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Eure grössten Missgeschicke

1976 Schulschilager in Höfen bei Reutte, Quartier in Wängle und unsere Truppe fuhr abends mit Schiern immer entlang eines Waldweges vom Pistenende in Höfen zum Quartier. Der Weg war relativ schmal sodaß man hintereinander fuhr und führte an einer Stelle auch durch einen kleinen Bach. Kurz vor der Bachquerung stürzt vor mir ein Klassenkamerad, Petz weicht in den Tiefschnee aus, verhängt sich mit einem Schi in einer, unter dem Schnee nicht sichtbaren bogenförmigen Wurzel. Folge war ein, nach Aussage der Kameraden einzigartiger Salto mortale vorwärts bei dem meine Filmkamera und sonstige "Attachments" in alle Richtungen "flüchteten" und danach eine Superpunktlandung auf dem Allerwertesten exakt in der Bachmitte......zwei der Schulkollegen und ein Lehrer hatten danach auch ne nasse Hose - aber diese nicht vom Bach sondern als Folge des, durch meinen "Abgang" verursachten Lachanfalles..... ;D
 
Also für so sensibel hätt ich Dich nicht gehalten.... :wink: :biggrin:
Aber die optische Wirkung war anscheinend so genial, daß sich wirklich keiner der Beobachter vor Lachen noch auf den Beinen halten konnte - wenn das damals jemand gefilmt hätte wär das heute sicher ein Youtubetophit :!:
 
Weil hier so viele Kochgenies sind :wink: :
Ich habs geschafft, Teewasser anbrennen zu lassen!!!!!!!!!!! 8) 8) 8)

Als Single in der eigenen Wohnung ist man ziemlich auf sich selbst angewiesen, so auch im Krankheitsfalle.
Ich also mit gefühlten 45° und gemessenen 39,2 und Angina im Bett.
Irgendwie krieg ich Durst, also Tewasser aufgestellt.
Da das in dieser Situation äußerst anstrengend ist, gleich wieder ins Bett.
Wach werde ich durch einen Knall, und ein komisches Knacksen und knistern.
Ich also mühsam auf, und in die Küche.
Erstaunt betrachtete ich das romantische rote Schimmern des Kochtopfs, der auf der gesprungenen und aufgeworfenen Herdplatte balancierte!

Ich also hin, Herdplatte ausgeschalten, was aber nicht mehr nötig war, da die Sicherung mir schon zuvorgekommen war. (der Knall)
Also einen zweiten Topf mit Wasser gefüllt, und in diesen gegossen.(wohlgemerkt unter Einfluß der Angina)
Ich kam mir vor wie in Island!!!
Durch die plötzliche Abkühlung verformte sich wohl der Boden des Topfes ruckartig wieder zurück und er sprang wie eines dieser Pessarförmigen Gummiteile, mit denen wir als Kinder gespielt haben, vom Herd und hinterließ ein deutliches Mahnmal am PVC- Boden!

Ich wundere mich bis heute noch, daß ich mich dabei nicht verletzt habe...

Ahja, das Kochfeld und die Arbeitsplatte habe ich nach meiner Genesung ausgetauscht, den Boden erst beim Ausziehen aus der Wohnung...
Den Kochtopf habe ich allerdings heutwe noch!!! (halt als Erinnerungsstück) :lol:
 
Yeti01 schrieb:
Weil hier so viele Kochgenies sind :wink: :
Ich habs geschafft, Teewasser anbrennen zu lassen!!!!!!!!!!! 8) 8) 8)

Also ich krieg mich grad vor Lachen nimmer ein. Teewasser anbrennen lassen sowas schaff ich nicht. Und dabei glatt noch den Herd und den Fussboden ruiniert :respekt:

:lol: :rofl: :totlach: :totlach: :totlach:

mFg Widdi
 
@Yeti01, die Situation an sich ist schon zum Zerwuzeln aber die Art Deiner Beschreibung des Mißgeschicks treibt das auf die Spitze.
Mir wäre beim Lesen durch die bildliche Vorstellung des Geschehens fast dasselbe passiert wie meinen speziellen drei Saltobeobachtern.......dies konnte gerade noch durch einen schnellen beherzten Griff verhindert werden....:wink: :oops: :rofl:
 
Gestern bei mir mal wieder Alkohol-Filmriss. Bis 4:00 morgens gings auf der Silvesterparty gut doch dann beim Magen :error404:
Sprich mit dem Wein-Cola-Schnaps-Bier-Gemisch fing er zu rebellieren an. Kaum vom Klo raus, gleich gezahlt und mich verzogen, weil noch länger wärs ein noch bärigerer Kater gewesen. Dann zu Hause nicht mitbekommen, dass ich noch einmal gekotzt hab :wall:

