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Die große Klima-Diskussion

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gelöscht
 
Julian96 schrieb:
Strom aus Solar und Windenergie ist mit Abstand das billigste

.... solange man ihn sofort verbraucht, wenn er zur Verfügung steht. Für die Beschneiung kann man natürlich auch Überschüsse nutzen, bevor man Windräder wegen Überangebot vom Netz nimmt. Da die Beschneiung häufiger in den Abend- und Nachtstunden erfolgt, wird Solar hier nicht eine so große Rolle spielen. Aber ggf. zum Kühlen von Pisten oder Hallen. Also warum nicht?
 
gelöscht
 
Strom ist ja eins, Wasser brauch man aber auch. Wie oft sehe ich im Dezember die leeren Speicherseen. Wenn man mehr Beschneien will, muss man mehr Speicherteiche bauen, das kostet auch Geld. Und dennoch kann dann der Schnee weggeregnet werden. Ich denke wir können auch in 30 Jahren noch Skifahren, ist nur eine Frage des Preises.
 
Es ist auch eine Frage des preises/Geldes, ob man sowas wie einen Todesstern bauen kann. Prinzipiell auch machbar, nur Planeten vernichten, das wird schwer. Aber grundsätzlich in der Grundform machbar.

Pisten kühlen... Herrlich! Weitermachen :lol:
 
gelöscht
 
Wie gesagt:auch den Bau eines Todessterns haben irgendwelche starwars-technerds schon durchdacht. Macht es nicht sinnvoller.
 
gelöscht
 
Gekühlte pisten kriegst nicht durch, schon gar nicht grossflächig, was das ausnahmsweise-im Gegensatz zu schneekanonen - tatsächlich für Auswirkungen auf flora und Fauna hat, will man sich gar nicht ausmalen. Das sind in wahrsten und wörtlichen Sinne tiefgreifende Veränderungen, die keiner verantworten dürfte und sollte. Meiner Meinung nach mit das perverseste, was ich bislang gehört habe diesbezüglich. Mal abgesehen von touristischen Experimenten in Dubai, China und Saudi Arabien.
 
... In kleinem stile, fun parks oder Schanzen, ja, da ist das denkbar, aber damit ganze talabfahrten zu halten, ganz zu schweigen dutzende in Saalbach und skiwelt, ach du je..
 
zonk schrieb:
Gekühlte pisten kriegst nicht durch, schon gar nicht grossflächig, was das ausnahmsweise-im Gegensatz zu schneekanonen - tatsächlich für Auswirkungen auf flora und Fauna hat, will man sich gar nicht ausmalen. Das sind in wahrsten und wörtlichen Sinne tiefgreifende Veränderungen, die keiner verantworten dürfte und sollte. Meiner Meinung nach mit das perverseste, was ich bislang gehört habe diesbezüglich. Mal abgesehen von touristischen Experimenten in Dubai, China und Saudi Arabien.
ich glaub schon, dass das zum durchkriegen ist, wir erstellen eine denkschrift, die wir dann an aiwanger&söder, oder an andere ergebnisoffen denkende politiker, schicken.
damit kann man 2 fliegen mit einer klappe schlagen!
der weiterbestand der dt. skigebiete ist sichergestellt und auch die energiewende bzw. ökologisierung des wintertourismus kommt einen großen schritt weiter!
die abwärme der erdkollektoren nutzen wir zur heizung der hotels, der strom kommt ua. von den überdachten südhängen mit hilfe von transparenten pv-modulen, damit auch die ästhetik nicht zu kurz kommt!
damit sollten die weißen schneebänder in der grünen umgebung weiterhin voll zur geltung kommen und der schnee bleibt auch besser.
zusätzlicher vorteil: die niederschläge, egal ob regen oder schnee, der auf den beheizten pv-modulen sofort schmilzt, können dann gleich in die beschneiungsteiche gepumpt werden, damit braucht man auch kein trinkwasser anzapfen!
also alles kein problem :)
 
Julian96 schrieb:
Ist ja nicht so alt hätten wir uns das jetzt hier im Forum ausgedacht:
https://www.frigortec.com/de/know-how/mit-schneekuehlgeraeten-beschneiung-reduzieren
https://kurier.at/wirtschaft/kuenftig-wird-schnee-auf-pisten-kuenstlich-gekuehlt/230.945.172

Leider nur der kurze Vorschautext sichtbar:
https://search.uni-graz.at/?p={"fil...SC"}],"forceQuery":false}&lang=de&login=false

Ich vermute das haben schon mehr Betreiber zumindest in den Köpfen als sich manch einer vorstellen mag.

eben! und hier im forum wird man als "spinner" abgetan, wenn man pistenkühlung als ernsthafte lösung vorstellt :)

noch ein Zitat aus dem Kurier Artikel:

"Wir haben vor etlichen Jahr noch gewitzelt, dass man die Pisten kühlen wird, wie in einer Eislaufhalle. Inzwischen gibt es im Westen Österreichs erste Projekte. Das geht in Richtung Disneyland - in unseren freien Landschaft", skizziert Wiener die Zukunft.

gab's diese projekte wirklich?
wenn ja, wo?
 
