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Die große Klima-Diskussion

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Mich würde mal interessieren, was z. B. die Franzosen oder Amerikaner mit ihrem Atommüll machen? Haben die bereits Endlager?
 
Der französische Atommüll steht größtenteils zwischengelagert in La Hague rum.
Geplant ist ein Endlager in Bure, frühestens ab 2030 sollen dann ggf Züge den Atommüll nach und nach ins Endlager bringen.
 
jeder 3. EFahrer wechselt wieder zum Verbrenner.

https://www.youtube.com/watch?v=OAZbvWwCws0&ab_channel=nextmove

wird auch so mit Nuklearreaktoren sein.

bald gibts Quantenrechner mit genug Qubits um die Simulationen durchzurechnen und KI die auf nie gedachte Wege hinweist.
Dann kann der Atommüll der noch 200000 Jahre strahlt genutzt werden und nicht den nachfolgenden Generationen hinterlassen.
Nuklearreaktoren der 2 Generation nutzten nur 1% des spaltbaren materials. deshalb auch die enorme Zeitspannen.
der neue Kaugelhaufenreaktor Shidaowan China nutzt es fast vollständig.
der neue lead-cooled BREST-OD-300 offeriert glaube ich auch eine kontinuierliche Brennstoff verwertung
von einer Evolution von Morsezeichen zu Neuralink sind wir gerade bei Kasette. kurz vor Schallplatte.
 
Hm…

Neue Atomkraft-Technologien sollen sauberen Strom liefern: Was ist wirklich dran?

(…)

Wann sind die neuen Technologien marktreif?

Der Co-Autor der Studie, Christian von Hirschhausen von der Technischen Universität Berlin, erwartet marktreife Anlagen frühestens in vier Jahrzehnten, wenn überhaupt. Ein Problem sind die Kosten. Die US-Investmentbank Lazard bezifferte die Stromerzeugungskosten der Atomenergie 2021 auf rund 167 Dollar je Megawattstunde, für Wind und Solar lagen sie unter 50 Dollar.

Quelle:

https://www.fr.de/wirtschaft/atomkraft-aber-anders-als-bisher-energiwende-neue-technologie-92906527.html
 
der enorme Stromhunger industrialisierter Gesellschaften wird sie einfach dazu zwingen.

so geschehen beim 3 Schluchtendamm. 2 Millionen Deportierte. 1100 km2 überflutetes Gebiet. potentielle 15 Millionen Tote bei Dammbruch weil die Herren schlechten Beton verwendeten. oder eine verirrte israelische Cruise Missile. oder Erdbeben. oder eine hübsche Frau läuft vorbei.

Bei Solar bist du mit 1000 W/qm rein physikalisch am Ende. Wind ist auch begrenzt.

pure erneuerbare ohne Atomstrom aus Frankreich kann man vielleicht machen mit Degrowth.
bundesweit 1 Schichtbetrieb. Lastabwurf, Produktionsabbruch, Abschaltung deiner Wärmepumpe, Abschaltung EAuto laden bei Dunkelflaute. (oder Bewölkung und Flaute)
 
Hm…

Die Studie »WEGE ZU EINEM KLIMANEUTRALEN ENERGIESYSTEM – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Das Erreichen dieser Klimaschutzziele in der Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist demnach aus technischer und systemischer Sicht machbar. Gesellschaftliches Verhalten erweist sich dabei allerdings als ein maßgeblicher Faktor für den Weg, den die Energiewende durchläuft, und für die Kosten des Systemumbaus.

(Hervorhebung von mir)

Quelle:

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/klimaschutzziele-in-der-energieversorgung-erreichbar.html


Oder frei Schnauze zusammengefasst von mir:
Man muss es nur wollen und angehen.
 
Tja, man fürchtet sich vor einer "Dunkelflaute" aber nicht vor einem AKW, weil das hat ja einen "negeativen Dampfblasenkoeffizient"... :roll:
 
Pancho schrieb:
Hm…

Die Studie »WEGE ZU EINEM KLIMANEUTRALEN ENERGIESYSTEM – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Das Erreichen dieser Klimaschutzziele in der Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist demnach aus technischer und systemischer Sicht machbar. Gesellschaftliches Verhalten erweist sich dabei allerdings als ein maßgeblicher Faktor für den Weg, den die Energiewende durchläuft, und für die Kosten des Systemumbaus.

