noisi schrieb:
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Die Redezeit fand ich auch ausgeglichen.
Leider habe ich sowohl die Argumente der PRO- als auch der CONTRA Seite als oft plakativ und wenig fundiert empfunden.
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Das liegt m. E. daran, dass sich immer Leute aufspielen, die das alles im Grunde nix angeht.
Drum hab ich auch mittendrin den TV abgeschaltet.
Diese Diskussion ist exemplarisch für die TV-Diskussionen.
Es geht primär um die Alpen und deren Bewohner. Es ist deren Diskussion, denn es geht um deren Existenz.
Da haben wir dann einen Moderator, der mit Luisa Neubauer privat liiert ist. Eine Aktivistin der Letzten Generation. Die bayrische grüne Landesvorsitzennde, ursprünglich aus Baden (ich empfehle die Rückkehr

). Alles Großstädter! - teils hunderte von Kilometern von den Alpen entfernt.
Für ihr materielles Wohlergehen haben die Städter die Natur, bis auf Dekoreste, komplett vernichtet.
Diese Großstädter wollen nun, in einer naturromantischen Aufwallung, den Alpenbewohnern vorschreiben, wie sie zu leben haben.
Funktioniert nicht. Drum ist beispielsweise diese Woche Brüssel mit Jauche "bespült" worden.
Wenn man die Gefühle ausblendet, dann sind die Alpen eine schwer bewohnbare, schwer kultivierbare Geröllansammlung.
So wurde dies auch bis vor 200 Jahren betrachtet. Erst mit der Romantik wandelte sich der Blick.
Soll aber nicht genutzt werden. Woanders wird wertvollstes Land überbaut. Muss ja sein, dient dem Wohlstand.
Mein geliebtes Wien bebaut grad Transdanubien. Richtung Marchfeld Schwarzerdeboden. Der Planet hat keinen besseren Boden zu bieten. Jo mei.
Damit ich nicht falsch verstanden werde. Ich befürworte nicht jeden Exzess, wie z. B. was die "Olympier" der Gegenwart sich so vorstellen.
Aber es ist nicht meine (unsere) Angelegenheit. Es ist die Angelegenheit der Alpenbewohner.