Ich kann mir schon vorstellen, dass solche Projekte realisiert werden. Aber sicher nicht bei uns.
Ein heißer Tip: Saudi Arabien. Die haben Energie quasi gratis und der Klimawandel ist denen auch egal, so lange sie ihr Gas und Öl an dem Mann bringen können.
Schon mal nach gerechnet, wie viel Energie nötig ist, um 10.000 m² Piste von sagen wir 10°C auf -5°C zu kühlen?
 
So eine gekühlte Piste hätte einen Mehrfachnutzen. Im Winter kann man die Fläche kühlen und im Sommer heizen, damit die Kühe in kalten Nächten nicht frieren müssen. Außerdem müssten die Kühlschlangen auch vor Beschädigung geschützt werden -> keine Steine mehr auf den Pisten. :wink:

Ich glaube, diese Sendung war noch nicht hier verlinkt: Alpen in Gefahr, 2023. Nicht zu verwechseln mit einer gleichnamigen Doku auf Arte von 2018.

Eine These aus der Doku: selbst, wenn wir jetzt weltweit alles herunter fahren (was außer D niemand tun wird), bleibt für die nächsten 100 Jahre das Temperaturniveau in den Alpen wie es ist und die Gletscher schmelzen weiter. Also genießen wir den Wintersport, wo er möglich ist. Mit oder ohne gekühlte Pisten.

Eine Konstante scheint dem Klimawandel zu trotzen: Im Rheinland fängt es pünklich zum Wochenende an zu Regnen und in den Bergen kann die ganze Woche über mieses Wetter sein, aber am Abreisetag präsentiert sich die frisch eingezuckerte Landschaft bei bestem Kaiserwetter. :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
Eine These aus der Doku: selbst, wenn wir jetzt weltweit alles herunter fahren (was außer D niemand tun wird), bleibt für die nächsten 100 Jahre das Temperaturniveau in den Alpen wie es ist und die Gletscher schmelzen weiter. Also genießen wir den Wintersport, wo er möglich ist. Mit oder ohne gekühlte Pisten.

Stimmt, wenn wir nicht tun wird es zwar noch schlimmer, aber mit gekühlten Pisten ist das nicht so relevant. Das in vielen Teilen dieser Welt die Auswirkungen viel massiver sind, ist uns ebenfalls egal, weil Luxusprobleme einfach viel geiler sind als Hungersnöte & Kriege ...
 
NeusserGletscher schrieb:
So eine gekühlte Piste hätte einen Mehrfachnutzen. Im Winter kann man die Fläche kühlen und im Sommer heizen, damit die Kühe in kalten Nächten nicht frieren müssen. Außerdem müssten die Kühlschlangen auch vor Beschädigung geschützt werden -> keine Steine mehr auf den Pisten. :wink:

Vielleicht sollte man auch wieder zurück zum Fluorwachs. Damit die Kühe strahlende Zähne und ein glänzendes Fell bekommen.
 
Ihr könnt auch mal das Thema der langen Anreisewege in Abrede stellen. Wenn man lokal näher an Ballungszentren eine skihallenartige Infrastruktur (natürlich erdüberdeckt und im Betrieb Klimaneutral) errichten würde welche eine wirkliche skigebietsalternative wären und nicht nur ein popliger Skihang - dann könnte man sich den ganzen Hokus Pokus sparen.
 
Mit der Hoffnung auf vollständige Klimaneutralität ist scheinbar jedes noch so absurde Konzept plötzlich machbar :lol:
Ist aufjedenfall amüsant zu lesen.

Mir ist da auch noch was eingefallen:
In den Gletscherskigebieten könnte man riesige Snowfarming Hallen ober oder unterirdisch errichten. Skigebiete, die im Umkreis liegen, können sich einmieten.
Bleit noch das Problem des Transports...
 
Solange es genügend reiche Menschen gibt, werden auch absurde Nachfragen befriedigt. Das wird sich auch nicht so schnell ändern.
Erst heute dachte ich mir, als wir mit dem Rad durch ein Bauerndorf fuhren und dort welche in ihrem beheizten Outdoor-Pool chillten, dass die Welt halt doch nobel zu Grunde geht.
 
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