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Doppelmayr D-Line

Doppelmayr zählt doch hier die Neuerungen auf die im D-Line verbaut werden im Bezug auf die vorherigen Stationen.

Von anderen Herstellern, sowie von Weltneuheiten, hör ich da nix.

Aber das die Station das FBM überragt gab es doch schon oft bei DM Bahnen. Aber vielleicht ist da die Neuerung, das jetzt wirklich jedes FBM ob 8er Sessel oder 10er Gondel überdeckt wird.
 
Ram-Brand schrieb:
Doppelmayr zählt doch hier die Neuerungen auf die im D-Line verbaut werden im Bezug auf die vorherigen Stationen.

Naja, aber solche Elemente wie die innere Kabinenführung sind ja auch schon bei den vorherigen Stationen verbaut worden...
 
Laut Skiinfo.de wird die neue Bahn in Hochfügen die erste D-Line Sesselbahn:
Heuer steht noch ein besonderes Projekt an, eine Sesselbahn wird modernisiert und das auf den neuesten Stand der Technik, als erste ihrer Art. Die 4SB Hochfügen 2000 weicht der 6 KSB Waidoffen in der D-Line Ausführung von Doppelmayr.
Quelle:
http://www.skiinfo.de/news/a/619431...cke-in-die-arbeit-eines-bergbahnbetriebschefs

Außerdem hat jemand von Doppelmayr bei youtube auf diese Frage - Warum ist bei der zuerstgezeigten Stationsvariante vorne und hinten eine Wand auf dem Dach? - folgendes geschrieben:
Das ist ein reines Design-Element - damit haben unsere Kunden nun die Wahl zwischen vier verschiedenen Stationsdesigns (UNI-G, UNI-G Vision, D-Line R1, D-Line R2).
 
Drahtseil schrieb:
Ram-Brand schrieb:
Doppelmayr zählt doch hier die Neuerungen auf die im D-Line verbaut werden im Bezug auf die vorherigen Stationen.

Naja, aber solche Elemente wie die innere Kabinenführung sind ja auch schon bei den vorherigen Stationen verbaut worden...


Vielleicht auch die Elemente bei denen sich etwas geändert hat und sei es nur ein Schräubchen.
 
Ram-Brand schrieb:
Elemente bei denen sich etwas geändert hat und sei es nur ein Schräubchen.
Für jene wegstehenden Blechkanten an denen Kollege markus manchmal hängenblieb.... :wink: :rofl:
 
Das ist ein reines Design-Element - damit haben unsere Kunden nun die Wahl zwischen vier verschiedenen Stationsdesigns (UNI-G, UNI-G Vision, D-Line R1, D-Line R2).

wuerde also heissen d-line technik wird auch in uni-g verpackt! kann ich mir nicht vorstellen aber mal abwarten was die naechsen bauten so werden... die neue unterschicht passt doch gar nicht zur uni-g da eine neuentwicklung!!! warum nicht D-Line R1 R2 R3 R4 R5 :?: dann ist das uni-g endlich mal begraben... :wink:

was den kabinenumlauf angeht so ist die neuerung vieleicht die gitterrostumrandung um den hauptsteher :idea:
 
Xtream schrieb:
was den kabinenumlauf angeht so ist die neuerung vieleicht die gitterrostumrandung um den hauptsteher :idea:
Nein das absolute Novum ist die Befestigung. Anstelle von M8 Schrauben wurden neu M10 Schrauben verwendet um die Führungsschiene an den Steher zu befestigen. Das ist eine Weltneuheit!
 
laugh.gif
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ATV schrieb:
Nein das absolute Novum ist die Befestigung. Anstelle von M8 Schrauben wurden neu M10 Schrauben verwendet um die Führungsschiene an den Steher zu befestigen. Das ist eine Weltneuheit!
Uff! Da bin ich aber erleichtert. Ich dachte schon, sie konstruieren jetzt nach ANSI. :wink:
 
Hier noch die neu entwickelte Klemme:



Und die Kabine:

 
Oh die Kollegen haben jetzt auch eine Schraubenfederklemme im Angebot ... mit Totpunkt also damit so gefährlich für uns als Arbeiter an der Klemme wie davor nur im neuen Gewand?

