Fab schrieb:Das kommt jetzt darauf an, wie die staatliche Blödsinnsbewertungsbehörde dies bewertetMartin_D schrieb:........................................
................. jeden Blödsinn ohne Rücksicht aufs Klima immer weiter zu machen. Beispiel: Die Zahl der Personen, deren Lebensunterhalt von Kreuzfahrten abhängt, dürfte überschaubar sein im Verhältnis zum CO2-Ausstoß, der durch Kreuzfahrten verursacht wird.![]()
Mit Kreuzfahrtbashing kann man leicht punkten. Evtl. wäre es für alle Beteiligten zielführender, die mit Schweröl (igitt) betriebenen Schiffsmotoren auf Sicht hypermodern zu ersetzen. Du unterschätzt, denke ich, die Anzahl der Leute die durch Kreuzfahrttourismus ihren Lebensunterhalt verdienen.
Das fängt bei uns in den Werften an, geht mit der Versorgung und dem Service weiter.
Denke du hast die Häfen vergessen. In erster Linie meine ich jetzt gar nicht die deutschen Häfen.
Sagen wir mal, der Hafen von Mindelo/Kapverdische Inseln fertigt, mit allem was außen rum dazugehört, 40 Schiffe im Jahr ab.
Nenn mal eine Wertschöpfung von ca. € 500.000,-- pro Schiff. Summiert sich auf 20 Mio im Jahr. Davon profitiert ein Großteil der Bevölkerung.
Wenn das wegfällt, was bleibt dort? Nix. Verelendung oder Abwanderung.
In der Corona-Krise ist der Tourismus weitflächig zusammengebrochen.
Bei uns hat der Staat Abermilliarden zum Ausgleich ausgegeben. Trotzdem sind Betriebe pleite gegangen.
In den überseeischen Touristenhochburgen in armen Staaten, ich nenn mal stellvertretend Kenia u. Sri Lanka, hat keine Regierung die Mittel. Das heißt konkret Existenzgefährdung - Hunger.
Die Dinge sind weltweit komplex vernetzt. Da muss man X-fach überlegen was man tut.
Das ist grade das Interessante: Die Folgen der Lockdowns und die Folgen der Russland-Sanktionen (und Putins Drehen am Gashahn) legen offen, wohin die extremistischen Forderungen der Umweltschützer führen würden. Denn während der Lockdowns hatte man ja nach der Rasenmähermethode den Tourismus lahmgelegt, durch Putin sieht man was passiert, wenn plötzlich kein Gas mehr kommt und man dadurch zu wenig Strom hat (wegen der "klimafreundlichen" Gaskraftwerke sowie Ersetzung von Gasheizungen durch elektrische Heizungen, ggf. via Wärmepumpen, die auch viel Strom verbrauchen).
Hätte man die extremistischen Forderungen bspw. von Fridays for Future umgesetzt, hätten wir schon früher Stromausfälle im Winter gehabt. Jetzt drohen sie erst diesen Winter, wenn Putin das Gas abdreht.
Ich bin mal gespannt, ob Merz Recht behält damit, dass man die Atomkraftwerke in D doch länger laufen lassen wird. Denn den Grünen muss eins klar sein: Auch wenn sie jetzt im Höhenflug der Umfragen stehen, sollte es im Winter größere Stromausfälle geben, weil die Grünen die Atomkraftwerke aus Ideologie abgeschaltet haben, dann sind die ganz schnell unter 5%, weil sie sich als Extremisten entlarvt haben.
Wobei der ganze "Spaß" wahrscheinlich erst so richtig anfangen wird, wenn das (bisher) noch gebundene Methan anfängt, in großen Mengen freigesetzt zu werden (welches deutlich aufwendiger zu kontrollieren wäre als CO², wenn es mal freigesetzt ist).