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Gefährlich ist es auch auf dem Fahrradweg zu fahren besonders während der tourismussaison im sommer. Schön nebeneinander kommen sie einem dann entgegen. Du musst dann erstmal halb in den graben fahren damit sie einen nicht rammen. Manche sind auch so wackelig auf dem Rad unterwegs dass sie fast auf dich drauffallen. Mir ists aber eh wurscht fahre keinen radweg (fast) nur mtb trail
 
Bei mir steht mittelfristig die Anschaffung eines zusätzlichen Rennrades im gemäßigten Preissegment an.
Hauptgrund ist die zunehmende Nutzung auch im Winter und auf Reisen bei manchmal ruppigen Bedingungen (z.B. Korsika) sowie das mit dem Alter zunehmende Entspannungs und Komfortbedürfnis. :rolleyes:

Im Hinblick auf die Winternutzung ist meine Frage an euch, ob jemand mit Sram Etap Schaltungen im Winter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Erfahrungen hat?
Info dazu: Ich habe aufgrund der Topographie mit einigen Höhenmetern und oft welligem Terrain schon sehr viele Schaltvorgänge.

Wie schlagen sich die Akkus und Knopfzellen bei solchen Bedingungen? Halten die problemlos einen schaltintensiven Frosttag durch?
Mein Favorit ist zurzeit die Rival Etap Gruppe 2x12.
Danke schonmal.
 
Also an einem Tag bringst du die Akkus sicher nicht leer...

Aber mir wärs zu schade für den Winter ;) Auch wenn elektronische SChaltung super ist.
 
Danke. Der Gedanke, dass das etwas zu schade wäre liegt natürlich nahe. Alternativ wäre auch eine mechanische 105er Gruppe vollkommen gut und ausreichend.
Sram hat dagegen allerdings die markant bessere Übersetzungsbandbreite mit 10/36 - 46/33, was bei mäßiger Fitness schon hilfreich sein kann.
Mal sehen, was man überhaupt bekommen kann….
 
Benötigst du denn wirklich die Bandbreite oder vielleicht nur entsprechend kleine Berggänge? Bei "mäßiger Fitness" machst du doch vermutlich eh keine langen Ausritte mit dauerhaft 50kmh aufwärts.

Elektronisch kann gerade im Winter gut sein, wenn Zpge festgammeln, aber das passiert natürlich auch nur bei mangelhafter Wartung und mieser Witterung (bei der man vermutlich nicht so oft aufs RR geht).

An deiner Stelle würde ich vorrangig auf hochwertige - sprich leichte und zugleich komfortable - Anbauteile sowie auf den Rahmen selbst achten. Da machen gute Carbonkonstruktionen enorm viel aus. Dazu mindestens 28er Reifen oder mehr. Tubeless oder Latex. Auch Details wie Lenkerband und Sattel beachten.

Schalten tut heutzutage alles gescheit. Da geht's eher ums Gewicht und den Preis.
 
Aktuell fahre ich mit Felgenbremse 25mm und 28mm Reifen auf 19c tubeless 5-7,5 Bar (vereinzelt, sehr selten bei 28mm auch mal 4 Bar) Je 1x Carbonrahmen und 1xStahlrahmen mit Carbongabel.
Das funktioniert auf fast allen Straßen sehr gut, solange es nicht sehr nass und schmutzig ist. Im Winter habe ich bisher immer auf einen 17c Alu LRS mit 25mm tubeless gewechselt, damit der Dreck nicht so stark die Carbon Bremsflanke verschleißt und auch kein Dreck in der Bremse hängen bleibt.

Ergänzung soll nun Disc mit 28-32mm tl auf 25 tss (Hookless) sein.

Schaltung habe ich 1x 52/36 mit 11-34 und 1x 50/34 mit 11-32.je 12-fach mechanisch.
Das funktioniert auch bei Höhenmetern ganz gut, wenn es nicht zu heftig wird. Längere Zeit 13-15% oder z.B. 8% Durchschnittlich über mehrere 100hm bringen mich dabei beispielsweise an meine Grenzen. Da verspreche ich mir von einem zusätzlichen, kürzeren Gang etwas mehr Spielraum. Auf die schnellen Gänge möchte ich dabei nicht verzichten.
Und ja: 50 km/h aufwärts liegt weit außerhalb meiner Fähigkeiten.