(Hervorhebung von mir)

Quelle:

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/klimaschutzziele-in-der-energieversorgung-erreichbar.html


Oder frei Schnauze zusammengefasst von mir:
Man muss es nur wollen und angehen.

Unterstreichung von mir

Ich harre der Dinge die da kommen mit 13KWP auf dem Dach, EAuto vor der Tür und heizen mit Wärmepumpe.

Fraunhofer bekommt ja Forschungsgelder von Habeck.
........bin mir jetzt ein bisschen unsicher

90% der Welt sieht das anders als Herr Fraunhofer und baut Nuklear.
 
stimmt Burkina Faso baut keine.

China Russia USA Indien mit geschätzten 5 Milliarden Einwohnern bauen.
hab das jetzt nicht genau recherchiert. aber ich denke so über den Daumen gepeilt passts schon.
 
Der Anteil der Kernenergie am weltweiten Stromerzeugung liegt bei unter 10%. Auf dem Weltklimagipfel in Dubai haben 22 Staaten angekündigt, die Produktion von Atomstrom stark auszubauen. Nur wenn alle diese im Bau oder in Planung befindlichen Atomkraftwerke tatsächlich kosten- und zeitplanungstechnisch realisiert werden, wird das die anstehenden Stilllegungen bestehende AKWs ausgleichen.

Bei steigendem Strombedarf wird also trotz sämtlicher Investitionen in die Atomstromproduktion der weltweite Atomstrom weiter sinken.

So richtig groß im Kommen ist die Atomstromproduktion auf absehbare Zeit nicht...
 
Ist halt immer die Frage, was man als Kriterium nimmt.
Nimmt man nur die Anzahl an Ländern, stimmen die 90% definitiv nicht.
Beim Anteil der Stromerzeugung stimmt es, wie Pancho auch geschrieben hat, auch bei weitem nicht.

Eine weltweite Befragung der Bevölkerung zum Einsatz von AKW ist mir nicht bekannt. Von dem her kann man es auch kritisch sehen, wenn man einfach die gesamte Bevölkerung eines Landes, welches ein AKW betreibt, als "dafür" einstuft und dadurch auf die 90% kommt.
Abgesehen davon wird man von gewissen Ländern auch keine seriöse Auskunft bekommen, in Russland und China sind z.B. bestimmt laut Regierung annähernd 100% dafür.

Und letztendlich ist es auch ziemlich egal.
Fakt ist, dass wir in D keines mehr in Betrieb haben und selbst ein Neubau uns nicht die Probleme für die nächsten 20-30 Jahren ersparen würde.
Von dem her sollte man doch endlich mal ein Großteil der Energie nicht in sinnlose Diskussionen stecken, sondern Lösungen erarbeiten und auch mal Ideen umsetzen. Irgendwie scheinen wir da in einem Dornröschenschlaf zu stecken, uns lieber schlaftrunken zu Tode zu diskutieren und in der tollen Vergangenheit zu schwelgen.

Übrigens, bei der recht angespannten geopolitischen Lage weltweit, sowie die ansteigenden Bedrohungen durch bestimmte Länder/Gruppierungen, in Verbindung mit KI und sonstigen möglichen technischen Fortschritten würde ich keine Hand ins Feuer legen, dass zukünftige AKW sicher sind...weder was Rohstoffe noch Betrieb betrifft. Aber manche gehen ja davon aus, dass technische Innovation nur gutartig verwendet wird.

Um mal wieder etwas direkter aufs eigentliche Thema zu kommen...solche Bedrohungen machen mir etwas mehr Sorgen: "Kartoffeln und Zuckerrüben werden weich und schrumpelig - sogenannte Gummiknollen. Grund ist eine Pflanzenkrankheit, die von der Schilf-Glasflügelzikade übertragen wird. Der Klimawandel hat dem Insekt den Weg nach Bayern geebnet. Landwirte verlieren oft die Hälfte ihrer Ernte. " https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/241017-quer-zikade-kartoffeln-100.html
Da wird es weltweit dann so richtig ungemütlich, wenn das Essen noch knapper wird.
 