War bestimmt schon ein paar Jahre nimmer so zu. Nicht mal groß was Essen konnte ich heute Abend, weil Magen noch verstimmt. Jetzt hat sichs aber dank 3 Haferl Kamillentee wieder beruhigt, aber Wein und anderes Alkoholisches flott durcheinander zusammensaufen ist nimmer.
Und Wein kommt mir sowieso nimmer ins Glas, weil ich den einfach nicht vertrage :krank:
Wenn dann höchstens noch als Glühwein in der Tasse, aber so nimmer :!:

mFg Widdi *mauz*
 
Dieser Vorfall hat zwar an sich nichts mit Silvestergeschehnissen zu tun aber die Geschichte will ich Euch nicht vorenthalten; sie geschah gestern vormittags.
Ich habe am Schreibtisch einen breiteren, sehr bequemen und vom Alter her sicher antiken Stuhl mit Armlehnen etc., in Verwendung der von meinem Großonkel stammt; der Stuhl besitzt ein Eigentumszeichen vom Land Tirol und könnte aufgrund der Optik sogar in ein Schloß passen.
Als Petz nun vor dem Computer saß macht es aufeinmal "ratsch" und Petz saß plötzlich "tiefergelegt" im wahrsten Sinne des Wortes nun im Stuhl :!:
Der Stuhl hat in Draufsicht nen quadratischen Holzrahmen in dem Leinengurte befestigt sind die die Sitzpolsterung tragen. Diese waren nun aus Altersschwäche ohne jede Vorankündigung gerissen wodurch Petz dann elegant zusammengefaltet in dem Rahmen klemmte und sich nur dadurch befreien konnte, indem er sich selbst samt Stuhl durch Abstützen am danebenstehenden Kasten seitlich umwarf und dann aus der mißlichen Lage robbte..... :twisted:
Natürlich hatte ich leider keine Cam laufen denn dies wäre auf Youtube sicher ein Sensationslacher geworden..... :mrgreen:

Die, daraufhin gleich in Angriff genommene Reparatur würde zwar jedem Antiquitätenfreund die Zornesröte ins Gesicht treiben weil ich aus einem geschlachteten leuchtorangen LKW - Spanngurt neue Haltegurte geschnitten und befestigt habe, darauf kam ne dicke Schaumgummiauflage sowie ein Stück Teppichbodenrest als Sitzflächenbespannung getackert.
Die alten Innereien bestehend aus Holzwolle und sonstigen unidentifizierbaren Teilen offenbar pflanzlichen Ursprungs gaben dann noch ne gute Stunde Ofenwärme ab...... :wink:
 
Au ja, das wäre ein Brüller geworden! Vor allem wenn man weiss, dass Petz keine halbe Portion ist, ganz im Gegenteil.
 
Mir ist vorgestern mal wieder sowas passiert.

Ich war an der Kelmme für meine Modell EUB am basteln und musste von nem Kupferrohr was abfräsen.
Weil ich keine richtige Fräße hab also kurzerhand den Fräßaufsatz in die Standbohrmaschine eingespannt.

Dann das Kupferrohr rangehalten und angefangen zu fräßen. Das klappt aber gut... bis ich dann ein tick zu stark gedrückt hab.

Einmal schön abgerutscht und mit dem rechten Mittelfinger am Fräßausatz vorbei. Man so ein Fingernagel ist aber schnell halb weggefäßt :cry:

Mittlerweile tuts zum glück nicht mehr weh. Das nächste mal nehm ich doch lieber Handschuhe.
 
Handschuhe und drehende Maschinen sind keine gute Idee :!:
 
GMD schrieb:
Au ja, das wäre ein Brüller geworden! Vor allem wenn man weiss, dass Petz keine halbe Portion ist, ganz im Gegenteil.
Wenn Petz eine mehr "stromlinienförmige" Gestalt zuzuschreiben wäre, hätte ich es vermutlich auch geschafft aus dem Stuhl rauszukommen ohne ihn umschmeißen zu müssen; auch denke ich mit etwas Schaudern daran wie es ablaufen hätte können wenn meine "Untergröße" noch stärker ausgeprägt wäre denn das Handy lag nämlich auch an nicht erreichbarer Stelle.......
Der Rücken und dessen Verlängerung macht sich übrigens noch etwas bemerkbar - abgesehen davon hätte der Stuhl ja große Armlehnen zum Abstützen gehabt aber offenbar war ich zu verdutzt über das Vorkommnis als das ich noch dementsprechend reagiert hätte.

@Jojo, diese Erfahrungen hab ich auch schon mit Dremel und (leider) nigelnagelneuem Hartmetallfräser gemacht.....
 
jojo2 schrieb:
Das nächste mal nehm ich doch lieber Handschuhe.

Handschuhe + drehende Teile einer Maschine machen dann den nächsten Missgeschicksbericht, wenn man danach noch tippen kann.........
 
Ich kann noch ein Glanzstück eines mir bekannten Seilbahners erzählen:

Ein 6-CLD machte Spirenzien. Bei einer gewissen Fahrgeschwindigkeit kam es immer wieder zu Abschaltungen mit dem Titel "Seillage Stütze 10", welche sich aber immer wieder anstandslos quittieren ließen!
Das Seil war aber genau da, wo es hingehört!!