Wenn schon ein weiteres Rad, dann auf jeden Fall mit möglichst viel Bandbreite der Schaltung und breiteren Felgen.

Tourenlänge unterschiedlich. Maximum bisher ein Mal 129km (für mich sehr lang) oder so ca. 1300hm. Im Winter eher so bis 60km.

Sattel Fizik Vento Argo ist sehr gut für mich, Lenkerband mit Gel etc. Das passt schon so.

Was mich beschäftigt sind die hohen Kosten für wirklich gute Carbonrahmen mit guten, dämpfenden Eigenschaften bei gleichzeitiger, guter Steifigkeit. Die günstigen sind oft holprig hart (erinnert mich an Alu)
Aber ein wirklich guter Rahmen und eine gute, elektronische Gruppe verursacht mit wirklich guten Laufrädern Kosten weit oberhalb des gemäßigten Bereiches :wink:
 
3303 schrieb:
Bei mir steht mittelfristig die Anschaffung eines zusätzlichen Rennrades im gemäßigten Preissegment an.
Diese Schaltung gibt es im gemäßigten Preissegment? Klar ist: Der Hersteller gibt die Lebensdauer einer Akkuladung unter Durchschnittsbedingungen mit 60 Stunden an. Ich bin mal ein Cravelbike probegefahren, ich sehe in der Elektronikschaltung für mich persönlich keinen Mehrwert. Zumal ich nach wie vor selbst schalten muss, es ist keine Automatik. Außerdem sind die Schaltvorgänge ruckeliger. Ich kann ja nicht mit Gefühl unter Last schalten, den Umschaltpunkt gibt der Motor vor. Die Knopfzellen in den Sendern halten locker ein Jahr, das ist nicht das Thema. Aber du kannst sicher davon ausgehen dass erstens der Li Ion Akku bei Frostbedingungen nur noch einen Bruchteil der Nennkapazität abgibt. Jeder Pedelecfahrer kann ein Lied davon singen. Gleichzeitig geht die Schaltung naturgemäß schwergängiger. Ich bin ehrlich, ausprobiert hab ichs unter den Bedingungen nicht aber ich würde da Probleme erwarten. Da würde ich lieber auf eine hochwertige klassische Mechanikschaltung setzten mit ergonomischen Schalthebeln. Alle paar Wochen einen Spritzer Silikonöl in den Schaltzug und dir wird auch nichts einfrieren. Und dir kann nie passieren dass du mit leerem Akku dastehst und nicht mehr schalten kannst. Was ja einem Liegenbleiben gleichkommt. Das Schaltwerk der Elektronikschaltung ist jedenfalls genauso frostanfällig wie bei jeder anderen Kettenschaltung auch.
 
Wäre durchaus interessant, was das gemäßigte Preissegment ausmacht (in €/CHF)...
 
@Spezialwidde:
Auch im Winter hält der Akku für die Schaltung locker lange genug. Mein Ding ist's trotzdem auch nicht. Beispielsweise im Auto fahre ich trotz bequemer Automatik immer wieder gerne Handschalter.
 
judyclt schrieb:
@Spezialwidde:
Beispielsweise im Auto fahre ich trotz bequemer Automatik immer wieder gerne Handschalter.

