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DM - Garaventa

--gelöscht, da unnütziger Beitrag--
 
k2k schrieb:
Das sehe ich ganz genau so. Und bedauere es auch, weil ich gerne ein bisschen mehr Vielfalt auf dem Seilbahnmarkt sehen würde.
Geht mir genau so. Wenn es nur 1-2 Anbieter gibt bremst das die Innovation. Ausserdem heisst das nicht Automatisch, dass die Anlagen günstiger werden, wenn durch Eine Fusionen die Menge steigt. Normalerweise ist ein Duopol genau so Markt schädlich wie ein Monopol. Die Preise bleiben hoch. Wo bei man den Lieferanten nicht alleine den Schwarzen Peter zuschieben kann. Durch die Auflagen der Behörden hat sich im verlaufe der letzten Jahrzehnte, die Preisspirale ordentlich gedreht. Das macht es auch Schwierig eine Neue Firma in dem Bereich aufzubauen ohne entsprechende Finanzielle Mittel.
 
Zum Thema Fusion oder Übernahme lohnt ein Blick ins Schweizer Handelsregister:
http://www.moneyhouse.ch/shab/2002_021/Ropetrans.htm

Kurzfassung:
Garaventa und Doppelmayr geöhren der Firma Ropetrans AG (vormals Garaventa Holding).

ca. 36% der Aktien gingen an die ehemaligen Garaventa
und 64% die ehemaligen Doppelmayr Aktionäre.

Kurz nach der Fusion wurde der Sitz der Firma von Arth Goldau in den steuergünstignen Kanton Zug nach Rotkreuz verlegt.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
... Die haben Kohle, also bauen sie kein Leitner (das stell ich jetzt einfach mal so in den Raum, bitte keine Diskusionen darüber), ...

Interessantes Statement, wenn es darüber keine Diskussion geben soll dann hinterleg das bitte mit Fakten oder lass es bleiben.

Ich bring zumindest mal das Gegenargument: Wenn Leitner günsitger gewesen wäre, würde jetzt in Nesselwang eine Leitner-Anlage gebaut werden und keine Doppelmayr!
 
Wenn Leitner günsitger gewesen wäre...
Selbst wenn der Bau einer neuen Anlage ausgeschrieben wird, ist der Auftraggeber nicht verpflichtet das günstigste Angebot zu nehmen. Sondern er muss dann einfach eine gute Begründung haben.

Aber nebst dem Preis bestimmen sicher auch noch andere Faktoren die Wahl des Herstellers.
 
TPD schrieb:
Wenn Leitner günsitger gewesen wäre...
Selbst wenn der Bau einer neuen Anlage ausgeschrieben wird, ist der Auftraggeber nicht verpflichtet das günstigste Angebot zu nehmen. Sondern er muss dann einfach eine gute Begründung haben.

Aber nebst dem Preis bestimmen sicher auch noch andere Faktoren die Wahl des Herstellers.

Im Fall Neselwang ging es aber genau den Preis und da war DM am Ende wohl günstiger. Also is DM jetzt billig und Leitner teuer?
 
Af schrieb:
Es gibt ganz einfache Überlegungen: Welche Stützen sind günstiger? DM-Rundrohr/ Garaventa Eckig? --> DM Rundrohr -> Diese werden verwendet.

Was ist günstiger/sicherer DM-UNI-G oder Garaventa MCS? -> UNI-G -> UNI-G wird weiter verbaut...

Woher willst du das wohl wissen? Ich glaub kaum, dass das UNI-G System besser oder gar sicherer ist. Denn es werden immer noch ein paar wenige MCS Anlagen erstellt. Dies geschiet nur weil es der ausdrückliche Wunsch einiger Skigebiete ist (-> War oben auch Argument, dass es die Skigebiete nicht intressiert). Und die würden sicher nicht das teurere Produkt kaufen, wenn es schlechter wäre.

