gibt es bis in einigen Jahren ja vernünftige Elektro Pickups...dann wäre die Entscheidung klar :wink:
.. ob es dann allerdings irgendwo in der Pampa genug Stromladestellen geben wird .. ?!

Klein und geländetauglich: Suzuki Jimny. Oder Lada Niva ;)


noisi schrieb:
starli schrieb:
Die eingeforderte CO2-Einsparung bedeutet aber auch halt mehr oder weniger große Einbußen bei der Lebensqualität, und zwar für alle. Wenn es an der Küste zu nass wird, sollen die dortigen Bewohner halt ein paar Meter landeinwärts oder zur nächsten Steilküste ziehen. Seid ihr im hohen Norden nicht eher froh über die Klimaerwärmung, dass ihr mal ein paar mehr Tage mit Temperaturen über 20° habt? Bitte, gern geschehen ;-)

Tja, was soll man dazu noch sagen :roll:
Damit sich einige nicht einschränken müssen, müssen sich andere eben verpissen.
1. wird sich meiner Meinung nach nichts an deiner Situation ändern, wenn ich mich einschränken würde
2. ist es gar nicht 100%ig abschätzbar, was wirklich passieren wird, ob der Meeresspiegel so steigt, wie er vorhergesagt wird oder ob das durch andere Phänomene eingedämmt wird
3. ist das, sofern es eintritt, eben als Umweltkatastrophe "wie jede andere" einzuschätzen, wobei man genug Zeit zum reagieren haben wird (im Vgl. zu anderen Umweltkatastrophen wie Dürre/Verwüstung, Wirbelstürme, Tsunamis, AKW-Super-GAUs, Kriege, etc.)

Immerhin wirst du an der Küste genug Wasser haben und wirst kein Problem mit Dürre haben, nicht nur weil es an den Küsten (oder kurz dahinter) tendenziell häufiger regnet, sondern weil man auch das Meerwasser entsalzen kann, wenn nötig.
 
starli schrieb:
noisi schrieb:
starli schrieb:
Die eingeforderte CO2-Einsparung bedeutet aber auch halt mehr oder weniger große Einbußen bei der Lebensqualität, und zwar für alle. Wenn es an der Küste zu nass wird, sollen die dortigen Bewohner halt ein paar Meter landeinwärts oder zur nächsten Steilküste ziehen. Seid ihr im hohen Norden nicht eher froh über die Klimaerwärmung, dass ihr mal ein paar mehr Tage mit Temperaturen über 20° habt? Bitte, gern geschehen ;-)
Tja, was soll man dazu noch sagen :roll:
Damit sich einige nicht einschränken müssen, müssen sich andere eben verpissen.
1. wird sich meiner Meinung nach nichts an deiner Situation ändern, wenn ich mich einschränken würde
Genau, weil eben jeder so denkt. Das ist aber vollkommen natürlich.

2. ist es gar nicht 100%ig abschätzbar, was wirklich passieren wird, ob der Meeresspiegel so steigt, wie er vorhergesagt wird oder ob das durch andere Phänomene eingedämmt wird
Welche Phänomene meinst du genau?
3. ist das, sofern es eintritt, eben als Umweltkatastrophe "wie jede andere" einzuschätzen, wobei man genug Zeit zum reagieren haben wird (im Vgl. zu anderen Umweltkatastrophen wie Dürre/Verwüstung, Wirbelstürme, Tsunamis, AKW-Super-GAUs, Kriege, etc.)
Das ist aber eine interessante Definition von Umweltkatastrophe :wink:
 
gelöscht
 
starli schrieb:
1. wird sich meiner Meinung nach nichts an deiner Situation ändern, wenn ich mich einschränken würde
Da bin ich bei dir. Deshalb brauchen wir wirksame Maßnamen von oben.