Naja das kann man nicht wirklich vergleichen. Wobei hier der Vergleich eher einer Tiptronic im Auto entspräche, ist ja keine Automatik. Man muss ja immernoch durchschalten. Ich seh da nicht die Notwendigkeit wieder ein Stück Elektronik dazwischenzuschalten die ausfallen kann. Die Parallele zum Auto fällt mir spontan ein: Beim Opel Corsa C wurde so ein Getriebe namens Easytronic angeboten. Man musste halt nicht mehr kuppeln aber seriell per Knopf schalten. Das hatte so viele Probleme dass es ersatzlos aus dem Programm genommen wurde :lol: Aber im Ernst: Nichts würde mich mehr ärgern wenn ich wegen leerem Akku nicht mehr weiterkäme, das ginge ja selbst beim Pedelec :D Die Frage ist halt wirklich wie lange der Akku in den Bergen mitmacht, da kommen ja wesentlich mehr Schaltvorgänge zustande als im Durchschnitt der Herstellerangabe. Ich bin da jedenfalls dauernd am Schalten. Dann noch im Winter...Ein geladener Zweitakku müsste da schon mit dazu.
 
Ein "Winterrennrad" für auch mal ruppige Wege: Das ist doch perfekt für ein Gravelbike! Die Geometrie ist etwas komfortabler als bei einem Rennrad, dazu einen etwas robusteren Rahmen und breitere Pneus. Wenn du auch mal mit "schnelleren" Reifen fahren willst, so bietet sich ein zweiter Laufradsatz an: Kostet nicht alle Welt und ist mit Scheibenbremsen auch völlig problemlos.

Schaltung: Da würde ich aktuell zu einer elektronischen greifen! Inzwischen sind sie ausgereift und wohl auch weniger fehleranfällig als die mechanischen. Es gibt keine Züge, die festfrieren oder einrosten oder abknicken können, nur alle Schaltjahre mal die Batterie wechseln oder zur Not in der Satteltasche eine Ersatzgarnitur dabeihaben.
Klar, momentan sind sie noch ein bisschen teurer, aber der Preis ist doch schon in der Mittelklasse angekommen und wird weiter fallen, da der aufwändige Kabelzug am/im Rahmen entfällt.
 
Ich hab ja keinerlei aktuelle Erfahrung mit Rennradgruppen, aber existiert das Problem mit gefrorenen Zügen denn real? Ich fahre den ganzen Winter durch, habe sowohl für mein MTB als auch fuer mein Alltagsrad Laufradsaetze mit Spikes, aber Schaltungsprobleme hatte ich bisher nicht. Ich fahre durchwegs gute Komponenten (im wesentlichen XTR), aber bei den Zügen hab ich mir da eigentlich noch nie 'nen Kopf drum gemacht, ich kauf die Außenhüllen eher nach der Farbe und tausch die so alle 3-4 Jahre. Probleme hatte ich da nie. Elektrische Schaltungen hab ich bisher nur testweise gefahren, sie funktionieren... im MTB Sektor sehe ich Probleme in der Richtbarkeit nach einem Sturz, ansonsten habe ich noch nie von Akkuproblemen gehört.

Den Trend zu den Gravelbikes hab ich nicht verstanden, mein Hardtail liegt gut unter 9 kg und hat eine erstklassige Federgabel, bis ich da gewichtsmaessig mit 'nem Gravelbike drunterkomme, muss ich schon ordentlich Geld in die Hand nehmen. Mag aber auch an den Strecken liegen, ich fahre halt regelmäßig 380 hm zur Arbeit und zurück und habe da wenig ebene Strecke dabei auf der eine Rennradgeometie Vorteile ausspielen könnte.
 
albe-fr schrieb:
Den Trend zu den Gravelbikes hab ich nicht verstanden,

Dito. Mir fehlt wohl auch das Einsatzgebiet oder mein RR und mein Hardtail funktionieren zu gut.

@Spezialwidde:
Du brauchst niemals einen Zweitakku im Gepäck. Selbst im Winter hält der 1000km aufwärts. Zudem blinkt bzw. leuchtet die Anzeige ja bei schwacher Batterie rechtzeitig.
 
Ich finde, dass ein Gravelbike eigentlich eher eine Existenzberechtigung hat, als ein Hardtail: Eine Rennradtour, auf der auch mal ein guter Feldweg neben der vielbefahrenen Haupstrasse als Alternative herhält, eine Forststrasse quer durch den Wald. Dafür ist das Gravelbike perfekt, dazu ist der Tempounterschied auf der Strasse im Vergleich zu einem reinrassigen Rennrad viel kleiner als zu einem Hardtail.

