Erst mal MEINE Interpretation der Initiative:
Ja, man möchte den Status Quo erhalten. Es muss investiert werden, da die Seilbahn 30 (?) Jahre alt ist. Ein Ausbau ist aber für den Status-Quo eigentlich nicht wirklich nötig.
Meine Gedanken dazu:
Klar macht man mit diesem Konzept kein großes Geld. Der bisherige Pächter ist 80 Jahre alt. Das dürfte eher der Grund sein für die anstehenden Veränderungen, als finazielle Probleme. Es trägt sich halt so grad... Laut einem der verlinkten Artikel, ich weiß nicht mehr welcher, wäre der alte Pächter wohl auch weiter zur Unterstützung bereit, aber daß er selber keinen weiteren Pachtvertrag mehr eingeht kann man bei dem Alter wohl verstehen.
Klar: eine einzelne Talabfahrt wäre wohl noch kein Weltuntergang. Aber die würde halt auch weiteres nach sich ziehen (dann reicht die bestehende Seilbahn nicht mehr z.B.). Dazu kommt, daß dann eben kein "naturbelassener Hang" mehr wäre, sondern auch im Sommer (La Grave ist auch bei Mountain Bikern sehr beliebt, nicht nur im Winter) der Einfluss zu sehen wäre.
Sicher würde es ein paar Leute mehr anziehen ("Ich war in La Grave skifahren"). Aber was hätten die denn davon? Für's Pistenfahren suche ich zumindest mir was mit mehr Auswahl als einer einzelnen Abfahrt aus. Dann kommt über kurz oder lang die Rechnung: Das nutzt ja niemand, dann können wir's auch einstellen.
Das ist sicher keine Einfache Lösung.
Mein Fazit:
Ich würde mich freuen, wenn der Ort / das Gebiet erhalten bleiben könnte wie es ist.
Es gibt sooo viele Pisten, eine mehr braucht's nicht (an dieser Stelle).
So ein bischen Romantik und Nostalgie darf man doch auch mal noch erhalten