starli schrieb:
2. ist es gar nicht 100%ig abschätzbar, was wirklich passieren wird, ob der Meeresspiegel so steigt, wie er vorhergesagt wird oder ob das durch andere Phänomene eingedämmt wird
Und? Weil wir nicht 100% wissen was genau passieren wird, wie hoch denn nun der Meerespiegel steigt machen wir dann einfach nichts? Oder warten dann auf andere "Phänomene", was auch immer du damit meinst... Aliens? Neustart der Matrix? Der Meerespiegelanstieg folgt ebenso wie der Klimawandel einfachen Gesetzten der Physik, das ist kein Phänomen, keine Zauberei.
Wir können natürlich auch einfach so weitermachen wie bisher und darauf warten das wir irgendwas rettendes erfinden - so wie es z.B. Christian Lindner vorschlägt. Falls nicht erfinden wir halt den Warpantrieb...

starli schrieb:
3. ist das, sofern es eintritt, eben als Umweltkatastrophe "wie jede andere" einzuschätzen, wobei man genug Zeit zum reagieren haben wird (im Vgl. zu anderen Umweltkatastrophen wie Dürre/Verwüstung, Wirbelstürme, Tsunamis, AKW-Super-GAUs, Kriege, etc.)
Zu den nicht Umweltkatastrophen wurde ja schon etwas geschrieben zum rest...
Eine globale Umweltkatastrophe mit völlig unbekanntem Ausmaß, unkalkulierbaren Risiken und Auswirkungen, ein Artensterben wie es nur alle zig Millionenjahre einmal auftritt ist mit Sicherheit keine Umweltkatastrophe wie jede andere.

Ich weiß garnicht was ich schlimmer finde, die Verharmlosung oder die Leugnung des Klimawandels.

Immerhin wirst du an der Küste genug Wasser haben und wirst kein Problem mit Dürre haben, nicht nur weil es an den Küsten (oder kurz dahinter) tendenziell häufiger regnet, sondern weil man auch das Meerwasser entsalzen kann, wenn nötig.
[/quote]

Julian96 schrieb:
Ich glaube es ist nicht nur nicht 100% abschätzbar sondern gar nicht absehbar (was ein Satz :lol: ). Allein dass innerhalb so kurzer Zeit schon deutlich andere/stärkere Phänomene aufgetreten sind wie prognostiziert ist ja doch recht dramatisch. Und da der Klimawandel eigentlich erst jetzt beginnt zu einem echten Problem zu werden, kann glaub erst recht keiner mehr eine zuverlässige Prognose abgeben.
Es ist doch völlig egal ob es am Ende 7,32m sind oder doch nur 3,90.... Wozu brauchen wir da eine zuverlässig Prognose? Es ist und bleibt eine Katastrophe und diese ist sehr wohl absehbar.
Du bringst hier ständig irgendwelche Floskeln um sie anschließend mitzuteilen, dass du doch alles nicht so gemeint hast...
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
noisi schrieb:
Julian96 schrieb:
Ich glaube es ist nicht nur nicht 100% abschätzbar sondern gar nicht absehbar (was ein Satz :lol: ). Allein dass innerhalb so kurzer Zeit schon deutlich andere/stärkere Phänomene aufgetreten sind wie prognostiziert ist ja doch recht dramatisch. Und da der Klimawandel eigentlich erst jetzt beginnt zu einem echten Problem zu werden, kann glaub erst recht keiner mehr eine zuverlässige Prognose abgeben.
Es ist doch völlig egal ob es am Ende 7,32m sind oder doch nur 3,90.... Wozu brauchen wir da eine zuverlässig Prognose? Es ist und bleibt eine Katastrophe und diese ist sehr wohl absehbar.
Du bringst hier ständig irgendwelche Floskeln um sie anschließend mitzuteilen, dass du doch alles nicht so gemeint hast...