Logische Folgerung: Wackelkontakt

Dieser besagte Seilbahner also rauf auf die Bergstation, rein in die PSA und rauf auf die letzte Stütze.
Er suchte, und suchte, und suchte, kontrollierte alle Bruchstäbe, alle Kabel, und zupfte und wackelte an ihnen.

Die Störung trat immer wieder auf!!!

Bis ihn plötzlich am Funk jemand fragte:

"Bist Du auf der letzten Stütze?"

Er bejahte.

"Dieser Sessellift hat aber 11 Stützen!!"
:oops:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Naja, der Fehler war dann ziemlich schnell gefunden!

Übrigens, ein gutes hatte die Aktion: Auf der obersten Stütze war ein Bruchstabschalter lose, welcher wahrscheinlich im Laufe der Saison nochmal zu einer Störung geführt hätte!!!!!
 
Was ist eine PSA?
 
Hallo
Das ist die Ausrüstung die man beim Klettern anlegt um die Sicherungsseile daran fest zumachen.

Gruß Andreas
 
PSA = Persönliche Schutz Ausrüstung

Gurte, Seile, Handschuhe, Schutzbrillen, Helme, Schutzkleidung, etc. zählen z.B. zur PSA.
 
1982 wurde gerrit im November 18 Jahre alt und machte den Führerschein. Mangels eigenem Gefährt musste der Simca Horizon meiner Mutter für diverse Ausfahrten herhalten. In meinem damaligen Heimatort an der unendlich steilen Nordflanke des Wienerwaldes gab es damals immerhin eine Straße mit Wintersperre, ein ziemlich steiles Straßenstück, das von einem Ortsteil zu einer Landesstraße führt, auf der man auch nach Wien fahren kann. Ich war nun eines Abends im Winter auf dem Heimweg aus Wien, es lag minimal Schnee, hatte tagsüber ziemlich getaut und ich wollte trotzdem die Abkürzung - bergab - über dieses etwa 200 bis 300 Meter lange Straßenstück nehmen. Im Bewußtsein, dass es eigentlich gesperrt war, fuhr ich ganz langsam von der Landesstraße über die Randkuppe auf die Gemeindestraße und sah es sofort höchst verdächtig schimmern, die Straße war spiegelglatt. Ich gleich auf die Bremse und der Wagen bleibt auch stehen, mit den Hinterrädern noch etwas oberhalb der Randkuppe im Flachen, die Vorderräder aber schon im Steilen. Rückwärtsgang rein, Handbremse gezogen und von der normalen Bremse runter. Handbremswirkung aber nur auf die Hinterräder, das reicht aber nicht und der Wagen beginnt langsam zu Rutschen. Ich wieder auf die normale Bremse, der Horizon bleibt nochmal stehen. Panik macht sich breit, ich bekomme Schweißausbrüche. Was tun? Warten mit dem Fuß auf der Bremse bis zur Schneeschmelze? Eher unrealistisch. ALso noch ein Versuch. Rasch von der Bremse und Vollgas (im Rückwärtsgang), aber kein Effekt, das Auto rutscht immer schneller talwärts. Rechts und links von der Straße jeweils eine Wiese, ich versuche, das Auto quer zu stellen, das gelingt zwar, aber jetzt rutsche ich SEITLICH weiter bergab und weiter unten wird es deutlich schmäler. Irgendwie schaffe ich es, wieder die Schnauze nach unten zu bekommen und rutsche dann immer schneller werdend (ob ich noch auf der Bremse gestanden bin oder nicht, weiß ich nicht mehr) bergab und nähere mich unaufhaltsam einer weiter unten links von der Straße stehenden Begrenzungsmauer. Endlich wird es flacher und ich langsamer und - ich kann mein Glück kaum fassen - als ich endlich stehen bleibe sind noch etwa 2 cm zwischen der linken Wagenseite und der Mauer. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie fix und fertig ich damals war..........
 
^^Klingt nach einem heißen Ritt :lol: . In dem Wagen konntest du danach sicherlich Duftbäume aufhängen, damit niemand den ganzen Angstschweiss riecht :mrgreen: .
 
Vorletztes Wochenende beim Wandern in Kappl ist mir auch was selten dämliches passiert:

Auf einem "Fahrweg", war mit etlichem groben Schotter bzw. Steinschutt belegt. Irgendwann trete ich mit meinem rechten Fuß so unglücklich auf, dass ein Stein unter dem Fuß mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit wegkatapultiert wird, und zwar genau auf's Schienbein meines linken Beines, 5cm oberhalb der Wanderstiefel.

Zudem schien der Stein sehr spitz gewesen zu sein, so dass ich sogar trotz Jeans eine (sehr) kleine offene Wunde hatte. Aktuell hab ich immer noch ein Grind auf der Wunde!
 
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