Ich glaube eher dass halt das Motto Geiz ist Geil gilt, sprich Preis vor Qualität.

@ Oscar: Als Schweizer bin ich bereit, für bessere Qualität mehr zu bezahlen.
 
Hägar hat mit seinen Darstellungen absolut recht!
Und Jens muss ich auch recht geben.
Mehr sage ich dazu nicht.
 
Pilatus schrieb:
...
@ Oscar: Als Schweizer bin ich bereit, für bessere Qualität mehr zu bezahlen.

Naja das ist ja wenigstens konsequent, abr das werden nur ein paar ganz wenige sein und die reichen nicht um eine in der Unterhaltung teuer gewordene Bahn zu unterhalten. Also wieder wirtschaftlichkeit wie von den anderen auch beschrieben und damit ist die Richtung vorgegeben. Die Urlauber sind die die das geld bringen und die sind dazu nicht bereit mehr zu zahlen im Gegenteil fast kein Skiort ist in der Hauptsaison komplett ausgebucht wie es früher mal war kriegst überall und immer Zimmer in jeder KAtegorie
 
Ich hab ja auch nie gesagt, dass es mich wundert, dass fast nur noch Uni-G's gebaut werden. Ich hab nur gesagt dass ich lieber nicht so viele Uni-G's hätte. Als ich die ersten Uni-G Bilder sah, fand ich sie eigentlich gar nicht so übel. Aber als ich in Skigebiete gegangen bin, in denen es viele Uni-G's gibt, konnte ich sie nicht mehr sehen. Wie heisst es so schön: Die Menge macht das Gift...

Was das Ausgebucht angeht: z.B. auf der Melchsee Frutt kriegst du nur noch eine Unterkunft, wenn du mind. ein 1/4 Jahr vorher buchst. So wars auf jedenfall vor 5 Jahren. Und soll ich dir mal was sagen: Die haben dort vier KSB's. Davon gibt es 5 Holzstationen und 3MCS (Eine ist gemischt, Holz und MCS, System ist MCS).

Ok ich nem jetzt nicht an, dass sich irgendjemand den Urlaubsort nach dem Aussehen der Anlagen aussucht. Aber trotzdem denke ich macht es einen Unterschied, ob es dem Gast bei der Abreise gefallen hat. Viele Leute suchen die Berge und mögen es dann nicht, wenn die Landschaft mit Glaspalästen vollgestellt ist.
 
Hier ein paar Kommentare meinerseits:

Leitner schlecht vs. Doppelmayr gut:
Ich würde mal sagen, das beide Hersteller qualitativ recht nahe beeinander liegen, sont würde nämlich der eine keine Aufträge bekommen, selbst wenn er den niedrigeren Preis hat. Kein Skigebiet kann sich ständige Reparaturen oder Analgenstillstände afu Dauer leisten. Ausserdem müsste es dann ständig irgendwelche Probleme mit den Anlagen eines Herstellers geben und die würden wir hier denke ich dann schon erfahren.

Leitner billig vs. Doppelmayr teuer:
Hier entscheidet sicher nicht nur der kalkulierte Preis, sondern auch die aktuelle Auftragslage, die strategische Bedeutung der Anlage (1. Anlage dieses Herstellers im Skigebiet oder der Region), oder das Kundenauftragsvolumen und zig weitere Faktoren über den Preis.

Doppelmayr/Garaventa Fussion:
Ob jeder für sich alleine gegen Leitner/Poma hätte bestehen können, weiss ich nicht, aber es wäre sicher schwierig geworden, da plötzlich ein Anbieter am Markt war der alle Arten von Seilbahnprodukten in seiner Palette hatte. Bei der Fussion hat man im Sinne von Variantenreduzierung und Kosteneffizienz beschlossen, nur noch ein System von kuppelbaren Anlagen zu vermarkten, nämlich die UNI-G Variante, in die man wohl auch einige MCS Features eingebracht hat. Das gleiche hat man ja auch bei den Pendelbahnen gemacht, nur hat man da die Garaventa Variante vorgezogen.