Tja ich habe das auch nicht nur auf den Meeresspiegel bezogen, sondern auf alles was irgendwie noch aus dem Klimawandel resultieren könnte.
Und wenn du fast alle meine Aussagen anders interpretierst als ich es eigentlich zu sagen vermochte, bleibt mir ja nichts Anderes übrig als es nochmals zu erklären. Ist jetzt nur die Frage, liegt das an meiner Art zu schreiben oder an deiner Art aufzufassen. Die meisten meiner Erklärungen, dass ich etwas anders gemeint habe kamen bis jetzt eigentlich immer erst als Antwort auf deine Interpretation und nicht einfach so. :wink:
Dann beziehen wir das mal nicht nur auf den Meerespiegel sondern ganz allgemein auf den Klimawandel. Was für einen Unterschied macht es ob es nun Schlimm, ganz Schlimm oder völlig katastrophal wird? Der steigende Meerespiegel ist nur eine Folge davon.
Und weiter, ganz konkret, welche anderen, deutlich stärkeren Phänomene sind denn in welcher kurzen Zeit aufgetreten oder anders als prognostiziert?
Das sind ganz konkrete Fragen zu ganz konkreten Aussagen in deinen beiden Sätzen. Ich wüsste jetzt nicht was ich da falsch oder anders auffassen könnte. Du hast es so geschrieben.
 
Das massenhafte verlinken von immer wieder den gleichen Inhalten wird auch nicht besser/korrekter, wenn man es noch 1000x verlinkt
Das gebe ich dem Schreiber recht. Nur hat er eins vergessen, mindestens 50% der Gegenseite behaupten für sich recht zu haben ohne überhaupt etwas mit einem Dokument belegen zu können. Sie haben einfach recht und fertig und alles andere sind Idioten. Ist leider so.

Die Fakten lassen keinen anderen Schluss zu, als das es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Dann kann jeder persönlich gerne eine Meinung haben, was denn nun zu tun ist...
Ich gebe auch hier dem Schreiber recht, obwohl man ganz klar festhalten muss dass fakten zusammen zu zählen keine exakte Wissenschaft ist sonder eben nur eine Schlussfolgerung. Wissenschaft wäre es dann wenn bewiesen wäre was genau passiert.

Einige Diskussionsteilnehmer denken offenbar, solange in Deutschland die Folgen des Klimawandels noch einigermaßen beherrschbar sind, ist es wurscht, wenn in Bangladesch oder Afrika oder sonstwo der Klimawandel die Lebensgrundlage von vielen Millionen nimmt.
Mich widert das an.
Jetzt müsste man sich dann nur noch anschauen wo z.B. nach dem grossen Tsunami wieder genau am Wasser wieder aufgebaut wurde. Wenn sie es dann selber in dem Moment auch nicht intelligenter und nachhaltiger lösen können wir auch durch ein komplett anderes Verhalten unsrerseits ab einem gewissen Zeitpunkt dann einfach auch nicht mehr helfen, vor allem wenn es sich dabei dann noch um Länder / Regionen handelt wo für die herrschende Schicht ein Menschenleben nichts zählt und es dieser Elite relativ egal ist wenn wieder ein paar Hundertausen dabei drauf gehen.

Ein Problem in der ganzen Klimadiskussion ist auch dass die Forscher und Regierungen es nicht schaffen ( falls sie es denn überhaupt probieren ) sich von Scharlatanen, Geldeintreibern und sonstigen dubiosen Trittbrettfahrern zu distanzieren.
Momentan ist es so wie es ist und solche Kreise wie Al Gore mit seinen Klimazertifikaten werden das Problem nicht lösen. Da wird sinnlos reichen Menschen Geld in den Hintern geschoben dass man besser in die Forschung oder Hilfsmassnahmen investieren würde.

Ob und wieviel der veränderte Winkel der Erde zur Sonne ( Sonnenauf- und untergängehier in den Alpen in der kürzesten Jahreszeit teils deutlich verschoben ) zum Klimawandel beiträgt weis ich nicht, Fakt ist das aber trotzdem auch. Es ist auch möglich dass dieser veränderte Winkel menschengemacht ist, unterirdische Atombomben wurden ja schliesslich genug gezündet.
 
gelöscht
 
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