Pancho schrieb:
Hm…

Die Studie »WEGE ZU EINEM KLIMANEUTRALEN ENERGIESYSTEM – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Das Erreichen dieser Klimaschutzziele in der Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist demnach aus technischer und systemischer Sicht machbar. Gesellschaftliches Verhalten erweist sich dabei allerdings als ein maßgeblicher Faktor für den Weg, den die Energiewende durchläuft, und für die Kosten des Systemumbaus.

(Hervorhebung von mir)

Quelle:

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/klimaschutzziele-in-der-energieversorgung-erreichbar.html


Oder frei Schnauze zusammengefasst von mir:
Man muss es nur wollen und angehen.

Das ist leider so nicht richtig. "Man" muss es sich auch leisten können. Wenn der Strom durch eine undurchdachte Energiewende unbezahlbar teuer wird uns unsere Wirtschaft nicht mehr international wettbewerbsfähig ist, dann gehen hier auch ohne Dunkelflaute die Lichter aus.

Das ist einer der Kardinalfehler der letzten 25 Jahre. Man hat in bester Absicht die sog. "regenerativen" Energiequellen ohne ökonomischen Sachverstand, Rentabilitätsrechnungen und volkswirtschaftliche Betrachtung mit Geld zugeschüttet. Und nun platzt die Blase. Uns mögen vielleicht nach den apokalyptischen Prophezeihungen der Klimafürchter nur noch wenige Jahre bleiben, um "das Klima zu retten". Aber wenn wir so weiter machen, geht vorher unsere Wirtschaft garantiert den Bach runter. Dann können wir uns weder Windräder noch Solarparks weiter leisten.

Das ärgerliche daran ist, dass wir vor 25 Jahren durchaus noch die Expertise hatten, um die Energiewende volkswirtschaftlich verträglich zu stemmen. Doch aus ideologischen Gründen hat man auf die Experten nicht gehört und deren Bedenken irgnoriert.
 
j-d-s schrieb:
Übrigens war bis 2022 der Plan so, dass man nahezu ausschließlich auf Wind und Solar setzt, und sobald das mal nicht geht, auf billiges russisches Gas. Das gibt es nun aber nicht mehr, also muss eben teures norwegisches und us-amerikanisches Gas gekauft werden

Man kann gar nicht oft genug betonen, dass nach aktuellen Erkenntnissen die Verstromung von LNG aus Fracking ähnlich klimaschädlich sein soll wie die Verstromung von Kohle. Neben dem Energieaufwand für Verdichtung, Kühlung und Transport spielen hier auch die beim Fracking entstehenden Emissionen von Methan mit hinein.

Pancho schrieb:
Hm…

Neue Atomkraft-Technologien sollen sauberen Strom liefern: Was ist wirklich dran?

(…)

Wann sind die neuen Technologien marktreif?

Der Co-Autor der Studie, Christian von Hirschhausen von der Technischen Universität Berlin, erwartet marktreife Anlagen frühestens in vier Jahrzehnten, wenn überhaupt. Ein Problem sind die Kosten. Die US-Investmentbank Lazard bezifferte die Stromerzeugungskosten der Atomenergie 2021 auf rund 167 Dollar je Megawattstunde, für Wind und Solar lagen sie unter 50 Dollar.

Quelle:

https://www.fr.de/wirtschaft/atomkraft-aber-anders-als-bisher-energiwende-neue-technologie-92906527.html

Immer der gleiche "Äpfel mit Birnen" Vergleich. Rechne bei Wind und Solar die notwendigen Investitionen in Stromtrassen, Backup-Kraftwerke und Speicher hinzu, dann explodieren die Kosten. Zumal es von wenigen Ländern abgesehen bislang noch nirgends ein durchgerechnetes ud realisierbares Konzept gibt, wie man die saisonale Speicherung von Überschüssen überhaupt angehen soll.

Man kann nicht Energiequellen mit garantierter Leistung mit Energiequellen vergleichen, die eine garantierte Leistung von 0 KW haben.

Aber solche Artikel wie in der FR sind mit einer der Gründe, wieso das mit der Energiewende nicht funktioniert. Entweder sind deren Journalisten nicht willens oder fähig, solche Zahlen zu hinterfragen. Oder sie verschweigen die Pferdefüße mit voller Absicht.
 
scratch schrieb:

die Mineralstoffgehalte von Lebensmitteln ist um blablabla zurückgegangen . Find ich jetzt ein feature und kein bug. kann man doch supplementieren und muss das Zeug nicht auf dem kompletten Ackerboden verteilen.