*edith sagt* Hier übrigens noch zur Klarstellung falls jemand was anderes denkt: Erklärung steht ja weiter unten und das soll kein DM-Bashing sein ... jede der beiden Firmen hat so ihre Vor- und Nachteile bei der Klemme sehe ich halt Leitner deutlich im Vorteil derzeit aber vllt. ändert sich das ja nun ;-)
 
Wenn man nicht weiß wie damit um zu gehen ist z.B. auch ein Auto gefährlich.
Schon mal einen Kugelschreiber zerlegt, da hats auch eine böse Feder drinn die einen anspringt.

Wenn du schon so eine Weißheit hier loslässt dann bitte mit einer gescheiten Argumentation damit wir Laien es auch verstehen.
 
jack90 schrieb:
Wenn du schon so eine Weißheit hier loslässt dann bitte mit einer gescheiten Argumentation damit wir Laien es auch verstehen.
Erstens mal das.

Zweitens trage ich in solchen Situation eine Schutzbrille, und nicht nur dann, wenn ich an einer Maschine arbeite.
Drittens macht ja Doppelmayr sicher eine Schulung für das, also sollte man auch wissen, wie man das auseinander nimmt, ohne das Teile durch die Gegend fliegen.
 
Sorry war gestern nur auf die schnelle aus einer Laune heraus geschrieben: Erkläre euch natürlich gerne was das Problem bei Totpunktklemmen sein kann, vor allem wenn man nicht ganz sauber bzw. "pragmatisch" damit hantiert.

Die Totpunktklemme hat den Nachteil, dass sie im offenen Zustand in den Bahnhof fährt und in diesem Zustand sind die Drehstäbe maximal gespannt. Im Endeffekt will die Klemme also zum Entspannen immer zumachen und das einzige was uns davor schützt ist das System Totpunkt.

Es soll nun schon Unfälle mit folgenden 3 Szenarien gegeben haben:

Der Wartungskorb wurde in den Bahnhof gefahren und hat sich beim Einfahren in den Bahnhof (vermute an einer Stichgleisweiche) verklemmt - Der Arbeiter stieg auf den Korb - Er versuchte die Verklemmung zu lösen, dabei muss nun folgendes passiert sein: Der Arbeiter hatte sich von vorne über die Klemme gebeugt. Die Klemme war scheinbar nicht sauber geöffnet also nah am Totpunkt, ob durch das Ruckeln oder weil er am Kuppelhebel "Hand anlegte" ist nicht geklärt. Zmd. schnappte die Kuppelklemme schlagartig zu - Blöderweise war da der Kopf des Arbeiters im Weg der das ganze schwerverletzt überlebte. Wo und wann sich der Unfall zugetragen hat ist mir nicht bekannt - Hat uns damals in der Berufsschule ein Lehrer erzählt.

Beim Zerlegen der Klemme muss man ein hydraulisches Öffnungswerkzeug ansetzen: Die Klemme war bis zum Totpunkt geöffnet - Normalerweise hebe ich als Arbeiter den Kuppelhebel nun sanft an und löse bei voll entspannter Klemme die Verbindung zum Druckstück, damit ist die Klemme dann auch entschärft. Nun kann es zu folgendem Szenario kommen (angeblich schon passiert aber zmd. theoretisch plausibel) - Das Öffnungswerkzeug versagt die Klemme schnappt schlagartig über den Totpunkt nach oben und der ganze Montagetisch fliegt durch die Gegend - Angeblich durch Glück kein Personenschaden aber durchaus Schaden am Material.

