Zur Frage der Rabattierung von Mehrtagespässen habe ich aus der Tabelle im Offline-Preiskalkulator mal die Rabattierungsstufen berechnet. Wenn ich mich nicht vertan habe, ergibt sich...
Für Zermatt International in der Grundsaison 2018/2019 (08.12.-21.12., 07.01.-25.01., 17.03.-13.04.):
Für Zermatt International in der Hochsaison 2018/2019 (22.12.-06.01., 26.01.-16.03.):
Zum Vergleich für St. Anton / Ski Arlberg in der Hochsaison 2018/2019 (22.12. – 05.04.):
In diesem Vergleich liegt der Unterschied im Wesentlichen in einem stärkeren Rabattsprung von Tages- auf 2-Tages-Pässen für Zermatt, gefolgt von geringeren Rabattsprüngen im Anschluss. Über alle Stufen von 1 bis 21 Tagen rabattiert Zermatt Mehrtageskarten in der Grundsaison stärker als der Arlberg, in der Hochsaison weniger. Insgesamt also eher unentschieden.
Anders sieht es aus, wenn ich für gängige Aufenthaltsdauern den Gesamtrabatt betrachte. Hier liegt Zermatt beim 6-Tages-Skipass mit 21,74% (Grundsaison) und 16,3% (Hochsaison) vor dem Arlberg (11,62%). Gleiches beim 8-Tages-Skipass: 25% (Zermatt Grundsaison), 19,7% (Zermatt Hochsaison), 17,89% Arlberg.
Übrigens: Ob die Rabattierung auf eine stärkere Anhebung der Tagestickets zurückzuführen ist, wäre für eine Aussage zum Ergebnis unerheblich. (Preissenkungen in attraktiven Gebieten sind ohnehin wohl eher die Ausnahme und wie eine Preiserhöhung verteilt wird, ist auch eine Frage der Lenkungswirkung.)
Ansonsten tue ich mich mit dem reinen Preisvergleich zwischen Skigebieten generell schwer. Ich mag zum Beispiel lieber große, gut verbundene Gebiete mit abwechslungsreichen, eher anspruchsvollen Pisten in reizvoller Umgebung, ohne nennenswerte Wartezeiten an den Stationen, auf Pisten nicht zu voll und mit Freeride-Routen, die nicht sofort nach jedem Neuschneefall komplett ausgefahren sind. Ich weiß, dass die Kombination schwer zu finden ist und sehe, wie es am Arlberg in den letzten Jahren zunehmend voller wird und dort seit der Eröffnung der Flexenbahn ernsthafte Engpässe entstanden sind. Jedenfalls würde ich es begrüßen, wenn es gelänge, solche Qualitätseinschränkungen einzudämmen. Dafür wäre ich bereit, meine Reisezeit anzupassen und auch einen höheren Preis zu akzeptieren (was ich in Zermatt ja auch tue). Es muss halt insgesamt ein vernünftiges Preis-/Qualitäts-Verhältnis sein und das muss wohl jeder für sich selbst finden.
Für Zermatt International in der Grundsaison 2018/2019 (08.12.-21.12., 07.01.-25.01., 17.03.-13.04.):
- 11,96% Rabatt für 2 Tage gegenüber 1 Tag
- 3,99% Rabatt für 3 Tage gegenüber 2 Tagen
- 1,99% Rabatt für 4 Tage gegenüber 3 Tagen
- ...
- 2,41% pro Rabattstufe im Durchschnitt für Pässe von 1-21 Tagen
- 1,90% pro Rabattstufe im Durchschnitt, wenn man den ersten Sprung herauslässt, also für Pässe von 2-21 Tagen
Für Zermatt International in der Hochsaison 2018/2019 (22.12.-06.01., 26.01.-16.03.):
- 5,98% Rabatt für 2 Tage gegenüber 1 Tag
- 4,17% Rabatt für 3 Tage gegenüber 2 Tagen
- 2,08% Rabatt für 4 Tage gegenüber 3 Tagen
- ...
- 2,23% pro Rabattstufe im Durchschnitt für Pässe von 1-21 Tagen
- 2,03% pro Rabattstufe im Durchschnitt, wenn man den ersten Sprung herauslässt, also für Pässe von 2-21 Tagen
Zum Vergleich für St. Anton / Ski Arlberg in der Hochsaison 2018/2019 (22.12. – 05.04.):
- 1,83% Rabatt für 2 Tage gegenüber 1 Tag
- 1,53% Rabatt für 3 Tage gegenüber 2 Tagen
- 2,14% Rabatt für 4 Tage gegenüber 3 Tagen
- ...
- 2,34% pro Rabattstufe im Durchschnitt für Pässe von 1-21 Tagen
- 2,37% pro Rabattstufe im Durchschnitt, wenn man den ersten Sprung herauslässt, also für Pässe von 2-21 Tagen
In diesem Vergleich liegt der Unterschied im Wesentlichen in einem stärkeren Rabattsprung von Tages- auf 2-Tages-Pässen für Zermatt, gefolgt von geringeren Rabattsprüngen im Anschluss. Über alle Stufen von 1 bis 21 Tagen rabattiert Zermatt Mehrtageskarten in der Grundsaison stärker als der Arlberg, in der Hochsaison weniger. Insgesamt also eher unentschieden.
Anders sieht es aus, wenn ich für gängige Aufenthaltsdauern den Gesamtrabatt betrachte. Hier liegt Zermatt beim 6-Tages-Skipass mit 21,74% (Grundsaison) und 16,3% (Hochsaison) vor dem Arlberg (11,62%). Gleiches beim 8-Tages-Skipass: 25% (Zermatt Grundsaison), 19,7% (Zermatt Hochsaison), 17,89% Arlberg.
Übrigens: Ob die Rabattierung auf eine stärkere Anhebung der Tagestickets zurückzuführen ist, wäre für eine Aussage zum Ergebnis unerheblich. (Preissenkungen in attraktiven Gebieten sind ohnehin wohl eher die Ausnahme und wie eine Preiserhöhung verteilt wird, ist auch eine Frage der Lenkungswirkung.)
Ansonsten tue ich mich mit dem reinen Preisvergleich zwischen Skigebieten generell schwer. Ich mag zum Beispiel lieber große, gut verbundene Gebiete mit abwechslungsreichen, eher anspruchsvollen Pisten in reizvoller Umgebung, ohne nennenswerte Wartezeiten an den Stationen, auf Pisten nicht zu voll und mit Freeride-Routen, die nicht sofort nach jedem Neuschneefall komplett ausgefahren sind. Ich weiß, dass die Kombination schwer zu finden ist und sehe, wie es am Arlberg in den letzten Jahren zunehmend voller wird und dort seit der Eröffnung der Flexenbahn ernsthafte Engpässe entstanden sind. Jedenfalls würde ich es begrüßen, wenn es gelänge, solche Qualitätseinschränkungen einzudämmen. Dafür wäre ich bereit, meine Reisezeit anzupassen und auch einen höheren Preis zu akzeptieren (was ich in Zermatt ja auch tue). Es muss halt insgesamt ein vernünftiges Preis-/Qualitäts-Verhältnis sein und das muss wohl jeder für sich selbst finden.