UNI-G vs. MCS:
Das es noch einige Kunden gibt, die MCS Anlagen wünschen und bekommen, könnte z.B. an der Ersatzteilversorgung liegen, schliesslich ist es günstiger nur Ersatzteile für ein Anlagensystem vorrätig zu haben als für 2 verschiedene. Desweiteren würd eman solche Kunden evtl. an die Konkurrenz verlieren, wenn man deren Wunsch nicht erfüllt, weil es dann ja egal ist ob man auf DM oder Leitner wechselt. Ich würde aber mal unterstellen, das die "Sonderanfertigungen" MCS etwas teurer sind als die UNI-G Anlagen aus der "Massenfertigung".

Individuelle Anlagen:
Jeder Kunde wird das bekommen was er gerne haben möchte UNI-G inkl. aller Sicherheitszulassungen oder individuelles Holzhäuschen mit aufwendigen Zulassungsuntersuchungen. Ist halt alles eine Frage des Preises. Wenn ich da aber vor allem Gebiete in der Schweiz sehe, wie die um den letzen Rappen für eine Neuanlage kämpfen müssen, ist es klar das für dei meisten nur die kostengünstige UNI-G in Frage kommt, weil ansonsten gar keine neue Bahn gebaut werden kann und damit das Skigebiet entweder keine Konzession mehr erhält oder wegen veralteter Analgen von den Ski-Touristen links liegen gelassen wird.
 
Es kann wohl kaum sein, dass niemand sich für das Design einer Station interessiert (auser uns). Ein Beispiel dagegen ist das Feldberggebiet. Seit Jahren wurde dort versucht die Ahornbühlbahn zu finanzieren. Da war die Rede von einer fixen SB weil das Geld nicht reicht, und was wird jetzt gebaut? Eine 4er KSB mit Bubble. Aber das ist nicht das besondere, sondern das Design der Talstation. Obwohl es sicher billiger gewesen wäre die Standartverkleidung zu nehmen hat man sich für ein aufwendiges und teures Stationsgebäude entschieden. Wenn man nicht der Meinung wäre das bringt was hätte man es wohl kaum gemacht.
 
Kann es sein, dass DM bezüglich Station flexibler als Leitner ist? Also man sieht ja DM-Bahnen in solchen Hütten, Flachdächern,Standart, während bei Leitner-Bahnen immer Standart verbaut wird? Das könnte ja auch eine Überlegung des Bahnbetreibers sein, manchmal auch Stationen zu verbauen, die ein bisschen mehr in die Landschaft passen als diese sonnenreflektierenden Stationen, die Leitner ja gerne baut. Mir persönlich gefallen Leitner-Stationen, aber auch manche DM-Statinen sind wirklich sehr schön.
 
Leitner baut auch in "solchen Hütten", siehe Seeeckbahn am Fellhorn. Jeder Kunde bekommt halt das was er will zu einem entsprechenden Preis. Der eine legt Wert auf Design der andre Kunde auf Preis, so ist das Spiel.
 
Mirco schrieb:
Kann es sein, dass DM bezüglich Station flexibler als Leitner ist? Also man sieht ja DM-Bahnen in solchen Hütten, Flachdächern,Standart, während bei Leitner-Bahnen immer Standart verbaut wird?

Beide Seilbahnen in Hochfügen sind keine Kompaktstationen, ebenso die neue 8er in Kaltenbach.
 
Hallo,

wenn ich es gestern richtig gesehen habe, hat die neue 8KSB auf dem Flumserberg “Garaventa“ auf den Stützenschildern stehen. Diese waren jedenfalls gelb und nicht weiß/blau. Auch die Sessel trugen den Namen "Garaventa". Hatte leider keinen Foto für weitere Beweise dabei.

Gruß Thomas
 
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