Mit dem Rennrad ist, zumindest für mich, jeder nicht-asphaltierte Abschnitt eine Qual: Unbequem und die Angst vor einer Panne fährt dauernd mit! Mit dem Gravelbike sollte das keine Sorge sein. Würde ich mir aktuell ein zusätzliches Velo kaufen, so wäre das ein Gravelbike.

Edit: Was ich noch vergessen habe: Gerade innerorts mit viel Kopfsteinpflaster, etwas holprigen Velowegen und natürlich den absolut dämlichen Absätzen, die überall gebaut werden, hat ein Gravelbike auch grosse Vorteile ggü dem Rennrad.
 
Wurzelsepp schrieb:
Ich finde, dass ein Gravelbike eigentlich eher eine Existenzberechtigung hat, als ein Hardtail

Finde ich nicht. Das von dir beschriebene Einsatzgebiet fürs Gravel kann ich durchaus nachvollziehen, aber mit dem Hardtail fahre ich Trails, die aufgrund von Geo/Lenker/Reifen mit dem Gravel unmöglich sind. Umgekehrt ist das Hardtail auf einer reinen Waldautobahn zwar langsamer als das HT, aber es fährt dort auch. Dank dickerer Pellen idR sogar komfortabler.
Also: Wohl dem, der Platz und Kohle für beides investieren möchte. Direkt ersetzen kann das Gravel ein echtes Mountainbike aber nicht.
 
Klar, aber für Trails nehme ich dann doch noch lieber ein Fully! Klar, das Gravelbike ersetzt kein Mountainbike, aber als Mountainbike ziehe ich ein Fully eindeutig einem HT vor. Auf meinem (zugegebenermassen sehr bescheidenen) Niveau macht ein HT im Vergleich zu einem Fully eigentlich nie Sinn... von daher würde ich aktuell nie ein HT kaufen, ein Gravelbike hingegen schon.

Es war eher so gemeint: Brauche ich ein Velo für Trails und so, so nehme ich ein Fully. Brauche ich ein Velo für "Waldautobahnen" oder Feldwege oder so, so nehme ich ein Gravelbike. Brauche ich ein Velo, um über Strassen zu düsen, so nehme ich ein Rennrad.
 
Jedes spezielle Rad (egal ob BMX, Dirtbike, Downhiller, Enduro, Allmountain, Rennrad, Gravel, Citybike, Laufrad...) macht für die dafür vorgesehene Anwendung Sinn. Ob man diesen Anwendungsfall hat oder mit anderen Rädern mit Kompromissen auch fahren kann/will, muss jeder für sich entscheiden. Die Grenzen sind fließend und die (Leidens-)Fähigkeiten der Radfahrenden auch.
Von dem her verstehe ich die Diskussion nicht und verstehe auch nicht, warum man den Sinn eines Rades für andere Absprechen will, nur weil man selber damit nix anfangen kann. :nixweiss:
 
Wurzelsepp schrieb:
Es war eher so gemeint: Brauche ich ein Velo für Trails und so, so nehme ich ein Fully. Brauche ich ein Velo für "Waldautobahnen" oder Feldwege oder so, so nehme ich ein Gravelbike. Brauche ich ein Velo, um über Strassen zu düsen, so nehme ich ein Rennrad.

Ah, jetzt verstehe ich es. Klingt logisch und machen glaube ich viele so.

scratch schrieb:
Von dem her verstehe ich die Diskussion nicht und verstehe auch nicht, warum man den Sinn eines Rades für andere Absprechen will, nur weil man selber damit nix anfangen kann. :nixweiss:

Hab ich jetzt nicht so aufgefasst, dass einem was abgesprochen werden soll. Ist doch ein interessanter Austausch.
 
Irgendwie sehe ich es so: Das Gravelbike ist der "Allmountain-Ski" für Velofahrer. Es gibt für jeden Teilbereich bessere Alternativen, aber die Mischung macht es aus.
 
Und das Hardtail ist fürs Proletariat, dass sich kein richtiges Fully leisten kann.
 
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