Das Engadin ist und war schon immer ein windiges Tal. Auch andere Jahre gab es Tage wo nix ging. Was ich persönlich aber das Gefühl habe, ist dass seit dem Ereigniss mit der Fallbodenbahn im Berner Oberland, wo es wegen einer Föhnböe Tote gab, die Betreiber sich viel schneller für eine Schliessung der Anlagen entscheiden. So radikal wie heute z.B. habe ich es noch nie erlebt. Innerhalb 30 min wurden gleich 5 Bahnen im Sektor Marguns eingaragiert, wo bis vor 3 Jahren versucht wurde, auch ganz Tags z.B. den Plateau Nair wenn auch mit 2 m/s Fahrgeschwindigkeit und dementsprechend sehr langen Fahrzeiten, offen zu halten. Sogar der SL Sass Runzöl, wo am Donnerstag das Seil aus den Rollen sprang, wurde heute abgeschaltet.
Jedenfalls ist mir bewusst, dass die Sicherheit immernoch vor geht. Es fällt nur etwas auf, das man immer vorsichtiger wird bei Starkwind-Situationen.