Christoph Lütz
Wurmberg (971m)
Die projektspezifische Beratung, Planung und Seilbahnbau war auch immer die Stärke von Garaventa oder Von Roll. Dabei wurde oft bestehende Substanz der zu ersetzenden Bahn (Stützenschäfte, Stationseinrichtungen usw.) weiterverwendet.
Doppelmayr hat sich dagegen selbst immer als "Seilbahnvertriebsgesellschaft" bezeichnet und meist alles neu erstellt. Dafür hat Doppelmayr eine enorme "Modellpflege" betrieben. Der VW-Golf unter den Liften mit absoluter Serienfertigung aus dem Katalog.
Komponenten (Rollbatterien, Gehänge, Stützenschäfte, Umlenkstationen, Klemmen usw.) wurden sehr lange in gleicher Form verwendet, was heute sicher die Versorgung mit Ersatzteilen erleichtert.
Ich setze bei SSB und PB in Zukunft noch mehr auf die Ingenieurbüros. Als Beispiel wären des Büro Kaul aus Bregenz und das Büro Paul Glassey aus Nendaz zu nennen. Letzteres Büro hat die meisten Anlagen (u. a. Mont Fort) in den 4 Vallés geplant. Kaul war maßgebend an der Planung der Tiroler Zugspitzbahn beteiligt. Die Rolle bei den Projekten (Statik, Stahlbau, Seillinienberechnung, Genehmigungsverfahren) ist nicht zu unterschätzen.
Da inzwischen mit nur noch zwei großen Anbietern (Leitner/POMA bzw. Garaventa/Doppelmayr) für PB und SSB kein funktionierender Markt mehr besteht, werden sich aus meiner Sicht für den maschinentechnischen Teil (der bei SSB und PB nicht so dominierend ist, wie bei Umlaufbahnen) zunehmend kleine Anbieter etablieren. Ich denke dabei an Steurer oder BMF. Wobei BMF im Gegensatz zu Steurer noch kein großes Laufwerk mit Tragseilbremse konstruiert hat.
Nicht zu vergessen die Betreiber selbst. Auch diese haben zum Teil beachtliche technische Büros, die bei der Planung einiges leisten. Im Extremfall werden alle seilbahntechnischen Komponenten (Seilscheiben, Fahrzeuge, Antrieb usw.) getrennt ausgeschrieben.
Ein Beispiel dafür ist die Schnalstaler Gletscherbahn:
- Planung Bautechnik: Ingenieurbüro Pohl, Schlanders
- Planung Seilbahntechnik: Ingenieurbüro Zuegg, Meran
- Stütze: Comel, Lana
- Kabinen + Gehänge: Zarges, Weilheim - (neue Kabinen CARVATECH)
- Seuerung: EAG Teichmann
- Rollkettensattel, Laufwerke, Seilscheiben, Antrieb, Bergebahn: Garaventa, Goldau
- Getriebe: Kissling, Zürich
usw. ...also viele Beteiligte, die einfach nur einer Koordinieren muß, und das muß nicht zwingend der Hersteller der Seilbahntechnk sein.
Doppelmayr hat sich dagegen selbst immer als "Seilbahnvertriebsgesellschaft" bezeichnet und meist alles neu erstellt. Dafür hat Doppelmayr eine enorme "Modellpflege" betrieben. Der VW-Golf unter den Liften mit absoluter Serienfertigung aus dem Katalog.
Ich setze bei SSB und PB in Zukunft noch mehr auf die Ingenieurbüros. Als Beispiel wären des Büro Kaul aus Bregenz und das Büro Paul Glassey aus Nendaz zu nennen. Letzteres Büro hat die meisten Anlagen (u. a. Mont Fort) in den 4 Vallés geplant. Kaul war maßgebend an der Planung der Tiroler Zugspitzbahn beteiligt. Die Rolle bei den Projekten (Statik, Stahlbau, Seillinienberechnung, Genehmigungsverfahren) ist nicht zu unterschätzen.
Da inzwischen mit nur noch zwei großen Anbietern (Leitner/POMA bzw. Garaventa/Doppelmayr) für PB und SSB kein funktionierender Markt mehr besteht, werden sich aus meiner Sicht für den maschinentechnischen Teil (der bei SSB und PB nicht so dominierend ist, wie bei Umlaufbahnen) zunehmend kleine Anbieter etablieren. Ich denke dabei an Steurer oder BMF. Wobei BMF im Gegensatz zu Steurer noch kein großes Laufwerk mit Tragseilbremse konstruiert hat.
Nicht zu vergessen die Betreiber selbst. Auch diese haben zum Teil beachtliche technische Büros, die bei der Planung einiges leisten. Im Extremfall werden alle seilbahntechnischen Komponenten (Seilscheiben, Fahrzeuge, Antrieb usw.) getrennt ausgeschrieben.
Ein Beispiel dafür ist die Schnalstaler Gletscherbahn:
- Planung Bautechnik: Ingenieurbüro Pohl, Schlanders
- Planung Seilbahntechnik: Ingenieurbüro Zuegg, Meran
- Stütze: Comel, Lana
- Kabinen + Gehänge: Zarges, Weilheim - (neue Kabinen CARVATECH)
- Seuerung: EAG Teichmann
- Rollkettensattel, Laufwerke, Seilscheiben, Antrieb, Bergebahn: Garaventa, Goldau
- Getriebe: Kissling, Zürich
usw. ...also viele Beteiligte, die einfach nur einer Koordinieren muß, und das muß nicht zwingend der Hersteller der Seilbahntechnk sein.