Ich bin mir nicht sicher ob der Klimawandel, egal welche Anteile der menschengemachte und der naturgemachte haben, aufgehalten werden kann.

also ist eher mehr Anpassung notwendig. andere Ackerfrüchte. dein Haus Hochwasserfest machen, mehr Klimaanlagen im Haus verbauen etc etc etc

da gibts bestimmt viele Baustellen.
 
NeusserGletscher schrieb:
die eine garantierte Leistung von 0 KW haben.

hahhha ja ......früher lebte ich froh in den tag hinein . jetzt (wolkenverhangen) schaue ich dauernd auf den Wechselrichter wieviel Strom gerade runter kommt. :mrgreen: Ich glaube ich krieg ne Solarpaneldepression
 
Pancho schrieb:
Russland, Kasachstan & China?

Ich weiß jetzt nicht genau wo dein Problem ist, wir kaufen auch Öl, Gas und weitere Rohstoffe aus aus diesen Ländern, aus China zudem bekanntermaßen große Mengen vieler, teils enorm wichtiger Produkte.

Wir brauchen hier jetzt keine Russland-Diskussion aufmachen, und nur dies vorweg, ich bin sogar für deutlich mehr Waffenlieferungen an die Ukraine (und sogar die massive Aufrüstung Deutschlands mit eigenen Atomwaffen und Stationierung von Atomraketen, Atommarschflugkörpern und Atomartilleriegranaten in Polen, Estland usw., so wie in den 80ern beim Nato-Doppelbeschluss), aber die Sanktionen gegen Russland sind großteils völlig Schwachsinnig, weil sie uns mehr schaden als sie Putin schaden. Und Gas bekommen wir von ihm noch, nur heute als LNG via Holland/Belgien (kein Scherz, kannst du gerne googlen), Öl ebenso, oft mit Zwischenhändlern in Saudi-Arabien (die auffällig viel mehr Öl aus Russland kaufen nach 2022 als zuvor) oder Indien (von wo die Importe nach D auffällig stark gestiegen sind seit 2022).

Am Ende gehts auch denen primär um Geld und wenn wir denen nur genug bezahlen nehmen sie garantiert unseren Atommüll, Putin gegenwärtig vielleicht nicht, die anderen aber definitiv.
 
nette Website zu Dunkelflaute:

https://www.tech-for-future.de/dunkelflaute/
..........................
Es reicht aber nicht nur 35 Jahre zurückzugehen. Bei der Risikobetrachtung in der Energiewirtschaft bereitet man sich üblicherweise auf Extremereignisse vor, die nur einmal im Jahrtausend oder gar Jahrzehntausend auftreten.

Wenn man noch weiter zurückgeht, sticht in den letzten 50 Jahren als Extremereignis der Katastrophenwinter 1978 hervor. Damals fror die Kohle fest und alle Kohlekraftwerke der DDR gingen gleichzeitig vom Netz. Nur die Kernkraftwerke konnten eine Mindestversorgung aufrechterhalten.

Das gleiche passierte 2021 bei den Texas Blackouts. In Texas fielen neben Kohlekraftwerken auch Gaskraftwerke aus und Windräder froren fest. Selbst einer von vier Kernreaktoren fiel aus, obwohl Kernkraftwerke noch am besten mit Extremwetter klarkommen.

Ein deutschlandweiter Blackout hätte verheerende Folgen mit vielen Todesopfern. In Texas starben damals rund 500 Menschen. Der Schaden einer Strommangellage übertrifft den einer Pandemie und selbst den eines großen Erdbebens. Deshalb müssen wir Blackouts unbedingt vermeiden
............................

Der Punkt Mindestversorgung ist Propaganda. da gibt es nur alles oder nichts. Entweder man erreicht die 50HZ oder man erreicht sie nicht......

Ein Bekannter von mir hat sich ein Haus in München gebaut. mit Solar.
kein Anschluss möglich. da schon andere vor ihm Solar aufgerüstet haben würde das im Extremfall die Leitungen zum Glühen bringen
 
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