Dann noch eine Gefahr die durch unsachgemäße Handhabung entstehen kann: Man darf die klemme NIEMALS am Kuppelhebel anheben, denn dann besteht eben die Gefahr, dass die Klemme aus dem offenen Zustand zuschnappt. Gibt dann vermutlich einen Totalschaden an der Klemme weil sie beim Aufschnappen den Transportschuh trifft und die Gefahr, dass dadurch auch Personen verletzt werden. Also woanders anheben - Ist m.E. aber trotzdem etwas problematisch, weil es das Arbeiten einfach extrem verkompliziert ... Laufend muss man auf die Sicherheit achten, wo es durch andere Konstruktion nicht nötig wäre.

Unfallmöglichkeit 2 und 3 lassen sich relativ einfach vermeiden, indem man eine Transportsicherung einsetzt bzw. beim Öffnen der Klemme so vorgeht:

Abziehbolzen in das Klemmenmaul halten Klemme hydraulisch schliessen erst DANN wird der Transportschuh entfernt. Ist aber, wenn ichs jetzt richtig im Kopf habe nichtmal in der DM-Wartungsanleitung so drin, sondern da wird erst der Transportschuh entfernt und dann die Klemme geöffnet. Müsste ich aber nochmal nachlesen wir machen es einfach so, weil es sicherer ist.

Bei Unfall 1 ist mir nicht bekannt wie heftig der arme Kerl am Kuppelhebel angerissen hat

Alles in allem natürlich eher theoretische Gefahren bzw. solche die durch unsachgemäße Handhabung entstehen, aber die habe ich eben bei einer monostabilen Klemme wie der LPA nicht (okay es könnte wie bei einer Wopfnerklemme schonmal vorgekommen ein Idiot auf die Idee kommen, dass er die Federpakete ohne entspannen der Feder mit Gewalt öffnet, aber soviel Wissen traue ich dann doch jedem Seilbahner zu, dass man das nicht tut sonst hat er an einer Bahn sowieso nichts verloren.)

Daher bin ich grundsätzlich kein Freund von Totpunktklemmen - Sie bergen einfach Gefahren die nicht unbedingt nötig werden für den Anwender.

Wopfner hat das zumindestens etwas besser gelöst, weil die Klemme zwar auch auf Totpunkt basiert, aber das Federpaket nicht ausfahren kann, sondern die Klemme und das Federpaket seperat zerlegt werden. (Federpaket raus dann Federn entspannen - Wie genau weiss ich aber nichtmehr. Hab die nur ein paarmal in der Berufsschule angegriffen)

Was man DM lassen muss ist, dass sie mit der neuen Klemme natürlich den konstruktiven Nachteil der DT beseitigen, dass man den Zustand der Federn nun visuell überprüfen kann ohne die Klemme zu zerlegen.

Also Fazit: Bei der DT muss man wahnsinnig aufpassen und sie hat einige konstruktive nachteile - Wie das ganze natürlich bei der neuen D-Line wird weiss ich nicht aber fürs erste bin ich skeptisch.
 
Chense schrieb:
Was man DM lassen muss ist, dass sie mit der neuen Klemme natürlich den konstruktiven Nachteil der DT beseitigen, dass man den Zustand der Federn nun visuell überprüfen kann ohne die Klemme zu zerlegen.
Ich denke das dies der Hauptgrund ist die Torosionsfederklemmen längerfristig nicht mehr zu produzieren denn jene DM - Bahnbetriebsleiter die mit Schraubenfederklemmen ausgerüstete Bahnen arbeiten führten bei meiner Nachfrage auch immer dieses Wartungsaufwandskostenargument an.
 
Ich kenne das Problem ja - Vor allem weil man die ganze Klemme zerlegen muss um an das wichtigste Teil zu kommen ... nicht unerheblicher Wartungs und Kosten-Aufwand ... Ich zerlege dir bei der üblichen Revision sicher 2-3 LPA-Klemmen mehr am Tag als DTs
 
Ist eigentlich auch die größere Omega IV-Kabine für einen 15MGD wie in Jasná in der Slowakei D-Line-tauglich bzw. in deren Baukasten vorgesehen?
 
Sicherlich.
 
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